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  • Blog-Eintrag von Felix Höger, PIRONET NDH AG Business-Cloud | 24.4.2014, 14:22:27 Ein Ethernet für die Cloud

    Mit Sicherheit hatten Robert Metcalfe und seine Kollegen am legendären PARC (Palo Alto Research Center) von Xerox keine Ahnung davon, was sie anrichten würden, als sie 1973 eine Technik namens „Ethernet“ vorstellten. Sie kombinierte Kabel, später drahtlose Verbindungsverfahren wie Wireless LANs, und...

    Mit Sicherheit hatten Robert Metcalfe und seine Kollegen am legendären PARC (Palo Alto Research Center) von Xerox keine Ahnung davon, was sie anrichten würden, als sie 1973 eine Technik namens „Ethernet“ vorstellten. Sie kombinierte Kabel, später drahtlose Verbindungsverfahren wie Wireless LANs, und Softwareprotokolle, um in einem lokalen Netzwerk Daten zwischen Rechnern, Druckern und anderen Geräten zu übertragen. Ein Wolken-Ethernet? Die Initiative „Cloud-Ethernet-Forum“ hat sich vorgenommen, die Technologie fit für die Cloud zu machen. Mittlerweile hat Ethernet die Netzwerk-Welt erobert, und beileibe nicht nur das Local Area Network (LAN). So bieten Service Provider und Telekommunikationsfirmen in zunehmendem Maße Dienste auf Basis von Ethernet an, etwa Metro-Ethernet-Services in Großräumen. Der Vorteil von Ethernet: Es ist weniger komplex und preisgünstiger als herkömmliche Techniken wie etwa SDH (Synchronous Digital Hierarchy). Nun will das Cloud-Ethernet-Forum (CEF) Ethernet auch für die Cloud fit machen, genauer gesagt als Verbindungstechnik zur Kopplung von Cloud-Rechenzentren etablieren. Etliche große Namen fehlen Macht man allerdings den Promi-Test, kommt das CEF derzeit so lala weg. Auf der Mitgliederliste der Herstellervereinigung sind zwar einige erlauchte Namen aus der IT-, Telekommunikations- und Cloud-Computing-Welt zu finden, etwa Alcatel-Lucent, Avaya und Citrix, zudem HP, der chinesische Cisco-Rivale Huawei und Juniper Networks. Doch apropos Cisco: Mindestens ebenso viele erlauchte Namen fehlen. Neben Cisco beispielsweise IBM, VMware, Intel und EMC, oder Software-Anbieter wie Microsoft und Oracle. Auch von großen Cloud-Service-Providern wie Amazon, Google und Microsoft ist nichts zu sehen – noch nichts. Doch das muss nicht unbedingt bedeuten, dass das Forum zum „Flop“ wird. Denn es dauerte immerhin fast 40 Jahre lang, bis IP und Ethernet ihren „langen Marsch“ durch die Instanzen der Telekommunikationstechnik mit Erfolg absolviert hatten. Dort dominierten jahrzehntelang verbindungsorientierte Technologien wie Frame Relay oder ATM (Asychronous Transfer Mode). Diese unscheinbare Skizze aus dem Jahr 1973 von Robert Metcalfe, der damals am Xerox PARC tätig war, beschreibt die Funktionsweise von Ethernet. Bild: Xerox Ethernet als Basis für Cloud-Dienste Mittlerweile hat sich Multi-Protocol Label Switching (MPLS) als Übermittlungstechnik profiliert, auch im Cloud-Computing-Bereich. Sie vereint zwei Welten: die verbindungsorientierte Übertragung, die feste Übertragungskanäle mit bestimmten Service-Merkmalen vorsieht, und die eher legere paketbasierte Übermittlung. Heute sind All-IP-Netze auf Grundlage von MPLS eine Selbstverständlichkeit. Über sie werden sowohl normale Daten wie E-Mails als auch Echtzeitinformationen wie Sprache und Videos transportiert. Warum also Ethernet beziehungsweise Carrier Ethernet, um darüber solche Dienste und vor allem Cloud-Computing-Services bereitzustellen? Ein Grund ist, dass (Cloud-) Service-Provider Technologien benötigen, die preisgünstig sind und es zudem erlauben, eine Netzinfrastruktur auf einfache Weise zu erweitern. Ethernet bietet diese Optionen. Hinzu kommt, dass Ethernet die dominierende Technik in Firmennetzen ist. Somit bietet es sich an, auch Cloud-Computing-Dienste über große Distanzen hinweg mithilfe von Ethernet bereitzustellen. Vorteile für Service Provider Insbesondere Anbietern von Cloud-Services bringt Ethernet nach Angabe des Cloud-Ethernet-Forums Vorteile: Die Möglichkeit, Ethernet-Frames zwischen Standorten in aller Welt mit Datenraten von 1 MBit/s bis 10 GBit/s oder mehr zu übertragen, die Differenzierung von Verkehrsströmen dank unterschiedlicher Serviceklassen (Classes of Service, CoS). Diese Datenströme lassen sich über dieselbe Infrastruktur transportieren, Unterstützung diverser Transportverfahren und Netzwerk-Infrastrukturen, die Koexistenz mit vorhandenen Layer-2- und Layer-3-Switches und -Routern sowie die Möglichkeit, den Datenverkehr so zu routen, dass die Informationen innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens und in einer bestimmten Qualität beim Empfänger ankommen. Das ist für Echtzeitapplikationen wichtig. Flaschenhälse bei Kommunikation zwischen Cloud-Data-Centern beseitigen Das Cloud-Ethernet-Forum will nun Standardverfahren auf Basis von Ethernet für die Kommunikation zwischen Cloud-Rechenzentren entwickeln. Dies können Data Center eines einzelnen Cloud-Service-Providers sein, aber auch Rechenzentren von unterschiedlichen Betreibern. Der letztgenannte Anwendungsfall umfasst auch Hybrid Clouds, also Cloud-Umgebungen, in denen ein Unternehmen sowohl öffentliche als auch private Cloud-Services verwendet. Cloud Ethernet basiert auf Carrier Ethernet, einer Ethernet-Version, die speziell für den Einsatz in Carrier-Netzen und in Weitverkehrsnetzen optimiert wurde. Bild: Heavy Reading Allerdings ist bei Ethernet nicht alles Gold, was glänzt. Vor allem dann, wenn die Technik im Zusammenhang mit Cloud Computing eingesetzt wird. Ein Hindernis ist beispielsweise die Begrenzung auf 4.000 Virtual LANs (VLANs). Für einen Cloud-Service-Provider mit vielen Kunden kann dies Probleme aufwerfen. Das ist dann der Fall, wenn diese Kunden viele separate VLANs ordern, beispielsweise für Web-Anwendungen, Datenbanken oder andere Anwendungsfelder. Ein zweiter limitierender Faktor ist der „administrative“ Datenverkehr, etwa zwischen Virtual Machines und Netzwerkmanagement-Systemen sowie im Rahmen der Erfassung von virtualisierten IT-Ressourcen innerhalb einer Cloud-Infrastruktur. Dieser Traffic kann zu einer erheblichen Belastung für das Netzwerk werden, vor allem dann, wenn ein Cloud-Rechenzentrum Tausende von Virtual Machines beherbergt. Patchwork unterschiedlicher Lösungsansätze In einem Technical White Paper listet das CEF eine ganze Reihe von Technologien auf, die Cloud-Service-Provider einsetzen können, um den Datenaustausch via Ethernet zwischen Cloud-Rechenzentren und in großen, komplexen Cloud-Umgebungen zu verbessern. Das Arsenal umfasst Metro Ethernet beziehungsweise Carrier Ethernet, Tools für die Verwaltung von Cloud-Diensten, den Einsatz von Netzwerkvirtualisierung und Software Defined Networking (SDN) sowie Verfahren wie Virtual Overlay Networks. Sie werden über eine vorhandene Netzwerkinfrastruktur „gestülpt“ und machen es einfacher, Verkehrsströme mit bestimmten Service-Anforderungen in Tunneln zusammenzufassen und über ein Weitverkehrsnetz zu transportieren. Das Ziel: Cloud-Computing-Dienste sollen künftig über Ethernet („Carrier-Grade Ethernet“) bereitgestellt werden. Im Vergleich zu anderen Techniken wie Multi-Protocol Label Switching (MPLS) ist das nach Angaben des Metro-Ethernet-Forums (MEF) und Cloud-Ethernet-Forums einfacher und kostengünstiger. Bild: MEF Das Problem dabei: Jede dieser Technologien ist nur in begrenztem Maße auf die Anforderungen von Cloud-Service-Providern abgestimmt. So existieren beispielsweise mehrere konkurrierende Plattformen für die Cloud Orchestration; Carrier Ethernet wiederum stellt nur begrenzte Funktionen bereit, mit denen Nutzer Cloud-Services bei Bedarf ordern können. Und Verfahren wie Netzwerkvirtualisierung, SDN und Virtual Overlay Networks sind noch relativ jung, teilweise durch herstellerspezifische Ansätze geprägt und bieten nur eine begrenzte Skalierbarkeit. Cloud Ethernet: Brücke zwischen Cloud Computing und Telekommunikation Das CEF will nun im Rahmen der Cloud-Ethernet-Initiative Standards und einheitliche Application Programming Interfaces (APIs) entwickeln. Ein zentraler Punkt sind Spezifikationen, in denen die Anforderungen an deterministische Datenverkehrsarten festgelegt sind. Diese Normen sollen für Cloud-Service-Provider und die Anbieter von Telekommunikationsdiensten gleichermaßen gelten und das Bereitstellen von Echtzeit-Cloud-Diensten über Weitverkehrsstrecken vereinfachen. In diesen Spezifikationen werden beispielsweise die Anfordern von Cloud-Diensten in Bezug auf die Bandbreite und die Verzögerungszeiten bei der Übertragung von Datenpaketen sowie die Übermittlungswege festgelegt. Auch die Management-Tools (Cloud Orchestration) und die Virtualisierungslösungen sollen diese Spezifikationen „verstehen“. Der Ansatz geht, vereinfacht gesagt, in dieselbe Richtung wie der von Google: Das Unternehmen hat seine Rechenzentren mithilfe eines proprietären Netzwerks miteinander gekoppelt. Vergleichbare, wenn auch standardisierte Technologien will das CEF entwickeln. Ein Beispiele: Es sollen Standardverfahren für die Verbindung von Overlay-Tunneln und Weitverkehrsnetzen erarbeitet werden. Solche Overlay-Tunnel dienen unter anderem dazu, den Datenverkehr unterschiedlicher Nutzer von Cloud-Computing-Diensten zu trennen. Dazu werden die Datenpakete in separate, voneinander strikt separierte „Röhren“ gesteckt, die allerdings dieselbe Netzwerkinfrastruktur verwenden. Kritiker: Ethernet ist keine Lösung für Weitverkehrsnetze Allerdings gibt es eine Reihe von kritischen Stimmen, die den Vorstoß von Ethernet in die Cloud-Computing-Arena für verfehlt halten. So moniert der Netzwerkfachmann Greg Ferro in einem Beitrag im EtherRealmind-Blog, dass das CEF Ethernet in den Rang einer Übertragungstechnik für Weitverkehrsnetze erheben wolle. Das funktioniert jedoch laut Ferro nicht, weil Cloud Ethernet zentrale Fragen wie die Absicherung von Links und der Datenintegrität außer Acht lässt. Beide Faktoren seien insbesondere in Cloud-Computing-Umgebungen von zentraler Bedeutung. Noch fehlen auf der Mitgliederliste des Cloud-Ethernet-Forums namhafte Unternehmen, etwa Cisco Systems, Microsoft, VMware, EMC und IBM. Bild: CEF Ferros, wohl ironisch gemeinter Vorschlag: Das CEF möge entweder ein Protokoll entwickeln, das diese Schwachpunkte ausmerzt – oder Nutzer und Anbieter von Cloud Services sollten gleich auf eine andere Technik setzen, die derzeit heiß diskutiert wird: Software-defined Networking, kurz SDN. Cloud Ethernet noch am Anfang Ob sich Cloud Ethernet durchsetzt oder Kritiker wie Greg Ferro Recht behalten, ist derzeit allerdings noch nicht absehbar. Das CEF hat erst Ende 2013 mit der Arbeit begonnen. Momentan ist das Forum auf Werbetour und versucht, weitere Mitstreiter zu finden. Dies ist auch notwendig, siehe die Anmerkungen zu derzeitigen Mitglieder-Stamm oben. Das Ziel des CEF muss sein, weitere Mitstreiter aus diversen Bereichen zu gewinnen, etwa dem Storage-Sektor sowie renommierte Systemhäuser wie Atos, Capgemini oder CSC. Zudem kann es nicht schaden, wenn Telekommunikationsfirmen wie AT&T, die Telekom, BT oder Telefonica ihre Bereitschaft signalisieren, einen Inter-Cloud-Standard auf Basis von Ethernet zu unterstützen.
  • Frage von Dr. Winfried Felser, NetSkill AG zu Delphi-Roundtable Intralogistik 2020 | 24.4.2014, 12:43:19 Eigene Pläne 2014 / 2020

    Was sind ihre eigenen Pläne / Ihre Agenda für dieses Jahr und bis 2020?

    Was sind ihre eigenen Pläne / Ihre Agenda für dieses Jahr und bis 2020?

  • Frage von Dr. Winfried Felser, NetSkill AG zu Delphi-Roundtable Intralogistik 2020 | 24.4.2014, 12:42:47 Innovationen in der Intralogistik für Internet der Dinge, Industrie 4.0

    Das zweite große Thema, das auch die Intralogistik bewegt, ist das Internet der Dinge bzw. die Industrie 4.0. Der integrative Gedanke passt ideal zur Intralogistik.   Wie bewerten Sie die Zukunftspotenziale von „Internet der Dinge“ und „Industrie 4.0“? Inwieweit sind beide Themen bereits für Sie relevant? Können...  mehr

    Das zweite große Thema, das auch die Intralogistik bewegt, ist das Internet der Dinge bzw. die Industrie 4.0. Der integrative Gedanke passt ideal zur Intralogistik.

     

    Wie bewerten Sie die Zukunftspotenziale von „Internet der Dinge“ und „Industrie 4.0“? Inwieweit sind beide Themen bereits für Sie relevant? Können Sie schon Lösungen anbieten oder planen sie solche?

  • Frage von Dr. Winfried Felser, NetSkill AG zu Delphi-Roundtable Intralogistik 2020 | 24.4.2014, 12:41:28 Innovationen in der Intralogistik für digitalisierten Handel/E-Commerce

    Stetig neue Kunden im Onlinehandel, größere Warenkörbe, eine steigende Kauffrequenz, Same-Day-Zustellung etc.. Die Anforderungen an die Intralogistik steigen, um mit den gestiegenen Anforderungen des modernen Handels Schritt zu halten.   Bieten Sie Entscheidern in der Intralogistik auch Lösungen an, mit...  mehr

    Stetig neue Kunden im Onlinehandel, größere Warenkörbe, eine steigende Kauffrequenz, Same-Day-Zustellung etc.. Die Anforderungen an die Intralogistik steigen, um mit den gestiegenen Anforderungen des modernen Handels Schritt zu halten.

     

    Bieten Sie Entscheidern in der Intralogistik auch Lösungen an, mit denen sie den neuen Herausforderungen durch den Handel gewachsen sind?

  • Frage von Dr. Winfried Felser, NetSkill AG zu Delphi-Roundtable Intralogistik 2020 | 24.4.2014, 12:40:55 Fünf wichtige Handlungsbereiche / Lösungen / To Dos für 2020

    Um auf diese Herausforderungen der Zukunft reagieren zu können, müssen Unternehmen wichtige Handlungsbereiche bzw. Lösungen identifizieren bzw. priorisieren. Welche TO DOS sollten Ihrer Meinung nach auf der Agenda 2020 der Unternehmen stehen? Können Sie die 5 wichtigsten Maßnahmen identifizieren /...  mehr

    Um auf diese Herausforderungen der Zukunft reagieren zu können, müssen Unternehmen wichtige Handlungsbereiche bzw. Lösungen identifizieren bzw. priorisieren.

    Welche TO DOS sollten Ihrer Meinung nach auf der Agenda 2020 der Unternehmen stehen? Können Sie die 5 wichtigsten Maßnahmen identifizieren / formulieren?

    Antworten ( 11 )
  • Frage von Dr. Winfried Felser, NetSkill AG zu Delphi-Roundtable Intralogistik 2020 | 24.4.2014, 12:40:07 Fünf wichtige Treiber für die Intralogistik bis 2020

    Gesetzliche Regulierung, Transparenz, Energiewende, Kostendruck, Nachhaltigkeit, Globalisierung, zunehmender Wettbewerb, Kooperationen, demografischer Wandel, (Zwang zu immer größerer) Flexibilität / Agilität, Online-Commerce, Digitalisierung/ Automatisierung, Vernetzung, Internet der Dinge, Industrie 4.0, .... ...  mehr

    Gesetzliche Regulierung, Transparenz, Energiewende, Kostendruck, Nachhaltigkeit, Globalisierung, zunehmender Wettbewerb, Kooperationen, demografischer Wandel, (Zwang zu immer größerer) Flexibilität / Agilität, Online-Commerce, Digitalisierung/ Automatisierung, Vernetzung, Internet der Dinge, Industrie 4.0, ....

     

    Was sind für Sie die fünf wichtigsten Begriffe (Reihenfolge 1 ...5), die am besten die Herausforderungen / Chancen bzw. Treiber der Intralogistik bis 2020 bezeichnen?

    Antworten ( 11 )
  • Blog-Eintrag von Dipl. Wirtschaftsinformatiker Torsten Scholz, itelligence AG blog.it | 24.4.2014, 12:20:24 Der Auftakt zur Themenreihe “Effiziente Vertriebssteuerung” ist gemacht!

    Konsequentes Umsetzen von Vertriebsstrategien mit Hilfe von CRM Einfach ein gutes Produkt-Portfolio zu haben ist in Zeiten gesättigter Märkte nur noch bedingt ausreichend. Damit rückt die Rolle des Vertriebs in den Unternehmen immer stärker in den Fokus und somit auch die Frage nach dem Thema Kundenmanagement...

    Konsequentes Umsetzen von Vertriebsstrategien mit Hilfe von CRM Einfach ein gutes Produkt-Portfolio zu haben ist in Zeiten gesättigter Märkte nur noch bedingt ausreichend. Damit rückt die Rolle des Vertriebs in den Unternehmen immer stärker in den Fokus und somit auch die Frage nach dem Thema Kundenmanagement oder CRM. Welche Lösungen die SAP-Welt bereit hält, zeigte die Fachtagung „Effiziente Vertriebssteuerung“ am 3. April in Bielefeld. Zum Auftakt der Veranstaltung schilderte Dr. Ewald Lang, Geschäftsleitung ITO Business Consultants, in seinem Vortrag „Erfolgsstrategien für umkämpfte Märkte“ zunächst die Grundsituation, die heutzutage in den meisten Unternehmen vorherrscht: Die Wichtigkeit des CRM wird vielerorts immer noch stark unterschätzt, vorhandene CRM-Systeme werden meist nur als reines Reporting-Tool genutzt. Dabei könnte eine Standardisierung von Betreuungsstrategien verbunden mit den Datenquellen des ERP den Vertrieb deutlich schlagkräftiger machen. Dr. Lang zeigte in seinem Vortrag sehr anschaulich, wie man im Rahmen einer Vertriebsoffensive die Bereiche ERP und CRM zusammenführen kann und welche Aspekte dabei zu berücksichtigen sind. Wie eine solche vollzogene Integration für einen Vertriebsmitarbeiter im Arbeitsalltag aussehen kann, demonstrierte dann Franziska Tschee, itelligence AG, in ihrer Vorstellung der Lösung SAP Cloud for Customer, die in Verbindung mit SAP Customer Insight for iPad dem Vertrieb ein CRM-System mit mobilem Zugriff bietet das durch seine Filterfunktionen und vordefinierten Berichte ein hocheffizientes Verwalten von Kundeninteraktionen ermöglicht. Im weiteren Verlauf wurde das Konzept des SAP BW vorgestellt und durch konkrete Anwendungsbeispiele vertieft: Georg Aholt, itelligence AG, stellte die itelligence BI Booster Suite vor und zeigte wie sich mit Hilfe der Add-Ons BI.Booster Backlog und BI.Booster Sales ein SAP BW-gestütztes Auftragsbestands- und Vertriebsreporting realisieren lässt, das zudem schnell und reibungslos in das ERP des Kunden implementiert werden kann. Die Live-Präsentation des Planungs- und Konsolidierungswerkzeugs SAP BPC durch Dr. Stefan Knäble demonstrierte dann auf eindrucksvolle Weise Möglichkeiten zur Verbesserung der Unternehmensplanung: Dass mit dieser Software auf einer intuitiven, auf Excel ausgerichteten Benutzeroberfläche zuverlässige Berichte erstellt und Business-Szenarien simuliert werden können - stets gestützt auf die Stamm- und Bewegungsdaten des SAP BW stieß beim Publikum auf großes Interesse. Ein ganz besonderes Highlight lieferte am Ende der Veranstaltung der Kundenerfahrungsbericht von Olaf Rupprecht, CIO/Vice President IT der Firma AIXTRON SE, der noch einmal verdeutlichte wie wichtig eine aufgeräumte und mit den richtigen Tools versehene Vertriebsstruktur für den Erfolg eines Unternehmens sein kann, und welche Vorteile sich durch die Nutzung eines SAP BW für die unterschiedlichsten Felder wie Risikomanagement, Forecasts der Unternehmensreporting ergeben. Weitere Veranstaltungen zu diesem Thema finden sie wie immer auf: http://www.itelligence.de/events.php  - von Thomas Strauss, externer Teilnehmer -
  • Empfehlung von Christine König, Ingentis Softwareentwicklung GmbH an das Netzwerk HR-Software | 24.4.2014, 11:05:42 Neues HR-Add-On Ingentis in.talk geht an den Start

    Die Webanwendung unterstützt in Mitarbeitergesprächen und erfasst die Selbst- vs. Fremdeinschätzung von Mitarbeitern. Das Tool wird erstmals auf dem Deutschen Steuerberaterkongress am 19./20. Mai 2014 in Berlin vorgestellt und wird ab Herbst voll verfügbar sein. ...  mehr

    Die Webanwendung unterstützt in Mitarbeitergesprächen und erfasst die Selbst- vs. Fremdeinschätzung von Mitarbeitern. Das Tool wird erstmals auf dem Deutschen Steuerberaterkongress am 19./20. Mai 2014 in Berlin vorgestellt und wird ab Herbst voll verfügbar sein.

    www.ingentis.de/infothek/pressemitteilungen/infomaterial/ingentisintalkunterstuetztihremitarbeite
  • Blog-Eintrag von Dr. Helge Lach, Deutsche Vermögensberatung AG DVAG Unternehmensblog - Blog | 24.4.2014, 8:00:31 “Aufbruchstimmung”

    Sie steigt und steigt und steigt … – die Anzahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland. Das berichtet DIE WELT AM SONNTAG in ihrer Ausgabe vom 6. April 2014 mit der passenden Überschrift “Aufbruchstimmung” (in der Print-Ausgabe). Sodann wird beschrieben, was man alles tun kann, um es den Einbrechern...

    Sie steigt und steigt und steigt … – die Anzahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland. Das berichtet DIE WELT AM SONNTAG in ihrer Ausgabe vom 6. April 2014 mit der passenden Überschrift “Aufbruchstimmung” (in der Print-Ausgabe). Sodann wird beschrieben, was man alles tun kann, um es den Einbrechern schwer zu machen. Das Plus in Höhe von 4,6 Prozent mit über 150.000 Einbrüchen im Jahr 2014 zeigt aber: Am Ende finden die meisten Einbrecher eben doch Wege und Mittel, um ihr Ziel zu erreichen. Und dann hilft nur noch eines: Eine Hausratversicherung. 
  • Antwort von Karl Tröger, PSIPENTA Software Systems GmbH zu Industrie 4.0 – Zeithorizont und Maßnahmen von Dr. Winfried Felser | 23.4.2014, 16:05:58 RE: ( 3 ) Industrie 4.0 – Zeithorizont und Maßnahmen

    Die PSIPENTA war  an mehreren Projekten beteiligt bzw. ist in noch laufende Projekte involviert. Zudem existieren Kooperationen mit führenden Universtäten, Instituten und Hochschulen (z.B. RWTH Aachen, FIR). Die ersten Ergebnisse aus der Forschung  werden bereits umgesetzt. Beispielhaft genannt sei hier das...  mehr

    Die PSIPENTA war  an mehreren Projekten beteiligt bzw. ist in noch laufende Projekte involviert. Zudem existieren Kooperationen mit führenden Universtäten, Instituten und Hochschulen (z.B. RWTH Aachen, FIR).

    Die ersten Ergebnisse aus der Forschung  werden bereits umgesetzt. Beispielhaft genannt sei hier das Projekt WIn-D (Wandlungsfähige Produktionssysteme durch integrierte IT-Strukturen und dezentrale Produktionsplanung und –regelung). Eines der Ergebnisse sind Mittel und Methoden zur vertikalen Integration vom Engineering bis in die unmittelbar auf die Fertigung einwirkenden MES-Systeme.

    Schon heute existieren Bausteine, die durchaus als Grundlage einer Industrie 4.0 Infrastruktur dienen können. Führende Werkzeugmaschinenhersteller flexibilisieren ihre Produkte mit dem Ziel der leichteren Umkonfiguration in einem existierenden Produktionssystem. Komponenten von MES-Systemen (z.B. Maschinendatenerfassung) sind prädestiniert als Grundstock von IT-Lösungen in diesem Umfeld. Die adaptive Fertigungssteuerung innerhalb PSIpenta ERP widerspiegelt die Situation an den Absatz- und Beschaffungsmärkten und synchronisiert diese mit der eigenen Fertigung; ggf. standortübergreifend.

    Vom Zustand „Industrie 4.0 ready“ ist die Industrie (Produktion und IT) dennoch weit entfernt. Gerade die erwartete Dynamisierung der Produktionsnetzwerke und Ressourcenstrukturen erfordert neue Konzepte der Kooperation. Die Simulation von Fertigungssituationen auf der Basis von Echtzeitdaten unter Berücksichtigung der Vergangenheit steckt noch in den Kinderschuhen. Projekte wie ProSense unter Beteiligung der PSIPENTA widmen sich genau diesen Aufgabenstellungen.

    Die breite Etablierung und Umsetzung wird sicher noch einige Jahre dauern. Ich rechne mit einem Horizont von 5 bis 10 Jahren. Die Vergangenheit hat aber auch gezeigt, dass es durchaus länger dauern kann bis zur breiten Etablierung innovativer Geschäftsprozesse oder Softwarelösungen. Zudem haben wir gemeinsam ebenfalls „Vergangenheitsbewältigung“ zu betreiben. Unternehmen und ihre Produktionssysteme lassen sich nicht von heute auf morgen massiv verändern. Kleine Schritte brauchen eben Zeit.  

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