Dieses Projekt unterteilt sich in zwei Unterprojekte. Es wurden 80 Server und 2 300 Client-Arbeitsplätze migriert. Bei der Client-Migration wurde zunächst auf das proprietäre Windows XP umgestellt, da der laufende Betrieb, d. h. der Einsatz der 130 Fachanwendungen, gesichert bleiben musste. Neben dieser Richtlinie (Sicherung des laufenden Betriebs) beschreibt dieser Artikel weitere Rahmenbedingungen, die für IT-Projekte der öffentlichen Verwaltung gelten. Dazu zählen unter anderem die Software-Strategie der Bundesverwaltung (Abbau von Monokulturen), der Migrationsleitfaden der KBSt, das SAGA-Dokument und eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Der Bericht zeigt zudem, wie man anhand einer umfassenden Migrationsstudie (Ist-Aufnahme, Infrastrukturalternativen, Nutzwertanalyse, IT-Wirtschaftlichkeitsbetrachtung) zur IT-Infrastruktur Linux-Netware/Windows fand. Die Umstellung der Clients auf Open-Source-Software wird ebenfalls angesprochen. Als essentielle Voraussetzung dafür gilt die plattformunabhängige Neuprogrammierung der Fachanwendungen.
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