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Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Institut für den Mittelstand in Lippe (IML)

Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Institut für den Mittelstand in Lippe (IML)
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Ansprechpartner Prof. Dr. Volker Wittberg
Adresse

Bad Meinberger Straße 1 
32760  Detmold

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Beschreibung

Das FHM-Institut für den Mittelstand in Lippe (IML) vertritt eine Wissenschaft, die sich der Praxis des Mittelstands zuwendet. Gemeinsam mit dem Kreis Lippe geht die Fachhochschule des Mittelstands gGmbH (FHM), Bielefeld, damit einen individuellen und innovativen Weg der wirtschaftsnahen Lehre und Forschung. Das IML folgt dem Auftrag, mit dem Kreis Lippe und seiner Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe sowie in Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft Lippe, der IHK Lippe zu Detmold sowie der Arbeitsagentur Detmold konkrete Projekte der anwendungsorientierten Forschung und praxisnahen Fortbildung mittelständischer Unternehmen und Betriebe zu realisieren.

Die Nachhaltigkeit der Projekte liegt in ihrem innovativen Charakter, der stets die Philosophie "einmal entwickeln, n-mal anwenden" berücksichtigt.

Dies gilt gleichermaßen für die unten dargestellten Aufgabenfelder Analyse und Beratung, die Unternehmer bei ihren Herausforderungen der Gründung, Nachfolge, Finanzierung, Digitalisierung, Ausbildung, Kooperation, Qualität und Internationalisierung ansprechen, sowie für die Felder Lehre und Wissenstransfer mit mittelständisch und regional orientierten Programmen, wie z.B. dem ersten Mittelstands-MBA in Deutschland.

Die Umsetzung der Konzeption für das Institut für den Mittelstand in Lippe (IML) ist in allen Aufgabenbereichen mit konkreten und realisierten Projekten zu belegen. Ohne die einzelnen Projekte in ihrer Wirkung immer trennscharf abgrenzen zu können, stellt sich die Auftragserfüllung für die einzelnen Arbeitsgebiete wie folgt dar:

Analyse der Veränderungspotentiale im Mittelstand
  • Trendforschung: Megatrends in Lippe (seit 2001), Bildungs-Benchmarking OWL im RegionNet OWL (2002-2008), Bewerbungsinitiative Lippe-Detmold- Kulturhauptstadt Europas 2010 (2004), Sharing Expertise: Energiekompetenz für den Mittelstand in OWL (2007)
  • Erkennen innovativer Marktpotentiale für mittelständische Unternehmen : Unternehmensfrühstücke (seit 2003), Wirtschaftsgespräche (seit 2008), Initiative zum Ausbau der Wirtschafts-beziehungen zwischen Lippe und Kaunas (2004), Initiative "Energieeffizientes Bauen"(laufende und beantragte Projekte)
  • Erkennen der Herausforderungen der digitalen Wirtschaft: Lipper im Netz (seit 2003), Lipper im Netz 2:Trainingsangebot "6 Schritte zum eigenen Onlineshop" (ab 2006)
  • Marktpotentiale der Informationsund Medienwirtschaft für die Unternehmen herausarbeiten: Konzept "Web-basierte Informations- und Beschaffungs-Plattform für mittelständische Unternehmen in Lippe" (2002), Konzept E-learning (2002)
Beratung zur Existenzsicherung von Unternehmen
  • Betriebsnahe Forschung: Ausbildungsabbrüche im Handwerk im RegioNet OWL (seit 2002), der demografische Wandel und seine Auswirkungen auf das lippische Handwerk (2005), Finanz- und Liquiditätsmanagement im Handwerk (2006), EU-Projekt: CSR im Mittelstand (2006, )Finanzanlageverhalten im Mittelstand (2007)
  • Erkennen von Marktpotentialen: für Unternehmensnachfolger und Existenzgründer
  • Beratung mittelständischer Betriebe: Wagniskapital für Lippe (seit 2001), Fit for Quality in Tourismusbetrieben, KOKOLIP,Basel II, diverse EinzelberatungenAuswahl und Einstellung von Auszubildenden im Handwerk (seit 2002), Industriewettbewerb Beste Fabrik OWL seit (2006), Möbelprüflabor in Lippe (NIMM)
Wissens- und Personaltransfer
  • Aufbau einer internetbasierten Wissensplattform "Mittelstand und digitale Wirtschaft": IML-Internetpräsenz
  • Innovations-Netzwerke: RingvorlesungExistenzgründung (seit 2003), CD - Publikation Existenzgründung in Lippe (2005), INQA: Gesundheitsschutz für die Ich-AG (seit 2003), BauA:- selbstständig und gesund (seit 2005), Bausteine für die Hochschulbildung (seit 2007)
  • Informationen für Politik, Wirtschaft und Verwaltung: diverse Ausarbeitungen und Vorträge (z.B. Finanzierung, Ausbildung, Gesundheit, Energie)
Lehre und Fortbildung
  • Unternehmensführung und Persönlichkeitsentwicklung: MBA Tourismus-Betriebswirt/in (FHM), reakkreditierter MBA mit internationaler Unternehmensführung (seit 11/2005), MBA Umweltmanagement (in Akkreditierung), Vortragsreihen, Informationsveranstaltungen, VeröffentlichungenKIDS University in Lippe
  • Medienkompetenz und Medienmanagement, MBA
  • IT-Know-how in der digitalen Wirtschaft, MBA
  • Aus- und Fortbildung für Handwerker, Bachelor Handwerksmanagement Vorträge
  • Bausteine für das Telelearning, Bausteine Bachelor Handwerksmanagement (2005)

Vorrangiges Ziel des IML war laut Stiftungsvertrag die Einrichtung des Studiengangs "Master of Business Administration - MBA" in Lippe. Inzwischen haben die ersten beiden MBA-Jahrgänge ihr Studium erfolgreich abgeschlossen, zwei weitere Jahrgänge sind gestartet. Auch die Weiterbildungsangebote im Bereich Tourismus sind erfolgreich angenommen worden. Die Aufgabenfelder Wissenstransfer und Lehre werden insofern ohne eine weitere Finanzierung seitens der Stiftung durch die FHM fortgeführt.
Auch im Bereich Analyse und Beratung sind verschiedene Studien (siehe betriebsnahe Forschung im Handwerk) und zahlreiche Beratungen (Fit for Quality, Wettbewerb Beste Fabrik, betriebliche Einzelberatungen) erfolgt, doch besteht in diesem Bereich laufender und auch sich verändernder Bedarf, der auch weiterhin durch den Stifter zu finanzieren ist.

Mit seinen Studien- und Forschungsangeboten hat das FHM-IML inzwischen bundesweite Beachtung gefunden. Deutschlandweit beachtete Projekte, Seminare und Publikationen sind der Beweis dafür; als Beispiele sind das bei Gabler erschienene MBA-Buch "Fallstudien zur Unternehmensführung (2008 hrsg. v. Kruse / Wittberg), die Jurymitgliedschaften bei Axel Springer zum Mittelständler des Jahres, bei Oracle zum APAX-Award sowie diverse Seminareinheiten bei EUROFORUM zu nennen.

Nach einer Anschubfinanzierung für fünf Jahre aus Mitteln der Stiftung Standortsicherung wird das IML nun zunächst bis 2009 noch mit einem reduzierten Betrag gefördert.


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