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  •  von 
    23.3.2010
    Laut einer aktuellen Green SCM Umfrage unter Entscheidern in der Industrie sieht eine überwältigende Mehrheit der Befragten die Bedeutung des Klimaschutzes als wichtig an – Tendenz steigend. Dennoch äußerten knapp 50 der 100 befragten Entscheidungsträger, insgesamt nur “bedingt nachhaltig” zu wirtschaften. Hier liege deutliches Verbesserungspotenzial in der Umsetzung der grünen Wertschöpfung, erklärte Klaus Ballas, Partner und Green-Experte bei J&M. Im Mittel bliebe das Thema “Green Supply Chain Management (SCM)“, wie die grüne Wertschöpfung gemeinhin hieße, ein Thema von hoher Bedeutung, so der Green-Spezialist – für 31% sogar von sehr hoher Bedeutung. Bis 2012 würde diese Bedeutung für 84% sogar noch zunehmen, was einem Zuwachs von 15% Prozent gegenüber 2009 entspreche. Nachhaltig zu wirtschaften ist mehr als nur ein Hype, betonte Ballas, wobei strategische Ausrichtungen noch unterschiedliche Ausprägungen zeigen würden: Mehr als 60 Prozent der Unternehmen setzten vor allem auf Nutzung sparsamer Produktionsanlagen, was Ressourcen und Energieeinsatz anbelange. Die Ausweisung von CO2-Belastungen würde dagegen noch unterschätzt und weit unter 20% der Befragten sahen dies als bedeutsam an. Dabei gelinge dies aber sehr einfach, z.B. mit Hilfe eines so genannten “Green Scans“. Es sei bemerkenswert, so Ballas, dass 69% nicht den eigenen Carbon Footprint ausweisen können. Gerade vor dem Hintergrund, dass Konsumenten gegenüber Unternehmen bereit seien, für eine ökologische Produktionsweise, eine Abfallvermeidung, eine Reduzierung des Energie- und Wasserverbrauchs und für umweltfreundliche Verpackungen einen höheren Preis zu bezahlen: Beispielsweise mehr als 76% für Abfallvermeidung und Energie- und Wasserverbrauch, 79% für umweltfreundliche Verpackung und 84% für eine nachhaltige Produktionsweise. Der “CO2-Fußabdruck“ sei wichtige Voraussetzung für Green SCM und offenbare das Treibhauspotenzial (Global Warming Potential) des gesamten Unternehmens oder einzelner Produkte, wobei in der Regel die gesamte Lebensdauer untersucht würde. Im Mittelpunkt stehe immer, welchen Beitrag Unternehmen leisteten, um angesichts schmelzender Polarkappen und steigender Energiepreise zum Schutz und Erhalt der Umwelt beizutragen. Letztlich, so Ballas, koste diese “grüne Wertschöpfung“ nichts zusätzlich, im Gegenteil: Zu dem Verzicht auf Ressourcen gingen selbst die Befragten der aktuellen Studie von einer Kostensenkung von ca. 2-3% aus (2009: 0%). Marktteilnehmer, die auf ökologische Nachhaltigkeit umgestellt hätten, erwarteten zudem 2010 ebenso wie 2009 durchschnittlich ein 5%-iges Umsatzwachstum. Für 70% sei daher nachhaltige Wertschöpfung in 2010 zunehmend bedeutsam, im Vergleich zu 59% im vorigen Jahr. Einige Unternehmen wie Frosta, Henkel, REWE, Tchibo, T-Home oder Tetra Pak hätten die sich daraus ergebenden Chancen ergriffen und begonnen, Emissionsbelastungen durch Treibhausgase, Umweltrisiken oder Kostenexplosionen durch steigenden Energiebedarf zu vermeiden und maßgeblich zum Klimaschutz beizutragen. Zu beachten sei, dass darüber hinaus auch Geschäftspartner innerhalb der Wertschöpfungskette eine “Transparenz“ hinsichtlich der Produktions- bzw. Lieferweise verlangten, so beispielsweise WalMart, Marks & Spencer oder Tesco. Vor Beginn jedweder Maßnahmen müsse sich laut Ballas das Top-Management „in jedem Falle die Frage stellen, wie man sich marktseitig künftig positionieren“ möchte – ob in Form einer Minimalerfüllung gesetzgeberischer Vorgaben oder als eine Art “Vorreiter“, was Ökoaspekte anbelange. Allerdings ginge dies nur mit einer intelligenten IT im Zusammenspiel mit bewährten Management-Methoden wie LEAN, Supply Chain Management und einem Nachhaltigkeitsfaktor. Basis sei die Geisteshaltung der Mitarbeiter, so Ballas, also die Überzeugung, dass – wie bei LEAN Management – Verschwendung vermieden werden solle, man selbst flexibel sein und genau das machen müsse, was der Kunde im Markt einfordere. Intelligentes Green SCM verknüpfe im Endeffekt die Erschließung wirtschaftlicher Erfolgspotenziale mit einer Schonung der natürlichen Ressourcen. Kosten ließen sich optimieren, die Kundenorientierung verbessern, die Flexibilität steigern und die Komplexität managen. „Und dies“, wie Ballas betonte, „noch ökologisch dazu“. Weitere Informationen unter www.green-scm.de oder von Klaus Ballas, Partner, J&M Management Consulting AG, Telefon +49 (0) 621 12 47 69 – 0 oder per E-Mail k.ballas@jnm.com (mailto:k.ballas@jnm.com)
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  •  von  | 
    14.2.2014
    Andreas F.J. Obereder, ATOSS Firmengründer und Vorstandsvorsitzender, erklärt, warum Workforce Management heute mehr und mehr zur Chefsache wird.
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  •  von 
    2.8.2011
    Der ROI von Produktdaten im Multichannel Commerce. In den letzten Jahren haben die Einführung und die Umsetzung komplexer PIM- und MDM-Projekte zugenommen.
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  •  von  | Wassermann AG | 
    28.3.2014
    Bereits seit 30 Jahren unterstützt die Wassermann AG Kunden bei der Optimierung ihrer Wertschöpfungsketten und der Steigerung ihrer logistischen Leistungsfähigkeit. Durch die daraus gewonnene Erfahrung in den verschiedensten Branchen werden nicht nur Standardprodukte angeboten, sondern auch für jeden Kunden spezielle und individuelle Lösungen. Die Produktfamilie way als Standardsoftware erweitert die ERP-Anwendungen der Kunden um echtzeitfähige Planungs-Funktionalitäten. Dies führt zu integrierten Gesamtlösungen und erlaubt eine standortübergreifende, vertikal wie horizontal durchgängige Prozessplanung und -steuerung. Das Ergebnis: Die Unternehmen werden schneller, transparenter und ertragsstärker.
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  •  von  | 
    7.2.2014
    Fachabteilungsgrenzen überwinden und ein besseres Verständnis von Zusammenhängen im Unternehmen gewinnen – darauf zielt das Integrierte Reporting ab. Ist dieses Konzept auch auf das Controlling übertragbar? Und wie lässt es sich am besten umsetzen? Diesen Fragen geht Dr. Karsten Oehler nach, denn warum sollte – was sich bei externen Stakeholdern bewährt – nicht auch bei internen Berichtsemfängern funktionieren? Lesen Sie den ganzen Beitrag hier! (http://www.pmone.com/blog/lesen/integriertes-reporting-auch-ein-modell-fuer-das-interne-berichtswesen/)
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  • Die Wirtschaft ist im Aufschwung, Unternehmen wachsen und suchen neue Mitarbeiter. Im E-Interview mit CCP lernen Sie die konkreten Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten bei CCP kennen.
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  • Transport- und Logistik-Branche kämpfen gegen den Fachkräftemangel und ihr Imageproblem, sie seien keine attraktive Karrierechance. Die Studie erläutert Strategien, dieser Situation entgegenzutreten.
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  • Rahmenbedingungen Das Wettbewerbsumfeld und die Situation auf den Märkten haben sich in den vergangenen Jahren dramatisch verändert. Durch das Überangebot von meist substituierbaren Produkten und Dienstleistungen sind heute vor allem in den hoch entwickelten Ländern ausgeprägte Käufermärkte entstanden, in denen es für Unternehmen immer schwieriger wird, sich erfolgreich gegenüber der Konkurrenz zu positionieren. Ein gravierender Wandel ist auch auf Seiten der Konsumenten zu beobachten: ihre Erwartungs- und Bedürfnisstrukturen werden komplexer und immer weniger kalkulierbar. Die mobilen Technologien der Web 2.0-Generation und die permanente Verfügbarkeit von Informationen erlauben den Verbrauchern heute ein kritisches und wählerisches Entscheiden.
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  • Das Verhalten der Privatkunden im deutschen Strom- und Gasmarkt wird zunehmend aktiver. Gegen Ende des Jahres 2010 ist ein weiterer starker Anstieg der Aktivierung zu erwarten. Auslöser sind fortlaufende Preissteigerung und die anstehende Umlage der EEG-Förderung auf die Stromkunden. Hierdurch erhöht sich die Unsicherheit für das Management der Energieversorger.
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  • In dieser Trainer-Ausbildung lernen Sie, wie Sie systematisch vom Vorgespräch zum Trainingsauftrag und von der Interessensabfrage zum Transfererfolg gelangen. So bauen Sie Ihre Position als gefragter Trainer und Moderator aus. Laden Sie sich im Folgenden das Infopaket zur "Ausbildung zum Zertifizierten Trainer" gemäß den Qualitätsstandards des Berufsverbandes BDVT e. V. herunter.
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