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  • Die Mikrofinanzbranche hat sich auch 2011 deutlich gefestigt und weiterentwickelt. Mit zwar regionalen Unterschieden hat sie sich insgesamt als weiterhin sehr robust erwiesen. Als Unternehmen konnten wir unsere führende Rolle in diesem Bereich weiter ausbauen. Wie schon in früheren Krisen, welche die traditionellen Anlagen inkl. der meist börsenkotierten nachhaltigen Anlagen negativ trafen, hat sich Mikrofinanz wiederum als robust erwiesen und führte zu starken Mittelzuflüssen und stabilen Renditen. Mit der Lancierung einer Anlagemöglichkeit in Fair Trade haben wir das Anlageuniversum für nachhaltige Anlagen um eine weitere interessante Investmentmöglichkeit bereichern können, was mich persönlich ganz besonders freut. 2012 sehen wir – bezogen auf responsAbility und unsere Anlagethemen – äusserst positiv entgegen. Der Trend nach Anlagen mit einer ausgewiesenen Wirkungskomponente und Sinn ist ungebrochen und wird durch Krisen erfahrungsgemäss noch verstärkt. Investitionen in und für einkommensschwache Menschen in Entwicklungsländern entwickeln sich weiterhin grösstenteils unbeeindruckt vom Geschehen an den Finanzmärkten. Traditionelle nachhaltige Anlagen dürften – trotz langfristig intaktem positivem Grundtenor – doch etwas mehr den allgemeinen grossen Themen, die uns alle zur Zeit beschäftigen, ausgesetzt sein.
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  • Die Branche der nachhaltigen Geldanlage im Allgemeinen und auch das Segment der Nachhaltigkeitsbanken in Deutschland haben sich erneut sehr erfreulich entwickelt. Die Wachstumsraten von 20-25% wurden auch in 2011 erreicht. So hat der Markt der Nachhaltigkeitsbanken in Deutschland 35.000 Neukunden gewonnen. Dies ist erneut ein Rekord. Dieser Markt entwickelt sich langsam von der Nische zum Segment. Die Triodos Bank hat sich in Europa ebenfalls erfreulich entwickelt. Es konnten 70.000 Neukunden gewonnen werden, so dass jetzt mehr als 350.000 Europäer der Triodos Bank ihr Vertrauen schenken. Insbesondere das Kreditgeschäft konnte in 2011 mit 33% sehr dynamisch wachsen. Auch der Gewinn der Triodos Bank hat mit € 17 Mio. einen neuen Rekordwert erzielt. Wir erwarten, dass sich auch in 2012 das Wachstum auf dem bekannten Niveau von 20 -25% für den Markt der nachhaltigen Banken fortsetzt.
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  • Aktuell befindet sich die nachhaltige Geldanlage in Deutschland noch in der Nische. In anderen Ländern Europas ist dagegen die nachhaltige Geldanlage ein fest etabliertes Segment. Als führende europäische Nachhaltigkeitsbank sehen wir die unterschiedlichen Entwicklungen recht gut. Zur Entwicklung des Bewußtseins und der Kenntnisse über nachhaltige Geldanlage haben oft institutionelle Investoren eine führende Rolle übernommen. Auch der Gesetzgeber hat hier mit entsprechenden Maßnahmen einen Beitrag zur Förderung der nachhaltigen Geldanlage geleistet. In Deutschland beschränkt er sich allerdings  noch auf die Berichtspflicht über die Anwendung von Nachhaltigkeitsaspekten bei der Kapitalanlage im Versicherungsbereich. Hier gibt es für die öffentliche Hand neben vielen weiteren Möglichkeiten bei der Gesetzgebung auch die Chance, mit gutem Beispiel als Kapitalanleger voran zu gehen. Stiftungen und Unternehmen der öffentlichen Hand sollten in einem ersten Schritt Nachhaltigkeitskriterien bei ihrer Kapitalanlage einfließen lassen. Bei institutionellen Investoren beobachten wir ein deutlich gestiegenes Interesse an der Integaration dieser Kriterien. Die Motive sind hier sehr unterschiedlicher Natur. Die Erkenntnis, dass die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien zu einem besseren Risiko-Rendite-Profil der Kapitalanlage führt, setzt sich in diesem Anlegerkreis immer mehr durch.
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  • Staatliche Investoren agieren in der Regel wie andere institutionelle Investoren auch. Sie warten ab, bis sich etwas etabliert hat – also einen ‚track record‘ aufgebaut hat und sind damit nicht gerade die naheliegendsten ‚Trendsetter‘. Zudem beobachte ich einen starken Trend hin zum Mainstream. Mut und Visionen zahlen sich im aktuellen Umfeld eigentlich nicht aus. Man kann fast nichts gewinnen damit, aber viel verlieren. Das regulatorische Umfeld wirkt dem übrigens auch nicht gerade entgegen. Vergessen wir aber nicht, dass es auch hier mutigere und weniger mutige gibt. Holländische Pensionkassen agieren z.B. im Quervergleich etwas visionärer. Dabei spielt übrigens auch die Struktur des jeweiligen Marktes eine Rolle und da ist Deutschland vielleicht etwas anders aufgstellt als z.B. Holland. Bezüglich der Frage nach der Verantwortung der Anleger können wir nicht erwarten, dass sich der Mensch als Investor in seinem Verhalten massgeblich von seinem Verhalten als Konsument unterscheidet. Wir verhalten uns als Gesamtgesellschaft nicht ausserordentlich nachhaltig; erwarten wir also nicht von Investoren mehr, als wir selber beizutragen gewillt sind. Ich sehe aber dennoch enorme Umwälzungen. Wird ein nachhaltiges Angebot zugänglich gemacht, so wird zugegriffen. Im Konsumbereich sieht man das an den beindruckenden Zuwachsraten von Bio- und Fair-Trade-Produkten. Im Finanzmarkt ist Gleiches zu beobachten. Wir haben als Unternehmen durch alle Krisen hinweg sehr hohe Zuwachsraten beim Neugeld. Ein massgeblicher Treiber ist hier die erwähnte Regulierung. Erlaubt der Gesetzgeber – wie das in der Schweiz der Fall ist – z.B. Mikrofinanz- oder Fair Trade-Anlagen dem breiten Publikum anzubieten, sind Banken gerne bereit, diese ihren Kunden anzubieten. Die Nachfrage ist vorhanden. Allerdings ist das weltweite Angebot nicht zuletzt deshalb noch so gering, weil die meisten Aufsichtsbehörden Mühe mit der Zulassung solcher Produkte bekunden. Deutschland hat aber kürzlich den Vertrieb entsprechender Produkte erleichtert. Es bewegt sich also etwas. Die Rendite spielt in der gesamten Betrachtung eine wichtige Rolle: wie bei Bio- oder Fair-Trade-Produkten bleibt der Konsum die Domäne von einigen wenigen, solange die Rendite, also der Geschmack und der Preis nicht stimmen. Die steigende Beliebtheit von nachhaltigen Anlagen, zumindest in den Anlagebereichen von responsAbility, ist nicht zuletzt auch darauf zurückzuführen, dass die Anlagen auch aus Investorensicht geniessbar sind, sprich eine stabile, positive Rendite abwerfen.
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  • Nachhaltigkeit muss autentisch sein. Die Menschen verstehen sehr schnell, ob es jemandem mit der Nachhaltigkeit erst meint. Dies wird in der Regel daran deutlich, wie man Nachhaltigkeit auch nach innen lebt. Die Triodos Bank ist z.B. bereits seit dem Jahr 2000 CO2-neutral. Für Dienstreisen nutzen wir die Bahn und für unsere Büros Strom aus erneuerbaren Energien. Wir wollen auch die Beziehung zum Kunden nachhaltig gestalten. Fairness und Transparenz ist für uns eben auch in der Kundenbeziehung von Bedeutung. So haben wir keine Lockvogel-Angebote. Neukunden und Bestandskunden erhalten den gleichen Zins für ihr Tagesgeld. Die Menschen können sehr wohl erkennen, wenn es einem Anbieter von nachhaltigen Produkten nur um den Gewinn geht. Wir sehen aber, dass sich immer mehr Finanzunternehmen mit Fragen der Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Dies ist grundsätzlich eine gute Entwicklung, da dadurch die nachhaltige Geldanlage immer mehr zum Thema wird. So bieten einige Sparkassen und Volksbanken nun auch Nachhaltigkeitsfonds oder sogar nachhaltige Sparprodukt an. Dies ist eine erfreuliche Entwicklung. Dies erinnert dran, dass man heute Bio-Lebensmittel in jedem Discounter und Supermarkt findet. Dies wäre vor 10 Jahren noch undenkbar gewesen. Eine ähnliche Entwicklung ist auch für die nachhaltige Geldanlage zu erwarten
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  • Ich sehe das nicht ganz so negativ. Wir dürfen zwei Aspekte nicht vergessen. Einerseits hat sich bezüglich Nachhaltigkeit und Integration vieles so positiv entwickelt, dass es bezogen auf den Finanzmarkt mittlerweile Eingang z.B. in die ganz normale Finanzanalyse gefunden hat. Dabei hat es aber das Etikett Nachhaltigkeit verloren und erfährt keine besondere Erwähnung mehr. Verschwunden sind diese Aspekte aber keineswegs. In die gleiche Kategorie gehört, dass sich grosse Themen wie erneuerbare Energien, Clean Tech oder Wasser als eigenständige Industrien oder Fokusthemen relativ schnell entwickelt haben. Auch dies bedeutet für den traditionellen Best-in-Class-Ansatz, dass etwas vom Attraktivsten bzw. Konkretesten auch wieder wegfällt. Übrig bleiben Produkte, die sich auf diesen – im Grunde institutionellen – Ansatz beschränken, der gerade bei privaten Investoren seine Grenzen hat. Der zweite Aspekt betrifft die Erwartungen, die man überhaupt an nachhaltige Anlagen bzw. die verschiedenen Ansätze haben kann. Hier gibt es Grenzen, vor allem, wenn man die traditionellen Komponenten des Investierens wie Risikomanagement berechtigterweise auch mitberücksichtigen will. Dass Unternehmen aktiv über ihre ‚Leistungen‘ bezüglich Nachhaltigkeit kommunizieren, sehe ich auch eher gelassen-positiv. Es bringt zum Ausdruck, dass sie sich bewusst sind, dass es ein Thema ist, das die Allgemeinheit interessiert, was ich schon einmal als grosse Verbesserung gegenüber früher ansehe.  Wird dann zu stark übertrieben oder gar Falsches vorgegaukelt, darf man sich in der heutigen Welt durchaus darauf verlassen, dass sich solches über längere Zeit nicht auszahlt, sondern früher oder später bekannt wird. Reputation wird als ‚Währung‘ für die öffentliche Gunst immer bedeutender und spielt daher eine wichtige regulierende Rolle. Wer übertreibt wird früher oder später abgestraft. Allerdings nicht immer gleich dann, wenn man es sich wünscht. Zur Frage wie ‚ideologisch‘ Anbieter das Thema angehen sollen oder wie sie sich grundsätzlich verhalten sollen, habe ich einen relativ pragmatischen Ansatz: Unternehmen sollten sich prmär an den Bedürfnissen ihrer Kunden orientieren. Wenn diese etwas nachfragen, sollten sie das ernst nehmen und sich entsprechend ausrichten. Die einen tun dies mehr, die anderen weniger. Besteht materielles Kundeninteresse, werden die einen profitieren, die anderen hinterher hinken. Ausserhalb der Produktepalette müssen sich heute Unternehmen – bisher vor allem grosse – vermehrt mit ihrer Rolle und Verantwortung in der Gesellschaft auseinander setzen. Wir leben in einer Epoche, in der viel Verantwortung, die bis anhin z.B. beim Staat lag, aufgrund von Kräfteverschiebungen langsam auf grosse Marktakteure übergeht. Diesbezüglich gibt es wiederum Unternehmen, die das früher erkennen. Sie werden in einer Welt in der es Wahlmöglichkeiten gibt – nicht nur aus Kundensicht, sondern auch aus Sicht von Investoren und Mitarbeitenden – tendenziell zu den Gewinnern gehören. Somit muss das Thema Nachhaltigkeit nicht ideologisch angegangen werden, sondern erscheint auch mit den üblichen Analyseinstrumenten eines auf langfristigen Erfolg ausgerichteten Unternehmens auf dessen Radarschirm.
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  • Der Impuls für die Gründer war es, eine Bank aufzubauen, bei der der Mensch im Mittelpunkt des Handelns steht. Dies bringen wir in unserer Mission zum Ausdruck. Wir wollen zum einen dabei helfen, ein gesellschaftliches Umfeld zu schaffen, das die Lebensqualität der Menschen verbessert und in dem die Menschenwürde geachtet wird. Wir ermöglichen es deswegen Einzelpersonen, Institutionen und Unternehmen, ihr Geld bewusst gleichermaßen zum Wohl von Mensch und Umwelt einzusetzen. Wir fördern damit verantwortungsvolles Wachstum und Wirtschaften und eine nachhaltige Gesellschaftsentwicklung.  Und wir bieten unseren Kunden konsequent nachhaltige Finanzprodukte. Konkret finanziert die Triodos Bank nur Unternehmen; Institutionen und Projekte in den Bereichen Umwelt (z.B. Erneuerbare Energie), Soziales (z.B. Pflegeeinrichtungen) und Kultur (z.B. Schulen). Wir sind transparent und zeigen unseren Sparern, in welche Kredite ihr Geld fließt. Wir veröffentlichen unsere Kreditkunden auf der Website. Mich hat die Idee und gelebte Praxis überzeugt, Bank anders – eben am Menschen orientiert – zu betreiben. Zur Triodos Bank bin ich im Sommer 2009 gekommen, um gemeinsam mit dem Team die deutsche Niederlassung aufzubauen, die im Dezember 2009 eröffnet wurde.
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  • Zur Gründung von responsAbility kam es im Grunde genommen aufgrund meiner Eindrücke, die ich zwischen 1999 und 2001 während einer Fahrradreise von Zürich nach Kapstadt durch über 20 Länder Afrikas gewonnen hatte. Zuvor war ich während rund 2 Jahren am frühen Aufbau von SAM Sustainable Asset Management beteiligt; ich hatte also die Möglichkeit, Investoren und den Finanzmarkt stärker für die Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen einzusetzen, bereits für Umweltthemen genutzt. Beeindruckt von der Armut aber auch dem unternehmerischen Potenzial vieler ärmerer Menschen Afrikas, wollte ich diesmal die Möglichkeiten des Finanzmarktes gezielt zur Nutzung dieses Potenzials einsetzen und damit gleichzeitig einen Beitrag zur Entwicklung leisten. Ich habe auch festgestellt, dass seitens Investoren zwar eine entsprechenden Nachfrage besteht, aber der einfache Zugang in Form von professionell verwalteten Produkten praktisch inexistent ist. Hier für Abhilfe zu sorgen ist sozusagen die Mission von responsAbility. Damit füllen wir auch einen grossen weissen Fleck auf der Landkarte der grossen nachhaltigkeitsrelevanten Themen: Entwicklungsländer und Armut. responsAbility ist auf Entwicklungs- und Schwellenländer fokussiert und innerhalb dieser auf Investitionen in Sektoren der allgemeinen Grundbedürfnisse breiter Bevölkerungsschichten wie Gesundheit, Landwirtschaft, Finanzdienstleistungen, Energie, Information/Kommunikation sowie Bildung. Das erste Thema, in dem responsAbility ein Anlageprodukt entwickelt hat, ist Mikrofinanz, also Finanzsektorentwicklung oder ‚Financial Inclusion‘. Von Anfang an haben wir auch Investitionen im nachhaltigen Landwirtschaftsbereich zum Thema Fair Trade getätigt, später ist die Finanzierung unabhängiger Medien zur Förderung von Pressefreiheit dazugekommen und Investitionsmöglichkeiten in die übrigen erwähnten Themen. Der Bereich Mikrofinanz hat sich jedoch am rasantesten entwickelt und gilt für viele als DAS Paradebeispiel für sogenannte Impact Investments, also Anlagen, welche Rendite mit einer greifbaren Wirkung verbinden. Tatsächlich hat Mikrofinanz in den letzten gut 10 Jahren, die ich persönlich überschauen kann, eine beeindruckende Entwicklung durchgemacht, die wiederum auf zwei Jahrzehnten ‚Vorarbeit‘ zumeist des öffentlichen Sektors aufbaut. Die letzten Jahre haben sehr viel Wachstum und Ausbreitung sowie die stärkere Präsenz von Investoren aus dem Privatsektor gesehen. Möglich wurde dies jedoch nur durch deutliche Fortschritte in vielen Bereichen wie Regulierung, Formalisierung, Spezialisierung und Korrektur der Geschäftsmodelle und Effizienz. Zwei globale Krisen haben zudem die noch immer fragilen Mikrofinanz-Systeme vieler Länder getestet. Mein Fazit ist äusserst positiv. Der Aufbau einer soliden Finanzmarktinfrastruktur zugunsten einkommensschwacher und daher vormals von formalen Finanzdienstleistungen ausgeschlossenen grossen Bevölkerungsschichten ist in vielen Ländern einen bedeutenden Schritt vorangekommen. Als heute weltweit grösster Finanzierer aus dem Privatsektor haben wir einen kleinen Beitrag dazu geleistet. Neben der bedeutenden Wirkung, die dadurch für die Menschen in vielen Entwicklungsländern erzielt werden konnte freut mich auch, dass wir gerade in turbulenten Zeiten stabile positive Renditen für unsere privaten und institutionellen Investoren erzielen konnten. Die allgemeine Entwicklung der Industrie der nachhaltigen Anlagen ist grundsätzlich positiv verlaufen. Zudem stelle ich eine verstärkte Nachfrage nach Anlagen mit greifbarerer Wirkung fest. Das kommt uns sicher entgegen.
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  • Das Jahr 2011 hat unserem Unternehmen trotz Fukushima und anderer menschgemachter Umweltkatastrophen kein Umsatzplus in der erhofften Höhe gebracht. Ähnliches konnten wir auch schon mit Ausbruch der Immobilien- und Finanzkrise 2009 beobachten. Nach solchen Turbulenzen setzt bei vielen Anlegern zunächst mal eine Art Schockstarre ein, in der sich möglichst keiner bewegt. Erst in der Phase danach fängt ein Umdenken an und Anleger schichten Ihr Kapital von konventionellen Anlagen in nachhaltige um. Wir hoffen von daher auf ein gutes Jahr 2012 (das Ergebnis des ersten Quartals bestätigt dies), es sei denn, es kommt zu neuen Katastrophen größeren Ausmaßes. Generell erwarten wir von diesem Geschäftsjahr ein verstärktes Anlegervertrauen in unser nachhaltiges Waldinvestment. Die Ausdehnung unserer Aufforstungsflächen und die Erweiterung unseres Kundenstammes sind fest eingeplant.
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  • Der (deutsche) Staat wirkt in der Tat mehr als unglaubwürdig, insbesondere auch im Hinblick auf die europäische Fiskalpolitik und den ESM – "Stabilitätspakt", der den Regierungen der EU jeglichen Handlungs- und Steuerungsspielraum nimmt. Vielleicht braucht es erst einen weiteren Totalzusammenbruch der konventionellen Finanzsysteme (nach 1923 und 1948), bis sich eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung in Richtung einer nachhaltigen Fiskal- und Finanzpolitik durchsetzt. Selbstverständlich spielt die Rendite bei der Anlageentscheidung eine große Rolle, das scheint wohl in der Natur des Menschen zu liegen. Wenn sich nachhaltige Kapitalanlage auch auf diesem Gebiet dauerhaft den konventionellen Anlagen als überlegen zeigt, wird sich der Umschwung zu einer breiteren Akzeptanz deutlich leichter vollziehen lassen.
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