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  • Antwort 7: Transformation in Richtung einer humaneren Industrie 4.0

    Burkhard Röhrig | GFOS mbH | 12.10.2015
    Industrie 4.0 ist noch keine abgeschlossene Realität. Die Auswirkungen von Industrie 4.0 werden zwar revolutionär sein. Die Einführung und Umsetzung werden jedoch evolutionär erfolgen. Bis die klugen Ideen der technischen Vordenker realisiert werden können, bleibt also noch viel zu tun – auch für die Politik. So hat die Bundesregierung mit dem IT-Sicherheitsgesetz zwar beschlossen, dass die IT-Systeme und digitalen Infrastrukturen Deutschlands zu den sichersten weltweit werden sollen – von der Realisierung sind wir jedoch noch ein gutes Stück entfernt. Für Industrie 4.0 wird es jedoch unerlässlich sein, tragfähige Sicherheitskonzepte zu entwickeln. Wir brauchen unbedingt verlässliche Verschlüsselungstechniken und weitere Schutzmechanismen. Stellen Sie sich zum Beispiel vor, Unbefugte ...
  • Antwort 7: Handlungsfelder und Erfolgsbeispiele einer humaneren „Industrie 4.0“

    Burkhard Röhrig | GFOS mbH | 12.10.2015
    Viele Unternehmen machen bereits vieles sehr richtig. Wir sind jedoch der Meinung, dass Flexibilität keine Einbahnstraße sein sollte. Mit Industrie 4.0-Technik gewinnen Betriebe an Flexibilität. Davon können Unternehmen ihren Mitarbeitern einiges zurückgeben. Intelligente Arbeitszeitmodelle ermöglichen Mitarbeitern zum Beispiel auch mal kurzfristig − über einen entsprechenden Workflow − eine Schicht zu tauschen, um privaten Dingen nachzugehen. Wir haben uns gesagt, dass mit der informationstechnischen Vernetzung der Produktionsprozesse und aller beteiligten Mitarbeiter auch überlegt werden sollte, die Systeme zu nutzen, um etwa belastungsorientierte Pausenmodelle und Arbeitszeiten einzuführen. Es mag nach wie vor monotone Arbeiten geben. Motivation könnte man erzeugen, indem bei einer ...
  • Antwort 5: Handlungsfelder und Erfolgsbeispiele einer humaneren „Industrie 4.0“

    Von der starren Linienfertigung der 70er-Jahre mit ihrer Wertschöpfung durch hochgradige Arbeitsteilung und Spezialisierung über die Welt des Computer Integrated Manufacturing (CIM) der 80er-Jahre und des Lean Management, der schlanken Produktion, bei dem man sich von der klassischen Linienfertigung verabschiedet hat, bis zur dezentralen Eigenverantwortung der Bereiche. In der fraktalen Fabrik bei SEW-EURODRIVE sind mehrere Fertigungszellen in kleinen „Fabriken in der Fabrik“, sogenannten Small Factory Units, zusammengefasst. Industrie 4.0 ist die Fortschreibung dieses fraktalen Ansatzes. Zum einen wird die nach Lean-Prinzipien aufgestellte Fertigung mit intelligenter Automatisierung angereichert. So erreichen wir ein optimales Zusammenspiel von Mensch und Technik. Zum anderen erhält der ...
  • Antwort 5: Relevanz des Menschen in der Industrie 4.0

    Die Grundidee, die Produktion IT-technisch zu vernetzen ist nicht neu. Bereits in den 80er Jahren wurde der Gedanke des Computer Integrated Manufacturing (CIM) verfolgt. CIM zu Deutsch „computerintegrierte Produktion“ bzw. „computerintegrierte Fertigung“ ist ein Sammelbegriff für verschiedene Tätigkeiten, die in einem Unternehmen durch IT-Systeme unterstützt werden, unter „CAx“ zusammengefasst (computer-aided … oder computer-assisted …). Die Vision hinter CIM ist die ganzheitliche Betrachtung der Leistungserstellung eines Unternehmens, unterstützt durch integrierte IT-Systeme. Bei SEW-EURODRIVE wurden zunächst Module wie PPS (Produktionsplanungs- und Steuerungssystem), CAD (computer-aided design), CNC (computerized numerical control), CAQ (computer-aided quality) und BDE ...
  • Antwort 1: Transformation in Richtung einer humaneren Industrie 4.0

    Aus unserer Sicht fehlt es heute in der Öffentlichkeit und in den Betrieben vor allem an der Wahrnehmung, dass Industrie 4.0 nicht nur eine Frage der Gestaltung von Produktionsprozessen und damit einhergehender Digitalisierungs-Techniken ist, sondern gleichwertig auch ein Prozess der Flexibilisierung des Mitarbeiter-Einsatzes erforderlich ist. Wir stellen heute fest, dass schon wesentlich einfachere (aus unserer Sicht eigentlich triviale) Veränderungen von Schichtsystemen große Unruhe auslösen und enorm viel Zeit brauchen, weil die Gestaltung von Arbeitszeiten jeden einzelnen Mitarbeiter betrifft und jede Veränderung hier zunächst einmal als Störung gewohnter Abläufe empfunden wird, die ja Auswirkungen bis weit in das Privatleben der Beschäftigten haben. Wenn das so ist, werden die mit ...
  • RE: (1) Automatisierung als Zukunft des Records Managements?

    Aktuell lassen sich technologisch schon alle Dokumente analysieren und relevante Informationen extrahieren. Ob die Schlagworte dann auch zu dem Kontext passen, in dem ein Dokument oder eine Information steht, ist allerdings eine ganz andere Frage. Die Bereiche Post- und Rechnungseingang (Fax, Brief, Mail elektronisch, etc.) sind schon heute beinahe zu 100 Prozent automatisierbar. In vielen Unternehmen wird das bereits gelebt. Danach wird es etwas unschärfer. Die klassifizierte Eingangspost kann dann ja vielfältige Beziehungen zu anderen Dokumenten oder Vorgängen haben. Hier sollte z.B. ein Anwender entscheiden wo letztendlich eine Information abgelegt wird.  Wenn wir aber über Studien, technische Unterlagen, Whitepaper, Anträge etc. suchen, dann ist z. B. eine automatische ...
  • RE: CRM-Trends 2015 – Ihre 5 Schlagworte

    Im Rahmen der Trendbeobachtung würde ich gerne zwischen den Evolutionen und den tatsächllichen Trends unterscheiden. Evolutionär sehe ich die noch im Markt in die Einführung gehenden Strömungen, die jetzt langsam adaptiert werden. Dies sind für mich u.a. (1) Social Media und Social CRM Die Aktivitäten hierum werden jetzt erst im „Real CRM“ umgesetzt und stellen sich den Herausforderungen der Praxis. Die Technik ist da, aber Umsetzung in der Unternehmung (geeignetes Personal) und ausreichender, aktueller Content sind Hemmnisse. (2) Cloud ist weiterhin ein evolutionäres Thema – hängt aber an der akzeptierten Hosting Umgebung – idealerweise Deutsches Rechenzentrum und Deutscher BDSG konformer Umgang mit den Daten. Hybride Konstellationen haben hier im KMU und im Mittelstand die grössten ...