In letzter Zeit erscheinen auf dem Markt immer öfter Geräte, welche ihren Nutzern die Eingabe über berührungssensitive Displays mit mehreren Fingern gleichzeitig erlauben. Die Entwicklung solcher Multi-Touch-Benutzerschnittstellen wurde nicht nur von Apple vorangetrieben. Diese Technologie ist aber durch die Einführung ihrer letzten Produktlinie in hohem Maße bekannt geworden. Und auf der diesjährigen CeBIT werden uns sicherlich noch mehr Produkte mit multi-touch Interaktion vorgestellt. Doch was könnte der nächste Schritt sein, der über das Berühren von Bildschirmen hinausgeht, um eine bessere Mensch-Computer Interaktion zu ermöglichen? Paul Chojecki wird Nutzungsszenarien vorstellen, in denen die Interaktion über Berührungen nicht die geeignetste und auch nicht die unterhaltsamste Eingabemethode ist. Weiterhin wird er eine Lösung für die berührungslose Interaktion mit mehreren Fingern, die sogenannte „multipointing“ Interaktion in einer Livedemonstration vorstellen. Diese Lösung wurde als iPoint Presenter realisiert und wird auf der CeBIT 2008 zum ersten Mal vorgestellt. Der iPoint Presenter beherrscht eine Mensch-Computer-Interaktion, die bisher höchstens in Science-Fiction-Filmen zu sehen war. Völlig berührungs- und markerlos erkennt das System mehrere Finger des Nutzers im dreidimensionalen Raum. Dadurch werden viele neue Möglichkeiten der Mensch-Maschine-Interaktion eröffnet. Der Nutzer kann Operationen wie das Rotieren, Skalieren und Bewegen von Objekten mittels einfacher Gesten bewerkstelligen. Diese Technologie kann sinnvoll für viele innovative Anwendungen wie z. B. interaktive Informationssysteme, Spiele oder geografische Programme wie Google Earth eingesetzt werden.
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