Im vorliegenden Aufsatz wird an Beispielen gezeigt, dass Anwender innovative Beiträge leisten, denen aber Urheberrecht und Patentrecht entgegenstehen. Die Autoren argumentieren, dass das Internet speziexartige Verschärfung von Ansprüchen auf geistiges Eigentum jedenfalls im Internet als ein ungeeignetes Instrument zur Innovationsförderung erscheinen lassen. Vielmehr gibt es empirische Evidenz dafür, dass schwächere Rechte des geistigen Eigentums die sequentielle Innovation besser unterstützen würden: Imitation erhöht in einer dynamischen Umgebung die Innovationsanreize; Lizenzierungskosten vermindern Innovationsanreize; reines Kopieren wäre zu verhindern, kreative Nachahmung hingegen zu fördern.
Der Artikel wurde unter folgenden Creative-Commons-Lizenzbedingungen veröffentlicht:
Attribution. You let others copy, distribute, display, and perform your copyrighted work ‒ and derivative works based upon it ‒ but only if they give credit the way you request.
No Derivative Works. You let others copy, distribute, display, and perform only verbatim copies of your work, not derivative works based upon it.
Mehr unter Creative Commons License.
-
0.24 MB
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.