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Bundesamt für Strahlenschutz

 
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Postfach 10 01 49  
38201  Salzgitter

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Beschreibung

Das Bundesamt für Strahlenschutz ist eine organisatorisch selbstständige wissenschaftlich-technische Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Gegründet wurde das BfS am 01.11.1989 mit dem Ziel, Kompetenzen auf den Gebieten Strahlenschutz, kerntechnische Sicherheit, Transport und Verwahrung von Kernbrennstoffen sowie Endlagerung radioaktiver Abfälle zu bündeln (Gesetz über die Errichtung eines Bundesamtes für Strahlenschutz vom 9. Oktober 1989 BGBl. I S. 1830).

Die Leitung des Amtes obliegt dem Präsidenten. Er wird vom Vizepräsidenten vertreten. Das BfS gliedert sich in vier Fachbereiche und in die für Verwaltung zuständige Zentralabteilung. Die Fachbereiche Sicherheit in der Kerntechnik (SK), Sicherheit nuklearer Entsorgung (SE), Strahlenschutz und Gesundheit (SG) und Strahlenschutz und Umwelt (SW) bearbeiten in ihren Abteilungen und Fachgebieten die Fachaufgaben des Amtes, die teilweise wissenschaftlichen Bezug aufweisen. Deshalb wird dort auch anwendungsorientierte Forschung betrieben.

Neben den Fachbereichen gibt es die direkt dem Präsidenten bzw. dem Vizepräsidenten unterstellten Organisationseinheiten Präsidialbereich (Aufgabeplanung und Controlling, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) sowie die Stabsstellen Internationale Zusammenarbeit, Informationstechnik, Qualitätssicherungsüberwachung und Innenrevision.

Weiterhin angebunden ist die Eigenüberwachung des Endlagers Morsleben und des geplanten Endlagers Konrad.

Organisatorisch an das BfS angegliedert, aber fachlich nicht weisungsgebunden sind die Geschäftsstellen

der Reaktor-Sichheitskommmission (RSK),
der Strahlenschutzkommission (SSK) und
des Kerntechnischen Ausschusses (KTA).

Präsidialbereich (PB)

Zentrales Tätigkeitsfeld des Präsidialbereichs ist die Aufgabenplanung und das Controlling, d. h. die fachübergreifende Koordinierung der Jahresaufgabenplanung, deren Bewertung und Fortschreibung. Der Bereich ist an der Einführung von amtsweiten Managementinstrumentarien beteiligt bzw. koordiniert sie. Dazu gehören die Kosten-Leistungs-Rechnung, die übergreifende Aufgabenplanung, die Erarbeitung der Fortschreibung der Jahresziele sowie die Aufgabenkritik. Sie koordiniert die Weiterentwicklung des Leitbildes des BfS.

Ein weiteres Arbeitsfeld ist die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Der Präsidialbereich informiert extern und intern über alle Themen des BfS. Ein Schwerpunkt liegt zurzeit bei Fragen im Zusammenhang mit der Entsorgung von Atomkraftwerken, Atomtransporten, Zwischenlagern und Endlagern sowie bei Strahlenschutzthemen. Neben Fragen zur ionisierenden Strahlung gibt es ein verstärktes Interesse an Fragen zur elektromagnetischen Strahlung im Zusammenhang mit Mobilfunk (Sendemasten und Handys).

Für interessierte Bürgerinnen und Bürger stellt das BfS ein breites Angebot an Informationen zur Verfügung.

Informationsschriften ermöglichen den Zugang zu den teilweise komplexen Themen, mit denen sich das BfS befasst.
Das Internetangebot des BfS bietet umfassende Informationen, wird ständig aktualisiert und erweitert.
Der Präsidialbereich beantwortet Anfragen von Bürgern am Telefon, schriftlich oder per E-Mail.
Der Jahresbericht des BfS gibt einen Überblick über die Schwerpunkte seiner Tätigkeit.

Das Bundesamt arbeitet mit allen heute relevanten Medien für den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Für die Medien steht der Präsidialbereich als Ansprechpartner zur Verfügung:

Pressemitteilungen informieren über aktuelle Vorgänge, die gesellschaftlich relevant sind.
Pressegespräche und Pressekonferenzen ermöglichen den direkten Dialog mit den Entscheidungsträgern des BfS.
Rundfunk- und Fernsehinterviews sichern die breite Streuung der Informationen.
Für Hintergrundgespräche stellt der Präsidialbereich Kontakte zu den Fachleuten des BfS her.
Besucher der Endlagerprojekte und des Endlagers für radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM) werden fachkundig vor Ort betreut.
Das BfS stellt sich und seine Tätigkeitsfelder auf Messen und Ausstellungen einem breiten Publikum vor.

Im Rahmen des Leitbildprozesses hat der Präsidialbereich den Bereich der internen Öffentlichkeitsarbeit verstärkt. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BfS sind Multiplikatoren, die das Bild des Amtes nach Außen prägen. Mit Mailings zu aktuellen Themen wird dieser Prozess unterstützt. Zu den internen Dienstleistungen gehört auch der Sprachendienst.

Zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gehört die Infostelle Gorleben des BfS. Diese informiert in einer ständigen Ausstellung über das Entsorgungskonzept für radioaktive Abfälle in der Bundesrepublik Deutschland.
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