Der Start in der russischen Metropole Samara war nicht ganz einfach: „Die Relocation-Bedingungen waren wirklich fordernd, da man den Standort aus Zeitgründen erst zum Vertragsbeginn besichtigen konnte. Das erste Hotel musste daher gleich vor Ort arrangiert werden“, so schildert Seidl den Beginn seiner Entsendung im Auftrag des internationalen Technologiekonzerns Linde AG.
Die Unterstützung durch erfahrene Relocation Consultants der KEWA International Relocation GmbH erleichterte Jürgen Seidl den Start in Samara deutlich: „Von Seiten des Relocation-Services erhielt ich viel Hilfestellung. Allein die Wohnungssuche wurde durch Relocation Consultant Katya Lychnikova erheblich vereinfacht.“ Ansprechpartner in Köln war Dr. Gregor Kemper, Geschäftsführer der KIR GmbH, der über weitreichende Russlanderfahrungen verfügt. Katya Lychnikova half bei den Visa- und Arbeitserlaubnis-Angelegenheiten sowie bei der Wohnungssuche und den Mietvertragsverhandlungen vor Ort. „Die Erlangung eines Visums kann gut und gerne zwölf Wochen dauern. Man kennt so seine Tricks und Hintertürchen, um den Vorgang zu beschleunigen“, verrät die russische Beraterin. Eine Woche lang begleitete sie Jürgen Seidl vor Ort. „Das war absolut ausreichend und zielführend“, berichtet der Systemberater der Linde AG von seinen Erfahrungen.
So konnte sich Seidl ganz auf seine eigentlichen Aufgaben in Samara konzentrieren: „Für mich war es sehr erfüllend, an der Weiterentwicklung der Unternehmung in Samara mitzuwirken“ berichtet der Systemberater begeistert. „Wir haben unter anderem ein Sales Department gegründet, Verkäufer rekrutiert, neue Produkte implementiert. Themen wie die Neugestaltung des Füllwerks oder die Fuhrparkerweiterung oder die Lagerkapazitäten vor Ort waren spannend und fordernd“.
Der Rückblick fällt positiv aus: „Gemeinsam mit der Geschäftsleitung in Samara haben wir dort sehr viel erwirkt, den Umsatz und Erlös vorangetrieben, die Mitarbeiter nach westlichen Linde Unternehmensstandards geschult, eine Atmosphäre des Vertrauens geschaffen und gemeinsam Ziele gesetzt und erreicht“, resümiert Seidl. „Für mich war dies eine einmalige Möglichkeit, die Firma Linde in einem fernen Winkel des Russischen Weltreichs zu repräsentieren und als Mensch zu wachsen.“
Die 2001 in Passau gegründete ICUnet.AG bietet ein Full-Service-Konzept interkultureller Dienstleistungen zur Steigerung des weltweiten Erfolgs international agierender Unternehmen. Der deutsche Marktführer für interkulturelle Beratung zählt 21 DAX-notierte Unternehmen sowie über 250 familiengeführte Hidden Champions der deutschen Wirtschaft zu seinen Kunden. Über 60 feste und weit über 200 freie Mitarbeiter bilden das interdisziplinäre Expertenteam mit Kompetenz für über 60 Länder und 20 Sprachen. Sie bereiten über 4000 Fach- und Führungskräfte pro Jahr auf die internationale geschäftliche Zusammenarbeit vor.
Seit März 2008 bietet die ICUnet.AG über ihr Tochterunternehmen KEWA International Relocation GmbH (KIR) interkulturelle Beratung und Relocation Services gebündelt aus einer Hand an. Die KIR GmbH blickt seit ihrer Gründung 1995 auf insgesamt über 4.500 erfolgreich betreute Auslandsentsendungen sowie 2.500 Visum- und Arbeitserlaubnisverfahren für weit über 100 Unternehmen wie BASF, Bayer, Brose, Deloitte, Deutsche Post Worldnet, E.ON, Lanxess, RWE, TRW oder Visteon zurück. Ob Wohnungssuche und Umzugshilfe, Behördengänge oder Vertragsabschlüsse - der Relocation-Anbieter managt professionell die Vorortbetreuung von Fach- und Führungskräften sowie deren Familien bei der Auslandsentsendung.
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