Geschäftsprozessmanagement

Beiräte
  • Thomas Allweyer
     
  • Herbert Kindermann
     
  • Sven Schnägelberger
     
  • Wolfram Jost
     
  • Bertram Geck
     
  • Thomas Rychlik
     
  • Günter Brettschneider
     
  • Hady Mirian
     
  • Martin Henning
     
  • Thomas Eggert
     

 

Filter
Filter
ALLE THEMEN
ALLE BRANCHEN
ALLE REGIONEN
AKTUALITÄT
QUALITÄT
  •   

    Geschäftsprozessmanagement – Bedeutung, Definitionen, Ziele/Aufgaben, Fakten

     

    In dieser Einleitung zum Competence Center Geschäftsprozessmanagement möchten wir kurz auf die Bedeutung bzw. Perspektiven des Themas eingehen, den Begriff definieren, die Ziele und Aufgaben erläutern und einige wichtige Fakten zu Geschäftsprozessmanagement präsentieren.

     

    Bedeutung: Geschäftsprozessmanagement hat in Deutschland vor allem in der Prozessindustrie (Chemie, Pharma) eine sehr hohe Bedeutung und leistet einen wertvollen Beitrag für den Unternehmenserfolg, so eine Studie von PricewaterhouseCoopers. Der Entwicklungsstand des BPM liegt dabei laut der Befragten genau bei 51%. [1] Größte Hemmschwelle für BPM gelten im Moment immer noch die Sorge um einen hohen Dokumentationsaufwand, wie eine Studie von Bearing Point zeigt: „«Basierend auf unseren Erfahrungen fehlt es mit Blick auf das gesamte Unternehmen oftmals an der unternehmensübergreifenden Prozessorientierung; diese Siloorientierung ist auch in den Studienantworten zu erkennen», so Patrick Mäder.“ [2]  

     

    Definition: Geschäftsprozessmanagement oder BPM wird oft als ganzheitliches Konzept verstanden, hat aber unterschiedliche Definitionsansätze. Burkhard Funk definiert den Begriff folgendermaßen: „GPM (Bucher, Winter 2009, S. 6) ist ein ganzheitliches Managementkonzept, welches die Analyse und Überwachung sowie die Konstruktion und Anwendung von konzeptionellen Modellen der Geschäftsabläufe von Unternehmen und Verwaltungen umfasst. GPM beschäftigt sich insbesondere mit dem Identifizieren, Planen, Gestalten, Modellieren, Dokumentieren, Überwachen, Steuern sowie dem kontinuierlichen Verbessern von Geschäftsprozessen.“ [3] Wikipedia verwendet eine ähnliche Definition: „Geschäftsprozessmanagement beschäftigt sich mit der Identifikation, Gestaltung, Dokumentation, Implementierung, Steuerung und Verbesserung von Geschäftsprozessen.“ [4]

    Ziele / Aufgaben: Auch die Ziele und Aufgaben von BPM werden unterschiedlich beschrieben, daher hier auch wiederum nur beispielhaft die Ausführungen, wie sie unter Wikipedia beschrieben werden:

    Ziel des Geschäftsprozessmanagements ist es, die in jedem Unternehmen existierenden Informationen zu den eigenen Geschäftsprozessen zu nutzen, um sich auf den Kunden einzustellen und als Ergebnis die Unternehmensziele besser zu erreichen. Insbesondere gehören dazu:

    • Kennen der eigenen Geschäftsprozesse,

    • Gestalten und Verbessern der Prozesse, Geschäftsprozessoptimierung,

    • Dokumentieren der Abläufe, weil es zum Beispiel das Gesetz vorschreibt,

    • prozessorientierte Kostenkalkulation,

    • Abbilden der Unternehmenseinheit mit fest definierten Rollen und Rechten,

    • so flexibel wie nötig sein, so dass die Ausnahme zur Regel werden kann,

    • Festlegen klarer Schnittstellen zwischen Prozessen, so dass Prozessketten und Verschachtelungen von Prozessen einfach gebildet werden können. [4]

     

    Fakten: Im Competence Book BPM finden Sie die wichtigsten Zahlen zum Thema. So sind die Top 3  Ziele von BPM die Steigerung der Effizienz (93%), gefolgt von de Erhöhung der Transparenz (90%) und dem Heben von Standardisierungspotenzialen (85%). Die Top 3 Anwendungsbereiche sind Purchasing & Logistics (63%), Marketing &sales (57%) und Finance & Accounting (51%). [5]

     

    Quellen:

    1. http://www.pwc.de/de_de/de/prozessoptimierung/assets/pwc-gpm-studie.pdf
    2. http://www.computerworld.ch/marktanalysen/studien-analysen/artikel/studie-bpm-gewinnt-an-bedeutung-61098/
    3. http://www.springer.com/978-3-642-12720-5
    4. http://de.wikipedia.org/wiki/Prozessmanagement
    5. http://www.competence-site.de/geschaeftsprozessmanagement/Infografik-zu-BPM-Business-Process-Management-Geschaeftsprozessmanagement

    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
 
  •  von  | 
    26.9.2014
    Vorwort: Der folgende Nachruf ist natürlich fiktiv, aber vielleicht sollten wir geistig in das Jahr 2020 voraus- und anschließend zurückblicken, um jetzt die richtigen Weichen zu stellen bzw. zu erkennen, welche Weichen vielleicht noch nicht ideal gestellt sind. Dabei sind beide Autoren Verfechter des Industrie-4.0-Weges und so soll der Nachruf auch kein Spottwerk sein, sondern aufrütteln. Die Wassermann AG und ihre Kunden machen sich jedes Jahr auf diesen Weg in Richtung einer kollaborativeren Industrie auf der Basis der Digitalisierung und Vernetzung, demnächst wieder auf den Vision-Days 2015 mit dem Schwerpunkt Industrie 4.0. Und auch die Competence Site hat mit Priorität das Competence Book Industrie 4.0 realisiert, um einen kleinen Beitrag zu leisten. Insofern: Wir glauben an Industrie 4.0 und sehen den Nachruf als Anregung, die unserem gemeinsamen Industrie-4.0-Erfolg dienen soll. In diesem Sinne
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  •  von  | 
    19.12.2014
    Vorwort: Der folgende Nachruf ist natürlich fiktiv, aber vielleicht sollten wir hier und heute nach vorne in das Jahr 2020 und dann zurückblicken, um jetzt die richtigen Weichen zu stellen bzw. zu erkennen, welche Weichen vielleicht noch nicht ideal gestellt sind. Dabei sind beide Autoren Verfechter des Industrie-4.0-Weges und so soll der Nachruf auch kein Spottwerk sein, sondern aufrütteln. Die Wassermann AG und ihre Kunden machen sich jedes Jahr auf diesen Weg in Richtung einer kollaborativeren Industrie auf der Basis der Digitalisierung und Vernetzung, demnächst wieder auf den Vision-Days 2015 (http://www.visiondays.de/) mit dem Schwerpunkt Industrie 4.0. Und auch die Competence Site hat mit Priorität das Competence Book Industrie 4.0 (http://www.competence-site.de/Industrie-4-0-kompakt) realisiert, um einen kleinen Beitrag zu leisten. Insofern: Wir glauben an Industrie 4.0 und sehen den Nachruf als Anregung, die unserem gemeinsamen Industrie-4.0-Erfolg dienen soll. In diesem Sinne.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  •  von  | 
    19.12.2014
    25./26. Februar 2015, Haus der Bayerischen Wirtschaft, München
    Industrie 4.0 – eine Theorie, eine Vision der fernen Zukunft? Weit gefehlt. Viele Unternehmen arbeiten intensiv an der Realisierung von Teilaspekten – und realisieren bereits Wettbewerbsvorteile. Vision-Days 2015: Planung. Produktion. Logistik 4.0. 25./26. Februar 2015, Haus der Bayerischen Wirtschaft, München.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  •  von  | 
    7.11.2014
    Vieles an dem Nachruf von Winfried Felser und Martin Hofer auf die Industrie 4.0 („R.I.P. Industrie 4.0“) ist  nachvollziehbar und nicht von der Hand zu weisen. Und wieder können wir sagen: Selbst daran schuld. Erneut verkennen wir, dass wir mit dem größten Kapital, was wir in Deutschland haben, nämlich den deutschen Mittelstand, sehr fahrlässig umgehen, eben bis es zu spät ist. Wir schauen zu, wie durch strategische, durchdachte Übernahmen ausländischer Konzerne der Mittelstand gezielt und berechnend untergraben und handlungsunfähig gemacht wird, bzw. zur Marionette und ausquetschbaren Zitrone der scheinbar übermächtigen ausländischen Konzerne missbraucht werden.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  • Kein anderes Projekt genießt derzeit in der Fachöffentlichkeit mehr Aufmerksamkeit als „Industrie 4.0“. Es ist ein wesentlicher Bestandteil der Hightech-Strategie der Bundesregierung, interessanterweise eine rein deutsche Wortschöpfung. Im Zentrum von „Industrie 4.0“ steht mit dem Begriff der „Kollaborationsproduktivität“ eine neue Dimension der Leistungsfähigkeit der Wertschöpfungsaktivitäten, mit Hilfe derer eine deutliche Produktivitätssteigerung erwartet wird.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  •   Video
     von 
    12.12.2014
    Der Weihnachtsmann und Rudolph müssen mal reden.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  • Werteorientiertes Talent Management ist eine der möglichen Antworten, um sich mit einem Unternehmen gerade auf immer härter umkämpften Arbeitsmärkten die Talente zu sichern, die den Wert eines Arbeitsplatzes nicht nur am Gehalt, sondern auch an der Unternehmenskultur und Werten bemessen. Dieses Whitepaper beschreibt die Notwendigkeit des werteorientierten Talent Management und mit welchen Mitteln und Methoden dieses umgesetzt werden kann.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  • Nichts wird unsere Gesellschaft und unsere Belegschaftsstrukturen massiver und nachhaltiger verändern als der demografische Wandel. Demografie wird gerne als statistisches, quantitatives Thema interpretiert und dann mit der „zunehmenden Überalterung“ der Gesellschaft gleich gesetzt. Der demografische Wandel ist aber vor allem ein qualitatives Thema, da er einhergeht mit dem Wertewandel in der Gesellschaft und in den Unternehmen.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  • Die Reisekostenabrechnung ist für viele Geschäftsreisende ein leidiges Thema und eine mitunter zeit- und nervenraubende Angelegenheit. Doch auch in diesem Bereich macht die technische Entwicklung keinen Halt, sodass es mittlerweile sehr gute Lösungen gibt, um Reisekosten schnell, unkompliziert und vor allem modern zu erfassen und abzuwickeln. Die Zeiten, in denen Mitarbeiter mühsam Excel-Listen pflegen und ihre Daten aus unterschiedlichsten Quellen heranziehen müssen, sind also glücklicherweise vorbei.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  • Hinter vielen aktuellen HR-Themen stehen jeweils dieselben Treiber, welche eine Neuausrichtung der Personalarbeit bedingen. Die Herausforderungen sind geprägt durch den Wandel von Gesellschaft und Arbeitswelt. Insbesondere die demografische Entwicklung erhöht gegenwärtig den Druck zur Veränderung. Neue Personalaufgaben wie Fachkräftesicherung oder Gesundheitsmanagement folgen diesem Auslöser.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
current time: 2014-12-20 07:53:38 live
generated in 7.656 sec