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  • Antwort von Karl Tröger, PSIPENTA Software Systems GmbH zu Industrie 4.0 – Zeithorizont und Maßnahmen von Dr. Winfried Felser | 23.4.2014, 16:05:58 RE: ( 3 ) Industrie 4.0 – Zeithorizont und Maßnahmen

    Die PSIPENTA war  an mehreren Projekten beteiligt bzw. ist in noch laufende Projekte involviert. Zudem existieren Kooperationen mit führenden Universtäten, Instituten und Hochschulen (z.B. RWTH Aachen, FIR). Die ersten Ergebnisse aus der Forschung  werden bereits umgesetzt. Beispielhaft genannt sei hier das...  mehr

    Die PSIPENTA war  an mehreren Projekten beteiligt bzw. ist in noch laufende Projekte involviert. Zudem existieren Kooperationen mit führenden Universtäten, Instituten und Hochschulen (z.B. RWTH Aachen, FIR).

    Die ersten Ergebnisse aus der Forschung  werden bereits umgesetzt. Beispielhaft genannt sei hier das Projekt WIn-D (Wandlungsfähige Produktionssysteme durch integrierte IT-Strukturen und dezentrale Produktionsplanung und –regelung). Eines der Ergebnisse sind Mittel und Methoden zur vertikalen Integration vom Engineering bis in die unmittelbar auf die Fertigung einwirkenden MES-Systeme.

    Schon heute existieren Bausteine, die durchaus als Grundlage einer Industrie 4.0 Infrastruktur dienen können. Führende Werkzeugmaschinenhersteller flexibilisieren ihre Produkte mit dem Ziel der leichteren Umkonfiguration in einem existierenden Produktionssystem. Komponenten von MES-Systemen (z.B. Maschinendatenerfassung) sind prädestiniert als Grundstock von IT-Lösungen in diesem Umfeld. Die adaptive Fertigungssteuerung innerhalb PSIpenta ERP widerspiegelt die Situation an den Absatz- und Beschaffungsmärkten und synchronisiert diese mit der eigenen Fertigung; ggf. standortübergreifend.

    Vom Zustand „Industrie 4.0 ready“ ist die Industrie (Produktion und IT) dennoch weit entfernt. Gerade die erwartete Dynamisierung der Produktionsnetzwerke und Ressourcenstrukturen erfordert neue Konzepte der Kooperation. Die Simulation von Fertigungssituationen auf der Basis von Echtzeitdaten unter Berücksichtigung der Vergangenheit steckt noch in den Kinderschuhen. Projekte wie ProSense unter Beteiligung der PSIPENTA widmen sich genau diesen Aufgabenstellungen.

    Die breite Etablierung und Umsetzung wird sicher noch einige Jahre dauern. Ich rechne mit einem Horizont von 5 bis 10 Jahren. Die Vergangenheit hat aber auch gezeigt, dass es durchaus länger dauern kann bis zur breiten Etablierung innovativer Geschäftsprozesse oder Softwarelösungen. Zudem haben wir gemeinsam ebenfalls „Vergangenheitsbewältigung“ zu betreiben. Unternehmen und ihre Produktionssysteme lassen sich nicht von heute auf morgen massiv verändern. Kleine Schritte brauchen eben Zeit.  

  • Antwort von Karl Tröger, PSIPENTA Software Systems GmbH zu Industrie 4.0 und Mensch und Gesellschaft von Dr. Winfried Felser | 23.4.2014, 16:03:57 RE: ( 3 ) Industrie 4.0 und Mensch und Gesellschaft

    Der demografische Wandel erfordert neue Konzepte bei der Gestaltung des Produktionsumfeldes. Die alternde Gesellschaft bei gleichzeitig rückläufigem Erwerbspersonenpotential bedingt neben einem steigenden Automatisierungsgrad der Produktion veränderte Interaktionskonzepte mit dem Produktionsprozess. Die Interaktion...  mehr

    Der demografische Wandel erfordert neue Konzepte bei der Gestaltung des Produktionsumfeldes. Die alternde Gesellschaft bei gleichzeitig rückläufigem Erwerbspersonenpotential bedingt neben einem steigenden Automatisierungsgrad der Produktion veränderte Interaktionskonzepte mit dem Produktionsprozess. Die Interaktion wird deutlich stärker auf den Anwender ausgerichtet sein und den gegebenen Arbeitskontext berücksichtigen müssen.  Neue Interaktionskonzepte erfordern neben den Werkzeugen auch entsprechend ausgebildete Menschen.  Hier muss bereits jetzt investiert werden.

    Der Wertewandel rückt neue bzw. andere Aspekte in den Vordergrund der Lebensplanung der Menschen. Gesellschaftliche und ökonomische Nachhaltigkeit spielen eine größere Rolle als in der Vergangenheit. Freiheit und Eigenverantwortung bei der Gestaltung des persönlichen Umfeldes werden neue Modelle bei der Gestaltung der Arbeitswelt hervorbringen. Die zunehmende Sensibilisierung der Gesellschaft für ökologische Themen weitet sich ebenfalls auf die Fertigungsindustrie aus. Der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen beschränkt sich längst nicht mehr nur auf den effizienten Einsatz von Rohstoffen und Material. Energie in jedweder Form rückt mehr und mehr in den Vordergrund.

    Es ist m.E. mit einer Veränderung von Berufsbildern zu rechnen. Im Zusammenhang mit Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge können beispielsweise  neue Geschäftsmodelle entstehen. Wartungs- und Betriebskonzepte können anders gestaltet werden und schaffen neue und eben andere Arten von Arbeit. Die zunehmende Mobilität der Menschen wird unterstützt. Der „Ort der Leistungserbringung“ kann flexibler gestaltet werden. Menschenleer werden die Fabriken der Zukunft dennoch nicht sein.  

  • Antwort von Karl Tröger, PSIPENTA Software Systems GmbH zu Industrie 4.0 – Wandel für Endkunden und Produzenten von Dr. Winfried Felser | 23.4.2014, 16:03:17 RE: ( 3 ) Industrie 4.0 – Wandel für Endkunden und Produzenten

    Eine der wesentlichen Grundideen von Industrie 4.0 sind dynamische und flexibel gestaltbare Wertschöpfungsnetzwerke. Insbesondere die Dynamik in der Zusammenarbeit von Unternehmen oder auch Ressourcen innerhalb eines Produktionssystems wird die Lieferketten nachhaltig verändern. Die Dynamik betrifft nicht nur die...  mehr

    Eine der wesentlichen Grundideen von Industrie 4.0 sind dynamische und flexibel gestaltbare Wertschöpfungsnetzwerke. Insbesondere die Dynamik in der Zusammenarbeit von Unternehmen oder auch Ressourcen innerhalb eines Produktionssystems wird die Lieferketten nachhaltig verändern. Die Dynamik betrifft nicht nur die Zusammenarbeit selbst sondern auch Ressourcenstrukturen und logistische Prozesse. Es wird darauf ankommen, alle Beteiligten bei der Auftragsabwicklung in den unterschiedlichen Netzwerken zu synchronisieren. Dazu bedarf es effizienter Kommunikationssysteme unter Nutzung des Internet der Dinge und Services. Hier stehen wir gemeinsam noch ziemlich am Anfang der Entwicklung.

    Schon heute für die horizontale Vernetzung nutzbar sind Kommunikationsplattformen wie myOpenFactory oder die Standards aus der Automobilindustrie. Viele Komponenten sind heute bereits  vorhanden. MES-Systeme integrieren sich schon heute immer mehr in die Automatisierungsebene und erlauben schnelle Reaktionen auf Störungen oder liefern präzise Prozess- und Rückmeldedaten als Grundlage neuer und verlässlicher Planungen in der Fabrik. Produktionssteuerung wird durch Produktionsregelung ersetzt werden. PSIPENTA bietet auch hierzu bereits weit entwickelte Möglichkeiten zur Synchronisation der Produktion mit den Absatz- und Beschaffungsmärkten und insbesondere auch zur Ausregelung von Störungen. Das Ziel dabei ist immer die Erfüllung der Kundenwünsche unabhängig von der Position des Unternehmens im Produktionsnetzwerk.

     Es kommt darauf an, die Transformation der Unternehmen in Richtung Industrie 4.0 „verdaubar“  zu machen. Gerade der in Deutschland gut entwickelte Mittelstand darf nicht zurückgelassen werden; ist er doch eine der Säulen unseres Wirtschaftssystems.

    3D-Drucker verstehe ich als Werkzeug und nicht als eigentlichen Kern einer (disruptiven) Innovation. Maschinen werden auch beinahe täglich besser (schneller, präziser, niedriger Energieverbrauch). Am Ende geht es um Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit – mit oder ohne 3D-Drucker.

  • Antwort von Karl Tröger, PSIPENTA Software Systems GmbH zu Industrie 4.0 - Treiber, Stakeholder, Perspektiven von Dr. Winfried Felser | 23.4.2014, 16:02:29 RE: ( 3 ) Industrie 4.0 - Treiber, Stakeholder, Perspektiven

    Wenn wir uns die aktuellen Aktivitäten im Umfeld Industrie 4.0 anschauen fällt ein Novum auf. Die führenden Verbände (VDMA, Bitkom, ZVEI) gründen gemeinsam die Plattform Industrie 4.0. Hier verbinden sich die Schlüsselindustrien Maschinen- und Anlagenbau, Elektroindustrie und die IT-Branche um gemeinsame...  mehr

    Wenn wir uns die aktuellen Aktivitäten im Umfeld Industrie 4.0 anschauen fällt ein Novum auf. Die führenden Verbände (VDMA, Bitkom, ZVEI) gründen gemeinsam die Plattform Industrie 4.0. Hier verbinden sich die Schlüsselindustrien Maschinen- und Anlagenbau, Elektroindustrie und die IT-Branche um gemeinsame Aktivitäten zu initiieren. In der Breite werden auf diese Weise schon relativ viele Stakeholder erreicht. Aber nicht nur das. Die in den Verbänden repräsentierten Unternehmen erarbeiten gemeinsam Zukunftskonzepte für den Standort Deutschland. Dieser Schwung muss ausgenutzt werden und wird dann in absehbarer Zeit  Innovationen schaffen.

    Einer der wichtigsten Treiber ist der erstrebte wirtschaftliche Erfolg des Standorts Deutschland als Hochlohnland im globalen Wettbewerb. So einfach oder so kompliziert ist es! Und es betrifft jeden!

    Industrie 4.0 ist ein riesiges Integrationsprojekt der deutschen Industrie und die beschriebenen Schwerpunkte horizontale und vertikale Integration sowie das durchgängige Engineering werden die zukünftigen Entwicklungen bestimmen. Dies betrifft alle Beteiligten. Maschinen müssen untereinander und mit Softwaresystemen kommunizieren können. Es wird bald keine Maschine mehr geben, die nicht mit dem Internet verbunden ist. Die erwartete Autonomie von immer kleiner werdenden Produktionseinheiten erfordert effiziente Produktionsregelungssysteme (Automatisierer kennen den Unterschied zwischen Steuerung und Regelung). Die Industrie als Fischschwarm: geeint und synchronisiert in allen Lagen und gemeinschaftlich Störungen durch Raubfische  oder im Wege stehenden Hindernissen ausweichend.

  • Antwort von Karl Tröger, PSIPENTA Software Systems GmbH zu Industrie 4.0 und der Standort Deutschland von Dr. Winfried Felser | 23.4.2014, 16:01:33 RE: ( 3 ) Industrie 4.0 und der Standort Deutschland

    Die vierte industrielle Revolution – Industrie 4.0 – ist die Konsequenz aus den veränderten Rahmenbedingungen der Produktion in Deutschland und Europa. Ein herausragendes Ziel stellt die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und europäischen Industrie im internationalen Wettbewerb der Lieferketten dar. Es...  mehr

    Die vierte industrielle Revolution – Industrie 4.0 – ist die Konsequenz aus den veränderten Rahmenbedingungen der Produktion in Deutschland und Europa. Ein herausragendes Ziel stellt die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und europäischen Industrie im internationalen Wettbewerb der Lieferketten dar. Es befinden sich nicht mehr nur einzelne Unternehmen oder Firmengruppen im Wettbewerb um die Gunst des global aufgestellten Kunden. Die Performance dieser  Produktionsnetzwerke ist letztendlich entscheidend für Erfolg oder Misserfolg  an den globalen Märkten.

    Für die Schlüsselindustrien in Deutschland , Maschinen- und Anlagenbau und die Automobilindustrie, sowie die IT-Branche bieten sich große Möglichkeiten und Chancen für wirtschaftlichen Erfolg. Gerade die Symbiose zwischen materieller Produktion und IT kann einen zusätzlichen Wettbewerbsvorteil darstellen.

    Die immer individuelleren Kundenwünsche führen zu einer sehr hohen Variantenvielfalt, immer häufiger muss in Stückzahl  „Eins“ produziert werden. Das hat weitreichende Auswirkungen auf Unternehmensabläufe, die nur bewältigt werden können, wenn Herstellungsprozesse nicht nur horizontal, sondern vor allem auch vertikal – bis auf Automatisierungsebene – integriert werden. Um diese hohe Variantenvielfalt wirtschaftlich bewältigen zu können, bedarf es äußerst agiler Unternehmen. Das wird nur durch die Schaffung kleinerer Einheiten und die Zusammenarbeit bis hin zur gemeinsamen Wertschöpfung verschiedener Firmen realisierbar sein.

    Nicht zuletzt geht es auch um die gesellschaftlichen Herausforderungen. Industrie 4.0 sozusagen als „Gesellschaft 4.0“. Die Arbeitsbedingungen und die Arbeitsorganisation werden sich ändern und die Zusammenarbeit von Menschen wird gefördert. Soziale Netzwerke in den Unternehmen unterstützen das effiziente Finden von Lösungen und zahlen auf diese Weise ebenfalls in den wirtschaftlichen Erfolg ein.

  • Antwort von Karl Tröger, PSIPENTA Software Systems GmbH zu Roadmap für das eigene ERP-System für Jahr 2020?! von Dr. Winfried Felser | 23.4.2014, 13:27:13 RE: ( 3 ) Roadmap für das eigene ERP-System für Jahr 2020?!

    PSIPENTA hat schon vor Jahren beim Design der Lösung größten Wert auf die Integrationsfähigkeit des Gesamtsystems gelegt. Dies betrifft sowohl technologische Aspekte als auch die Prozessintegration im Umfeld verteilter innerbetrieblicher und unternehmensübergreifender Produktionsstrukturen. In der Verbindung mit...  mehr

    PSIPENTA hat schon vor Jahren beim Design der Lösung größten Wert auf die Integrationsfähigkeit des Gesamtsystems gelegt. Dies betrifft sowohl technologische Aspekte als auch die Prozessintegration im Umfeld verteilter innerbetrieblicher und unternehmensübergreifender Produktionsstrukturen. In der Verbindung mit gereifter Funktionalität steht bereits heute ein komplettes und praxistaugliches Lösungsangebot für alle Belange der Produktionssteuerung und –regelung zur Verfügung.

    Der zukünftige Fokus liegt auf der weiteren Verbesserung der Nutzungsqualität und der schrittweisen Umsetzung der im Zukunftsprojekt „Industrie 4.0“ entwickelten Konzepte. Die Roadmap ist klar auf „Usability, Connectivity, Mobility“  ausgerichtet. Die Mitarbeit in der Plattform Industrie 4.0 und den entsprechenden Gremien und Verbänden sichert die für eine zeitnahe Realisierung notwendige Nähe ab. ERP 2020 verstehen wir als einen Teil eines Gesamtkonzeptes zur Umgestaltung der deutschen und europäischen Wirtschaft. Ein erster Meilenstein ist das Jahr 2020. Dann werden sicher erste Ergebnisse vorliegen und vielleicht können wir dann gemeinsam über „Integrated Industry – First Solutions“ in Anlehnung an das Leitmotto der Hannover Messe 2014 „Integrated Industry – next Steps“ sprechen.

  • Antwort von Karl Tröger, PSIPENTA Software Systems GmbH zu ERP-Funktionen und Architekturen für das Jahr 2020?! von Dr. Winfried Felser | 23.4.2014, 13:26:23 RE: ( 3 ) ERP-Funktionen und Architekturen für das Jahr 2020?!

    Agile Produktionssysteme erfordern in gleichem Maße agile Softwaresysteme zur Planung, Simulation und Steuerung der Herstellungsprozesse (Internet der Services). Heutige  zentralistisch geprägte Konzepte werden mit der fortschreitenden Entwicklung der CPS durch smarte und hochauflösende dezentrale Systeme ersetzt...  mehr

    Agile Produktionssysteme erfordern in gleichem Maße agile Softwaresysteme zur Planung, Simulation und Steuerung der Herstellungsprozesse (Internet der Services). Heutige  zentralistisch geprägte Konzepte werden mit der fortschreitenden Entwicklung der CPS durch smarte und hochauflösende dezentrale Systeme ersetzt (werden müssen). Die vorherige Simulation von Produktionssituationen und die Ableitung von optimierten Szenarios in mehr und mehr autonomen Einheiten wird eine Steigerung der Effizienz zukünftiger Produktionsprozesse bewirken. Die produktionsnahe IT wird mit der Automatisierungsebene verschmelzen.

    Hochauflösende Produktionsregelungssysteme benutzen riesige Datenmengen von hochentwickelten Sensoren zur Beurteilung der tatsächlichen Situation. Die Daten und daraus gewonnen Informationen müssen unter Berücksichtigung des gegebenen Kontext aufbereitet werden und dienen der zielgerichteten Beeinflussung der aktuellen Produktionsparameter. Es geht nicht mehr nur um die Etablierung eines Berichtswesens und die Beurteilung einer Situation quasi „post mortem“. Die erhobenen Daten (Big Data) steuern den Prozess und unterstützen bei der Ausregelung von Störungen in Echtzeit.

    Meiner Auffassung nach wird es kein integriertes Gesamtsystem geben. Die Landschaft wird genauso komplex bleiben wie sie heute ist oder sogar komplexer werden. Neue Aufgabenstellungen erfordern neue oder weiterentwickelte Lösungsbausteine. Die Integration aller Systeme oder Lösungsbausteine  bekommt in diesem Zusammenhang einen ganz anderen Stellenwert.

    Der Mensch wird nicht verdrängt, ganz im Gegenteil – seine Bedürfnisse müssen in Zukunft viel stärker bei der Planung von Unternehmen berücksichtigt werden. Das Eco-System „Industrie 4.0“ besteht eben nicht nur aus „Smart factories“ und intelligenten die Produktion steuernden Produkten mit Gedächtnis.

    Es geht darum, den Menschen hochwertige und kreative  Arbeit verrichten zu lassen und ihm die Möglichkeit zur Ausbalancierung des Lebens zwischen Arbeit und Freizeit zu geben. Genauso flexibel wie die von Menschen beherrschten Produktionssysteme der Zukunft.

  • Antwort von Karl Tröger, PSIPENTA Software Systems GmbH zu ERP-Trends/Treiber bis 2020 – Connectivity, Daten und Kollaboration! von Dr. Winfried Felser | 23.4.2014, 13:25:31 RE: ( 3 ) ERP-Trends/Treiber bis 2020 – Connectivity, Daten und Kollaboration!

    Die innerbetriebliche und unternehmensübergreifende Kollaboration sind seit langer Zeit die Top-Themen bei der Implementierung von ERP- und MES-Systemen. Die mit der zunehmenden Arbeitsteilung einhergehende Zerlegung klassischer Wertschöpfungsketten erfordert effiziente Methoden der Zusammenarbeit. Die...  mehr

    Die innerbetriebliche und unternehmensübergreifende Kollaboration sind seit langer Zeit die Top-Themen bei der Implementierung von ERP- und MES-Systemen. Die mit der zunehmenden Arbeitsteilung einhergehende Zerlegung klassischer Wertschöpfungsketten erfordert effiziente Methoden der Zusammenarbeit. Die steigende Vorleistungsquote im Verhältnis zur eigenen Wertschöpfung in der deutschen Industrie  belegt diesen  Trend.

    PSIPENTA unterstützt beide Formen der Zusammenarbeit. Gemeinsam mit Kunden erarbeitet und ständig weiter verfeinert bietet PSIPENTA eine konfigurierbare Mehrwerksteuerung an. Das Gesamtunternehmen kann so als logistische Einheit aus einem Guss agieren. Wesentliche Stammdaten (Master Data) stehen jederzeit und ohne aufwändige Synchronisationsvorgänge  allen Einheiten zur Verfügung. Vorkonfigurierte Prozesse erleichtern die Einbindung neuer Standorte in das interne Wertschöpfungsnetzwerk. Das zentrale Systemkonzept erleichert zudem die Administration.

    Die unternehmensübergreifende Kollaboration wird auf unterschiedliche Weise unterstützt. Zum Einen sind besonders in der Automobilindustrie etablierte und standardisierte Kommunikationswege und Protokolle verfügbar (EDI). Zum Anderen steht mit der myOpenfactory-Plattform eine weitere Lösung zur unternehmensübergreifenden Kommunikation zur Verfügung. Viele der führenden ERP-Systeme bieten Adapter zur Verbindung mit der Plattform an. Darüber hinaus kann myOpenFactory viele  Standardformate (z.B. openTrans, EANCOM, OCI, …) verarbeiten.

    All diese Möglichkeiten werden in Zukunft nicht mehr ausreichen, um den Anforderungen der Industrie zu genügen. Zunehmende Autonomie und kleiner werdende Planungseinheiten erfordern noch flexiblere Gestaltungsmöglichkeiten der Wertschöpfungsketten. Die dynamische Zusammenarbeit in wechselnden Wertschöpfungsnetzwerken (eine der Grundideen im Zusammenhang mit Industrie 4.0) benötigt andere Lösungen zur Unterstützung der Zusammenarbeit. Die Synchronisation aller (ggf. temporär) beteiligten Parteien in diesen Netzwerken hinsichtlich technologischer und kommerzieller Informationen in Echtzeit wird einer der wesentlichen Faktoren für den Erfolg dieser Konzepte sein. Zur Lösung dieser Aufgabenstellungen werden neue bzw. weiterentwickelte Kommunikationsmöglichkeiten benötigt. Cloud Computing kann dabei die Integration und Synchronisation technologisch unterstützen. Insofern geht es nicht nur um Connectivity an sich sondern zunehmend um Konzepte zur Steigerung der „Kollaborations-Produktivität“.

  • Antwort von Karl Tröger, PSIPENTA Software Systems GmbH zu ERP-Trends/Treiber bis 2020 – Mobility und Usability! von Dr. Winfried Felser | 23.4.2014, 13:24:25 RE: ( 3 ) ERP-Trends/Treiber bis 2020 – Mobility und Usability!

    Die Umweltbedingungen in der Produktion und die Einsatzbedingungen für die genutzte Software werden sich mit der fortschreitenden Definition und Umsetzung der Konzepte im Zusammenhang mit dem Zukunftsprojekt „Industrie 4.0“  massiv ändern. Neue und mobile Devices ziehen in den Shopfloor ein und es werden...  mehr

    Die Umweltbedingungen in der Produktion und die Einsatzbedingungen für die genutzte Software werden sich mit der fortschreitenden Definition und Umsetzung der Konzepte im Zusammenhang mit dem Zukunftsprojekt „Industrie 4.0“  massiv ändern. Neue und mobile Devices ziehen in den Shopfloor ein und es werden andere Möglichkeiten der Interaktion mit der Software selbst, aber auch mit den beteiligten Menschen und genutzten Maschinen, möglich.

    Begrenzte Bildschirmgrößen und der Wunsch nach einer größeren Effizienz bei der Benutzung der Software zwingen zu einer Reduktion der Inhalte auf das Wesentliche und Wichtige zur Lösung der gestellten Aufgaben. Die zielgerichtete Präsentation von Informationen und Daten (Eingeweihte kennen den Unterschied) hängt von mehreren Faktoren ab: der Rolle im Prozess und der Organisation, den gegebenen Hilfsmitteln und Werkzeugen, der zum aktuellen Zeitpunkt gestellten Aufgabe, dem Standort und nicht zuletzt vom sozialen Umfeld. Gerade die sozialen Aspekte werden eine immer größere Rolle spielen. Die Förderung der Zusammenarbeit der Menschen im Produktionsprozess und das Teilen von Wissen zur Lösung der Aufgaben wird eine massive Steigerung der Effizienz mit sich bringen.

    Die Individualisierbarkeit und Personalisierung der Interaktionsschnittstelle stellt eine wichtige Komponente dar. Es muss zukünftig noch einfacher sein, aufgabenorientierte User-Interfaces zu gestalten. Der vermeintliche Widerspruch zwischen Individualität (Anwenderbezug)  und Uniformität (Standard) muss aufgelöst werden. ERP- und MES-Systeme müssen zukünftig als Assistenzsystem und Tutor der Anwender zu verstehen.

     

    Aktuell arbeitet die PSIPENTA an einer komplett neuen Oberfläche und einem modernen Interaktionsdesign. Im Vordergrund stehen dabei die Vereinfachung der Nutzung und die deutlich erleichterte Personalisierung. Die strenge Orientierung an Aufgaben und Prozessen soll die Effizienz bei der Bedienung der Systeme nachhaltig steigern. In Zusammenarbeit mit der Usergroup werden Prozessanalysen durchgeführt. Das Ziel dieser Analysen ist die Ermittlung von Best Practices für unterschiedliche Branchen und Fertigungstypologien. Diese Best Practices fließen in das visuelle und das Interaktionsdesign ein.

  • Antwort von Karl Tröger, PSIPENTA Software Systems GmbH zu Bedeutung ERP-Systeme im Jahr 2020 - Commodity oder Zentrale? von Dr. Winfried Felser | 23.4.2014, 12:05:02 RE: ( 3 ) Bedeutung ERP-Systeme im Jahr 2020 - Commodity oder Zentrale?

    Die Frage nach der Bedeutung eines ERP-Systems in der nahen Zukunft lässt sich nicht so einfach beantworten. Werden heutige Lösungen und zukunftsorientierte Ansätze weitergedacht führt das unweigerlich zu einem anderen ERP-Begriff als wir ihn heute kennen. Ich würde prognostizieren, dass es Systeme mit dem...  mehr

    Die Frage nach der Bedeutung eines ERP-Systems in der nahen Zukunft lässt sich nicht so einfach beantworten. Werden heutige Lösungen und zukunftsorientierte Ansätze weitergedacht führt das unweigerlich zu einem anderen ERP-Begriff als wir ihn heute kennen.

    Ich würde prognostizieren, dass es Systeme mit dem heutigen Zuschnitt gar nicht mehr geben wird. Vielleicht noch nicht im Jahr 2020. Doch schon heute haben wir Schwierigkeiten, die Systemgrenzen von ERP und MES und weiteren Bausteinen einer Unternehmenssoftware voneinander abzugrenzen. Die erwartete zunehmende Autonomie der Planungseinheiten erfordert weiterentwickeltere Kommunikationslösungen zur Integration dieser autonomen Einheiten. Meiner Meinung nach steht noch nicht fest, ob es eine zentrale oder viele miteinander kommunizierende Intelligenzen in den Unternehmen geben wird.

    Der ungebrochene Drang nach der Mobilisierung der Geschäftsprozesse führt zu einem neuen Verständnis insbesondere von Usability und Connectivity. Informationen müssen sicher und jederzeit verfügbar sein und zielgenau dem Anwender präsentiert werden.

    Social Media Komponenten werden eine größere Rolle als heute spielen. Dabei geht es allerdings nicht um Informationsaustausch wie wir ihn aus dem privaten Bereich kennen sondern um die Förderung der Zusammenarbeit von Menschen zur Lösung von Aufgabenstellungen im Produktionsumfeld.  Die Konsolidierung und Verfügbarmachung von „gemeinschaftlichem“ Wissen steht ganz deutlich im Vordergrund.

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