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  • Thomas Rychlik
    Antwort von Dipl.-Wirt. Inform. Thomas Rychlik , agentbase AG zu Braucht man vordefinierte Prozesse? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 21.5.2013, 13:44:34 RE: ( 5 ) Braucht man vordefinierte Prozesse?

    Collaboration bzw. „ad-hoc Workflow“ sind keine Alternative, sondern als Ergänzung zu strukturierten Prozessen zu betrachten. Gute BPM-Werkzeuge müssen das ganze Spektrum abdecken können und integrieren sich in Kollaborationsumgebungen. Prozesse wie Rechnungseingangsprüfung sollten strukturiert abgebildet...  mehr

    Collaboration bzw. „ad-hoc Workflow“ sind keine Alternative, sondern als Ergänzung zu strukturierten Prozessen zu betrachten. Gute BPM-Werkzeuge müssen das ganze Spektrum abdecken können und integrieren sich in Kollaborationsumgebungen. Prozesse wie Rechnungseingangsprüfung sollten strukturiert abgebildet werden, informelle Abstimmungen aber besser im Rahmen eines kollaborativen Ansatzes. Einzelne Prozessschritte können an kollaborative Umgebungen übergeben und dort im Rahmen von Activity Streams bearbeitet werden. Nach Abschluss der Aktivitäten werden diese weiter im strukturierten Prozess fortgesetzt.

    Der Einsatz des „Push“ und „Pull“-Prinzips ist abhängig von den jeweiligen Prozessen zu definieren. Wenn Aufgaben von bestimmten Personengruppen abgearbeitet werden müssen, sollte auf jeden Fall ein „Push“ erfolgen. Ansonsten kann das Pull-Prinzip deutlich flexibler sein, um den sogenannten „Information overload“ bei den Beteiligten zu vermeiden. Beim kollaborativen Pull-Prinzip kann die Aufgabe bzw. Beantwortung auch von Personen übernommen werden, die man im Vorfeld als Zielgruppe nicht berücksichtigt hat, die aber die benötigten Informationen trotzdem und u. U. deutlich effizienter liefern können. Der aktuelle Bearbeitungsstand kann auch bei diesem Prinzip immer nachvollzogen werden. Über Eskalationsmechanismen kann bei Bedarf nach einem gewissen Zeitraum von „Pull“ auf „Push“-Benachrichtigung gewechselt werden.

    Eine strikte Prozessunterstützung ist immer dann wichtig, wenn ich Genehmigungsschritte, Freigabeschritte und Prüfschritte habe, die im Rahmen der Unternehmens- und/oder gesetzlichen Richtlinien vorgeschrieben sind. Diese müssen erfüllt und auch dokumentiert werden. Somit ist auch bei der Arbeit mit elektronischen Akten der Inhalt für die Art der Prozessarbeit ausschlaggebend. Für andere Bearbeitungsschritte bietet der Ansatz über Kollaboration bzw. ad-hoc Workflows eine deutlich höhere Flexibilität und daraus resultierend eine stärkere Akzeptanz bei den Beteiligten.
  • Thomas Rychlik
    Antwort von Dipl.-Wirt. Inform. Thomas Rychlik , agentbase AG zu Welche Rolle spielen Standards bei BPM? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 21.5.2013, 13:42:38 RE: ( 5 ) Welche Rolle spielen Standards bei BPM?

    Wenn sich BPM-Werkzeuge nicht an den gängigen Standards orientieren, sind diese definitiv zu isoliert. Seit der Veröffentlichung von BPMN 2.0 geht der Trend bei den meisten BPM-Werkzeugen aber zur Unterstützung dieses Standards und ermöglicht somit ein einfacheres Austauschen der modellierten Prozessdefinitionen. ...  mehr

    Wenn sich BPM-Werkzeuge nicht an den gängigen Standards orientieren, sind diese definitiv zu isoliert. Seit der Veröffentlichung von BPMN 2.0 geht der Trend bei den meisten BPM-Werkzeugen aber zur Unterstützung dieses Standards und ermöglicht somit ein einfacheres Austauschen der modellierten Prozessdefinitionen.

    Bei BPEL und XPDL handelt es sich um XML-basierte Sprachen für die Beschreibung der Ausführungsregeln von Prozessen. Der Schwerpunkt von BPMN liegt in der grafischen Visualisierung der Prozesse. Mit der Version 2.0 von BPMN wurde ebenfalls das XML-Format für das Speichern standardisiert und kann somit auch zum Ausführen von Prozessen genutzt werden. Es ist davon auszugehen, dass BPMN mittelfristig BPEL und XPDL ablösen wird. Insofern erscheint mir BPMN 2.0 eine sehr gute Wahl für die Übertragbarkeit und Wiedernutzbarkeit von Prozessdefinitionen zu sein.

    Damit ein BPM-System vollständig in die IT-Infrastruktur integriert werden kann, benötigt das System standardisierte Schnittstellen, über die andere Systeme die BPM-Funktionalität nutzen können und das BPM-System wiederum auf die anderen Systeme zugreifen kann. Der aktuelle Trend geht hier zu RESTful-APIs, da diese deutlich schlanker als SOAP-basierte WebServices sind. Tiefere Integrationsmöglichkeiten bieten sich, wenn das BPM System auf den gleichen schon im Unternehmen benutzen Platform Standard aufsetzt (z.B. Java EE). Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass offene Authentifzierungsvarianten wie OAuth genutzt werden können.
  • Stefan Bornemann
    Blog-Eintrag von Stefan Bornemann , lead & conduct ! das Netzwerk der Competence Site | 21.5.2013, 13:40:43 Unternehmenskultur und Einflussmöglichkeiten - Exkurs

    Eine nicht ausgewogene Unternehmenskultur funktioniert nicht ewig - schon gar nicht unter Krisenbedingungen. Aber welche Einflussmöglichkeiten gibt es hier überhaupt? Weitere Details hierzu auf dem spannkraft-Blog

    Eine nicht ausgewogene Unternehmenskultur funktioniert nicht ewig - schon gar nicht unter Krisenbedingungen. Aber welche Einflussmöglichkeiten gibt es hier überhaupt?

    Weitere Details hierzu auf dem spannkraft-Blog
  • Thomas Rychlik
    Antwort von Dipl.-Wirt. Inform. Thomas Rychlik , agentbase AG zu Wie kann man Prozesse offline steuern? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 21.5.2013, 13:40:35 RE: ( 4 ) Wie kann man Prozesse offline steuern?

    Auch Prozessschritte, die lokal auf Notebooks, Tablets oder Smartphones ausgeführt werden, können koordiniert, synchronisiert und kontrolliert werden. Es werden ja immer nur einzelne Prozessschritte lokal ausgeführt, anschließend bei dem nächsten Serverkontakt wieder zentral synchronisiert und an den bzw. die nächsten...  mehr

    Auch Prozessschritte, die lokal auf Notebooks, Tablets oder Smartphones ausgeführt werden, können koordiniert, synchronisiert und kontrolliert werden. Es werden ja immer nur einzelne Prozessschritte lokal ausgeführt, anschließend bei dem nächsten Serverkontakt wieder zentral synchronisiert und an den bzw. die nächsten Bearbeiter weitergeleitet. Die Prozesslogik für den jeweiligen Bearbeitungsschritt wird parallel zu dem eigentlichen Datenobjekt auf das Endgerät synchronisiert und bei der Bearbeitung und Weiterleitung des Prozessschrittes berücksichtigt.

    Reine Browser-basierte Anwendungen sehe ich nach dem heutigen Stand der Technik für die mobile Nutzung noch nicht als eine bessere Alternative zu der lokalen Synchronisierung an, da die Netzabdeckung zur Zeit noch nicht optimal ist und darüber hinaus auch die Nutzung im Ausland sehr teuer sein kann. Insbesondere im Flugzeug stehen WLAN Netze noch sehr selten und wenn, dann zu sehr hohen Preisen zu Verfügung. Aktuell bieten gut gemachte lokale Apps noch eine bessere Endbenutzererfahrung und Performance. Dies kann sich in Zukunft aber sicherlich zu Gunsten des Browsers wandeln.

    Den Steuerungs- und Kontrollansatz von BPM sehe ich durch die Nutzung von Apps und mobilen Geräten nicht unterwandert, da ja auf den Endgeräten immer nur ein konkreter Bearbeitungsschritt durchgeführt wird. Die „eigentliche“ Weiterleitung innerhalb des Prozesses erfolgt wiederum auf dem Server, mit dem synchronisiert wird.
  • Frank Schabel
    Blog-Eintrag von Frank Schabel , Hays AG Hays - Blog zur Arbeitswelt | 21.5.2013, 13:37:56 Tweet until you’re trending 2: Karriereplanung mit Twitter

    Willkommen zurück zum zweiten Teil meines Twitter-Guides. Nachdem ich im ersten Teil die Basics beleuchtet habe, geht es jetzt um die aktive Teilnahme. Follow me Damit sich der Nachrichten-Stream in Ihrem Konto füllt, gilt es nun Personen zu identifizieren, die etwas zu sagen haben was Sie interessiert. Es gibt, neben...

    Willkommen zurück zum zweiten Teil meines Twitter-Guides. Nachdem ich im ersten Teil die Basics beleuchtet habe, geht es jetzt um die aktive Teilnahme. Follow me Damit sich der Nachrichten-Stream in Ihrem Konto füllt, gilt es nun Personen zu identifizieren, die etwas zu sagen haben was Sie interessiert. Es gibt, neben unzähligen Personen des öffentlichen Lebens,
  • Stefan Bille
    Frage von Stefan Bille , AXA Hauptvertretung Berlin Stefan Bille an Stefan Bille | 21.5.2013, 12:57:26 AXA Zahnversicherung ohne Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeit

    Hier möchte ich nochmal den Link zu unserer AXA Versicherung für Zahnersatz ohne Gesundheitsprüfung und Wartezeit mitteilen. Zahnversicherung: AXA Zahnversicherung ohne Wartezeit (http://www.axa-betreuer.de/Stefan_Bille/Zahn/DENT) viele Grüße aus Berlin Stefan Bille Telefon 030 8615951 AXA...  mehr

    Hier möchte ich nochmal den Link zu unserer AXA Versicherung für Zahnersatz ohne Gesundheitsprüfung und Wartezeit mitteilen.
    Zahnversicherung: AXA Zahnversicherung ohne Wartezeit

    viele Grüße aus Berlin

    Stefan Bille

    Telefon 030 8615951
    AXA Krankenversicherung - Hauptvertretung in Berlin
    stefan.bille@axa.de
  • Thomas Rychlik
    Antwort von Dipl.-Wirt. Inform. Thomas Rychlik , agentbase AG zu Wie wird Arbeit neu definiert? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 21.5.2013, 12:00:52 RE: ( 6 ) Wie wird Arbeit neu definiert?

    Aus meiner Sicht muss der Begriff „Arbeit“ nicht neu definiert werden. Auch in der Vergangenheit mussten die Prozesse im Unternehmen „gelebt“ werden. Heute sind einfach die Werkzeuge zur Unterstützung und Kontrolle dieser Prozesse andere. Eine Überautomatisierung ist aus meiner Sicht auf jeden Fall zu vermeiden....  mehr

    Aus meiner Sicht muss der Begriff „Arbeit“ nicht neu definiert werden. Auch in der Vergangenheit mussten die Prozesse im Unternehmen „gelebt“ werden. Heute sind einfach die Werkzeuge zur Unterstützung und Kontrolle dieser Prozesse andere.

    Eine Überautomatisierung ist aus meiner Sicht auf jeden Fall zu vermeiden. Dies führt häufig zu Flaschenhälsen bei der Bearbeitung von Prozessinstanzen und zu mangelnder Akzeptanz bei den Mitarbeitern. Gerade auch kreative Prozesse werden dadurch im Keim erstickt. Wichtig ist, das richtige Maß zwischen Freiheitsgraden und Automatisierung zu finden. Dann bleibt auch die Eigeninitiative und Kreativität der Mitarbeiter erhalten bzw. wird durch kollaborative Ansätze sogar gefördert.

    Wie auch schon in der Fertigung existieren auch im Büroumfeld Analogien zur Fließbandarbeit, insbesondere bei immer wiederkehrenden und gleichförmigen Arbeiten. Diese Prozesse können sehr stark formalisiert und somit auch technisch unterstützt, ja sogar teilweise automatisiert werden. Die Effizienz von Routinetätigkeiten wird damit stark gesteigert. Auf der anderen Seite wird es aber auch immer kreative Tätigkeiten geben, die nicht in Prozesse „gegossen“ werden können. Gerade dadurch zeichnet sich die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens aus. Diese Tätigkeiten können durch kollaborative Ansätze gefördert werden. Weiterhin bleibt diesen Mitarbeitern durch die Standardisierung von Routinetätigkeit mehr Zeit für ihre  kreativen Tätigkeiten.
  • Thomas Müller
    Antwort von Thomas Müller , Topcom Kommunikationssysteme GmbH zu RE: ( 3 ) BPM Business Process Management als Infrastruktur? von Sven Schnägelberger | 21.5.2013, 11:13:55 RE: RE: ( 3 ) BPM Business Process Management als Infrastruktur?

    Richtig. Ich finde es zwischenzeitlich etwas befremdlich, für was der Begriff "BPM" alles so "mißbraucht" wird. BPM ist nun mal keine Software, keine Infrastruktur und kein Add-on für irgendwelche Lösungen. BPM ist ein Begriff für modernes Prozessmanagement, das fachbereichs- und lösungsübergreifend angewandt werden...  mehr

    Richtig. Ich finde es zwischenzeitlich etwas befremdlich, für was der Begriff "BPM" alles so "mißbraucht" wird. BPM ist nun mal keine Software, keine Infrastruktur und kein Add-on für irgendwelche Lösungen. BPM ist ein Begriff für modernes Prozessmanagement, das fachbereichs- und lösungsübergreifend angewandt werden kann. Dabei gilt auch für "BPM" ein sogenannter Lebenszyklus. Beginnend mit der Modellierung und Simulation von Prozessen über die technische Ausführung mit Systemkopplungen und Integrationsthemen, der Abbildung in rollen- und rechtebasierten, aufgabenorientierten Applikationen bis hin zum kontinuierlichem Monitoring und Reporting - deren Ergebnisse dann wieder in die Modellierung und Simulation einfließen. ECM-, ERP und XXX-Systeme können hierbei orchestriert werden - bilden aber alleine kein "BPM" im definierten Sinn.

    Ähnlich verhält es sich auch mit dem Business Rules Management (BRM), da Geschäftsregeln- und Logiken mit Prozessen unmittelbar "verheiratet" sind. Hier ist der moderne Ansatz der, die Regeln aus festverdrahteten System herauszulösen, auf eine für Fachbereiche modellierbare Plattform zu bringen - an denen sich dann die System "bedienen". Auch hier gilt der Lebenszyklus Modellierung -Test - Integration - Monitoring - Auswertung.

    BPM und BRM sind also eigenständige Disziplinen und mir persönlich bereitet es Kopfschmerzen, wenn Bürodrucker-Hersteller den Begriff "BPM" mißbrauchen, nur weil z.B. eine "native" Integration in Sharepoint (Sharepoint ready) möglich sein soll ...
  • Sven Schnägelberger
    Antwort von Sven Schnägelberger , BPM&O GmbH zu Wie wird Arbeit neu definiert? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 21.5.2013, 11:01:55 RE: ( 5 ) Wie wird Arbeit neu definiert?

    Ich hoffe sehr, das Unternehmen BPM Technologien nicht dazu benutzen um Ihre Mitarbeiter zu entmündigen. Standardisierung und überhöhter Formalismus können auch ein Fluch sein. Allerdings sinnvoll eingesetzt erleichtern diese Technologien den Arbeitsalltag der Mitarbeiter und entlasten Sie von nervenden Routinearbeiten....  mehr

    Ich hoffe sehr, das Unternehmen BPM Technologien nicht dazu benutzen um Ihre Mitarbeiter zu entmündigen. Standardisierung und überhöhter Formalismus können auch ein Fluch sein. Allerdings sinnvoll eingesetzt erleichtern diese Technologien den Arbeitsalltag der Mitarbeiter und entlasten Sie von nervenden Routinearbeiten. Je mehr Zeit die Mitarbeiter für Eigeninitiative und Kreativität hat, umso besser. Der Ansatz der Prozessorientierten Unternehmensführung ist übrigens darauf ausgerichtet den Mitarbeiter mehr Eigenverantwortung und Raum für Kreativität zu geben.

  • Sven Schnägelberger
    Antwort von Sven Schnägelberger , BPM&O GmbH zu Wie kann man Prozesse offline steuern? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 21.5.2013, 10:59:01 RE: ( 3 ) Wie kann man Prozesse offline steuern?

    Auch hierzu habe ich auf dem PSD2013 und auf dem PEX-Kongress im Januar Vorträge gesehen, die aufgezeigt haben, wie BPM-Lösungen mobile Geräte sinnvoll integrieren können.

    Auch hierzu habe ich auf dem PSD2013 und auf dem PEX-Kongress im Januar Vorträge gesehen, die aufgezeigt haben, wie BPM-Lösungen mobile Geräte sinnvoll integrieren können.
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