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  • Die meisten Anleger sind sehr verunsichert. Man sieht aber beim Kundenwachstum etwas der GLS Bank und der Umweltbank, dass sich viele Menschen entschließen, Geldanlage anders zu betreiben. In die von Ihnen genannten Marktberichte geht ja vor allem so etwas ein wie die Frage, welchen Anteil beispielsweise nachhaltige Aktienfonds am Gesamtmarkt der Aktienfonds haben. Dass wir hier kein riesiges Wachstum haben, liegt auch schlicht daran, dass die nachhaltigen Fonds sich in den letzten Jahren nicht eben gut entwickelt haben. Wir untersuchen den Markt seit 1999 fortlaufend. ECOreporter wurde dazu zunächst vom NRW-Umweltminisiterium beauftragt, seit vielen jahren erstellen wir die Berichte selbst, für unsere Abonnement-Kunden. Wenn ich sehe, dass 90 Prozent der nachhaltigen Aktienfonds 2011 Verluste aufwiesen – da kann ich die Enttäuschung der Anleger nachvollziehen. Sie haben ja gerade gedacht, Nachhaltigkeit sei etwas, das sich in Krisenzeiten bewährt. Hier muss sich die Branche einmal selbstkritisch fragen, ob ihre Ansätze zeitgemäß sind. Oder ob die Werbeversprechen passen. Nach meiner Meinung sind gut gemachte nachhaltige Finanzprodukte erfolgreicher als konventionelle. Aber nur im Durchschnitt. Dem Anleger, der mit einem einzelnen Solar-Aktienfonds viel Geld verloren hat, dem nutzt der Durchschnitt nichts. Natürlich ist das nur die eine Seite. Die andere Seite, das sind die Anleger selbst. Es gibt immer noch Zehntausende, die für 0,15 Prozent mehr Zinsen auf dem Tagesgeld- Konto von einer Kirchenbank zu einer Bank wechseln, die noch vor zwei Jahren wegen unverantwortlicher Zocker-Geschäfte vom Staat gerettet werden musste. „Gier ist geil“ – wer macht sich schon klar, dass 0,15 Prozent Zinsen auf 5.000 Euro in einem halben Jahr nur 3,75 Euro bedeuten? Das reicht einmal nicht, um alle Portokosten des Wechsels zu bezahlen. Und zu den Volksbanken und Sparkassen: im Großen und Ganzen haben die vernünftig agiert. Viele bemühen sich um Nachhaltigkeit, manche schneller, andere sehr langsam. Wir bekommen in unseren Fernlehrgang immer mehr eco-anlageberater aus diesen Banken. Sie stellen auch auf den Messen Grünes Geld aus, sie zeigen unsere Ausstellung Rendite plus X, laden dazu ihre Kunden ein. Da ist ortsnahes Engagement. Auch viele der Kirchenbanken sind ja im Verbund der Volksbanken – das ergibt ein buntes Bild. Viele Experten aus anderen Nationen beneiden uns um unser Netz der Sparkassen und Volksbanken!
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  • Wir müssen nicht daraum herum reden: Trotz des überdurchschnittlichen Wachstums im Bereich nachhaltiger Geldanlagen haben wir es immer noch mit einem Nischenmarkt zu tun. Dieser hat jedoch inzwischen eine Größenordnung erreicht, dass sich immer mehr „konventionelle“ Banken, Kapitalanlagegesellschaften und Versicherer mit Themen der Nachhaltigkeit beschäftigen, aber selten aus echter Überzeugung. Und oftmals ohne wirkliche Kompetenz. Sie stellen im Grunde die alte Frage, was zuerst da ist: die Henne oder das Ei. Wer muss zuerst handeln? Der Anleger/die Anlegerin oder die Produktanbieter? Derzeit schieben sich beide Seiten den Schwarzen Peter zu. Die Finanzakteure rechtfertigen sich für ihr geringes Engagement mit der fehlenden Nachfrage seitens ihrer Kundinnen und Kunden. Sparer und Anleger äußern zwar in allen Umfragen der letzten Jahre, sie hielten die Beachtung ethisch-ökologischer Werte bei der Geldanlage für wichtig. Leider wüssten sie zu wenig darüber und auch nicht, wie und wo sie das bekommen könnten. Wer macht was mit meinem Geld? Will ich das? Was ist mir wichtig? Bei allem Nachdenken und Umdenken über die weitere Entwicklung unserer Gesellschaft wird der Umgang mit Geld immer noch zu oft ausgeblendet. Gerade die Medien haben hier eine besondere Verantwortung. Der ungeregelte und somit ungehemmte Finanzkapitalismus hat wenige reich gemacht, er beschert uns eine Krise nach der anderen und treibt inzwischen ganze Staaten in die Fast-Insolvenz. Auf diesem Nährboden konnte Gier gedeihen. Gleichzeitig wurde der Geiz zum Mainstream. Alles muss noch billiger werden: Lebensmittel, Kleidung, Unterhaltung – und Arbeit! Aber das ist ein eigenes Thema. Ja, die Anleger haben eine Verantwortung. Sie können sich nicht damit herausreden, dass andere den Markt beherrschen und das Sagen haben. Gute Arbeit hat ihren Preis. Und eine solide und verantwortliche Geldanlage soll eine auskömmliche Rendite haben. Das Streben nach Extraprofiten und Outperformance ist nicht nachhaltig. Das sehen immer mehr unserer Kundinnen und Kunden auch so. Insofern beobachten wir positive Zeichen einer Änderung. „Der Staat“ sollte mit gutem Beispiel voran gehen – gerade in diesen Zeiten von Haushaltsenpässen und Verschuldung. Andere Länder machen es uns bereits vor: Die Altersversorgung der öffentlichen Beschäftigten wird zum Beispiel in Norwegen transparent nach strengen Sozial- und Umweltkriterien organisiert. Warum sollte das in Deutschland nicht auch gehen?
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  • Die Verantwortung der Anleger muss sich entwickeln. Die Zeit spielt aber meines Erachtens für das Thema Nachhaltigkeit. Es wird sich immer mehr die Erkenntnis durchsetzen, das nachhaltiges und ethisches Investieren keineswegs zu Lasten der Rendite gehen muss. Wir lassen unsere Ethikfonds generell mit herkömmlichen Produkten vergleichen und schneiden auch gerade in Bezug auf die Performance immer wieder sehr gut ab. Man muss also kein Gutmensch sein, um sein Geld in entsprechende Produkte zu investieren. Wenn es uns gelingt, mit Performance zu überzeugen und dabei kein Green Washing zu betreiben, werden immer mehr private wie institutionelle Anleger „aufspringen“.
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  • Ausgangspunkt der Gründung von Sparkasen vor über 200 Jahren war eine soziale Idee. Auch Geringverdiener sollte die Chance einer finanziellen Eigenvorsorge haben, die sie im Alter und bei Krankheiten möglichst absichern sollte. Das war damals, als es noch keine Sozialversicherungen gab, eine revolutionäre, aufklärerische Idee. Deshalb ging es bei Sparkassen niemals ausschließlich um Renditen. Sparkassen haben auch heute die Aufgabe, möglichst vielen Menschen zu persönlichem Wohlstand und finanzieller Vorsorge zu verhelfen und für die Attraktivität ihrer Geschäftsregion einzutreten. Sie richten sich deshalb am Bedarf der Menschen vor Ort aus und investieren die ihnen zufließenden Einlagen der Kunden nicht erster Linie an internationalen Finanzmärkten, sondern in den Wirtschaftskreislauf der Region. Sie gewährleisten dabei eine besondere Sicherheit der Einlagen ihrer Kunden. Dieses Geschäftsprinzip entspricht den Kriterien der Nachhaltigkeit, vor allem in ökonomischer und sozialer Hinsicht. Durch die Finanzkrise hat diese Form der Wirtschaftstätigkeit wieder deutlich an Ansehen gewonnen. Gerade in Krisenphasen fließen den Sparkassen hohe Einlagenvolumina zu, weil man sie zu Recht für besonders solide und stabil hält. Wir müssen allerdings daran arbeiten, dass diese Sicht der Kunden auch bei Abklingen der akuten Krisenlage anhält. Dazu müssen wir noch stärker deutlich machen, dass auch Kunden einen persönlichen Nutzen davon haben, wenn ihre Einlagen wieder in die wirtschaftliche Properität der eigenen Region, Unternehmen oder etwa energetische Maßnahmen vor Ort, investiert werden. Die ausschließliche Fixierung auf Renditen ist falsch – das gilt für Kreditinstitute, es gilt aber auch für deren Kunden.
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  • Weltweit haben immer mehr Menschen einen Internetzugang und werden damit die Einkaufsmöglichkeiten im Internet nutzen. Die Erwartungen der Kunden, ein individuelles Produkt zu erhalten (mass customization), erhöhen den Druck auf die Anbieter – im B2C- und B2B-Bereich. Individuelle Produkte müssen global, schnell und kostengünstig angeboten werden. Das erhöht den Druck, die internen Vertriebs- und Herstellkosten zu beherrschen. Das Thema Variantenmanagement / Produktkonfiguration in Verbindung mit CRM wird somit weiter an Bedetung gewinnen.
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  • Transparenz über den Energieeinsatz stellt den Ausgangspunkt für dessen Optimierung dar. Hierfür eignen sich Energie-Controlling- bzw. Energie-Monitoring-Systeme, die eine Identifikation von Großverbrauchern sowie die Nachvollziehbarkeit des Energieeinsatzes ermöglicht. Ob diese Transparenz zu einem normkonformen Energiemanagementsystem (z.B. nach DIN EN ISO 50001) ausgebaut wird, ist zukünftig sicherlich stark von den gesetzlichen Anforderungen abhängig. Viel wichtiger ist die organisatorische Verankerung des Themas im Unternehmen, so wie es mit dem Thema "Qualität" bereits seit einigen Jahren sich darstellt. Wem diese Verantwortung dabei übertragen wird, ist von den unternehmensinternen Strukturen abhängig. Ob Einkauf, Produktion oder Facility Management: wichtig ist, dass eine Person den "Hut auf hat" und sich dem Thema annimmt, wie ein Qualitätsmanager die Qualität und ein Umweltmanager die Umweltthemen verantwortet. In Bezug auf Nachhaltigkeit und CSR ist in jedem Fall festzuhalten, dass Energieeffizienz als eine der wenigen sozial verträglichen Kostensparmaßnahmen angesehen werden kann.
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  • Die Roadshow empfiehlt sich sowohl für Neueinsteiger als auch erfahrene SPSS Anwender: Von den Neuerungen der aktuellen Version über spezielle Analyseverfahren bis hin zu Tipps und Tricks für noch effizienteres Arbeiten bietet die Roadshow einen wertvollen Know how Transfer. Zudem besteht die Möglichkeit individuelle Fragen direkt an die SPSS Experten zu stellen.
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  • CEO Round Table auf der productronica 2011 am 16.11.2011 Die Zukunft der industriellen Produktion in Deutschland und Europa – darüber diskutierten die Teilnehmer des CEO-Round-Table auf der productronica. Ergebnis: Europa und besonders Deutschland sind gut positioniert, sie haben Zukunft – auch wenn ein noch paar Hausaufgaben zu erledigen sind.  Mehr zu den Ergebnissen der Diskussionsrunde (http://www.itac.de/_ssf-6txqS2/pages/press/uptodate/details.html?id=296)
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  • Im Gegensatz zu anderen Wirtschaftsbranchen sind die Controller in der Gesundheitswirtschaft häufig noch sehr operativ agierend, strategische Fragestellungen werden von ihnen häufig nur am Rande bearbeitet. Bei der Analyse von Veränderungsprozessen in der Industrie und Dienstleistungsbranchen stellt man fest, dass die Controller in den letzten Jahren eine starke Rolle eingenommen haben. Sie sind als Entscheidungsvorbereiter und Informationssammler eine wichtige Größe im Change Management. Nur durch die zielgerichtete Analyse aller vorhandenen Informationen könnten zukünftige Leistungspotentiale aber auch Risiken erkannt und in die strategischen Entscheidungen einbezogen werden. Die Controller sind der intermediär zwischen Mitarbeiter und Management. Sie übernehmen eine zentrale Managementaufgabe, nämlich die Steuerung und konzentrieren sich darauf, damit die Manager für die Entscheidung und Führung mehr Ressourcen frei haben. Diese funktionale Arbeitsteilung führt zu besseren Ergebnissen und sollte auch bei der Initiative Klinik 2020 berücksichtigt werden.
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  • Die langjährige Kontroverse zwischen Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und Praktikern der Unternehmensbewertung ist beendet: Kürzlich legte das Präsidium der Bundessteuerberaterkammer ein Papier mit Hinweisen für die objektive Bewertung des Unternehmenswerts von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) vor. Die Bewertung mittelständischer Unternehmen ist nun auf eine allgemein anerkannte Basis gestellt. Damit ist ein wichtiger Schritt für eine objektive Einschätzung erfolgt – für Käufer und Verkäufer gleichermaßen wichtig. Mehr Sicherheit bei Ertragsfortschreibung Die Hinweise können sich aus Sicht des Steuerschuldners bei Schenkung oder Vererbung eines Unternehmens positiv auswirken. Insbesondere die sogenannte Übertragbarkeit der Unternehmenserträge in die Zukunft kann sich wert- und damit steuermindernd auswirken. Gerade im Mittelstand ist die weitere Ertragskraft des Unternehmens vom Unternehmer abhängig. Wenn dieser ausscheidet, sind die bisherigen Erträge somit nur eingeschränkt in die Zukunft übertragbar. Dies kann den Unternehmenswert erheblich mindern, was sich positiv auf die Steuerschuld auswirkt. Wertfalle für Verkäufer Falls der Unternehmer verkaufen will, verhält es sich genau umgekehrt: Hier kann die mangelnde Übertragbarkeit der Erträge zu einer echten Wertfalle werden. Denn der Käufer wird die eingeschränkte Übertragbarkeit der früheren Unternehmerleistungen berücksichtigen. Hier lohnt es sich, frühzeitig über geeignete Maßnahmen nachzudenken. Dass der Unternehmer nach dem Verkauf übergangsweise im Unternehmen verbleibt, kann ein Wert an sich darstellen. Die lukrativste Maßnahme jedoch ist, wenn ein Unter-nehmer seine Firma soweit wie möglich von sich selber unabhängig macht.
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current time: 2014-10-01 06:00:02 live
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