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ANZAHL: 2015
 
  • Projektmanagement hat in den letzten Jahren einen hohen Bedeutungszuwachs in der Wirtschaft und vor allem im Mittelstand erfahren.
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  •  von  | 
    17.12.2014
    Die Virtualisierung von Rechnern schreitet immer weiter voran und somit wird das darauf basierende Cloud Computing immer populärer. Ein Datacenter im Netzwerk, in dem keine virtuellen Server – als sog. Virtual Machines (VMs) – eingerichtet werden, ist heutzutage kaum noch vorstellbar. Da Cloud Services in der Regel auf verschiedenen Vernetzungen von VMs basieren, ist es in Datacentern großer Unternehmen bzw. Anbietern von Cloud Services oft sogar nötig, die auf verschiedenen, unter Umständen weltweit verteilten, physischen Wirt-Servern eingerichteten VMs so zu gruppieren, dass voneinander isolierte, einem Virtual Local Area Network (VLAN) in herkömmlichen Netzwerken entsprechende Gruppen von VMs als Clouds entstehen.
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  • Jedes Jahr entscheiden sich Millionen Menschen für eine Behandlung in ausländischen Kliniken, da beispielsweise die medizinische Versorgung im Heimatland nicht gewährleistet bzw. mangelhaft ist, der Spezialist im Nachbarland näher liegt als im eigenen Land oder die Behandlung im Ausland deutlich preiswerter ist als zu Hause. Die länderübergreifende Inanspruchnahme medizinischer Leistungen zählt zu den Folgen der zunehmenden Globalisierung. Mehre hunderttausend US-Bürger und Kanadier lassen sich jedes Jahr in Lateinamerika, Asien oder Europa behandeln; Kranke aus den Golfstaaten und Russland reisen in die Schweiz oder nach Deutschland und auch innerhalb Europas nimmt der Medizintourismus durch bilaterale Abkommen, EG-Verordnungen und Gerichtsentscheidungen weiter zu. Rund 30 Länder sind weltweit im Segment Medizintourismus stark engagiert, weitere 70 Nationen verfügen über einzelne Kliniken mit einer Anziehungskraft für internationale Patienten. Die führende Destination ist Südostasien. Laut Weltbank lassen sich weit über eine Million ausländische Patienten in Thailand, Singapur, Indien und Malaysia behandeln. Davon sind rund 30% geplante Eingriffe. Schätzungsweise je 20.000 internationale Patienten reisten auf die Philippinen, nach Südkorea oder Hongkong. Zentrales Entscheidungskriterium für eine Behandlung im südostasiatischen Raum ist der Preis. Je größer das Einsparpotenzial gegenüber den Behandlungskosten im Inland ist, desto weitere Entfernungen werden zurückgelegt. Dies belegt eine Studie zur Reisebereitschaft von US-Amerikanern: Zehn Prozent der Befragten würden zur Behandlung ins Ausland reisen, wenn sie zwischen US-$ 500 und 1.000 sparen. Unter US-$ 200 gibt es keinerlei Bereitwilligkeit zu Reisen. Liegt die Kosteneinsparung zwischen US-$ 1.000 und 2.400, so liegt die Reisebereitschaft bei Personen ohne Krankenversicherung bei 25%, mit Krankenversicherung bei 10%. Bei Kostendifferenzen von US-$ 10.000 und mehr würden 25% der Krankenversicherten und 38% der Nichtversicherten eine ausländische Klinik aufsuchen. Insbesondere bei aufwendigen medizinischen Eingriffen wie Transplantationen sind diese Kostenvorteile schnell erreicht. Die Mehrzahl der Eingriffe in diesen Ländern sind den Bereichen plastisch-ästhetische Chirurgie, Lasik- und Zahnbehandlungen zuzuschreiben. Kombiniert mit einer Urlaubsreise lassen sich preiswerte Behandlungen, die in der Regel nicht von Krankenversicherungen getragen werden, im Paket buchen. Eine Vielzahl von Spezialreiseveranstaltern und Patientenvermittlern bietet Festpreisarrangements an, die neben der medizinischen Behandlung oder Medical Check-Ups auch Flüge, Hotelunterkunft und touristisches Rahmenprogramm enthalten. Nach Südostasien und auch Westeuropa zeiht es vor allem Patienten aus arabischen Ländern wie Kuwait, Katar, Saudi Arabien, Syrien, Bahrain oder dem Oman in die Vereinigten Arabischen Emirate. Einzig Jordanien mit fast 250.000 Auslandspatienten pro Jahr und Israel spielen als Zieldestinationen im regionalen Medizintourismus im arabischen Raum eine Rolle. Nach Israel kommen vor allem Patienten aus den GUS-Staaten, den Palästinensischen Autonomiegebieten, Zypern oder der Türkei, um Hautkrankheiten in den Spezialkliniken am Toten Meer zu kurieren. Mehr als zwei Drittel aller internationalen Patienten reisen zur Behandlung in asiatische Länder. Der Rest verteilt sich etwa gleich auf Europa sowie Süd- und Mittelamerika. In den afrikanischen Staaten kann eine medizinische Maximalversorgung aufgrund fehlender Therapiemöglichkeiten oder technischer Ausstattung meist nicht gewährleistet werden. Nur einzelne Länder wie Tunesien, mit ca. 20.000 Auslandspatienten, oder Südafrika ziehen ein internationales Gesundheitsklientel an. So suchen rund 400.000 Patienten im Jahr wegen plastisch-chirurgischer Eingriffe, Zahnbehandlungen, Augenlaseroperationen, Pränataldiagnostik oder In-vitro-Fertilisation Ärzte vornehmlich in Johannesburg oder Kapstadt auf. Allerdings steht bei diesen Behandlungsreisen oft auch das Urlaubsmotiv im Vordergrund. Aufgrund der Kombination von schönheitschirurgischen Behandlungen und anschließenden Touren durch die Nationalparks des Landes spricht man auch von „Skalpell-Safaris“. Vergleichsweise preiswerte Behandlungskosten, günstige Wechselkurse und die Fußball-Weltmeisterschaft werden 2010 für weitere Zuwächse im Medizintourismus sorgen. Preislich attraktiv ist sind medizinische Behandlungsreisen nach Osteuropa ebenso. Mehr als Hunderttausend Patienten aus Westeuropa und Russland lassen jährlich in Polen, Tschechien, Ungarn, der Türkei oder der Ukraine ambulante Eingriffe in den Bereichen Schönheitschirurgie, Zahnmedizin und Augenheilkunde durchführen. Hinzu kommen noch die Kur- und Wellnessaufenthalte in diesen Ländern. Das ungarische Tourismusamt rechnet bereits ein Drittel aller Hotelübernachtungen dem Gesundheitstourismus zu. Nach einer Studie der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg wächst die Nachfrage aus Deutschland nach Gesundheitsreisen ins osteuropäische Ausland jährlich um etwa 30 Prozent. Die ausländische Kurqualität, die langen Traditionen der Kurhäuser, eine neue Umgebung und vor allem die günstigen Preise locken viele Besucher in den Osten Europas. Zum Teil betragen die Kosten für kurative Behandlungen weniger als ein Fünftel im Vergleich zu deutschen Einrichtungen. Daher könnten sich viele Bürger eine Gesundheitsreise ins Ausland vorstellen. Laut einer aktuellen Studie der Techniker Krankenkasse, bei der 34.000 Mitglieder befragt wurden, planen 40% der Versicherten gezielt Behandlungen vor allem in Tschechien, Polen oder Ungarn. Der Reisestrom verläuft aber keineswegs nur in eine Richtung. Ärztemangel und schlechtere Behandlungsmöglichkeiten sorgen für einen kontinuierlichen Anstieg der Behandlungszahlen osteuropäischer Patienten in Deutschland. Zum Beispiel wollen immer mehr Polinnen ihre Kinder in Deutschland zur Welt bringen. In den Kliniken entlang der Oder-Neiße-Grenze steigt die Anzahl der Geburten polnischer Babys stetig. Zukünftig könnten noch mehr Mediziner aus Polen, Rumänien oder den Baltischen Staaten nach Westeuropa abwandern, denn tausende vakante Stellen in Deutschland, England oder Skandinavien sind unbesetzt und die Verdienstmöglichkeiten im Ausland sind sehr viel höher. Dadurch verschlechtern sich die Behandlungsmöglichkeiten vor allem in den Kliniken, so dass der innereuropäische Medizintourismus weiter zunehmen wird. Neben Osteuropäern suchen ebenso Patienten aus Großbritannien, Skandinavien oder den Niederlanden medizinische Hilfe im Ausland. In bestimmten Bereichen, wie der Orthopädie (Knie- und Hüftendoprothetik, Bandscheiben), der Kardiologie, der Radiologie oder der Augenheilkunde herrscht dort eine medizinische Unterversorgung. Daraus ergeben sich zum Teil Wartezeiten auf eine Behandlung von über einem Jahr. Zielländer sind beispielsweise Deutschland, Belgien, Frankreich, Zypern, Malta oder die Schweiz. Millionenfach ist die Nachfrage aus dem Ausland nach einer Behandlung in deutschen, österreichischen oder Schweizer Kliniken allerdings nicht. Im Jahr 2007 wurden in Deutschland schätzungsweise 71.000 stationäre Patienten aus anderen Ländern behandelt, in Österreich waren es etwa 47.000 und in der Schweiz rund 40.000. Deren Anteil, gemessen an allen stationären Patienten, betrug lediglich 0,4 (Deutschland), 1,7 (Österreich) bzw. 2,8 Prozent (Schweiz). Dennoch sind die Erlöse nicht nur für die Kliniken ein lohnendes Zusatzgeschäft. Die Patienten und ihre Begleiter sorgen für Umsätze im Millionenbereich auch in der Hotellerie, dem Einzelhandel oder dem Transportgewerbe. Der Medizintourismus nach Süd- und Mittelamerika ist primär von Reisenden aus den Vereinigten Staaten geprägt. Etwa 47 Millionen Amerikaner haben keine Krankenversicherung und das Preisniveau für Gesundheitsleistungen in den USA gilt als das höchste der Welt. Daher wählen viele Patienten den Weg in lateinamerikanische Staaten. Die günstige geografische Lage macht Mexiko zum Reiseland Nummer eins. Die Preise liegen etwa bei einem Viertel der Behandlungskosten in den USA. Immer mehr Versicherungen und Arbeitgeber empfehlen ihren Versicherten bzw. Angestellten Präventions- und Behandlungsreisen ins Nachbarland. Nach Schätzungen der Unternehmensberatung Deloitte könnten 2017 bereits 10 Millionen Amerikaner zur medizinischen Behandlung ins Ausland reisen. Einige Zehntausend Auslandspatienten – vor allem aus Venezuela und der Karibik - reisen jährlich nach Kuba, dem Land mit der höchsten Ärztedichte der Welt. Gefragt sind Hüft- und Augenoperationen ebenso wie die Behandlung von Allergien oder Hautkrankheiten. Die staatliche Gesundheitstourismusagentur „Cubanacan“ vermarktet rund 20 der besten Kliniken wie das La Pradera International Center, eine Reha-Klinik mit Hotel in Havanna. Mit der Dominikanischen Republik versucht eine weitere karibische Insel den Gesundheitstourismus zu entwickeln. Regenerative Anti-Aging-Therapien aus embryonalen Stammzellen sollen Reisende anziehen, die biologische Alterung hinauszögern wollen. Zu den weiteren Staaten Mittelamerikas, die internationale Patienten anziehen, zählen Panama, Guatemala, Nicaragua, El Salvador und Costa Rica. Aufgrund sehr günstiger Arbeitskosten investieren internationale Gesundheitskonzerne wie Johns Hopkins International oder die Cleveland Clinic in Krankenhäuser in diesen Ländern. Die Kliniken sind folglich personell und medizintechnisch bestens ausgestattet und meist  durch die Joint Commission International (JCI) akkreditiert. In Südamerika dominiert die Schönheitschirurgie. Nirgends werden weltweit mehr plastisch-chirurgische Behandlungen durchgeführt als in Brasilien, Argentinien, Venezuela und Kolumbien. Ob diese, oft nicht notwenigen Eingriffe medizinisch vertretbar sind, ist umstritten. Eine ethische Betrachtungsweise des globalen Trends der grenzüberschreitenden Behandlung wirft weitere negative Aspekte dieser Entwicklung auf. Die zunehmende Konkurrenz um internationale Patienten führt in einigen Staaten zur Entwicklung medizinischer Angebote wie Stammzellentherapie, Leihmutterschaft oder IVF-Behandlungen, die in vielen Ländern verboten sind. Hinzu kommen alternative Methoden z.B. in der Krebstherapie, deren Behandlungserfolg höchst umstritten ist. Ebenso sehr bedenklich ist die Zunahme der Nachfrage nach Transplantationschirurgie im Ausland. Organtransplantationen sind in Kolumbien mit Genehmigung durch die nationalen Gesundheitsbehörden auch an Ausländer möglich. Fast 10 Prozent aller Organspenden erhielten internationale Medizintouristen. Angeblich besteht nur eine geringe Nachfrage nach Organen im Inland. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass der Transplantationstourismus nach Bogotá, Cali und Medellin ein Millionen-Geschäft ist, denn eine Lebertransplantation kostet rund 95.000 Euro. Ähnlich verhält es sich in China. Menschenrechtsorganisationen prangern seit Jahren die ungeklärte Herkunft von Transplantaten an. Bekannt ist, dass viele Organe von exekutierten Häftlingen stammen. Amnesty international und Human Rights Watch schätzen deren Anteil auf 90 Prozent. Ein weiteres Problem stellt die unterschiedliche medizinische Behandlungs- und Betreuungsqualität für ausländische Privatpatienten und Einheimische in verschiedenen Ländern dar. Durch lukrativere Angebote setzt beispielsweise in Thailand oder Indien ein Brian-Drain der besten Ärzte und Pfleger in Richtung privater Kliniken ein. Der Inlandsbevölkerung stehen dann weniger gut ausgebildete Mediziner zur Verfügung, die mehr Patienten bei schlechterer technischer Ausstattung versorgen müssen. In Westeuropa wird das Problem der Wartezeiten auf bestimmte Eingriffe oder Untersuchungen durch ausländische Selbstzahler verstärkt. Während die gesetzlich Versicherten oft auf Behandlungstermine warten, erhalten internationale Patienten – ebenso wie inländische Privatpatienten – kurzfristig Termine. Um diese und weitere Gesichtspunkte wie die Schaffung gemeinsamer Qualitätsstandards oder der Auswirkung auf die nationalen Gesundheitssysteme stärker zu berücksichtigen bedarf es politischer Rahmenbedingungen. Den seit zwei Jahren diskutierten Entwurf einer gemeinsamen europäischen Patientenrichtlinie, die es den Bürgern erleichtern soll, Gesundheitsdienstleistungen im Ausland wahrzunehmen, haben die europäischen Gesundheitsminister im Dezember 2009 abgelehnt. Länder wie Griechenland, Polen oder Rumänien befürchten eine deutlich höhere finanzielle Belastung, wenn der Zugang zu medizinischen Leistungen im Ausland vereinfacht wird.
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  •  von  | 
    8.10.2010
    Nach Warenwirtschaft und Logistik mischt sich SAP stärker in der Produktion ein und hat dazu Visiprise Inc. gekauft, einen renommierten Anbieter aus den USA. Ist das neue SAP ME nur ein weiterer Wettbewerber auf dem MES-Markt oder steckt hinter der „Perfect-Plant-Initiative“ der SAP mehr? Über lange Jahre war die Welt klar geordnet: In das ERP-System der SAP gehörten planende Funktionen mit Produktionsstammdaten, Absatzplanung, Produktionsplanung bis zum Erzeugen der Fertigungspapiere. Alles, was in der Werkstatt passierte, überließ SAP dagegen Spezialisten. Diese mittelständischen Softwareanbieter mit maximal nationaler Reichweite kümmerten sich um die IT-Unterstützung der Feinplanung, die Installation eines Leitstands, um die Materialver- und -entsorgung. Ihre Softwaremodule unterstützten auch die Erfassung von Maschinendaten (MDE) und Betriebsdaten (BDE) und werteten Prozessdaten aus. Diese Trennung von Auftragsorganisation und Produktionssteuerung führt jedoch zu einer Reihe von Problemen: die Zahl der Schnittstellen steigt, es kommt zu Inkompatibilitäten in Datenstrukturen und Prozesskonzepten, Funktionsdopplungen lassen sich nicht vermeiden. Als Folge macht sich eine Tendenz zur Verlagerung von Funktionalität aus der ERP-Ebene in die Werkstattebene bemerkbar. Stammdaten werden doppelt geführt, die Abschottung des Produktionsmanagements gegen das Supply-Chain-Management verstärkt sich. Und genau da liegt aus Prozesssicht der Schwachpunkt dieser verteilten Lösungen!   Flexibilität ist Pflicht Jeder Produktionsplaner kennt das: Der Anlauf neuer Produkte oder die Einführung neuer Fertigungslinien werfen jedes Mal die Frage nach der rechtzeitigen und ausreichenden IT-Unterstützung auf. Stücklisten, Arbeitspläne und NC-Programmen kommen meist noch rechtzeitig. In der Anlaufphase mangelhaft bleiben aber die Auftragssteuerung und die   für die Prozessstabilisierung wichtigen   Betriebs- und Qualitätsdaten. Zulieferteile schwanken in der Qualität, Endprodukte benötigen vorübergehend zusätzlichen Prüfungen. Der Endkunde verlangt stets Transparenz und detaillierte Aufzeichnungen über jede Komponente. Da werden adhoc eingeführte Excel-Lösungen schnell zur Dauerlösung. Und die neue Lean-Production-Linie: schnelle Typwechsel und kurze Durchlaufzeiten sollen für niedrige Bestände sorgen, der ERP-Planungslauf stellt Fertigungsaufträge aber nur im Wochenraster bereit. Wie disponieren nachfolgende Produktionsschritte da zeitnah um wenn kurzfristige Störungen auftreten? Wie lassen sich die Daten für komplexe Rüstoptimierungen, für eine getaktete Fertigung nach dem Heijunka-Prinzip oder einen „matched assembly“-Prozess gewinnen?   ERP-Integration Derartige Lücken zu schließen tritt ein Manufacturing Execution System auf Basis SAP ME an. Es setzt dabei zunächst die Vorteile einer ereignisorientierten ERP-Integration auf der SAP-Plattform. Diese kontinuierliche Synchronisation von Fertigungsaufträgen und Rückmeldungen sorgt dafür, dass die Daten für eine Feinplanung minutenaktuell zur Verfügung stehen. Die Erfahrung zeigt aber auch: ERP-Arbeitspläne müssen sich einfach um die speziellen „internen“ Schritte der Produktion ergänzen lassen um die operative Fertigungssteuerung wirklich zu unterstützen. Hier bedient sich SAP ME einer grafischen Bearbeitung der Prozessabläufe und vorgefertigter Prozesselemente, die - in einer Art Baukastensystem - ohne Software-Programmierung zu dem speziellen Ablauf kombiniert werden. Damit werden kritische Prozesse transparenter gesteuert: Prüfungen und Nacharbeiten, Sperrungen oder kurzfristige Verlagerung von Arbeitsgängen auf alternative Anlagen oder zu externen Dienstleistern.   Qualitätssicherung und Traceability Einen gewichtigen Nutzen liegt in der integrierten Behandlung von Produktions- und Qualitätsdaten. Neben der üblichen Betriebs- und Personalzeiterfassung (BDE/PZE) sind zahlreiche QM-Funktionen mit SAP ME verfügbar. Für das Fertigungspersonal entfallen damit fehleranfällige und aufwändige Doppelerfassungen für Qualitätsmanagement und Produktionsleitung. Dabei kann sich das Management über umfassende   auch selbst einfach anpassbare – Auswertungen und Berichte auf dem persönlichen „Dashboard“ freuen. Durch die Integration mit SAP ERP und der nur an einer Stelle gepflegten Schichtkalender, Fehlerkataloge und Anlagenzustände werden Kennzahlen dann auch widerspruchsfrei ermittelt. Die Themen Rückverfolgung (Traceability) und Transparenz schließlich müssen als die Königsdisziplin von SAP ME betrachtet werden. Die Frage, wann, wo und für welche Aufträge Komponenten einer bestimmten Lieferung verwendet wurden, ist mit wenigen Maus-Klicks beantwortet. Alle Operationen an Teilen und Produkten, aber auch Behälter, Warenträger und Werkzeuge werden ja standardmäßig mit Serialnummern, Zeitstempeln und zusätzlichen Vorgangsinformationen aufgezeichnet. Neben einer Kostenbegrenzung bei Qualitätsaktionen sind damit auch die Auflagen einer gesetzlichen Aufzeichnungspflicht erfüllt. Dafür, und auch um Fehlinformationen zwischen Planung, Fertigungssteuerung und Produktionspersonal zu vermeiden, unterliegen in SAP ME alle Arbeitslaufpläne und Stücklisten. Die bedeutet aus Sicht der Produktion aber auch, dass Änderungen in den Produktionsprozessen meist selbst umgesetzt werden können. Ein zusätzlicher Montagearbeitsplatz, eine neu eingeführte Produktetikettierung, geänderte Arbeitsanweisungen oder die Verwaltung von Prüfmitteln und Werkzeugen können rasch eingerichtet und bei Bedarf sofort freigegeben werden.   Shopfloor-Integration und IT-Betrieb Für Betriebsmittel- und Anlagenbetreuer sind dann natürlich noch die Integrationsmöglichkeiten zu bestehenden Anlagen und SCADA-Systemen sowie die Anbindung von BDE-Terminals, mobilen Erfassungsgeräten, Barcode- und RFID-Scannern von Interesse. Dank der Integrationskomponente MII in SAP ME wird über Kommunikationsstandards wie beispielsweise XML, HTTP und OPC der Anschluss der verschiedensten Endgräte direkt unterstützt. Die IT-Abteilung nun wird sich vor allem für die gemeinsame Betriebsplattform von SAP ERP und ME interessieren. Ein Vorteil, der bei mehreren Standorten sowohl für zentrale wie dezentrale SAP-Strukturen gilt. Auch bieten sich damit signifikante Kosteneinsparungspotenziale durch den Ersatz so mancher exotischer Legacy-MES-Software. Zudem wird die Reaktionsgeschwindigkeit gegenüber den Anforderungen der Fachabteilung durch die flexible Komponententechnologie JEE von SAP ME deutlich verbessert.   Gewichtige Argumente Damit kann SAP dann zwei entscheidende Argumente für eine ME-Lösung in die Waagschale zu werfen: Die Gesamtlösung wird international verfügbar und damit auch für Konzerne mit weltweit verteilter Produktion besonders interessant sein. Ein flächendeckender Einsatz einer Vorlage für viele Werke wird vorstellbar – mit positiven Effekten bei Prozesstransparenz und den Einführungs- und Wartungskosten. Zudem kann die SAP beim Thema Investitionssicherheit punkten und verspricht die langfristige Weiterentwicklung und funktionale Abrundung der Gesamtlösung.   Autor: Bernhard Klimm, Unternehmensbereich Produktion der SALT Solutions GmbH SAP, SAP R/3, mySAP, SAP NetWeaver, ABAP und BAPI sind Trademarks der SAP AG, Deutschland. Der Unternehmensbereich Produktion & Logistik der SALT Solutions GmbH ist spezialisiert auf IT-Lösungen und Systemintegration in der Produktion und der Logistik. Schwerpunkt ist der Aufbau unternehmenskritischer Lösungen auf Basis der SAP-Infrastruktur. SALT Solutions ist Special Expertise Partner SAP SCM und strategischer Partner der SAP für Perfect Plant. Das Leistungsangebot richtet sich an Unternehmen, die in ihren IT-Lösungen Prozessnähe brauchen, aber auf den SAP-Standard nicht verzichten wollen. Zum Leistungsangebot gehören Managementberatung Logistik, IT-Lösungen für Supply Chain Management, Produktionsmanagement, Lager- und Produktionslogistik mit direkter Anbindung von Automatikkomponenten sowie Logistikmonitore und KPI. Zu den Produktions- und Logistikkunden der SALT Solutions gehören die Lufthansa, Daimler, Cloos Schweißtechnik, Kärcher, Fiege, Coca-Cola, Bosch Rexroth und Würth.   Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: SALT Solutions GmbH Jörn Ballhaus (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) Schürerstr. 5a 97080 Würzburg   Fon: +49.931.46086.2427 Fax: +49.931.46086.2409 Mobil: +49.175.7203.616 www.salt-solutions.de (http://www.salt-solutions.de/)
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  •  von 
    1.2.2013
    Starte durch, beantworte drei kurze Frageblöcke und bewirb Dich hier für "ZiP meets Students" Workshop der Zukunftsinitiative Personal (ZiP): kontakt@zukunftsinitiative-personal.de oder per Fax an: 0221-7194897.
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  • Die Schlagworte „Industrie 4.0“ und „Internet der Dinge“ erfreuen sich aktuell großer Popularität. Die Bunderegierung setzt auf Industrie 4.0 als wesentlichen Bestandteil ihrer High-Tech-Strategie und sieht sich durch führende Experten in Ihrer Einschätzung unterstützt, dass durch die zunehmende Automatisierung und Flexibilisierung der Produktion sowie die Vernetzung Cyber-physischer Systeme der Produktionsstandort Deutschland langfristig gesichert werden kann.
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  • Kundenbeziehungen zu entwickeln erfordert, den Kunden zu verstehen und auf seine Bedürfnisse einzugehen. Marketing, Vertrieb und Service müssen schnell und flexibel reagieren können, um geeignete Maßnahmen durch die Nutzung von den richtigen Informationen und Funktionen durchzuführen. Das erfordert passende Strategien und leistungsfähige Werkzeuge.
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  • Karriereorientierter Selbstverwirklicher oder zufriedener Familienmensch? Trendforscher Sven Gábor Jánszky gibt Einblicke in die Arbeitswelt der Zukunft.
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  • Jährlich lassen sich schätzungsweise 71.000 Patienten aus dem Ausland in Deutschland behandeln. Etwa 8.000 stammen aus arabischen Ländern, insbesondere aus Saudi Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten oder Kuwait. Die Golfstaaten zählen damit neben Russland und der Ukraine zu den wichtigsten Märkten deutscher Kliniken. Rund 68% aller in einer Studie der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg befragten Kliniken gaben an, Patienten aus den Vereinigten Arabischen Emiraten zu behandeln, vor zwei Jahren waren es gerade mal halb so viele. Nach München werden vor allem Standorte wie Berlin, Bonn oder Hamburg von den Patienten präferiert. Auch wenn in der Golfregion verstärkt an einer Verbesserung der medizinischen Infrastruktur gearbeitet wird, kann eine ähnliche Versorgung wie in Deutschland derzeit nicht gewährleistet werden. Nachgefragt werden die Bereiche Neurologie/Neurochirurgie, Augenheilkunde, Orthopädie und Pädiatrie sowie die Rehabilitation nach medizinischen Eingriffen. Neben der medizinisch-technischen Qualität werden ebenso die vielfältigen Serviceleistungen geschätzt. Die Kliniken verfügen über Dolmetscher, kulturell sensibilisiertes Personal, besondere Speisepläne, eine komfortable Zimmerausstattung mit arabischen TV-/Radioprogrammen sowie Möglichkeiten zur Religionsausübung. Externe Dienstleister unterstützen die Patienten bei der Unterbringung von Begleitpersonen, der Reiseorganisation sowie bei den damit verbundenen Formalitäten. Full-Service-Agenturen wie InterMedico bieten darüber hinaus durch eigene Büros in verschiedenen arabischen Städten wie Damaskus, Riad; Abu Dhabi, Kairo oder Doha einen direkten Kontakt für Patienten, Regierungsstellen, Versicherungen oder Firmen.
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  •  von 
    26.12.2014
    Noch ist unklar, welchen Effekt Industrie 4.0 & Co auf den Arbeitsmarkt haben. Die Boston Consulting Group (BCG) ist optimistisch und rechnet in den kommenden zehn Jahren mit 390.000 neuen Arbeitsplätzen in Deutschland durch Industrie 4.0. Die Frage bleibt: Wie ist der Netto-Effekt?
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