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  • Immer mehr Unternehmen engagieren sich international und entsenden Mitarbeiter ins Ausland. Nicht nur auf die „ Expatriates “ kommt damit Neuland zu. Auch die Arbeitgeber stehen plötzlich vor unbekannten Herausforderungen. Global Player sind längst nicht mehr nur die großen Konzerne. Selbst unter den Firmen mit weniger als fünf Millionen Euro Jahresumsatz ist fast jede Zweite im Ausland aktiv (Quelle: KfW und Creditreform). Damit kommen immer häufiger Mitarbeiter bei ausländischen Kunden, Tochter- und Partnerunternehmen zum Einsatz. 72 Prozent aller Unternehmen haben die Entsendungen von Mitarbeitern in den vergangenen Jahren ausgebaut. Die Vereinten Nationen schätzen, dass aktuell etwa drei Millionen Deutsche als so genannte Expatriates, kurz „Expats“ , für ihren Arbeitgeber im Ausland tätig sind. Neuer Wortschatz im Personal-Management deutscher Unternehmen: Expatriates (Expats) : Arbeitskräfte, die von ihrem Unternehmen über einen Zeitraum von meist ein bis fünf Jahren ins Ausland entsendet werden. Impatriates (Impats) : Arbeitnehmer eines ausländischen Unternehmens, die in einer deutschen Niederlassung eingesetzt werden. Third Country Nationals (TCN) : Ausländische Mitarbeiter, die nicht in ihrem Heimatland eingesetzt, sondern von ihrem Arbeitgeber in ein Drittland entsendet werden, z.B. ein Belgier, der von einem deutschen Unternehmen in die USA entsandt wird. Vorteile und Herausforderung Die Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer liegen auf der Hand: Firmen nutzen ihre Marktchancen im globalen Wettbewerb. Mitarbeitern dient der Auslandsaufenthalt als berufliche und persönliche Horizonterweiterung und oft als Karrieresprung. Mehr als ein Drittel der Deutschen (35 Prozent) würde für zwei bis drei Jahre einen Vollzeitjob im Ausland annehmen (Ipsos Institut für internationale Marktforschung). Allerdings folgen der Euphorie häufig Probleme auf dem Fuß: Untersuchungen zeigen, dass rund ein Drittel der im Ausland tätigen Mitarbeiter aus persönlichen, familiären, beruflichen oder kulturellen Gründen ihren Auslandseinsatz vorzeitig beenden. Die zweite Schwelle ist die Rückkehr: Wenn die Wiedereingliederung in das Unternehmen nicht klappt, verlassen nach Schätzungen von Experten zwischen 60 und 80 Prozent der Heimkehrer binnen eines Jahres das Unternehmen und setzen ihre wertvollen Auslandserfahrungen bei der Konkurrenz ein. Viele Schwierigkeiten können durch die richtige Planung vermieden werden. Große Unternehmen stecken viel Zeit und Geld in die umfassende Vorbereitung ihrer Mitarbeiter auf den Auslandseinsatz, aber auch in die rechtlich korrekten Absicherungen, die dem Unternehmen und dem Arbeitnehmer gleichermaßen dienen. Mit Hilfe von externen Beratern und Fachkanzleien kann sich jedes Unternehmen erfolgreich auf den Auslandseinsatz von Mitarbeitern vorbereiten. Vorsicht vor Wissenslücken Nach der einhelligen Rechtsprechung ist der Arbeitgeber verpflichtet, den Mitarbeiter über Risiken während des Auslandsaufenthaltes aufzuklären. Dazu gehören auch relevante Informationen zu Steuerrecht, Sozialversicherung, und auch zum privaten Kranken- und Unfallschutz – schließlich leistet längst nicht jede Versicherung auch im Ausland. Hier lauern Fallen, die selbst schon erfahrenen, global agierenden Unternehmen zum Verhängnis geworden sind. Oft zitiert wird das Beispiel des Bauunternehmens, das einen Mitarbeiter als Projektleiter nach Fernost entsandte. In Folge eines Arbeitsunfalles wurde der Mitarbeiter erwerbsunfähig. Durch Fehler in der Sozialversicherung und mangels eines privaten Erwerbs- oder Berufsunfähigkeitsschutzes erhielt der Mitarbeiter weder gesetzliche noch private Erwerbsminderungsrente. Das Unternehmen wurde wegen Vernachlässigung seiner Fürsorgepflicht für den entsandten Mitarbeiter für den Schaden haftbar gemacht. Es muss nicht zum Schlimmsten kommen. Schon ein gebrochener Fuß kann eine Kostenlawine lostreten. Der Krankheitsfall stellt im Ausland völlig neue Regeln auf. Fürsorge ist Pflicht und Kür. §17 des 5. Sozialgesetzbuches enthält die besondere Fürsorgepflicht des Arbeitgebers für Mitarbeiter im Krankheitsfall: „(1) Mitglieder, die im Ausland beschäftigt sind und während dieser Beschäftigung erkranken, erhalten die ihnen zustehenden Leistungen von ihrem Arbeitgeber. Satz 1 gilt entsprechend für die nach § 10 versicherten Familienangehörigen, soweit sie das Mitglied für die Zeit dieser Beschäftigung begleiten oder besuchen.“ Das heißt auf Deutsch: Der Arbeitgeber steht seinem Mitarbeiter gegenüber in der Verantwortung und muss im Krankheitsfall die Kosten übernehmen. Es besteht zwar die Möglichkeit, dass ein Unternehmen über die Krankenkassen die Aufwendungen erstattet bekommt, die auch im Inland angefallen wären, aber gerade im Ausland können wesentlich höhere Behandlungskosten entstehen. Ein fünfstelliger Betrag kommt zum Beispiel schnell zusammen, wenn ein Krankenrücktransport notwendig ist. Das Unternehmen ist aber nicht nur finanziell in der Pflicht. Moralische Unterstützung für Mitarbeiter im Ausland ist von unschätzbarem Wert – das ist vor allem das Gefühl, nicht alleine gelassen zu sein! Mehr Verantwortung für Unternehmer Die Familie ist ein bedeutender Faktor für das Gelingen von Auslandsaufenthalten. Nur 26 % aller entsandten Mitarbeiter sind Singles, bei 82% wird der Partner mit einbezogen, 41% der Expatriates haben Kinder. Da die Fürsorgepflicht gemäß § 17 SGB V ebenfalls für die Familienangehörigen gilt, muss der Unternehmer sich auch um diese Personen kümmern. Ein erfreuliches Ereignis wie Familienzuwachs im Ausland kann mit einer Entbindung im Krankenhaus mit bis zu 10.000 EUR zu Buche schlagen. Da in vielen Ländern eine sofortige Vorauszahlung der Behandlungskosten obligatorisch ist und weder der Arbeitnehmer noch der Arbeitgeber die volle Kostendeckung für eine erforderliche medizinische Versorgung gewährleisten kann, ist es unerlässlich mit einem umfassenden Krankenversicherungsschutz vorzusorgen. Wir gehen weltweit mit Ihnen ins Risiko. Die  internationale Krankenversicherung  von AXA bedeutet eine erstklassige Absicherung für Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter.  FlexMed Global   passt sich perfekt an die Erfordernisse eines Auslandseinsatzes an, ist aber auch für ausländische Mitarbeiter in Deutschland die erste Wahl. AXA Krankenversicherung kooperiert im Expat-Geschäft mit AXA PPP International aus England, die bereits seit über 40 Jahren in diesem Markt tätig ist und Versicherte in 170 Ländern betreut. Bester Service ist unsere Spezialität: Eine 24-Stunden-Notrufhotline mit zusätzlichen Assistance-Leistungen ist selbstverständlich. Entsandte Mitarbeiter genießen Privatpatienten-Status und haben weltweiten Zugang zur besten medizinischen Versorgung. Zu jeder Zeit an jedem Ort können Ihre Mitarbeiter komfortabel auf ein Netzwerk von medizinischen Dienstleistern zugreifen, mit denen Verträge zur Direktabrechnung bestehen. Mit FlexMed Global bietet AXA (http://www.axa-betreuer.de/Stefan_Bille/Vorsorge/Betriebliche%20Krankenversorgung) einen internationalen Rundum-Schutz auf den Sie sich verlassen können. Die weiteren Highlights und alle Informationen über FlexMed Global finden Sie hier (http://www.axa.de/servlet/PB/menu/1182087_l1/index.html). Support vor Ort : Die iPhone App unseres Partnerunternehmens AXA PPP International Healthcare begleitet Ihre Expats mit vielen praktischen Hilfen an jeden Ort der Welt, zum kostenlosen Download (https://itunes.apple.com/de/app/axa-ppp-international/id427990771?mt=8). Die Welt ist nicht genug. Die Phase der Vorbereitung ist die wichtigste im globalen Agieren. Etwa ein Jahr setzen Experten für das erfolgreiche Pre-Management eines Auslandseinsatzes an. Auch in hoch zivilisierten Ländern sind die Anpassungsschwierigkeiten an kulturelle Unterschiede nicht zu unterschätzen – die USA sind das beste Beispiel dafür.  Lesestoff für Unternehmer: Interessante Erkenntnisse liefert eine wissenschaftlichen Studie zu „Internationalen Entsendungen deutscher Unternehmen“ an der Universität Lüneburg, hier geht es zum Download (http://opus.uni-lueneburg.de/opus/volltexte/2006/377/pdf/Deller_et_al._2006_Internationale_Entsendungen.pdf). Ihr Angebot erhalten Sie gerne hier: http://www.axa-betreuer.de/Stefan_Bille/Vorsorge/Betriebliche%20Krankenversorgung (http://www.axa-betreuer.de/Stefan_Bille/Vorsorge/Betriebliche%20Krankenversorgung) oder telefonisch unter Telefonnummer 0800 292237546 (kostenfrei aus dem dets. Festnetz) Rechtliche Hinweise Diese Informationen erheben kein Recht auf Vollständigkeit oder Gültigkeit. Die Artikelinhalte werden Ihnen von AXA als unverbindliche Serviceinformationen zur Verfügung gestellt. Die hier dargestellten Informationen sagen auch nichts darüber aus, ob und inwieweit die Kosten für einen Schadenfall übernommen werden.
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  • Liebe Frau Tamble, eben habe ich bei Frau Schüller ein tolles Zitat von Ihnen gefunden: „Content ist die neue Währung im Web“, schreibt Melanie Tamblé, Mitgründerin der Firma Adenion und des Online-Dienstes PR-Gateway, s. hier: http://www.competence-site.de/Serie-Touchpoints-meistern-1-7-Content-statt-Werbung-Web-3-0 (Serie-Touchpoints-meistern-1-7-Content-statt-Werbung-Web-3-0) Dem kann ich nur voll zustimmen! Mit diesem Währungszitat (Content gegen Aufmerksamkeit, Leads, Co-Kreation, ...) versteht jeder, warum Content so wichtig ist. Gerne würde ich mit Ihnen, Frau Schüller, Norbert Schuster, Volker Schnaars,  ... ein Special zum Thema Content-Marketing und Inbound-Marketing machen. Mehr per Email! Mit besten Grüßen Winfried Felser
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  • Eine Gesellschaft muss sich jenseits aller Faszination für neue Technik auch Fragen wie sich Industrie 4.0 auf den Menschen und die Gesellschaft auswirkt. Welche Rolle kommen den Aspekten Mensch, Mensch-Maschine und Maschine-Maschine in Industrie 4.0 zukünftig zu? Wird es zu menschenleeren Fabriken kommen und zu einer neuen Arbeitslosigkeit im industriellen Kontext oder kann Industrie 4.0 gerade für Hochlohn-Regionen auch eine neue Chance darstellen?
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  • Jede Branche zeichnet sich durch spezifische Treiber und Trends oder zumindest ihre spezifische Gewichtung aus: Demographischer Wandel, Globalisierung, Internet/ neue Technologien, Mobilität, Finanz- und Wirtschaftskrise, Wertewandel, Generation Y ... - Je nach Branche sind andere Entwicklungen jeweils von AAA-Relevanz.      Was "treibt" die Logistik-Branche und sorgt heute/in Zukunft für Chancen und Herausforderungen? Drei Stichworte reichen, gerne aber auch ein Satz als Ergänzung!
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  • Was kann alles schief gehen bei der Auswahl und Einrichtung eines Dokumentenmanagement-Systems? Bitte beschreiben Sie ein fiktives Worst-Practice-Beispiel!
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  •   Frage
     von  | Competence Site | 
    20.11.2012
    Liebe Experten im Bereich CRM, wer kennt CRM-Systeme und CRM-Berater für die Baubranche? Hinweise bitte an w.felser@netskill.de (mailto:w.felser@netskill.de) Besten Dank Winfried Felser
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    Antworten (3)
  • Welche Trends spiegeln Ihrer Ansicht nach die maßgeblichen Entwicklungen in der Transportlogistik?
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    Antworten (5)
  •  von  | 
    1.8.2014
    Facebook als eines der größten Social Media Kanäle die es momentan gibt, wird natürlich auch von uns genutzt. Wir würden uns freuen wenn Sie auch Teil unserer Facebook-Community werden.
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  • Vom 17. bis 19. September 2013 belegt Europas Nr. 1 im Personalfach -  Zukunft Personal 2013 -  erstmals vier Hallen mit aktuellen Angeboten in den Bereichen Recruiting, Personaldienstleistungen, Hard- und Software sowie Weiterbildung und Training. Was sind Ihre Ausstellungsschwerpunkte auf der Zukunft Personal 2013 in Köln? Was können Besucher bei Ihnen erwarten?
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    Antworten (5)
  • Legen wir die Risiken von B2B Social Media in die eine Waagschale und die Chancen die sich daraus ergeben in die Andere. Zu welchem Ergebnis kommen Sie, ggf. konkret für Ihr Unternehmen? Welche Trends von morgen können/ werden das Gleichgewicht von Risiko/ Chance wieder verändern? Geben Sie uns bitte einen Ausblick.
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    Antworten (5)
current time: 2014-10-02 06:23:24 live
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