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  • Antwort von Jochen Wießler, SAP Deutschland AG & Co. KG zu Industrie 4.0 - Treiber, Stakeholder, Perspektiven von Dr. Winfried Felser | 6.5.2014, 14:03:43 RE: ( 8 ) Industrie 4.0 - Treiber, Stakeholder, Perspektiven

    Die Transformation hin zu Industrie 4.0 ist keine lineare Entwicklung, sondern ein evolutionärer und damit nicht exakt vorhersehbarer Prozess. Sie beinhaltet parallele Stationen in verschiedenen Dimensionen. Um die potenziellen Szenarien umsetzen zu können, benötigen wir vor allem Standards, die einen sicheren...  mehr

    Die Transformation hin zu Industrie 4.0 ist keine lineare Entwicklung, sondern ein evolutionärer und damit nicht exakt vorhersehbarer Prozess. Sie beinhaltet parallele Stationen in verschiedenen Dimensionen. Um die potenziellen Szenarien umsetzen zu können, benötigen wir vor allem Standards, die einen sicheren Datenaustausch ermöglichen, spezifische Ausbildungsprogramme zur Förderung Mathematik- und Wissenschafts-affiner Arbeitskräfte, sowie strukturierte Förderprogramme auf Regierungsebene.

     

    Der Schlüssel dazu ist eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten, wie wir sie in den Aktivitäten der „Plattform Industrie 4.0“ aktuell erleben. Die Plattform Industrie 4.0 ist eine Kooperation der drei Industrieverbände BITKOM, VDI und VDMA, die die Aufgabe hat, die vierte industrielle Revolution aktiv mitzugestalten und so den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken. Im branchenübergreifenden Austausch sollen Technologien, Standards, Geschäfts- und Organisationsmodelle entwickelt und die praktische Umsetzung vorangetrieben werden. An den Arbeiten beteiligten sind auch Unternehmen der Fertigungsindustrie, Forschungsinstitutionen wie zum Beispiel das FIR an der RWTH Aachen, aber natürlich auch Technologie-Anbieter wie die SAP. Hier gehen wir den richtigen Weg.


    Auf der Ebene der Fertigungsunternehmen selbst, also derjenigen, die im Mittelpunkt stehen, sieht die Welt jedoch noch ein wenig anders aus. Zwar nutzen gerade im Mittelstand viele Unternehmen bereits Teile von Industrie 4.0, das Bewusstsein für konkrete Chancen und Handlungsfelder fehlt jedoch noch häufig. Dies zeigen auch die Ergebnisse der von SAP unterstützten Studie „Business Performance Index (BPI) Fertigung 2014“: Fast zwei Drittel aller mittelständischen Fertigungsunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz kennen den Begriff „Industrie 4.0“ nicht. Zwar ist der Bekanntheitsgrad von Industrie 4.0 im Vergleich zu 2013 leicht gestiegen, aber generell gilt es bei den Unternehmen noch mehr Bewusstsein zu schaffen. Dass Industrie 4.0 kommt, steht außer Frage. Fertigungsunternehmen müssen also lernen, die Digitalisierung als Chance für verbesserte Geschäftsprozesse, neue Geschäftsmodelle und  damit für ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit zu begreifen.
  • Antwort von Jochen Wießler, SAP Deutschland AG & Co. KG zu Industrie 4.0 und der Standort Deutschland von Dr. Winfried Felser | 6.5.2014, 14:03:09 RE: ( 8 ) Industrie 4.0 und der Standort Deutschland

    Deutschland ist einer der stärksten Industriestandorte weltweit und zugleich der führende Fabrikausrüster. Mit seinen traditionellen Stärken im Maschinen- und Anlagenbau einerseits sowie im Bereich der Eingebetteten Systeme und Automatisierungstechniken andererseits ist Deutschland prädestiniert, die Potenziale von...  mehr

    Deutschland ist einer der stärksten Industriestandorte weltweit und zugleich der führende Fabrikausrüster. Mit seinen traditionellen Stärken im Maschinen- und Anlagenbau einerseits sowie im Bereich der Eingebetteten Systeme und Automatisierungstechniken andererseits ist Deutschland prädestiniert, die Potenziale von Industrie 4.0 für sich zu nutzen und damit seine Führungsposition in der Produktionstechnik auszubauen.

    Regierungen und Industrieverbände sehen in einer neuen Fertigungsumgebung klare Chancen für die langfristige Sicherung von Arbeitsplätzen und wirtschaftlichem Wachstum. Ein gutes Beispiel hierfür sind die USA: Hier erwarten Experten, dass durch Lohnkostenangleichung und höhere Energieunabhängigkeit Fertigungskapazitäten ins eigene Land zurückgeholt werden können. Im Jahr 2012 hat die US-Regierung die „Advanced Manufacturing Partnership“ ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Programms werden regionale Kompetenzzentren im Bereich Fertigung eingerichtet, in denen an Universitäten entwickelte Technologien eingesetzt werden.

    Die Bundesregierung betreibt ähnliche Initiativen im Bereich Technologie. Nach der Bereitstellung von Mitteln für Forschungsprogramme in Unternehmen und Hochschulen wandte sie sich an die acatech, die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, auf der Suche nach Empfehlungen für bundesdeutsche Unternehmen und Behörden, wie sie die Chancen, die eine vierte industrielle Revolution mit sich bringt, am besten nutzen können. Heute unterstützt ein zentrales Büro Unternehmen bei der gemeinsamen Entwicklung von Fertigungsszenarios für die Zukunft.

    Die staatlich geförderte Zusammenführung von unternehmenseigenen und an Hochschulen entwickelten Technologien kann sich schon bald zu einem globalen Trend ausweiten. In den Schwellenländern wird die Notwendigkeit einer weiteren Automatisierung erkannt, um die eigene Fertigungsbranche zu stärken sowie Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum zu sichern.

  • Antwort von Dipl.-Ing. Steffen Himstedt, Trebing & Himstedt Prozeßautomation GmbH & Co. KG zu Industrie 4.0 – Zeithorizont und Maßnahmen von Dr. Winfried Felser | 2.5.2014, 16:29:47 RE: ( 7 ) Industrie 4.0 – Zeithorizont und Maßnahmen

    Das kommt der Frage „Revolution“ vs. „Evolution“ sehr nahe. Auch wenn die Industrie 4.0-Möglichkeiten revolutionäre neue Innovation vor allem in Bezug auf neue Geschäftsmodelle zulassen, so sind wir bei der Umsetzung doch eher auf einer längerfristigen, evolutionären Zeitschiene. Industrie 4.0 ist kein Software-Patch...  mehr

    Das kommt der Frage „Revolution“ vs. „Evolution“ sehr nahe. Auch wenn die Industrie 4.0-Möglichkeiten revolutionäre neue Innovation vor allem in Bezug auf neue Geschäftsmodelle zulassen, so sind wir bei der Umsetzung doch eher auf einer längerfristigen, evolutionären Zeitschiene. Industrie 4.0 ist kein Software-Patch den man einspielt und fertig, sondern enthält Konzepte und Modelle einer stärker vernetzen Welt. Schon heute gibt es Teilprojekte und schon heute profitieren Unternehmen und Wissenschaft von den neuen Denkansetzen und Visionen einer vernetzten Produktion, doch die Umsetzung bis zur letzten Schraube der Fertigungsstraße wird naturgemäß noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

    Im Ganzen sollte man aber davon ausgehen, dass die Geschwindigkeit des Innovationszyklus stärker durch die Internettechnologie bestimmt wird und damit deutlich zunehmen wird.
  • Antwort von Dipl.-Ing. Steffen Himstedt, Trebing & Himstedt Prozeßautomation GmbH & Co. KG zu Industrie 4.0 und Mensch und Gesellschaft von Dr. Winfried Felser | 2.5.2014, 16:26:48 RE: ( 7 ) Industrie 4.0 und Mensch und Gesellschaft

    Ich bin in einigen Gremien und Forschungsprojekten rund um Industrie 4.0 beteiligt und verfolge die Diskussionen sehr interessiert und was mich freut ist, dass die „Automatisierung“ von „manuellen“ Arbeitsplätzen nicht das gesetzte Ziel der an den Industrie 4.0 beteiligten Unternehmen ist. Ganz im Gegenteil, sie möchten...  mehr

    Ich bin in einigen Gremien und Forschungsprojekten rund um Industrie 4.0 beteiligt und verfolge die Diskussionen sehr interessiert und was mich freut ist, dass die „Automatisierung“ von „manuellen“ Arbeitsplätzen nicht das gesetzte Ziel der an den Industrie 4.0 beteiligten Unternehmen ist. Ganz im Gegenteil, sie möchten ihre Zukunftsfähigkeit sichern und auch morgen noch ein attraktiver Arbeitgeber sein. In dem Industrie 4.0 Forschungsprojekt „KapaflexCy“ an dem wir als Trebing + Himstedt beteiligt sind, geht es gerade darum die Vereinbarkeit von Arbeit und Freizeit im Industrie 4.0 Kontext zu optimieren. Aber ganz klar, gerade als „Ingenieurs-Deutschland“ dürfen wir eins nicht vergessen, Technik ist kein Selbstzweck, sondern immer Mittel zum Zweck. Ansonsten können wir auch hier sehr leicht die Führung an Länder verlieren, die mehr in Geschäftsmodellen denken als wir es in Deutschland (noch) gewohnt sind.

    Industrie 4.0 ist gerade in einem Hochlohnland wie Deutschland wichtig, um Arbeitsplätze zu sichern. Wobei ich mir sicher bin, dass der Trend zu höher qualifizierte Arbeit sich noch beschleunigen wird. Die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine wird sich aber dadurch deutlich vereinfachen.
  • Antwort von Dipl.-Ing. Steffen Himstedt, Trebing & Himstedt Prozeßautomation GmbH & Co. KG zu Industrie 4.0 – Wandel für Endkunden und Produzenten von Dr. Winfried Felser | 2.5.2014, 16:24:21 RE: ( 7 ) Industrie 4.0 – Wandel für Endkunden und Produzenten

    Die Anforderungen der Kunden wachsen mit den Möglichkeiten. Wenn ich es nicht schaffe meinem Kunden innovative Mehrwerte für sein Geschäft zu liefern, sondern mein Wettbewerb der Ideengeber für meinen Kunden ist, habe ich einen schlechten Job gemacht. Insofern ändert sich am Grundprinzip nichts, eng am Kunden sein,...  mehr

    Die Anforderungen der Kunden wachsen mit den Möglichkeiten. Wenn ich es nicht schaffe meinem Kunden innovative Mehrwerte für sein Geschäft zu liefern, sondern mein Wettbewerb der Ideengeber für meinen Kunden ist, habe ich einen schlechten Job gemacht. Insofern ändert sich am Grundprinzip nichts, eng am Kunden sein, das Geschäftsmodell des Kunden verstehen und mit einem erfolgreichen Partnernetzwerk mehrwertbringende Leistungen anbieten. Da die Innovationszyklen durch die IT in der Produktion aber extrem verkürzt werden, heißt es sich auch hier noch enger mit Lieferanten und Partnern zu vernetzen, um flexibel und agil neue Lösungen zu entwickeln und anbieten zu können.

    Einzelaspekte wie 3D Drucker oder internetfähige Maschinen greifen zu kurz, um das als „Industrie 4.0“ zu bezeichnen. Dann verkennen wir das Potenzial und die Möglichkeiten.
  • Antwort von Dipl.-Ing. Steffen Himstedt, Trebing & Himstedt Prozeßautomation GmbH & Co. KG zu Industrie 4.0 - Treiber, Stakeholder, Perspektiven von Dr. Winfried Felser | 2.5.2014, 16:22:20 RE: ( 7 ) Industrie 4.0 - Treiber, Stakeholder, Perspektiven

    Entscheidend werden die zukünftigen Geschäftsmodelle sein, die durch Industrie 4.0 erst sinnvoll möglich und vom Kunden akzeptiert werden. Wenn alle Beteiligten diesen Erfolgsfaktor in den Mittelpunkt stellen wird das Zusammenspiel aller Kräfte funktionieren. Doch bis dahin muss sicherlich auch noch viel (interne)...  mehr

    Entscheidend werden die zukünftigen Geschäftsmodelle sein, die durch Industrie 4.0 erst sinnvoll möglich und vom Kunden akzeptiert werden. Wenn alle Beteiligten diesen Erfolgsfaktor in den Mittelpunkt stellen wird das Zusammenspiel aller Kräfte funktionieren. Doch bis dahin muss sicherlich auch noch viel (interne) Kommunikation stattfinden, um ein abteilungsübergreifendes Verständnis im Sinne des Kunden zu erreichen. Eine rein technologiegetriebene Industrie 4.0 wird am Ende nicht greifen und am schlussendlich von internationalen erfolgreichen Geschäftsmodellen überholt werden.

    Die mittelständisch geprägte Deutsche Industrie muss es daher schaffen globale Geschäftsmodelle zu entwickeln, auch wenn dass bedeutet, dass das nur mit globalen Playern als Partnern funktioniert. Hinderlich könnte es dabei sein, dass es außer einer SAP und eventuell der Deutschen Telekom kaum einen wirklich globalen IT-Konzern aus Deutschland gibt.

  • Antwort von Dipl.-Ing. Steffen Himstedt, Trebing & Himstedt Prozeßautomation GmbH & Co. KG zu Industrie 4.0 und der Standort Deutschland von Dr. Winfried Felser | 2.5.2014, 16:20:02 RE: ( 7 ) Industrie 4.0 und der Standort Deutschland

    Deutschland, Land der Ideen, so heißt eine wie ich finde passende Initiative, die zeigt, wie innovativ unser Land ist. Von jeher ist Deutschland ein industriell geprägtes Land und insofern ist es nicht verwunderlich, dass mit der integrierten, vernetzten Produktion das Thema Industrie 4.0 gerade aus Deutschland heraus getrieben...  mehr

    Deutschland, Land der Ideen, so heißt eine wie ich finde passende Initiative, die zeigt, wie innovativ unser Land ist. Von jeher ist Deutschland ein industriell geprägtes Land und insofern ist es nicht verwunderlich, dass mit der integrierten, vernetzten Produktion das Thema Industrie 4.0 gerade aus Deutschland heraus getrieben wird. Kunden werden zu Recht anspruchsvoller und der internationale Wettbewerb zwingt Unternehmen dazu, neue Wege zu gehen und immer besser zu werden. Um die zukünftig benötigte Flexibilität und Agilität sicherzustellen werden die Konzepte, Methoden und Technologien rund um Industrie 4.0 Deutschland helfen, weiter führend zu sein und diese Führung auszubauen.

    Wenn die Amerikaner stets nach dem nächsten „big thing“ suchen, ist die Antwort auf globaler Ebene klar das „internet of things“. Die Deutsche Antwort darauf ist Industrie 4.0. Wenn mittlerweile die Bundeskanzlerin bereits über „Industrie 4.0“ spricht, ist das Thema auf jeden Fall schon mal richtig positioniert!

  • Antwort von Jan Appl, MHP - A Porsche Company zu Eigener Beitrag für Zukunftsfähigkeit und Transformation 4.0? von Dr. Winfried Felser | 2.5.2014, 10:23:59 RE: Eigener Beitrag für Zukunftsfähigkeit und Transformation 4.0?

    Für uns ist die Industrie 4.0 eines unserer Top-Themen. Um dies zu unterstreichen, haben wir einen Arbeitskreis aus Experten aus allen Bereichen unseres Unternehmens ins Leben gerufen. Dieser führt die technischen und fachlichen Einzelaspekte und Lösungen zu einem gesamtheitlichen Bild zusammen und erarbeitet auch unter...  mehr

    Für uns ist die Industrie 4.0 eines unserer Top-Themen. Um dies zu unterstreichen, haben wir einen Arbeitskreis aus Experten aus allen Bereichen unseres Unternehmens ins Leben gerufen. Dieser führt die technischen und fachlichen Einzelaspekte und Lösungen zu einem gesamtheitlichen Bild zusammen und erarbeitet auch unter Berücksichtigung der Anforderungen unserer Kunden die richtigen Antworten.
    In diesem Rahmen haben wir bereits mehrere Pilotprojekte mit unseren Kunden gestartet. So zum Beispiel die Steuerung von Logistikketten mithilfe von RFID, der Einsatz direkter Datenquellen in der Produktion sowie Pilotprojekte zu den Themen Big Data und Predictive Analytics.
    Auf der Kooperations- und Partnerseite sind wir im Vorstand des Bitkom-Arbeitskreises Industrie 4.0 vertreten. Und wir arbeiten mit weiteren Partnern aus Forschungseinrichtungen wie der Fraunhofer Gesellschaft zusammen. Schließlich verfassen wir aktuelle eine großangelegte Studie zum Thema „Standortbestimmung Industrie 4.0 in der deutschen Automobilbranche“.
  • Antwort von Jan Appl, MHP - A Porsche Company zu SAP & Co im Kontext von Industrie 4.0, Digital Transformation, ... von Dr. Winfried Felser | 2.5.2014, 10:20:27 RE: SAP & Co im Kontext von Industrie 4.0, Digital Transformation, ...

    SAP als (nicht nur technische) Plattform hat die Grundlagen gelegt. SAP MDG zur Verwaltung und Bewirtschaftung von Unternehmensdaten mit der starken Ausrichtung auf die Governance-Prozesse und SAP HANA zur Geschäftsvorfallorientierten Verarbeitung von großen Datenmengen bilden den Rahmen für die Industrie 4.0. ...  mehr

    SAP als (nicht nur technische) Plattform hat die Grundlagen gelegt. SAP MDG zur Verwaltung und Bewirtschaftung von Unternehmensdaten mit der starken Ausrichtung auf die Governance-Prozesse und SAP HANA zur Geschäftsvorfallorientierten Verarbeitung von großen Datenmengen bilden den Rahmen für die Industrie 4.0.
    Die Kernfrage ist aber, ob Unternehmen bereits die Reife haben, diese Werkzeuge einzusetzen. Vor dem Werkzeug kommt das Problembewusstsein und genau hier ist noch Überzeugungsarbeit zu leisten.
  • Antwort von Jan Appl, MHP - A Porsche Company zu Transformation 4.0 – Lösungen / Handlungsfelder und Vorgehen? von Dr. Winfried Felser | 2.5.2014, 10:14:46 RE: Transformation 4.0 – Lösungen / Handlungsfelder und Vorgehen?

    Der Kern ist das Verständnis, dass in Zukunft bei der Fertigung eines Produktes nicht mehr der Prozess im Vordergrund steht, sondern das Datum, das das Gut und seine aktuelle Verwendung beschreibt. Das bedeutet: Die virtuelle Abbildung muss jederzeit parallel zum Produkt und unabhängig von Informationssystemgrenzen...  mehr

    Der Kern ist das Verständnis, dass in Zukunft bei der Fertigung eines Produktes nicht mehr der Prozess im Vordergrund steht, sondern das Datum, das das Gut und seine aktuelle Verwendung beschreibt. Das bedeutet: Die virtuelle Abbildung muss jederzeit parallel zum Produkt und unabhängig von Informationssystemgrenzen verfügbar sein. Die setzt ein funktionierendes unternehmensweites Datenmanagement über alle beteiligten Bereiche zwingend voraus.
    Die Etablierung einer zentralen Institution für das Datenmanagement mit weichreichenden Kompetenzen bis in die „Silos“ der einzelnen Unternehmensbereiche hinein ist unerlässlich. Das verlangt den absoluten Willen und auch das Verständnis der Unternehmensführung für diesen Paradigmenwechsel von Prozess zu Datum. Zentral ist dabei, das Datenmanagement tatsächlich als Managementdisziplin mit einer starken Governance-Ausrichtung zu verstehen. In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, „think big“ (Verständnis und Umsetzungswille des neuen Paradigmas) und „start small“ (Entwicklung des Datenmanagements aus einem dezidierten Anwendungsbereiches heraus) zu einem Vorgehensmodell zu kombinieren.
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