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  • Antwort von Dirk U. Proff , BLUEFORTE GmbH zu 4. Erkenntnisse durch ETHICS IN BUSINESS und Blick in die Zukunft von Manuel Pradas | 6.6.2013, 16:53:14 RE: 4. Erkenntnisse durch ETHICS IN BUSINESS und Blick in die Zukunft

    Die Studie von Prof. Dr. Beschorner zeigt, dass gerade mittelständische Unternehmen sich in besonderem Maße in der Gesellschaft engagieren. Für ein mittelständisches Unternehmen wie BLUEFORTE ist dies eine wichtige Erkenntnis, die uns auf unserem bisherigen Weg als sozial verantwortungsvolles Unternehmen bestätigt und...  mehr

    Die Studie von Prof. Dr. Beschorner zeigt, dass gerade mittelständische Unternehmen sich in besonderem Maße in der Gesellschaft engagieren. Für ein mittelständisches Unternehmen wie BLUEFORTE ist dies eine wichtige Erkenntnis, die uns auf unserem bisherigen Weg als sozial verantwortungsvolles Unternehmen bestätigt und darüber hinaus motiviert, in der Wahrnehmung unserer sozialen Verantwortung noch weiterzugehen. Ethische Verantwortung ist kein in Marmor gemeißeltes Regelwerk, sondern lebt von der Dynamik des permanenten Fortschritts und der unternehmerischen Entwicklung. Die Möglichkeiten, die sich hieraus für ein Unternehmen ergeben, sind immer noch verbesserungs- und ausbaufähig. Laut der Studie wendeten 2012 die Unternehmen durchschnittlich 0,34 % ihres Umsatzes für gemeinnütziges Engagement auf. So beachtlich diese Zahl auf den ersten Blick auch sein mag, zeigt sie gleichzeitig auch auf, dass es weiteren Handlungsbedarf gibt. Dies gilt auch für unser Unternehmen. Insofern sind die Ergebnisse der Studie für uns einerseits eine Bestätigung, andererseits auch Ansporn, in Zukunft noch aktiver zu sein und mehr zu tun. Konkret heißt das, dass wir unser soziales Engagement im laufenden und im kommenden Jahr noch zu intensiveren beabsichtigen, insbesondere im Bereich des Umweltschutzes, der mir persönlich ein besonderes Anliegen ist.
  • Antwort von Dirk U. Proff , BLUEFORTE GmbH zu 3. Struktur der eigenen moralischen Grundsätze von Manuel Pradas | 6.6.2013, 16:51:40 RE: 3. Struktur der eigenen moralischen Grundsätze

    BLUEFORTE versteht sich als Team, und unser Erfolg ist nur im Team möglich. Wie in jedem Team sind auch bei uns gemeinsame ethische Grundsätze die Voraussetzung für ein verantwortungsvolles Miteinander. Nur so kann ein gemeinsames „Wir-Gefühl“ entstehen. Wir sind ein junges, dynamisches Unternehmen, bei dem...  mehr

    BLUEFORTE versteht sich als Team, und unser Erfolg ist nur im Team möglich. Wie in jedem Team sind auch bei uns gemeinsame ethische Grundsätze die Voraussetzung für ein verantwortungsvolles Miteinander. Nur so kann ein gemeinsames „Wir-Gefühl“ entstehen. Wir sind ein junges, dynamisches Unternehmen, bei dem jeder Mitarbeiter seinen Teil zum gemeinsamen Erfolg beiträgt. Der Erfolg des Einzelnen wiederum hängt unmittelbar von der Gesamtperformance ab, so dass jeder Mitarbeiter – vom Berufseinsteiger bis zum gestandenen Senior – auch für sich vom Erfolg des Teams profitiert. Deshalb zählen Vertrauen, Fairness und gegenseitiger Respekt zu den wichtigsten ethischen Grundsätzen bei BLUEFORTE. Wir sind davon überzeugt, dass unsere Mitarbeiter nur dann ihre Bestleistungen erbringen können, wenn sie sich bei BLUEFORTE wohlfühlen und respektiert werden. Deshalb ist es für uns von Anfang an wichtig, dass ein neuer Mitarbeiter in unsere Kultur des gegenseitigen Respekts und des vertrauensvollen Miteinanders hineinfindet. BLUEFORTE macht keine Unterschiede zwischen Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Religion. Wir begreifen Vielfalt als Chance, Dinge zu entwickeln, die ohne diese nicht möglich wären.

  • Antwort von Dirk U. Proff , BLUEFORTE GmbH zu 2. Persönlicher Kompetenzpfad und Motivation von Manuel Pradas | 6.6.2013, 16:50:55 RE: 2. Persönlicher Kompetenzpfad und Motivation

    Unternehmerisches Verantwortungsbewusstsein ist niemandem in die Wiege gelegt, aber man kann es „erlernen“, und zwar indem man sich intensiv mit dem Thema beschäftigt und – besonders wichtig – die Bereitschaft aufbringt, seine eigenen Handlungsweisen und Einstellungen kontinuierlich zu hinterfragen und...  mehr

    Unternehmerisches Verantwortungsbewusstsein ist niemandem in die Wiege gelegt, aber man kann es „erlernen“, und zwar indem man sich intensiv mit dem Thema beschäftigt und – besonders wichtig – die Bereitschaft aufbringt, seine eigenen Handlungsweisen und Einstellungen kontinuierlich zu hinterfragen und nötigenfalls auch zu ändern. Mir ist natürlich jeden Tag bewusst, dass ich als Geschäftsführer eine besondere Vorbildfunktion im Unternehmen einnehme. Schließlich gehört es zu den wichtigsten Aufgaben eines Vorgesetzten, durch sein buchstäblich „vorgelebtes“ und „vorbildliches“ Handeln den Mitarbeitern eine Richtschnur für ihren individuellen Werdegang in die Hand zu geben, an der sie sich orientieren können. Daher bedeutet Führungsverantwortung für mich auch, die ethische Vorbildrolle gegenüber den Mitarbeitern anzunehmen und aktiv auszufüllen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ethische und moralische Prinzipien heutzutage mit immer größerer Selbstverständlichkeit in unternehmerische Managementgrundsätze einfließen – alles andere wäre auch nicht mehr zeitgemäß.

  • Antwort von Dr. Winfried Felser , NetSkill AG zu Neue Homepage von Thomas Eggert | 5.6.2013, 21:43:14 RE: Neue Homepage

    Hallo Thomas, was für ein Unterschied!

    Hallo Thomas, was für ein Unterschied!
  • Antwort von DI Robert Hutter , PROLOGICS IT GmbH zu BPM Business Process Management als Infrastruktur? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 29.5.2013, 12:48:35 RE: ( 7 ) BPM Business Process Management als Infrastruktur?

    BPM  ist  ein weitläufiger  Begriff,  der  je  nach  Zielgruppe  unterschiedlich interpretiert wird. Während es für die  Einen ein  reiner  Managementansatz (ohne  IT)  ist, ist  es  für  die  Anderen Basis für die technische  Implementierung  von Workflows.  Die Anbieter am Markt  positionieren  sich ...  mehr

    BPM  ist  ein weitläufiger  Begriff,  der  je  nach  Zielgruppe  unterschiedlich
    interpretiert wird. Während es für die  Einen ein  reiner  Managementansatz (ohne  IT)  ist, ist  es  für  die  Anderen Basis für die technische  Implementierung  von Workflows.  Die Anbieter am Markt  positionieren  sich  entweder in der einen oder anderen Ecke. BPM Projekte, welche die Unterstützung durch die IT ausklammern, bringen meistens keinen  nachhaltigen Nutzen,  da eine Organisation ohne IT heute nicht mehr  funktioniert. Für uns zählen beide Aspekte zu den elemetaren Bestandteilen,  um  eine  erfolgreiche  BPM  Organisation  aufzubauen.  Unsere BPM Suite FireStart ist auch eines der wenigen Tools am Markt,  das den Ansprüchen aus beiden Welten gerecht wird.
    ERP und CRM waren die zentralen Themen in der IT-Organisation in den vergangen Jahrzehnten. Eine ähnliches Gewicht wird  BPM  bis  2020  bekommen.  Es wird  eine Selbstverständlichkeit  werden,  die  Prozesse  über  die  IT-Infrastruktur  zu  legen  und damit  transparente  und  leicht  anpassbare Workflows zu generieren. Nicht Programmieren,  sondern  Konfigurieren wird  die Devise  sein. Es geht nicht primär darum, wo die  Daten  gespeichert werden, sondern wie  man damit umgeht,  um die Geschäftstätigkeit zu verbessern.  Hier werden Imformationssysteme auf  Basis von BPM einen großen Vorteil gegenüber herkömmlicher Programmierung bieten.
    BPM  Projekte  sind  deshalb schwierig, weil sie  die  starke  Heterogenität  der  IT  und des  Managements  ausgleichen  und  auf  einen  gleichen  Nenner  bringen  müssen. ERP-  und CRM-Systemen  fällt es vergleichsweise  leicht, da sich diese Systeme  nur um „Ihren“ Geltungsberich kümmern müssen. Durchgängige Ende-zu-Ende Prozesse werden aber zunehmend nur mehr mit BPM Ansätzen realisierbar, vorausgesetzt, sie haben das passende Tool als Unterstützung.
  • Antwort von DI Robert Hutter , PROLOGICS IT GmbH zu Braucht man vordefinierte Prozesse? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 29.5.2013, 12:41:52 RE: ( 8 ) Braucht man vordefinierte Prozesse?

    Effiziente Benutzerführung und  intuitive  Bedienbarkeit spielen eine zentrale Rolle bei der Umsetzung konkreter BPM Projekte.  Umso mehr gilt es, durch eine gute Tool-Unterstützung die  Prozessarbeit zu einem positiven Erlebnis zu machen. Das gelingt aber leider nur den wenigsten Toolherstellern. Hier werden technische...  mehr

    Effiziente Benutzerführung und  intuitive  Bedienbarkeit spielen eine zentrale
    Rolle bei der Umsetzung konkreter BPM Projekte.  Umso mehr gilt es, durch
    eine gute Tool-Unterstützung die  Prozessarbeit zu einem positiven Erlebnis zu machen. Das gelingt aber leider nur den wenigsten Toolherstellern. Hier werden technische Funktionen noch immer über Benutzerführung und  ansprechendes  Design  gestellt.  Ob  viele  oder  nur einige  wenige  strukturierte Prozesse benötigt werden, kann man nicht pauschal sagen. Das hängt von der Branche und dem jeweiligen Themenfeld ab.
    Adhoc Workflows führen  meistens zum gleichen  Informationschaos wie reiner  E-Mail Verkehr.  Sie haben keine  Steuerungsmöglichkeit,  was zu  vielen Problemen führen kann. BPM Systeme und  die darauf  resultierenden  strukturierten  Aufgaben  werden E-Mails niemals vollständig ersetzen. Aber es muss einen gesunden Kompromiss auf beiden Seiten geben, um standardisierte Prozesse und kreativen Freiraum gleichermaßen zu ermöglichen. Das „Push“-Prinzip hat bei der Aufgabenverteilung gegenüber „Pull“ den großen Vorteil, dass aktiv auf die Mitarbeiter zuge gangen wird, sobald eine Aufgabe zu erledigen ist. Es entsteht eine Aufforderung zum Handeln, was  beim  Pull-Prinzip  nicht  der Fall  ist.  Die Situation  ist  ähnlich  der   beim  Dating: Entweder sitzen  Sie  in der Ecke und sind der Meinung, dass schon jemand kommen wird, der Sie  kennenlernen möchte (Pull), oder Sie gehen aktiv auf jemanden zu und bauen  gezielt  ein  interessantes Gespräch auf, um das Ziel zu erreichen  (Push). Der zweite Ansatz ist in der Regel erfolgreicher. Prozessautomatisierung in Zusammenhang mit fallbasierter  Aktenbearbeitung  ist meines  Erachtens  kein Wiederspruch. Beide  Bereiche  ergänzen  sich  sehr  gut.  Ein elektronischer Akt hat die Aufgabe, Daten in einer möglichst vollständigen Datensicht bereitzustellen. Ein BPM  System muss Aufgaben, Rechte und Benachrichtigungen gemäß der Prozessvorgabe steuern. Der Prozessgedanke bleibt  auch hier  nicht auf
    der Strecke.
  • Antwort von DI Robert Hutter , PROLOGICS IT GmbH zu Welche Rolle spielen Standards bei BPM? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 29.5.2013, 12:33:25 RE: ( 8 ) Welche Rolle spielen Standards bei BPM?

    Standards sind gut und wichtig, aber kein Allheilmittel. BPEL und XPDL sind meiner Einschätzung nach nicht mehr relevant. BPMN 2.0 ist hier sicher der führende Standard, lässt aber selbst viele Fragestellungen offen.  Beispielsweise wie auf Systeme im Detail zugegriffen wird, wie die Benutzermasken im Detail aussehen oder wie...  mehr

    Standards sind gut und wichtig, aber kein Allheilmittel. BPEL und XPDL sind meiner Einschätzung nach nicht mehr relevant. BPMN 2.0 ist hier sicher der
    führende Standard, lässt aber selbst viele Fragestellungen offen.  Beispielsweise wie auf Systeme im Detail zugegriffen wird, wie die Benutzermasken im Detail aussehen oder wie bei Rückschleifen mit den  Geschäftsdaten umgegangen werden muss.
    Dass hier kein reibungsloses Zusammenspiel zwischen Modellierungswer kzeugen und Workflow Engines zustande kommen kann, ist für mich nur wenig verwunderlich. Die Übertragung und Pflege von BPM Modellen über mehrere Werkzeuge hinweg ist schwierig. Das ist nicht vorwiegend ein  Problem der Standards, sondern des LifeCycle  Managements. Hier haben  wir mit unserem Tool FireStart einen Ansatz gewählt,  der Modellierung und  Ausführung aus einem System heraus unterstützt. Dieser Ansatz hat sich bisher sehr gut bewährt, da Fachabteilung und IT nicht mehr auf getrennten  Systemen, sondern auf gemeinsamen Prozessmodellen arbeiten und dadurch ein gegenseitiges Verständnis entwickeln. Die Heterogenität der  IT-Umgebungen ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass oftmals die Problemstellungen abseits des Standards mit  proprietären  Ansätzen gelöst werden. BPM Systeme bieten in der Regel aber einen komfortablen Zugang, um diese Problemstellungen mit möglichst wenig Aufwand zu lösen. Und  dort, wo Standardschnittstellen verfügbar sind (SQL,  WSDL, XML), bieten  BPM Tools auch sehr gute Unterstützung, um diese einzubinden.
    Ein grundsätzliches Problem dabei ist, dass Standards wie BPMN 2.0 immer der gemeinsame Nenner vieler Interessens- und Zielgruppen ist  (Universitäten, Tool-  Anbieter,  Berater,  Anwender,  uvm).  Der daraus  resultierende Standard ist dann ein Kompromiss,  der den  Marktanforderungen  hinterher  hinkt.  Viele  Toolhersteller  implementieren dann nur mehr das, was der Standard vorgibt. Kreative Ideen und Innovationen bleiben dabei auf der Strecke und werden auf dem Altar der Konformität geopfert.  Ein  Standard  sollte  meiner  Ansicht  nach  mehr  ein  Leitfaden zur Orientierung sein. Ich kenne aber bis heute kein Unternehmen,  das den BPMN 2.0 Standard bis ins letzte  Detail anwenden könnte, ohne von der Komplexität erschlagen zu werden.
  • Antwort von DI Robert Hutter , PROLOGICS IT GmbH zu Wie kann man Prozesse offline steuern? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 29.5.2013, 12:20:30 RE: ( 7 ) Wie kann man Prozesse offline steuern?

    Zentrale Prozesssteuerung und dezentrale,  offline-fähige Ablaufsteuerung auf Tablets oder Smartphones schließen sich nicht aus. Apps und mobile Endgeräte bietet ein Ökosystem für eine ganz neue Art von Anwendungen, ich würde sie „Prozessapplikationen“ nennen, die sich in Architektur und Herangehensweise...  mehr

    Zentrale Prozesssteuerung und dezentrale,  offline-fähige Ablaufsteuerung auf Tablets oder Smartphones schließen sich nicht aus. Apps und mobile Endgeräte bietet ein Ökosystem für eine ganz neue Art von Anwendungen, ich würde sie „Prozessapplikationen“ nennen, die sich in Architektur und Herangehensweise zuklassischer Applikationsentwicklung deutlich  unterscheiden.  Nicht die Funktionen, Datenmasken, Buttons oder Reports stehen im Vordergrund, sondern der durchgängige Prozess.
    Im Gegensatz zu E-Mails sind prozessgesteuerte Aufgaben eine gemanagte Instanz, mit der Systemzugriffe feingranular gesteuert werden können, auch über Unternehmensgrenzen hinweg. Wir haben mit FireStart  beispielsweise Plugins für Outlook oder Windows 8 entwickelt, in denen gerade das Zusammenspiel zwischen Backend System und mobiler „BPM App“  hervorragend funktioniert.  Wie  die Synchronisation im  Detail  abläuft  (live  oder  asynchron),  darum  muss  sich  letzten  Endes  das  BPM System kümmern, nicht der Benutzer. Sie können doch auch offline  Ihre E-Mails oder
    Kalendereinträge in Outlook erfassen, warum soll man dann nicht auch offline  in  Ihren Prozessen arbeiten können?
    Dass Apps und mobile Geräte den langsamen Tod für BPM bedeuten, kann ich nicht bestätigen. Diese Systeme beschleunigen eher den Bedarf,  Informationsflüsse (app)likationsübergeifend zu steuern. Ich kann Ihnen ein konkretes Kundenszenario nennen, in dem ein CIO sein Leid klagte. Es wurden in den letzten Jahren mehr als 15  Kernapplikationen großteils selbst entwickelt  und  die  Fachanwender wollten alle plötzlich eine mobile App dafür. Die mühsame Lösung dafür lautet 15 App  Projekte zu konzipieren,  zu implementieren und  zu pflegen. Die einfachere Lösung lautet: Ein BPM Produkt wie FireStart samt Standard BPM App dazwischen  zu legen  und einen prozessgesteuerten Zugriff auf die Fachapplikationen zu ermöglichen.
    Ist der Browser die bessere Alternative? Wenn zentrale  Wartbarkeit im Vordergrund steht, dann sicher ja. enn Benutzerführung und  „Responsiveness“  der  Benutzeroberfläche  wichtiger  sind, dann eher  nein.  Verzögerte Browseroberflächen  mindern oft  die  Akzeptanz  der  Benutzer.  Hier  möchte  ich  wieder den  Vergleich  mit  Outlook bringen. Das lokal installierte  Outlook  Client und Outlook Webaccess bieten nahezu
    idente Funktionen. Mit welcher Oberfläche  arbeiten Sie lieber?
  • Antwort von DI Robert Hutter , PROLOGICS IT GmbH zu Wie wird Arbeit neu definiert? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 29.5.2013, 12:11:06 RE: ( 9 ) Wie wird Arbeit neu definiert?

    BPM ist eine große Chance, um in Zukunft durchgängige Prozesse über Unternehmensgrenzen hinweg aufzubauen. In diesem Zusammenhang spielen die aktuellen Trends im Bereich Cloud Computing eine wichtige Rolle.  Heute sprechen alle von Infrastructure, Platform oder Software as a Service. Hier wird BPM ein ganz neues...  mehr

    BPM ist eine große Chance, um in Zukunft durchgängige Prozesse über Unternehmensgrenzen hinweg aufzubauen. In diesem Zusammenhang spielen die aktuellen Trends im Bereich Cloud Computing eine wichtige Rolle.  Heute sprechen alle von Infrastructure, Platform oder Software as a Service. Hier wird BPM ein ganz neues hemenfeld für Dienstleistungen öffnen, also quasi  „Process  as  a Service“.
    Täglich werden große Mengen an Daten sinnlos von einem System in das andere (oder von einer E-Mail in die andere) geschaufelt, was wertvolle Ressourcen vergeudet und unnötigen Datenmüll produziert. Unternehmen  speichern Daten in x-fachen Redundanzen, ungemanaged und  unkontrolliert, was zu großen Problemen in der Datenqualität, ineffizienten Prozessen und falschen Entscheidungen führt.
    BPM führt nicht zu einer Entmündigung der Mitarbeiter, sondern soll diese von unnötigen Tätigkeiten befreien, um wieder mehr Zeit für qualitative  Arbeit zu schaffen. Wenn Sie heute in eine Anwaltskanzlei gehen, dann wird die fachliche Beurteilung eines Falls vom  Anwalt übernommen (das wird Ihnen ein Workflow nie abnehmen können). Er diktiert eine Stellungnahme,  das  Abtippen der Aufzeichnungen übernimmt jedoch ein anderer Mitarbeiter, um die fachliche Kompetenz wieder frei zu machen für den nächsten  Fall. Würde der Anwalt  diese Aufgabe  selbst übernehmen, dann wäre das sehr ineffizient. Die fachliche Teilung der Kompetenzen am Prozess und die einzelnen  Aufgaben  dann  doch wieder  in einen geordneten Ablauf zu bringen, das ist das höhere Ziel vom BPM.  Mitarbeiter sollten BPM  Systeme  als Unterstützung  sehen,  quasi  als  eine  Art  „virtueller  Assistent“, der sich um die vor-  und nachgelagerten Tätigkeiten kümmert, die kein  besonders tiefgreifendes Know-How erfordern, wie etwa eine E-Mail zu verschicken, ein Dokument zu befüllen oder Daten weiterzureichen. Als Mitarbeiter muss man verstehen, dass man Teil eines Ganzen ist, um BPM hilft dabei, dieses Verständnis in einer Organisation zu etablieren.
  • Antwort von Lars Drexler , Open Text Software GmbH zu BPM Business Process Management als Infrastruktur? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 29.5.2013, 10:03:24 RE: ( 6 ) BPM Business Process Management als Infrastruktur?

    Beide Ansätze sind richtig! BPM ist hilfreich für jedes Unternehmen, das sich am Markt behaupten und immer wieder Mehrwerte generieren möchte, indem es sich den wechselnden und häufig wachsenden Anforderungen seiner Kunden stellt. Bei OpenText betrachten wir BPM als Ansatz zur Abbildung bestehender und zukünftiger...  mehr

    Beide Ansätze sind richtig! BPM ist hilfreich für jedes Unternehmen, das sich am Markt behaupten und immer wieder Mehrwerte generieren möchte, indem es sich den wechselnden und häufig wachsenden Anforderungen seiner Kunden stellt. Bei OpenText betrachten wir BPM als Ansatz zur Abbildung bestehender und zukünftiger Prozesse und zur Teilautomatisierung von prozessualen Aufgaben. BPM umfasst dabei nicht nur den Informationsaustausch zwischen verschiedenen Anwendungen, sondern bezieht auch Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kontrollbehörden mit ein. Daraus ergibt sich, dass BPM sowohl Bestandteil der Infrastruktur als auch Bestandteil des unternehmerischen Gesamtportfolios werden muss. Nur so können Unternehmen auf schnell wechselnde Anforderungen seitens der Mitarbeiter, Geschäftspartner oder Kontrollbehörden reagieren und die Marktbehauptung durch Effizienz, Flexibilität und Sicherheit unterstützen.   

     

    Enterprise Information Management ist der Oberbegriff für das Management von strukturierten und unstrukturierten Informationen im Unternehmen und im Austausch mit anderen Unternehmen. Unstrukturierte Informationen sind z.B. um eMails, Office- und PDF Dokumente, Kommunikation zw. Mitarbeitern oder mit Kunden über verschiedene Kanäle, große Mediendateien, etc. Diese Daten stellen mehr als 90% der Informationen in Unternehmen dar. Viele Unternehmen nutzen diese Informationen heute nur zu einem Bruchteil. EIM bietet hier einen vollumfänglichen Ansatz, in dem BPM einen integralen Bestandteil darstellt, der aber natürlich auch eigenständig implementiert werden kann.

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