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    IBM Deutschland GmbH - Geschäftsbereich Öffentlicher Dienst

    IBM Deutschland GmbH - Geschäftsbereich Öffentlicher Dienst
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    Ansprechpartner Markus Tofote
    Adresse

    Alt-Moabit 101a 
    10559 Berlin

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    Beschreibung
    Für den Einsatz von Informationstechnologie im Öffentlichen Dienst sprechen mehr als „nur“ die Themen „Kostensenkung“ und „Effizienzsteigerung“, sondern noch weitere Aspekte, die gerade auch für öffentliche Verwaltungen immer wichtiger werden: Das sind die Themen Standortwettbewerb, nachhaltige Modernisierung und Globalisierung. Im Mittelpunkt steht dabei, Organisationen flexibler zu gestalten, damit sie den Herausforderungen des nationalen wie des internationalen Wettbewerbs besser gewachsen sind. Gleichzeitig geht es aber auch um die Bereitschaft, durch innovative Betreiber- und Betriebsmodelle die Modernität von Verwaltungen zu dokumentieren. Der IBM Geschäftsbereich Public Sector unterstützt Kunden aus diesem Segment, damit Deutschland mit innovativen Lösungen weltweit eine Vorreiterrolle in der Verwaltungsmodernisierung übernehmen kann.

    Anlaufstelle für die öffentliche Hand
    In die Zuständigkeit des IBM Geschäftsbereichs Öffentliche Dienste fallen alle Organisationen und Unternehmen, die öffentlich betrieben werden: Dazu gehören die Kommunal-, die Landes- sowie die Bundesebene und die dazu­gehörigen Institutionen. Das sind zum Beispiel die Bundesagentur für Arbeit, die Bundeswehr und Universitäten. Die Deutsche Rentenversicherung ist dem Geschäftsbereich ebenso zugeordnet wie die Krankenversicherungs­träger und die Berufsgenossenschaften. Für alle diese Segmente stellt der IBM Public Sector gemeinsam mit seinen Geschäftspartnern Technologien und Lösungen bereit, die für eine höhere Effizienz der internen Abläufe sorgen, die Servicequalität entscheidend verbessern und neue Formen des netzgestützten Informationsaustausches ermöglichen.

    Über den Geschäftsbereich Global Business Services (GBS) bietet die IBM der öffentlichen Hand darüber hinaus wichtige Beratungskompetenz. Die IBM deckt so, neben der Software- und Hardwaretechnologie, die gesamte Kette ‑ von der Management- und IT-Beratung, über die Prozessberatung bis hin zur Systemintegration ‑ aus einer Hand ab.

    Eine Antwort auf die Frage, wie Leistungen verbessert und mit höherer Qualität erbracht werden können, wenn die Haushalte und der Personalstand im öffentlichen Sektor stagnieren oder sogar schrumpfen, ist die Einführung von so genannten ,Shared Service Center’ (SSC). Im Shared-Service-Konzept werden Dienstleistungen zusammengefasst, die von verschiedenen Abteilungen oder Organisationseinheiten genutzt werden. Diese Leistungen werden nun ganzheitlich unter Nutzung moderner und integrierter Technologien erbracht. Die wichtigen Teile dieser Prozesse werden unter einer einheitlichen Management- und Produktionsstruktur zusammengefasst. Diese Struktur ist kunden- und leistungsorientiert. Ein „Shared Service Center“ bedeutet dementsprechend generell die gemeinsame Nutzung von Ressourcen (organisatorisch, personell und technisch), die vorher auf eine größere Anzahl von Einheiten verteilt waren und fortan zu einer größeren Einheit zusammengefasst werden, um Dienstleistungen an interne und externe Kunden auf effiziente Art und Weise bereitzustellen. Dies ist eine Option gerade auch für die öffentlichen Verwaltungen, wenn es beispiels­weise darum geht, einzelne, definierte Dienstleistungen für mehrere Behörden oder Ministerien zentral anzubieten. Im Wesentlichen stehen dabei zwei Alternativen mit zahlreichen Variationsmöglichkeiten zur Auswahl: Entweder ein Shared Service Center in-house zu betreiben oder die zur Disposition stehenden Prozess etwa im Rahmen eines Business Trans­formation Outsourcing (BTO) von einem externen Partner betreuen und betreiben zu lassen. Denn nicht immer und überall ist es unbedingt sinnvoll oder notwendig, Prozesse nach draußen zu verlagern. Auch in-house betriebene Shared Service Center können sehr erfolgreich und kostengünstig arbeiten. Die IBM ist hier weltweit einer der größten und erfahrensten Anbieter. Zur Potentialanalyse, Implementierung und Unterstützung des Betriebs eines SSC bietet der Business Consulting Services der IBM verschiedene Leistungen an und unterstützt den öffentlichen Dienst so vor allen Dingen bei der Verbesserung der Wirtschaftlichkeit.

    Die großen „E’s”: E-Government, E-Education, E-Defense

    E-Government: Regieren und Verwalten über das Internet
    Von der konventionellen Behörde zur dienstleistungsorientierten Organisation ‑ die staatlichen Verwaltungen in Deutschland sind im Umbau. Sowohl auf Kommunal- als auch auf Landes- und Bundesebene steht dabei die Nutzung netzbasierter Technologien im Mittelpunkt. Ziel ist es, Verwaltungsabläufe zu optimieren, zusätzliche Online-Dienstleistungen wie Antragstellung oder Beratung anzubieten und zeitflexibler erreichbar zu sein. Für die Entwicklung entsprechender Lösungen liefert die IBM das gesamte Leistungsspektrum ‑ angefangen von der Hard- und Software, über die Beratung bis hin zur Implementierung. Im Rahmen des zentralen Programm-Managements von BundOnline 2005 begleitet die IBM die Bundesverwaltung unter anderem beim Thema Virtuelle Poststelle und ist auch für die zentrale Koordination verantwortlich. Mit einer individuell zugeschnittenen Lösung unterstützt die IBM darüber hinaus zum Beispiel die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte bei der Berechnung der Riester-Rente.

    Wenn es um die Umsetzung von E-Government-Projekten auf kommunaler Ebene geht, dann schafft die IBM mit Middleware-Lösungen die notwendigen Voraussetzungen für eine umfassende Anwendungsintegration sowie einen systemübergreifenden Datenaustausch. Dies ist besonders für öffentliche Verwaltungen unabdingbar, die in der Regel mit einer Vielzahl unterschiedlicher Systeme arbeiten. Für komplexe Verwaltungen, etwa auf Länderebene, eignet sich auch der WebSphere Portal Server zur Realisierung von E-Government: Mit dieser Entwicklungsplattform, die auf offenen Standards wie Java und XML basiert, können öffentliche Institutionen schnell und einfach in die Publikation von Inhalten über das Internet einsteigen. Für das Daten und Content-Management werden Produkte wie zum Beispiel die IBM DB2 Universal Database, Informix oder der IBM Content Manager angeboten. Als webfähiges, relationales Datenbanksystem kann die DB2 von Unternehmen und Organisationen aller Größenordnungen eingesetzt werden.

    E-Education: Forschung und Lehre gehen online
    Im Geschäftsbereich Lehre und Forschung bündelt die IBM spezifische Lösungen und Beratungskompetenzen zu Fragestellungen wie Langzeit­archivierung, Dokumentenverwaltung, Wissensmanagement, E-Learning und Anwendungsintegration im Hochschul- und Großforschungsbereich. Die Lösungen werden in Universitäten, Fachhochschulen, in der Großforschung und in Schulen eingesetzt. Eines der großen Schlagworte mit zukunftsweisendem Charakter ist hier E-Education, der Einsatz netzgestützter Technologien in den Bereichen Aus-, Fort- und Weiterbildung. Neben dem Einsatz von IT-Lösungen zur kontinuierlichen Verbesserung von Lehre und Hochschul-Ausbildung, verfolgt die IBM das Ziel, den internationalen Wissenstransfer zu fördern. Supercomputer und Technologien wie das Grid-Computing setzen zukünftig neue Maßstäbe in der Forschung. So führt das Forschungszentrum Jülich seine wissenschaftlichen Berechnungen auf einem IBM p-Service Server und einem Blue Gene durch. In den USA bekam die IBM von der amerikanischen National Science Foundation den Auftrag für ein TeraGrid, das in seiner Endaufbaustufe 13,6 Billionen Berechnungen pro Sekunde bewältigen wird. Als gemeinsame Unternehmung von vier amerika­nischen Forschungslabors wird das TeraGrid Wissenschaftlern in ganz Amerika zur Verfügung stehen und damit den übergreifenden Wissenstransfer fördern.

    Eine besondere Bedeutung im universitären Umfeld hat die Open Source Software (OSS) -Bewegung. Der IBM Geschäftsbereich Lehre und Forschung unterstützt die OSS-Community durch sein Engagement in dem Open Source Projekt MyCoRe. MyCoRe ist eine Community zur Entwicklung und Weiterentwicklung von flexiblen Lösungen in den Bereichen digitaler, auch multimedialer wissenschaftlicher Dokumentsammlungen und Archive sowie digitaler Bibliotheken. Die MyCoRe-Architektur kann auf dem IBM Content Manager als Trägerschicht aufsetzten, ist aber technisch darüber hinaus für die Kombination mit anderen Backend-Lösungen gerüstet.

    Im Rahmen des Projekts „Notebooks for Students“ (NoFoSt: www.nofost.de) stellt die IBM in Zusammenarbeit mit Lenovo und dem Geschäftspartner ProCom den Studenten und Schülern hochwertige und preisgünstige Notebooks zur Verfügung. So wird die E-Education Strategie der öffentlichen Hand nachhaltig unterstützt.

    E-Defense: IT-gestützte Verteidigung
    Vor 50 Jahren wurde die Bundeswehr gegründet. Die IBM war von Beginn an ein wichtiger Partner. Lag anfangs ein klarer Schwerpunkt im Bereich der Rechenzentren, so hat sich das Portfolio in der Zwischenzeit grundlegend gewandelt. So nutzt die Bundeswehr heute beispielsweise Notebooks, Intel-Server und Unix-Systeme der IBM. Das neue Einsatzkonzept der Bundes­wehr, „Vernetzte Operationsführung“ (NetOpFü), erfordert integrierte IT-basierte Gesamtlösungen. Die IBM hat sich dieser Herausforderung weltweit mit einem eigenen Geschäftsfeld NCO (Network Centric Operations) gestellt und berät mit ihrer internationalen Expertise die Bundeswehr. Derzeit verhandelt die IBM zusammen mit seinem Konsortialpartner SBS über ein großes Public-Private-Partnership Projekt: Mit „Herkules“ soll die veraltete Informationstechnik der Bundeswehr modernisiert werden.

    Die Weichen für die Zukunft stellen
    In aktuellen Studien wird über steigende IT-Investitionskosten der öffentlichen Hand berichtet. Nach Schätzungen des Marktforschungsinstitutes IDC wachsen die IT-Ausgaben öffentlicher Verwaltungen in Westeuropa bis 2009 jährlich um 5,3 Prozent. Das stärkste Wachstum erwartet das Institut auf lokaler Ebene. Auch eine Studie aus Deutschland prognostiziert höhere Investitionen. Basierend auf einer Befragung von 1.200 deutschen Verwaltungen erwartet das Fraunhofer-E-Government-Zentrum wieder mehr Investitionen in nahezu sämtlichen E-Government-Bereichen. IT-Sicherheit und die elektronische Signatur stehen dabei im Vordergrund. Die Chancen für Deutschland stehen gut, im globalen Wettbewerb eine Führungsrolle im öffentlichen Sektor zu übernehmen. Die IBM bringt sich mit ihrem internationalen Know-how als Partner der öffentlichen Hand ein, um die Zukunftschancen gemeinsam zu nutzen und den Innovationsstandort Deutschland zu stärken.
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      IBM Deutschland GmbH - Geschäftsbereich Öffentlicher Dienst ist fachlich vernetzt mit DMS-Expo (Digital Management Solutions)

      Intelligente Informationsverarbeitung beginnt hier Europas größte Messe und Konferenz für elektronisches Informationsmanagement und Dokumentenmanagement Die DMS 2009 präsentiert in einer Messehalle auf rund 17.000 qm Fläche alle IT-gestützten Lösungen, die sich mit einem nahtlosen, elektronischen Informationsfluss innerhalb sowie außerhalb von...

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