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  • Empfehlung von Dr. Martin Heibel, IntraWorlds GmbH an das Netzwerk der Competence Site | 25.4.2014, 9:36:24 Corporate Volunteering – Interessant für das Recruiting?

    Ehrenämter sind etwas, was man sich gerne und mit Stolz in seinen Lebenslauf schreibt. Warum eigentlich? Weil es zeigt, dass man sich engagiert, dass man sich kümmert, dass man teamfähig ist und vieles mehr. In letzter Zeit schreiben sich auch immer mehr Unternehmen soziales Engagement in den „Lebenslauf“. Dieser Trend...  mehr

    Ehrenämter sind etwas, was man sich gerne und mit Stolz in seinen Lebenslauf schreibt. Warum eigentlich? Weil es zeigt, dass man sich engagiert, dass man sich kümmert, dass man teamfähig ist und vieles mehr. In letzter Zeit schreiben sich auch immer mehr Unternehmen soziales Engagement in den „Lebenslauf“. Dieser Trend nennt sich Corporate Volunteering. Es ist natürlich ein Trend, der den Unternehmen eine positive Außenwirkung ermöglicht und der daher auch die Frage aufwirft: Ist dies auch ein Trend, dem man sich im Recruiting zu Nutze machen könnte? Mehr lesen!
  • Hinweis von Pia Ruppert, ATOSS Software AG für das Netzwerk der Competence Site | 25.4.2014, 9:28:17 ATOSS auf der PERSONAL Süd

    Treffen Sie uns auf der Personal Süd in Stuttgart: 20. bis 21. Mai in Halle 5, Stand K.02. Gerne lassen wir Ihnen eine kostenlose Gastkarte zukommen. Mehr Informationen auf http://www.atoss.com/personal-sued (http://www.atoss.com/personal-sued)

    Treffen Sie uns auf der Personal Süd in Stuttgart: 20. bis 21. Mai in Halle 5, Stand K.02.

    Gerne lassen wir Ihnen eine kostenlose Gastkarte zukommen. Mehr Informationen auf http://www.atoss.com/personal-sued

  • Antwort von Prof. Dr.-Ing. Jürgen Kletti, MPDV Mikrolab GmbH zu Industrie 4.0 – Zeithorizont und Maßnahmen von Dr. Winfried Felser | 25.4.2014, 9:23:21 RE: ( 4 ) Industrie 4.0 – Zeithorizont und Maßnahmen

    Grundsätzlich hat Industrie einen neuen Drive in die Fertigungsbranche gebracht. Wir sehen darin eine Chance zur Weiterentwicklung bewährter Prinzipien und Methoden. Ein Teil der Industrie 4.0-Aktivitäten zeigt bereits heute seine Wirkung. Immer mehr Unternehmen interessieren sich für ein modernes...  mehr

    Grundsätzlich hat Industrie einen neuen Drive in die Fertigungsbranche gebracht. Wir sehen darin eine Chance zur Weiterentwicklung bewährter Prinzipien und Methoden. Ein Teil der Industrie 4.0-Aktivitäten zeigt bereits heute seine Wirkung. Immer mehr Unternehmen interessieren sich für ein modernes Produktionsmanagementsystem und landen letztendlich bei MES. Ich denke, der Zeithorizont wird einerseits von der technologischen Entwicklung abhängen, aber ganz wesentlich auch davon, wie schnell die „betroffenen“ Menschen das Thema verstehen und die nötigen Veränderungen akzeptieren. Da müssen wir als Industrie 4.0-Treiber uns alle selbst an die Nase fassen: Es ist unsere Aufgabe, den zukünftigen Anwendern zu erklären, welche Nutzen sie aus Industrie 4.0 ziehen können.

    Wir raten Fertigungsunternehmen, jetzt ein MES gemäß VDI-Richtlinie 5600 einzuführen und bei der Gelegenheit die bestehenden Produktionsprozesse im Sinne von Lean Manufacturing zu verschlanken. Damit legen die Unternehmen einen wichtigen Grundstein für Industrie 4.0 und steigern gleichzeitig sowohl Transparenz als auch Effizienz in der eigenen Produktion – und zwar nachhaltig. Langfristig sichert das die Wettbewerbsfähigkeit.

    Damit wir als MES-Marktführer einerseits bei der Entwicklung von Industrie 4.0 ganz vorn mit dabei sind und andererseits auch darauf Einfluss nehmen können, engagieren wir uns aktiv in den einschlägigen Fachverbänden. Herausheben möchte ich dabei unsere Mitarbeit im VDI-Fachausschuss 7.21 „Industrie 4.0“, der zur Hannovermesse drei Statusreports herausgegeben hat. Weitere Informationen unter www.vdi.de/industrie40
  • Antwort von Prof. Dr.-Ing. Jürgen Kletti, MPDV Mikrolab GmbH zu Industrie 4.0 und Mensch und Gesellschaft von Dr. Winfried Felser | 25.4.2014, 9:22:45 RE: ( 4 ) Industrie 4.0 und Mensch und Gesellschaft

    Ich bin mir sicher, dass der Mensch unter keinen Umständen aus den Fabriken verschwinden wird. Eine reine Roboterwelt können und wollen wir uns nicht vorstellen. Vielmehr werden die Maschinen und Systeme den Menschen bei der Arbeit unterstützen. Umso wichtiger ist es, dass die Mensch-Maschine-Interaktion intuitiver...  mehr

    Ich bin mir sicher, dass der Mensch unter keinen Umständen aus den Fabriken verschwinden wird. Eine reine Roboterwelt können und wollen wir uns nicht vorstellen. Vielmehr werden die Maschinen und Systeme den Menschen bei der Arbeit unterstützen. Umso wichtiger ist es, dass die Mensch-Maschine-Interaktion intuitiver wird. Auch in einer Industrie 4.0 wird der Mensch die Verantwortung tragen müssen. Dafür benötigt er Unterstützungssysteme, die ihm in Echtzeit aussagekräftige Informationen über die Produktion liefern, damit er darauf basierend kurz- und langfristige Entscheidungen treffen kann. Eine schnelle Reaktionsfähigkeit wird in Zukunft immer wichtiger werden. Die Mechanismen von MES-Lösungen eignen sich sehr gut zur Herstellung der benötigten Transparenz. Der Umgang mit großen Datenmengen ist quasi ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts eines MES wie HYDRA von MPDV.

    Die Aufgaben von Menschen in einer Fabrik werden sich über kurz oder lang verändern – wie es im Laufe der industriellen Evolution immer schon war. Es wird neue Berufsbilder geben und wahrscheinlich werden einige der heutigen Berufe verschwinden oder zu neuen Berufen verschmelzen. Bezüglich einer neuen Arbeitslosigkeit mache ich mir aktuell keine Sorgen – ganz im Gegenteil: Wir müssen jetzt dafür sorgen, dass wir zukünftig genügend kompetente Fachkräfte zur Verfügung haben. Mit dem Zertifizierungslehrgang „MES-Experte“, den wir gemeinsam mit der integrata AG anbieten, machen wir einen ersten Schritt in diese Richtung. Mehr dazu unter www.seminarplaner.de/mes
  • Antwort von Prof. Dr.-Ing. Jürgen Kletti, MPDV Mikrolab GmbH zu Industrie 4.0 – Wandel für Endkunden und Produzenten von Dr. Winfried Felser | 25.4.2014, 9:22:11 RE: ( 4 ) Industrie 4.0 – Wandel für Endkunden und Produzenten

    Wie bereits erwähnt erwarten Kunden immer mehr individuelle Produkte zu niedrigen Preisen. Mit den neuen Möglichkeiten der Industrie 4.0 rückt diese Vision in greifbare Nähe. Für die Wertschöpfungssysteme bedeutet dies, dass sie wesentlich flexibler und wandlungsfähiger werden müssen. Dies kann nur mit einer...  mehr

    Wie bereits erwähnt erwarten Kunden immer mehr individuelle Produkte zu niedrigen Preisen. Mit den neuen Möglichkeiten der Industrie 4.0 rückt diese Vision in greifbare Nähe. Für die Wertschöpfungssysteme bedeutet dies, dass sie wesentlich flexibler und wandlungsfähiger werden müssen. Dies kann nur mit einer entsprechenden Softwareunterstützung geschehen. Wir sehen Manufacturing Execution Systeme hier in einer zentralen Rolle als Informations- und Datendrehscheibe.

    Unsere MES-Lösung HYDRA basiert bereits auf einer umfassenden horizontalen Integration. D.h., dass alle Daten aus den drei großen Bereichen der VDI 5600, Fertigung, Personal und Qualität, in einer zentralen Datenbank abgespeichert werden und somit übergreifende Auswertungen möglich sind – ohne pflegeintensive Schnittstellen. Dieser innovative Umgang mit fertigungsnahen Daten ist auf dem Markt bisher einmalig. Auch unser Ansatz „Unified Shopfloor Connectivity“ aus dem Zukunftskonzept MES 4.0 ist eine wichtige Innovation, ohne die Industrie 4.0 schwierig werden würde. Die universell einsetzbare Standardschnittstelle UMCM (Universal Machine Connectivity for MES) bindet Maschinen aller Art quasi per Plug&Work an ein MES-System an – ganz egal ob Spritzgussmaschiene, CNC-Bearbeitungszentrum oder 3D-Drucker – und übermittelt die wichtigsten Daten: unter anderem Auftragsfortschritt, Maschinenstatus, Prozesswerte und Materialchargen. Mehr dazu unter www.umcm.de. Eine weitere Innovation in diesem Zusammenhang sind unsere mobilen MES-Anwendungen Smart MES Applications (SMA). Insbesondere durch die Nutzung innovativer Endgeräte wie z.B. Smartphone, Tablet-PC oder Datenbrille können Fertigungsmitarbeiter alltägliche Aufgaben flexibler und mit deutlich weniger Aufwand erledigen. Infos zu SMA unter www.smartmes.de

  • Antwort von Prof. Dr.-Ing. Jürgen Kletti, MPDV Mikrolab GmbH zu Industrie 4.0 - Treiber, Stakeholder, Perspektiven von Dr. Winfried Felser | 25.4.2014, 9:21:30 RE: ( 4 ) Industrie 4.0 - Treiber, Stakeholder, Perspektiven

    Treiber für das Phänomen Industrie 4.0 sind neben der Globalisierung insbesondere die wachsenden Kundenanforderungen sowie strengere Gesetze und Auflagen (z.B. Rückverfolgbarkeit in der Pharma- und Lebensmittelbranche). Unter dem Stichwort „Mass-Customization“ versteht man, dass Kunden individuelle...  mehr

    Treiber für das Phänomen Industrie 4.0 sind neben der Globalisierung insbesondere die wachsenden Kundenanforderungen sowie strengere Gesetze und Auflagen (z.B. Rückverfolgbarkeit in der Pharma- und Lebensmittelbranche). Unter dem Stichwort „Mass-Customization“ versteht man, dass Kunden individuelle Massenprodukte fordern. Ein zwar triviales aber umso eindrucksvolleres Beispiel dafür war die Kampagne eines namhaften Getränkeherstellers, der den Namen seiner Kunden auf das Etikett der Flasche aufdruckte – und das bereits bei sehr geringen Stückzahlen.

    Daraus ergeben sich folgende Anforderungen für die Fertigungsindustrie: hochflexible und trotzdem effiziente sowie dokumentierte Prozesse, umfassend vernetzte IT-Systeme und eine effektive sowie reaktionsschnelle Fertigungssteuerung bzw. -regelung.

    Bisher beschäftigen sich hauptsächlich Forschungsinstitute, Software- und Automatisierungsanbieter aber nur wenige Industriebetriebe mit Industrie 4.0. Das liegt meiner Meinung nach mitunter daran, dass die verwendete Sprache zur Zeit noch sehr IT-lastig ist. Das schreckt viele Fertigungsunternehmen ab. Umso wichtiger ist es, dass wir die neuen Möglichkeiten in die Sprache der Fertigungsleiter übersetzten oder –  noch besser – eine gemeinsame Sprache finden.

    Einen ersten Schritt dazu machen wir mit unserem Zukunftskonzept MES 4.0. Hierin haben wir Handlungsfelder identifiziert, anhand denen wir der Fertigungsindustrie aufzeigen, welche Anforderungen zukünftige Konzepte wie Industrie 4.0 an die Fertigung stellen und wie Unternehmen sicher vom „heute“ ins „morgen“ kommen.

    Mehr dazu auch unter www.mes40.de. Wir bieten zu diesem Thema auch ein WhitePaper an, welches unter http://www.mpdv.de/de/produkte/mes-4-0/whitepaper-mes-4-0.htm angefordert werden kann.

    Um Industrie 4.0 zum Erfolg zu verhelfen, müssen wir alle Beteiligten an einen Tisch bringen – auch und insbesondere die Fertigungsunternehmen. Wie die noch sehr visionären Ideen zu praxisnahen Lösungsansätzen werden, erfahren interessierte Entscheider auch im neuen Whitepaper „Nachhaltig effizienter produzieren mit MES“ (siehe www.hmi.mpdv.de).

  • Antwort von Prof. Dr.-Ing. Jürgen Kletti, MPDV Mikrolab GmbH zu Industrie 4.0 und der Standort Deutschland von Dr. Winfried Felser | 25.4.2014, 9:20:40 RE: ( 4 ) Industrie 4.0 und der Standort Deutschland

    Bereits bei der Geburt von Industrie 4.0 stand die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland im Vordergrund. Wettbewerbsfähigkeit ist in meinen Augen eine Kombination aus Wirtschaftlichkeit, Innovation und Nachhaltigkeit. Wir in Deutschland sind bekannt für unseren Unternehmergeist und unsere...  mehr

    Bereits bei der Geburt von Industrie 4.0 stand die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland im Vordergrund. Wettbewerbsfähigkeit ist in meinen Augen eine Kombination aus Wirtschaftlichkeit, Innovation und Nachhaltigkeit. Wir in Deutschland sind bekannt für unseren Unternehmergeist und unsere Ingenieurskunst. Die Bündelung daraus schafft die Basis für eine erfolgreiche Zukunft des HighTech-Standorts Deutschland.

    Eine wichtige Säule der deutschen Wirtschaft ist die Fertigungsindustrie. Und genau hier setzen die Konzepte aus Industrie 4.0 an. Mit innovativen Methoden und Technologien soll die Produktion von Gütern effizienter und flexibler werden. Unsere MES-Lösungen (Manufacturing Execution System) unterstützen Fertigungsunternehmen auf ihrem Weg zur perfekten Produktion, indem sie Transparenz schaffen und somit oftmals versteckte Potenziale aufdecken.

    Wie MES-Systeme der Fertigungsindustrie am Standort Deutschland den Weg in Richtung Industrie 4.0 erleichtern können, erfahren Geschäftsführer und Entscheider beim Forum Effektive Fabrik, welches am 24. September 2014 bereits zu sechsten Mal stattfindet. Weitere Informationen unter www.effektive-fabrik.de.

    International soll Deutschland sowohl Leitmarkt als auch Leitanbieter werden. Einfacher gesagt heißt dass, dass wir Vorbild sein wollen und unsere Lösungen auch gewinnbringend an den Rest der Welt verkaufen wollen. Bei MES-Systemen funktioniert das schon sehr gut. Unsere internationale Präsenz wächst kontinuierlich.

    Aus dem wachsenden Interesse der Schwellenländer (z.B. China) an MES lässt sich schließen, dass die Entwicklungen, die wir zur Zeit in Deutschland erleben in ein paar Jahren auch dort stattfinden werden – schließlich gelten bei stetig zunehmender Globalisierung dort mehr oder weniger die gleichen Bedingungen. Unsere Niederlassungen in Asien sowie Partner in Osteuropa und Südamerika bestätigen diese Einschätzung.
  • Blog-Eintrag von Felix Höger, PIRONET NDH AG Business-Cloud | 24.4.2014, 14:22:27 Ein Ethernet für die Cloud

    Mit Sicherheit hatten Robert Metcalfe und seine Kollegen am legendären PARC (Palo Alto Research Center) von Xerox keine Ahnung davon, was sie anrichten würden, als sie 1973 eine Technik namens „Ethernet“ vorstellten. Sie kombinierte Kabel, später drahtlose Verbindungsverfahren wie Wireless LANs, und...

    Mit Sicherheit hatten Robert Metcalfe und seine Kollegen am legendären PARC (Palo Alto Research Center) von Xerox keine Ahnung davon, was sie anrichten würden, als sie 1973 eine Technik namens „Ethernet“ vorstellten. Sie kombinierte Kabel, später drahtlose Verbindungsverfahren wie Wireless LANs, und Softwareprotokolle, um in einem lokalen Netzwerk Daten zwischen Rechnern, Druckern und anderen Geräten zu übertragen. Ein Wolken-Ethernet? Die Initiative „Cloud-Ethernet-Forum“ hat sich vorgenommen, die Technologie fit für die Cloud zu machen. Mittlerweile hat Ethernet die Netzwerk-Welt erobert, und beileibe nicht nur das Local Area Network (LAN). So bieten Service Provider und Telekommunikationsfirmen in zunehmendem Maße Dienste auf Basis von Ethernet an, etwa Metro-Ethernet-Services in Großräumen. Der Vorteil von Ethernet: Es ist weniger komplex und preisgünstiger als herkömmliche Techniken wie etwa SDH (Synchronous Digital Hierarchy). Nun will das Cloud-Ethernet-Forum (CEF) Ethernet auch für die Cloud fit machen, genauer gesagt als Verbindungstechnik zur Kopplung von Cloud-Rechenzentren etablieren. Etliche große Namen fehlen Macht man allerdings den Promi-Test, kommt das CEF derzeit so lala weg. Auf der Mitgliederliste der Herstellervereinigung sind zwar einige erlauchte Namen aus der IT-, Telekommunikations- und Cloud-Computing-Welt zu finden, etwa Alcatel-Lucent, Avaya und Citrix, zudem HP, der chinesische Cisco-Rivale Huawei und Juniper Networks. Doch apropos Cisco: Mindestens ebenso viele erlauchte Namen fehlen. Neben Cisco beispielsweise IBM, VMware, Intel und EMC, oder Software-Anbieter wie Microsoft und Oracle. Auch von großen Cloud-Service-Providern wie Amazon, Google und Microsoft ist nichts zu sehen – noch nichts. Doch das muss nicht unbedingt bedeuten, dass das Forum zum „Flop“ wird. Denn es dauerte immerhin fast 40 Jahre lang, bis IP und Ethernet ihren „langen Marsch“ durch die Instanzen der Telekommunikationstechnik mit Erfolg absolviert hatten. Dort dominierten jahrzehntelang verbindungsorientierte Technologien wie Frame Relay oder ATM (Asychronous Transfer Mode). Diese unscheinbare Skizze aus dem Jahr 1973 von Robert Metcalfe, der damals am Xerox PARC tätig war, beschreibt die Funktionsweise von Ethernet. Bild: Xerox Ethernet als Basis für Cloud-Dienste Mittlerweile hat sich Multi-Protocol Label Switching (MPLS) als Übermittlungstechnik profiliert, auch im Cloud-Computing-Bereich. Sie vereint zwei Welten: die verbindungsorientierte Übertragung, die feste Übertragungskanäle mit bestimmten Service-Merkmalen vorsieht, und die eher legere paketbasierte Übermittlung. Heute sind All-IP-Netze auf Grundlage von MPLS eine Selbstverständlichkeit. Über sie werden sowohl normale Daten wie E-Mails als auch Echtzeitinformationen wie Sprache und Videos transportiert. Warum also Ethernet beziehungsweise Carrier Ethernet, um darüber solche Dienste und vor allem Cloud-Computing-Services bereitzustellen? Ein Grund ist, dass (Cloud-) Service-Provider Technologien benötigen, die preisgünstig sind und es zudem erlauben, eine Netzinfrastruktur auf einfache Weise zu erweitern. Ethernet bietet diese Optionen. Hinzu kommt, dass Ethernet die dominierende Technik in Firmennetzen ist. Somit bietet es sich an, auch Cloud-Computing-Dienste über große Distanzen hinweg mithilfe von Ethernet bereitzustellen. Vorteile für Service Provider Insbesondere Anbietern von Cloud-Services bringt Ethernet nach Angabe des Cloud-Ethernet-Forums Vorteile: Die Möglichkeit, Ethernet-Frames zwischen Standorten in aller Welt mit Datenraten von 1 MBit/s bis 10 GBit/s oder mehr zu übertragen, die Differenzierung von Verkehrsströmen dank unterschiedlicher Serviceklassen (Classes of Service, CoS). Diese Datenströme lassen sich über dieselbe Infrastruktur transportieren, Unterstützung diverser Transportverfahren und Netzwerk-Infrastrukturen, die Koexistenz mit vorhandenen Layer-2- und Layer-3-Switches und -Routern sowie die Möglichkeit, den Datenverkehr so zu routen, dass die Informationen innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens und in einer bestimmten Qualität beim Empfänger ankommen. Das ist für Echtzeitapplikationen wichtig. Flaschenhälse bei Kommunikation zwischen Cloud-Data-Centern beseitigen Das Cloud-Ethernet-Forum will nun Standardverfahren auf Basis von Ethernet für die Kommunikation zwischen Cloud-Rechenzentren entwickeln. Dies können Data Center eines einzelnen Cloud-Service-Providers sein, aber auch Rechenzentren von unterschiedlichen Betreibern. Der letztgenannte Anwendungsfall umfasst auch Hybrid Clouds, also Cloud-Umgebungen, in denen ein Unternehmen sowohl öffentliche als auch private Cloud-Services verwendet. Cloud Ethernet basiert auf Carrier Ethernet, einer Ethernet-Version, die speziell für den Einsatz in Carrier-Netzen und in Weitverkehrsnetzen optimiert wurde. Bild: Heavy Reading Allerdings ist bei Ethernet nicht alles Gold, was glänzt. Vor allem dann, wenn die Technik im Zusammenhang mit Cloud Computing eingesetzt wird. Ein Hindernis ist beispielsweise die Begrenzung auf 4.000 Virtual LANs (VLANs). Für einen Cloud-Service-Provider mit vielen Kunden kann dies Probleme aufwerfen. Das ist dann der Fall, wenn diese Kunden viele separate VLANs ordern, beispielsweise für Web-Anwendungen, Datenbanken oder andere Anwendungsfelder. Ein zweiter limitierender Faktor ist der „administrative“ Datenverkehr, etwa zwischen Virtual Machines und Netzwerkmanagement-Systemen sowie im Rahmen der Erfassung von virtualisierten IT-Ressourcen innerhalb einer Cloud-Infrastruktur. Dieser Traffic kann zu einer erheblichen Belastung für das Netzwerk werden, vor allem dann, wenn ein Cloud-Rechenzentrum Tausende von Virtual Machines beherbergt. Patchwork unterschiedlicher Lösungsansätze In einem Technical White Paper listet das CEF eine ganze Reihe von Technologien auf, die Cloud-Service-Provider einsetzen können, um den Datenaustausch via Ethernet zwischen Cloud-Rechenzentren und in großen, komplexen Cloud-Umgebungen zu verbessern. Das Arsenal umfasst Metro Ethernet beziehungsweise Carrier Ethernet, Tools für die Verwaltung von Cloud-Diensten, den Einsatz von Netzwerkvirtualisierung und Software Defined Networking (SDN) sowie Verfahren wie Virtual Overlay Networks. Sie werden über eine vorhandene Netzwerkinfrastruktur „gestülpt“ und machen es einfacher, Verkehrsströme mit bestimmten Service-Anforderungen in Tunneln zusammenzufassen und über ein Weitverkehrsnetz zu transportieren. Das Ziel: Cloud-Computing-Dienste sollen künftig über Ethernet („Carrier-Grade Ethernet“) bereitgestellt werden. Im Vergleich zu anderen Techniken wie Multi-Protocol Label Switching (MPLS) ist das nach Angaben des Metro-Ethernet-Forums (MEF) und Cloud-Ethernet-Forums einfacher und kostengünstiger. Bild: MEF Das Problem dabei: Jede dieser Technologien ist nur in begrenztem Maße auf die Anforderungen von Cloud-Service-Providern abgestimmt. So existieren beispielsweise mehrere konkurrierende Plattformen für die Cloud Orchestration; Carrier Ethernet wiederum stellt nur begrenzte Funktionen bereit, mit denen Nutzer Cloud-Services bei Bedarf ordern können. Und Verfahren wie Netzwerkvirtualisierung, SDN und Virtual Overlay Networks sind noch relativ jung, teilweise durch herstellerspezifische Ansätze geprägt und bieten nur eine begrenzte Skalierbarkeit. Cloud Ethernet: Brücke zwischen Cloud Computing und Telekommunikation Das CEF will nun im Rahmen der Cloud-Ethernet-Initiative Standards und einheitliche Application Programming Interfaces (APIs) entwickeln. Ein zentraler Punkt sind Spezifikationen, in denen die Anforderungen an deterministische Datenverkehrsarten festgelegt sind. Diese Normen sollen für Cloud-Service-Provider und die Anbieter von Telekommunikationsdiensten gleichermaßen gelten und das Bereitstellen von Echtzeit-Cloud-Diensten über Weitverkehrsstrecken vereinfachen. In diesen Spezifikationen werden beispielsweise die Anfordern von Cloud-Diensten in Bezug auf die Bandbreite und die Verzögerungszeiten bei der Übertragung von Datenpaketen sowie die Übermittlungswege festgelegt. Auch die Management-Tools (Cloud Orchestration) und die Virtualisierungslösungen sollen diese Spezifikationen „verstehen“. Der Ansatz geht, vereinfacht gesagt, in dieselbe Richtung wie der von Google: Das Unternehmen hat seine Rechenzentren mithilfe eines proprietären Netzwerks miteinander gekoppelt. Vergleichbare, wenn auch standardisierte Technologien will das CEF entwickeln. Ein Beispiele: Es sollen Standardverfahren für die Verbindung von Overlay-Tunneln und Weitverkehrsnetzen erarbeitet werden. Solche Overlay-Tunnel dienen unter anderem dazu, den Datenverkehr unterschiedlicher Nutzer von Cloud-Computing-Diensten zu trennen. Dazu werden die Datenpakete in separate, voneinander strikt separierte „Röhren“ gesteckt, die allerdings dieselbe Netzwerkinfrastruktur verwenden. Kritiker: Ethernet ist keine Lösung für Weitverkehrsnetze Allerdings gibt es eine Reihe von kritischen Stimmen, die den Vorstoß von Ethernet in die Cloud-Computing-Arena für verfehlt halten. So moniert der Netzwerkfachmann Greg Ferro in einem Beitrag im EtherRealmind-Blog, dass das CEF Ethernet in den Rang einer Übertragungstechnik für Weitverkehrsnetze erheben wolle. Das funktioniert jedoch laut Ferro nicht, weil Cloud Ethernet zentrale Fragen wie die Absicherung von Links und der Datenintegrität außer Acht lässt. Beide Faktoren seien insbesondere in Cloud-Computing-Umgebungen von zentraler Bedeutung. Noch fehlen auf der Mitgliederliste des Cloud-Ethernet-Forums namhafte Unternehmen, etwa Cisco Systems, Microsoft, VMware, EMC und IBM. Bild: CEF Ferros, wohl ironisch gemeinter Vorschlag: Das CEF möge entweder ein Protokoll entwickeln, das diese Schwachpunkte ausmerzt – oder Nutzer und Anbieter von Cloud Services sollten gleich auf eine andere Technik setzen, die derzeit heiß diskutiert wird: Software-defined Networking, kurz SDN. Cloud Ethernet noch am Anfang Ob sich Cloud Ethernet durchsetzt oder Kritiker wie Greg Ferro Recht behalten, ist derzeit allerdings noch nicht absehbar. Das CEF hat erst Ende 2013 mit der Arbeit begonnen. Momentan ist das Forum auf Werbetour und versucht, weitere Mitstreiter zu finden. Dies ist auch notwendig, siehe die Anmerkungen zu derzeitigen Mitglieder-Stamm oben. Das Ziel des CEF muss sein, weitere Mitstreiter aus diversen Bereichen zu gewinnen, etwa dem Storage-Sektor sowie renommierte Systemhäuser wie Atos, Capgemini oder CSC. Zudem kann es nicht schaden, wenn Telekommunikationsfirmen wie AT&T, die Telekom, BT oder Telefonica ihre Bereitschaft signalisieren, einen Inter-Cloud-Standard auf Basis von Ethernet zu unterstützen.
  • Frage von Dr. Winfried Felser, NetSkill AG zu Delphi-Roundtable Intralogistik 2020 | 24.4.2014, 12:43:19 Eigene Pläne 2014 / 2020

    Was sind ihre eigenen Pläne / Ihre Agenda für dieses Jahr und bis 2020?

    Was sind ihre eigenen Pläne / Ihre Agenda für dieses Jahr und bis 2020?

  • Frage von Dr. Winfried Felser, NetSkill AG zu Delphi-Roundtable Intralogistik 2020 | 24.4.2014, 12:42:47 Innovationen in der Intralogistik für Internet der Dinge, Industrie 4.0

    Das zweite große Thema, das auch die Intralogistik bewegt, ist das Internet der Dinge bzw. die Industrie 4.0. Der integrative Gedanke passt ideal zur Intralogistik.   Wie bewerten Sie die Zukunftspotenziale von „Internet der Dinge“ und „Industrie 4.0“? Inwieweit sind beide Themen bereits für Sie relevant? Können...  mehr

    Das zweite große Thema, das auch die Intralogistik bewegt, ist das Internet der Dinge bzw. die Industrie 4.0. Der integrative Gedanke passt ideal zur Intralogistik.

     

    Wie bewerten Sie die Zukunftspotenziale von „Internet der Dinge“ und „Industrie 4.0“? Inwieweit sind beide Themen bereits für Sie relevant? Können Sie schon Lösungen anbieten oder planen sie solche?

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