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  • Thomas Müller
    Antwort von Thomas Müller , Topcom Kommunikationssysteme GmbH zu RE: ( 3 ) BPM Business Process Management als Infrastruktur? von Sven Schnägelberger | 21.5.2013, 11:13:55 RE: RE: ( 3 ) BPM Business Process Management als Infrastruktur?

    Richtig. Ich finde es zwischenzeitlich etwas befremdlich, für was der Begriff "BPM" alles so "mißbraucht" wird. BPM ist nun mal keine Software, keine Infrastruktur und kein Add-on für irgendwelche Lösungen. BPM ist ein Begriff für modernes Prozessmanagement, das fachbereichs- und lösungsübergreifend angewandt werden...  mehr

    Richtig. Ich finde es zwischenzeitlich etwas befremdlich, für was der Begriff "BPM" alles so "mißbraucht" wird. BPM ist nun mal keine Software, keine Infrastruktur und kein Add-on für irgendwelche Lösungen. BPM ist ein Begriff für modernes Prozessmanagement, das fachbereichs- und lösungsübergreifend angewandt werden kann. Dabei gilt auch für "BPM" ein sogenannter Lebenszyklus. Beginnend mit der Modellierung und Simulation von Prozessen über die technische Ausführung mit Systemkopplungen und Integrationsthemen, der Abbildung in rollen- und rechtebasierten, aufgabenorientierten Applikationen bis hin zum kontinuierlichem Monitoring und Reporting - deren Ergebnisse dann wieder in die Modellierung und Simulation einfließen. ECM-, ERP und XXX-Systeme können hierbei orchestriert werden - bilden aber alleine kein "BPM" im definierten Sinn.

    Ähnlich verhält es sich auch mit dem Business Rules Management (BRM), da Geschäftsregeln- und Logiken mit Prozessen unmittelbar "verheiratet" sind. Hier ist der moderne Ansatz der, die Regeln aus festverdrahteten System herauszulösen, auf eine für Fachbereiche modellierbare Plattform zu bringen - an denen sich dann die System "bedienen". Auch hier gilt der Lebenszyklus Modellierung -Test - Integration - Monitoring - Auswertung.

    BPM und BRM sind also eigenständige Disziplinen und mir persönlich bereitet es Kopfschmerzen, wenn Bürodrucker-Hersteller den Begriff "BPM" mißbrauchen, nur weil z.B. eine "native" Integration in Sharepoint (Sharepoint ready) möglich sein soll ...
  • Sven Schnägelberger
    Antwort von Sven Schnägelberger , BPM&O GmbH zu Wie wird Arbeit neu definiert? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 21.5.2013, 11:01:55 RE: ( 5 ) Wie wird Arbeit neu definiert?

    Ich hoffe sehr, das Unternehmen BPM Technologien nicht dazu benutzen um Ihre Mitarbeiter zu entmündigen. Standardisierung und überhöhter Formalismus können auch ein Fluch sein. Allerdings sinnvoll eingesetzt erleichtern diese Technologien den Arbeitsalltag der Mitarbeiter und entlasten Sie von nervenden Routinearbeiten....  mehr

    Ich hoffe sehr, das Unternehmen BPM Technologien nicht dazu benutzen um Ihre Mitarbeiter zu entmündigen. Standardisierung und überhöhter Formalismus können auch ein Fluch sein. Allerdings sinnvoll eingesetzt erleichtern diese Technologien den Arbeitsalltag der Mitarbeiter und entlasten Sie von nervenden Routinearbeiten. Je mehr Zeit die Mitarbeiter für Eigeninitiative und Kreativität hat, umso besser. Der Ansatz der Prozessorientierten Unternehmensführung ist übrigens darauf ausgerichtet den Mitarbeiter mehr Eigenverantwortung und Raum für Kreativität zu geben.

  • Sven Schnägelberger
    Antwort von Sven Schnägelberger , BPM&O GmbH zu Wie kann man Prozesse offline steuern? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 21.5.2013, 10:59:01 RE: ( 3 ) Wie kann man Prozesse offline steuern?

    Auch hierzu habe ich auf dem PSD2013 und auf dem PEX-Kongress im Januar Vorträge gesehen, die aufgezeigt haben, wie BPM-Lösungen mobile Geräte sinnvoll integrieren können.

    Auch hierzu habe ich auf dem PSD2013 und auf dem PEX-Kongress im Januar Vorträge gesehen, die aufgezeigt haben, wie BPM-Lösungen mobile Geräte sinnvoll integrieren können.
  • Sven Schnägelberger
    Antwort von Sven Schnägelberger , BPM&O GmbH zu Welche Rolle spielen Standards bei BPM? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 21.5.2013, 10:56:42 RE: ( 4 ) Welche Rolle spielen Standards bei BPM?

    Ich möchte an dieser Stelle die Frage etwas anders formulieren. Ist es überhaupt sinnvoll bzw. notwendig Übertragbarkeit und Wiedernutzbarkeit von Prozessdefinitionen sicher zu stellen? Ich halte die Versprechen des "round trip engineering" im BPM Kontext für falsche Versprechen und leider viel zu häufig für reines Marketing....  mehr

    Ich möchte an dieser Stelle die Frage etwas anders formulieren. Ist es überhaupt sinnvoll bzw. notwendig Übertragbarkeit und Wiedernutzbarkeit von Prozessdefinitionen sicher zu stellen? Ich halte die Versprechen des "round trip engineering" im BPM Kontext für falsche Versprechen und leider viel zu häufig für reines Marketing. Lässt sich ein aus fachlicher Perspektive modellierter Prozess wirklich einfach per Knopfdruck in einen lauffähigen Workflow umwandeln? Die Praxis zeigt eher, dass fachliche und technische Prozesse aus unterschiedlichen Perspektiven entwickelt werden und als jeweils eigenständige Objekte zu betrachten sein sollten.
  • Sven Schnägelberger
    Antwort von Sven Schnägelberger , BPM&O GmbH zu Braucht man vordefinierte Prozesse? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 21.5.2013, 10:54:41 RE: ( 4 ) Braucht man vordefinierte Prozesse?

    "Adhoc Workflow" ist für mich keine Alternative sondern eine sinnvolle Ergänzung zu den "standardisierten Workflows". Auch in der modernen Bürowelt wird es immer Prozesse geben, die ein hohes Potenzial für Teilautomatisierungen und Standardisierung haben werden. Die aktuellen Ent-wicklungen auf dem BPM-Tool Markt...  mehr

    "Adhoc Workflow" ist für mich keine Alternative sondern eine sinnvolle Ergänzung zu den "standardisierten Workflows". Auch in der modernen Bürowelt wird es immer Prozesse geben, die ein hohes Potenzial für Teilautomatisierungen und Standardisierung haben werden. Die aktuellen Ent-wicklungen auf dem BPM-Tool Markt zeigen, dass beide Ansätze auch integriert mit einem Tool abbildbar sind. Einige Aussteller auf dem letzten "Process Solutions Day" haben diese neuen Entwicklungen eindrucksvoll vorgestellt. Hinzu kommt, das die Definition von Workflows mit modernen BPM-Werkzeugen bei weitem nicht mehr so kompliziert sind wie früher.
  • Marco Rogert
    Hinweis von Prof. Dr. Marco Rogert , Dr. Rogert Ulbrich & Partner - Rechtsanwälte und Steuerberater für das Netzwerk der Competence Site | 21.5.2013, 10:52:26 Datenänderung

    Unsere Sozietät heißt nunmehr Rogert & Ulbrich und ich selbst bin inzwischen Prof. Dr. Marco Rogert. Bitte ändern.

    Unsere Sozietät heißt nunmehr Rogert & Ulbrich und ich selbst bin inzwischen Prof. Dr. Marco Rogert.

    Bitte ändern.
  • Sven Schnägelberger
    Antwort von Sven Schnägelberger , BPM&O GmbH zu BPM Business Process Management als Infrastruktur? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 21.5.2013, 10:52:09 RE: ( 3 ) BPM Business Process Management als Infrastruktur?

    Zur erst einmal möchte ich feststellen das BPM für mich für „Prozessmanagement“ und damit für eine moderne immer wichtiger werdende Management Methode steht. Bezogen auf die Frage der Bedeutung von BPM-Systemen also Technologien mit denen ich Prozesse automatisieren, steuern und überwachen kann bin ich...  mehr

    Zur erst einmal möchte ich feststellen das BPM für mich für „Prozessmanagement“ und damit für eine moderne immer wichtiger werdende Management Methode steht.

    Bezogen auf die Frage der Bedeutung von BPM-Systemen also Technologien mit denen ich Prozesse automatisieren, steuern und überwachen kann bin ich mehr den je davon überzeugt, das moderne IT-Infrastruckturen ohne BPM-Systeme nicht mehr auskommen werden. Allerdings nicht als Bestandteil von ECM oder CRM oder ERP Systemen sondern eher als Bestandteil der IT-Architekturen wie Datenbanken. Nicht zuletzt stehen BPM-Systeme auch für Systemintegration und applikationsübergreifende Steuerung von Prozessen. Und damit ist die Steuerung von Ende-zu-Ende Prozessen sogar über die Unternehmensgrenzen hinaus möglich.

    Antworten ( 1 )
  • Hansjörg Leichsenring
    Hinweis von Dr. Hansjörg Leichsenring für das Netzwerk der Competence Site | 21.5.2013, 8:58:55 Aktuelle Studien zu Vertrauen und Loyalität im Retail Banking

    Inzwischen ist es müßig, beim Thema Vertrauenskrise rhetorisch über eine „Herausforderung“ statt eines „Problems“ zu sprechen. Es ist eines, wenn nicht sogar das zentrale Problem in der Beziehung zwischen Bank und Kunde. Die heute vorgestellten aktuellen Studien belegen dies eindrücklich. Auch sie enthalten aber...  mehr

    Inzwischen ist es müßig, beim Thema Vertrauenskrise rhetorisch über eine „Herausforderung“ statt eines „Problems“ zu sprechen. Es ist eines, wenn nicht sogar das zentrale Problem in der Beziehung zwischen Bank und Kunde.

    Die heute vorgestellten aktuellen Studien belegen dies eindrücklich. Auch sie enthalten aber Vorschläge für Wege aus der Krise.

    Finanzdienstleistung erneut Schlusslicht beim Vertrauen / Edelmann Trust Barometer 2013

    Auch in 2012 - im zweiten Jahr in Folge - gehören Finanzinstitute weltweit zu den Branchen, denen am wenigsten vertraut wird.

    Vertrauen im Retail Banking wieder herstellen / Rebuilding Customer Trust in Retail Banking

    Whitepaper über Ansätze zur Wiederherstellung des Vertrauens im Retail Banking.

    Kundenloyalität im Retail Banking / Customer Loyalty in Retail Banking

    Die Studie zeigt u.a., dass die Kundenloyalität im Retail Banking vor allem mit Mobile Banking Anwendungen gesteigert werden kann.

    Financial Services in 2013 / A Money and Information Business

    Bei Finanzdienstleistung geht es um die Kombination von Geld und Informationen.

     

    Ausführlich und mit Bezugshinweisen im Bank-Blog: http://www.der-bank-blog.de/?p=9697

     

     

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  • Jan-Hendrik Wiemann
    Blog-Eintrag von Jan-Hendrik Wiemann ControllingBlog | 21.5.2013, 8:05:45 AK-Banken-Spezialist in St. Petersburg

    Der zweite Tag des III. Internationalen Controlling-Kongresses (17./18. Mai 2013, St. Petersburg) der russischen Controllervereinigung war speziell dem Bereich “Controlling in Banken” gewidmet. Bevor russische Spezialisten über verschiedene Aspekte des Banken-Controllings in Russland referierten, hielt Dr....

    Der zweite Tag des III. Internationalen Controlling-Kongresses (17./18. Mai 2013, St. Petersburg) der russischen Controllervereinigung war speziell dem Bereich “Controlling in Banken” gewidmet. Bevor russische Spezialisten über verschiedene Aspekte des Banken-Controllings in Russland referierten, hielt Dr. Johann-Rudolf Flesch vom ICV-Branchenarbeitskreis “Banken” einen Einführungsvortrag. Der in Hannover tätige Partner der RISKBalance GmbH & Co. KG widmete sich vor allem Fragen der Banken- und Finanzkrise und den “Bankenrisiken in volatilen Märkten”. Dr. Johann-Rudolf Flesch (rechts) bei seinem live von Prof. Dr. Sergey Falko, Vors. der Russischen Controllervereinigung, übersetzten Vortrag.
  • Birger Degen
    Blog-Eintrag von Birger Degen , hilft Ihnen, Ihren Erfolg genießen zu können. das Netzwerk der Competence Site | 21.5.2013, 7:12:38 Sie haben die Macht!

    http://erfolggeniessenkoennen.com/2013/05/21/sie-haben-die-macht/ (http://erfolggeniessenkoennen.com/2013/05/21/sie-haben-die-macht/)

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