Dr. Helge Lach

Helge Lach
 

Dr. Helge Lach

Vorstandsmitglied
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Münchener Straße 1
60329 Frankfurt am Main

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    Dr. Helge Lach ist Vorstandsmitglied der Deutschen Vermögensberatung AG mit Sitz in Frankfurt am Main.

    Nach einer Ausbildung zum Versicherungskaufmann studierte er Wirtschaftswissenschaften an der Universität Köln, wo er 1995 zum Dr. rer. pol. promovierte.

    Seit dem 01.01.2003 betreut er die Bereiche Marketing und Ausbildung bei der DVAG.

    Dr. Helge Lach ist 48 Jahre alt, verheiratet und hat 2 Kinder.

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  • “Eines ist sicher – die Rente.“ Jeder, der sich jemals mit der gesetzlichen Rentenversicherung beschäftigt hat weiß, wer diese Aussage gemacht hat: Norbert Blüm, Arbeitsminister im Kabinett Helmut Kohl. Oft wurde er deswegen kritisiert, weil er den Menschen so suggerierte, im Alter tatsächlich von der gesetzlichen Rente leben zu können. Erstmals hat er in diesen Tagen Gegenposition bezogen – und das will etwas heißen, mit Blick auf die Hartnäckigkeit, mit der er seine Aussage über all’ die Jahre eisern verteidigt hat und dafür manchmal sogar belächelt wurde. Anlässlich einer Feierstunde zum 125-jährigen Bestehen der gesetzlichen Rentenversicherung gab Norbert Blüm in einer Rede nun folgendes zu Protokoll: “Wenn das Rentenniveau weiter so sinkt, kommt man in  die Nähe der Sozialhilfe, was die Rentenversicherung nicht nur um ihren guten Ruf bringt, sondern auch um ihre soziale Sicherungsfunktion. Ein System, aus dem man mit Beiträgen nicht mehr bekommt als die Grundsicherung im Alter, erledigt sich von selbst.” Bekanntlich ist es nie zu spät, das Richtige zu sagen. Und genauso ist es nie zu spät, das Richtige zu tun: Privat vorsorgen.
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  • Marktführer werden immer besonders beachtet, von den Wettbewerbern, aber auch von den Medien. Das gilt auch für die Lebensversicherungsbranche. Und so berichten in diesen Tagen fast alle Zeitungen darüber, dass der Marktführer die Überschussbeteiligung im Jahr 2015 von 3,6 auf 3,4 Prozent absenken wird. Die Medien stellen dies gewohnt negativ dar, da so vermeintlich die Attraktivität der Lebensversicherung weiter abnimmt. Das Gegenteil ist der Fall: Wenn der Marktführer einen solchen Schritt tut, hat dies seinen Grund. Und der ist ganz einfach: Mit Blick auf die engen Kapitalanlagevorschriften haben Lebensversicherer derzeit im Grunde überhaupt keine Chance, an den Kapitalmärkten höhere Renditen als um die drei Prozent zu erzielen. Selbst das schon ein ambitioniertes Vorhaben, wie jeder mit Blick auf die seit dem Jahr 2009 anhaltende Niedrigzinsphase wissen muss. Es ist also davon auszugehen, dass selbst eine Überschussbeteiligung von 3,6 Prozent nur dargestellt werden kann, indem ein Lebensversicherer auf Reserven zurückgreift. Das ist auf Dauer nicht möglich, ohne die Substanz eines Unternehmens zu gefährden. Was aber gäbe es schlimmeres für die Altersversorgung von Millionen von Kunden, wenn durch Missmanagement – und genau das wäre die Beibehaltung höherer Überschussbeteiligungen – die Existenz eines Lebensversicherers in Gefahr ist. Und wenn ein Marktführer einen solchen Schritt tut, sorgt dies vermutlich auch für Vernunft in der gesamten Branche. Denn anders als der Marktführer gibt es durchaus auch Lebensversicherer, deren Reserven nicht ganz so hoch sind. Diese tun sich natürlich dann leichter damit, die eigene Überschussbeteiligung auf das notwendige Maß abzusenken, wenn der Marktführer voran geht. Zusammengefasst: Wenn Lebensversicherer ihre Überschussbeteiligung an die Kapitalmarktrenditen anpassen, schadet dies der Lebensversicherung und damit der privaten Altersversorgung nicht, sondern es ist zu ihrem Nutzen. Denn nur so bleibt gewährleistet, dass die Lebensversicherer ihren Leistungsversprechen überhaupt nachkommen können. Wer also argumentiert, die Absenkung sei negativ, möge doch bitte gleichermaßen aufführen, zu was es langfristig führt, wenn dieser Schritt unterbleibt.
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  •   Blog-EintragFußball-Hype
    Deutschland ist Fußball-Weltmeister. Wer sich für Fußball interessiert, dürfte wohl auch noch jetzt mit einem guten “Schuss Emotion” an die zurückliegende WM denken.  Und so erstaunt es nicht, dass versucht wird, mit dem Fußball Geschäfte zu machen. Die Vereine, Merchandiser, Spielervermittler usw. Neu hingegen die Geschäftsidee des “Hanseatischen Fußball Kontors”: Dieses ist gerade in Deutschland auf Road-Show und sucht private Darlehensgeber. Versprochen werden – für ein Jahr – rund 8 Prozent Zins (s. DIE WELT vom 7. Oktober 2014, S. 15). Was geschieht mit dem Geld? Das Kontor sucht sich Fußballvereine, die “klamm” sind. Diese erhalten Geld und treten dann anteilig Gewinne aus zukünftigen Spielertransfers ab. Wird also ein Spieler mit Gewinn an einen anderen Verein “verkauft” erhält das Kontor z.B. 50 Prozent der Transfersumme. Im Ergebnis beteiligt sich das Kontor am Wert einzelner Spieler und profitiert von Wertsteigerungen, aber nur dann, wenn der Spieler auch tatsächlich verkauft wird. Eine gute Idee für Anleger, die sich mit den aktuellen Marktzinsen nicht zufrieden geben wollen? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Denn die Darlehen sind Nachrangdarlehen, funktioniert also die Geschäftsidee des Kontors nicht und geht das Unternehmen in die Insolvenz, bedeutet dies für den Darlehensgeber einen Totalverlust seiner Anlage. Ob die Geschäftsidee trägt, wird sich zeigen. Es gibt spektakuläre Spielertransfers mit Millionensummen. Wäre das Kontor an solchen beteiligt, kämen wohl tatsächlich hohe Gewinne zustande. Was aber ist die Realität? In erster Linie arbeitet das Kontor mit unbedeutenden Fußballvereinen, vor allem aus Osteuropa, zusammen. Ob diese Vereine Spieler hervorbringen, für die sehr hohe Summen gezahlt werden, ist fraglich. Die großen, erfolgreichen europäischen Vereine befinden sich hingegen – mit einer Ausnahme: Atletico Madrid – nicht auf der Liste der Kunden des Kontors. Warum auch? Diese Vereine sind auf dessen Fremdkapital nicht angewiesen und wären wohl auch nicht bereit, größere Teile von Transfergewinnen an Dritte abzugeben. Bleibt: Wer dem Kontor Geld zur Verfügung stellt, sollte sich im Klaren darüber sein, dass sich das Geschäftsmodell erst noch etablieren muss. Und das erklärt dann auch den hohen Zins von rund 8 Prozent Zins.
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  • Im Rahmen unserer Competence Site möchten wir Ihnen kompetenzführende Experten und Organisationen aus Forschung und Praxis vorstellen. Heute freuen wir uns, Ihnen in diesem E-Interview Dr. Helge Lach, Vorstand der Deutschen Vermögensberatung AG, vorstellen zu dürfen.
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  • Keine Frage: Jeder einigermaßen klar denkende Mensch weiß, dass mit Blick auf die demografische Entwicklung und die daraus mittelfristig resultierende Situation in den Kassen der Sozialversicherung private Vorsorge dringend notwendig ist. Nun gibt es ganz unterschiedliche Möglichkeiten, sich diesem Thema zu stellen: Typ 1: Er ignoriert und verdrängt das Problem einfach. Nach dem Motto: Irgendwie [...]
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  •   NewsKundenanwalt
    Vielfältig die Bemühungen der Finanzbranche, das angekratzte Image aufzubessern, das in den letzten Jahren durch Falschberatung, einseitige Produktorientierung, Provisionsexzesse und durch die Zusammenarbeit mit dubiosen Vertriebsgesellschaften entstanden ist (siehe FAZ vom 21. Februar 2012, S. 19). Erste Anbieter haben unmehr die Idee eines so genannten “Kundenanwaltes” umgesetzt. Dessen Aufgabe: Er soll schlichten, wenn es Streitigkeiten [...]
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  •   Blog
     von  | 
    3.7.2012
    Wir freuen uns, dass Sie hier sind. Informieren Sie sich aus erster Hand über die DVAG und diskutieren Sie mit uns über aktuelle Themen.
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current time: 2014-12-08 12:31:44 live
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