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  • Die Behebung von Infrastrukturengpässen insbesondere bei Straße und Schiene ist notwendig. Im Idealfall sollte die Infrastruktur-Entwicklung der Nachfrage stets einen Schritt voraus sein. Dem entgegen wurden die Umsetzung der dringend benötigten Infrastrukturprojekte für den Seehafenhinterlandverkehr des Hamburger Hafens (Y-Trasse, Hafenquerspange, Ausbau und Weiterentwicklung des NOK als Beispiel) auf eine Realisierung nach 2015 gestreckt. Zudem sind kontinuierliche Investitionszuflüsse des Bundes zur Instandhaltung von Infrastrukturen notwendig. Die Ausweitung des Frachtanteils der relativen CO2-effizienteren Transportmittel sowie Verringerung von Schadstoffemissionen des Schiffsverkehrs. Ziel der EU-Kommission ist es, bis 2050 50% des Landgüterverkehrs über Entfernungen von mehr als 300 km auf die Schiene oder Wasserwege zu verlagern. Um diesen Anstieg der auf der Schiene transportierten Tonnenkilometer zu bewältigen, wird sich die Kapazität der europäischen Schienenverkehrsinfrastruktur mindestens verdoppeln müssen, selbst bei vorausgesetzten Optimierung der Transportsysteme (Verringerung von Leerfahrten, längere Züge etc.) Die geringe Akzeptanz und zunehmenden (Bürger-)Proteste bei der Umsetzung von Infrastrukturgroßprojekten (Fahrrinnenanpassung, Stuttgart21 als Beispiel).
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  •  von  | Competence Site | 
    19.11.2014
    Online-Empfehlungsmarketing und Kundenbewertungen werden auch für Banken und Sparkassen immer wichtiger für den geschäftlichen Erfolg
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  • Die Transformation hin zu Industrie 4.0 ist keine lineare Entwicklung, sondern ein evolutionärer und damit nicht exakt vorhersehbarer Prozess. Sie beinhaltet parallele Stationen in verschiedenen Dimensionen. Um die potenziellen Szenarien umsetzen zu können, benötigen wir vor allem Standards, die einen sicheren Datenaustausch ermöglichen, spezifische Ausbildungsprogramme zur Förderung Mathematik- und Wissenschafts-affiner Arbeitskräfte, sowie strukturierte Förderprogramme auf Regierungsebene.   Der Schlüssel dazu ist eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten, wie wir sie in den Aktivitäten der „Plattform Industrie 4.0“ aktuell erleben. Die Plattform Industrie 4.0 ist eine Kooperation der drei Industrieverbände BITKOM, VDI und VDMA, die die Aufgabe hat, die vierte industrielle Revolution aktiv mitzugestalten und so den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken. Im branchenübergreifenden Austausch sollen Technologien, Standards, Geschäfts- und Organisationsmodelle entwickelt und die praktische Umsetzung vorangetrieben werden. An den Arbeiten beteiligten sind auch Unternehmen der Fertigungsindustrie, Forschungsinstitutionen wie zum Beispiel das FIR an der RWTH Aachen, aber natürlich auch Technologie-Anbieter wie die SAP. Hier gehen wir den richtigen Weg. Auf der Ebene der Fertigungsunternehmen selbst, also derjenigen, die im Mittelpunkt stehen, sieht die Welt jedoch noch ein wenig anders aus. Zwar nutzen gerade im Mittelstand viele Unternehmen bereits Teile von Industrie 4.0, das Bewusstsein für konkrete Chancen und Handlungsfelder fehlt jedoch noch häufig. Dies zeigen auch die Ergebnisse der von SAP unterstützten Studie „Business Performance Index (BPI) Fertigung 2014“: Fast zwei Drittel aller mittelständischen Fertigungsunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz kennen den Begriff „Industrie 4.0“ nicht. Zwar ist der Bekanntheitsgrad von Industrie 4.0 im Vergleich zu 2013 leicht gestiegen, aber generell gilt es bei den Unternehmen noch mehr Bewusstsein zu schaffen. Dass Industrie 4.0 kommt, steht außer Frage. Fertigungsunternehmen müssen also lernen, die Digitalisierung als Chance für verbesserte Geschäftsprozesse, neue Geschäftsmodelle und  damit für ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit zu begreifen.
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  • Personalmarketing frisch aufgelegt – angesichts eines in vielen Branchen leergefegten Arbeitsmarktes und einer zunehmenden crossmedialen Vernetzung müssen sich die Spezialisten für Personalmarketing und Recruiting in den Unternehmen so Einiges einfallen lassen, um Bewerber zu erreichen und künftige Mitarbeiter für das Unternehmen zu gewinnen. Anregungen hierzu erhalten sie in einem Recruiting-Workshop in Köln. Ein innovativer Recruiting-Workshop richtet sich an Recruiter, an Referenten für Personalmarketing und an die für die Personalbeschaffung zuständigen Führungskräfte. In dem Recruiting-Workshop in Köln lernen die Teilnehmer Best Practice Beispiele für inhaltlich innovatives und kommunikationstechnisch aktuelles Recruiting und Personalmarketing kennen. Hierdurch inspiriert erarbeiten sie frische Konzepte für ihr eigenes Unternehmen. Personalmarketing und Recruiting – Schnittstellen zwischen Employer Branding und Mitarbeiterbindung Im Personalmanagement ist das Aktionsfeld von Personalmarketing und Recruiting zwischen dem Employer Branding und der Mitarbeiterbindung angesiedelt. Aufgrund der demografischen Entwicklung und des dadurch zunehmenden Fachkräftemangels sind in diesen beiden Bereichen in den vergangenen Jahren viele Projekte in den Unternehmen aufgesetzt worden. Dadurch konnte in vielen Fällen bereits die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber nach außen und die Bindung der eigenen Mitarbeiter an das Unternehmen gesteigert werden. Beides bringt Vorteile für die operative Arbeit der Referenten im Personalmanagement sowie für die Recruiter, die in ihrem Tagesgeschäft die richtige Person für zunehmend mehr offene Stellen finden müssen. Pfunde für das Personalmarketing nutzen Denn wenig unterstützt das Personalmarketing besser als eine bereits bekannte und attraktive Employer Brand. Und wer kann Fachkräfte auf Stellensuche, Schul- und Hochschulabsolventen und sogar karrierebewusste Führungskräfte besser überzeugen, sich genau bei diesem Unternehmen zu bewerben als die, die dort bereits arbeiten und begeistert sind? Verantwortliche für Personalmarketing und Recruiting erhalten in Köln wertvolle Tipps, diese Pfunde Erfolg bringend für ihr operatives Geschäft einzusetzen. Dazu zählt beispielsweise die Umwidmung des Personalmarketings vom Job-Selling zum authentischen Vermarkten der Employer Brand. Im Recruiting punkten Was können die Recruiter und Personalmarketing- Spezialisten tun, in deren Unternehmen es noch eine hohe Fluktuation gibt und die daher besonders gefordert sind? Bietet der Recruiting-Workshop in Köln auch Lösungen für Geschäftsführer und Personalverantwortliche, deren kleine und mittelständische Unternehmen bei den heiß umworbenen Fachkräften kaum bekannt sind? Die Antwort lautet eindeutig ja, denn in der immer stärker vernetzten Welt haben auch die kleineren und mittelständischen Unternehmen nutzbare Chancen gegenüber den stärker bekannten Mitbewerbern. Es kommt darauf an, die Zielgruppe genau zu kennen. Dann gilt es, die Botschaften des Personalmarketings punktgenau dort zu platzieren, wo sie die Zielgruppe treffend erreichen, zum Beispiel auf deren Smartphone via Mobile Recruiting. Recruiting-Workshop in Köln Welche Möglichkeiten es hierzu gibt, erfahren die Teilnehmer in dem zweitägigen Recruiting-Workshop in Köln. Referent ist der Unternehmensberater und vielfache Fachbuchautor Gunther Wolf, der 2013 für sein Buch über Mitarbeiterbindung mit dem Managementbuchpreis ausgezeichnet wurde. Sein Buch über Employer Branding ist soeben erschienen. Der Recruiting-Workshop findet am 19. und 20. 05.2014 in Köln statt. Um möglichst effektives Arbeiten zu ermöglichen, sind die Teilnahmeplätze begrenzt. Eine frühzeitige Anmeldung ist daher empfehlenswert. Links: - Zur Beschreibung des Recruiting-Workshops: Personalmarketing und Recruiting   http://seminar-training.io-business.de/personalmarketing-instrumente/ (http://seminar-training.io-business.de/personalmarketing-instrumente/) - Checklisten und Arbeitshilfen zum Thema Recruiting   http://io-business.de/checklisten-personal-management-fuehrung-finanzen-controlling/recruiting-personalauswahl-stellenbesetzung-einfuehrung-neuer-mitarbeiter/ (http://io-business.de/checklisten-personal-management-fuehrung-finanzen-controlling/recruiting-personalauswahl-stellenbesetzung-einfuehrung-neuer-mitarbeiter/) Kompetenz-Center Mitarbeiterbindung Ein Projekt der I.O. BUSINESS® Unternehmensberatung Engelsstr. 6 (Villa Engels) D-42283 Wuppertal Tel: +49 (0)202.69 88 99-0 E-Mail: info@mitarbeiterbindung.info Internet: mitarbeiterbindung.info
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  • Am 26.11.2013 führt PROJECT CONSULT zum siebten Mal ihren Records Management Fachtag durch. Schwerpunkt ist diesmal das Thema "Information Governance". Die hier im virtuellen Roundtable platzierten Fragen und Antworten werden auf dem Fachtag mit Vorträgen und Live-Diskussionen konkretisiert.  Das aktuelle Programm finden Sie hier:  http:// bit.ly/RMFT_2013 Dabei sind Referenten von UBS, Henrichsen, HP, ICC International Criminal Court, Comarch, Grünenthal, PROJECT CONSULT, Merck, HP, Irn Mountain und qumram. Übrigens gibt es für die  Leser der Competence-Site   20 % Teilnahme-Rabatt  mit Promotion Codes auf die normalen Preise. Bei der Anmeldeseite  http://bit.ly/RM-Fachtag-2013 (http://bit.ly/RM-Fachtag-2013)  bitte anklicken:  Hier klicken um einen Aktionscode einzugeben   PRRMFT13-A          Anwenderunternehmen: 20 % von 149,00 € inkl. Mwst. =  119,20 € inkl. MwSt. – Ihr Leserpreis PRRMFT-BHI          Berater, Hersteller, Integratoren: 20 % von 349,00 € inkl. MwSt. =  279,20 € inkl. MwSt. – Ihr Leserpreis
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  • Kaffeemaschinen von Siemens repräsentieren eigentlich nur einen winzigen Teilbereich im Konzern mit seinen vier Geschäftsfeldern Industrie, Energie, Medizin und Infrastruktur . Sie gehören zum hart umkämpften, weltweit gesättigten Markt der sogenannten "weißen Ware", den das 1847 von Werner Siemens gegründete Unternehmen von Anfang an belieferte. Heute beliefert Siemens Kunden in 190 Ländern der Welt, der im DAX notierte Konzern ist einer der Weltmarktführer in den Bereichen Elektrotechnik und Elektronik. Kaffeemaschinen repräsentieren Innovation Und dennoch zeigt Siemens gerade im Haushaltsgeräte-Segment, zu welchen Innovationen die leistungsfähige deutsche Industrie fähig ist und bleibt. Im Detail ist das auf http://www.siemens-home.de/produktsuche/espresso-und-kaffee/espresso-und-kaffee/kaffeevollautomaten-standger%C3%A4te.html (http://www.siemens-home.de/produktsuche/espresso-und-kaffee/espresso-und-kaffee/kaffeevollautomaten-standger%C3%A4te.html)  zu besichtigen. Viele der nützlichen Helfer für unsere Haushalte kommen aus dem Gemeinschaftsunternehmen BSH (Bosch Siemens Hausgeräte), das die beiden deutschen Traditionsfirmen schon 1967 gegründet hatten. Im Jahr 2013 will BSH die 10-Milliarden-Umsatzgrenze erreichen, ein ehrgeiziges Ziel angesichts der starken Konkurrenz zunehmend auch aus Fernost . Relativ still beweist Siemens in diesem von den Verbrauchern sehr geschätzten Teilbereich, dass auch auf reifen Märkten Fortschritte möglich sind, wenn die Techniker - wie es bei Siemens Tradition ist - ihre Nase beständig im Wind der jüngsten Entwicklungen haben. Immerhin hält BSH im Haushaltsgerätebereich eine Marktposition von 40 Prozent in Deutschland und von 25 Prozent in Europa, weltweit liegt das Unternehmen an dritter Stelle. Lebensgefühl durch Kaffeemaschinen In Deutschland verkaufen sich die sparsamen Haushaltsgeräte von BSH und speziell Siemens besonders gut, gerade die Kleingeräte erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit. Neben Kaffeevollautomaten sind es beispielsweise Staubsauger und kleine Küchengeräte, bei denen die hiesigen Käufer ein Gerät von Siemens oder BSH jedem Billigprodukt aus Fernost vorziehen, bei den etwas größeren Haushaltsgeräten punkten Siemens und BSH mit Waschmaschinen, Kühlschränken und hochinnovativen Herden. Kenner verwundert das nicht, machen doch die Deutschen gerade an den kleinen, alltäglichen Dingen den Wert von nützlicher Technologie und Innovation fest - ein "Kaffee-Lebensgefühl" identifizierte daraufhin das Manager-Magazin. Die Geräte werden regelmäßig Testsieger von renommierten Verbrauchertestern wie der Stiftung Warentest wie die Filterkaffeemaschine TC86303, die in den Bereichen "täglicher Gebrauch", "Brühen" und "Sensorik" zum wiederholten Mal die Konkurrenz hinter sich ließ. Geschätzt wird von den Nutzern beispielsweise die aromaIntelligence Funktion. Dahinter steckt viel unauffällige Technik wie aromaSense Plus, ein winziger Sensor im Wassertank, der geringe Wassermengen erkennt und daraufhin die Kontaktzeit zwischen dem heißen Wasser und dem Kaffeemehl automatisch anpasst. Das durchdachte Design und der Bedienkomfort sind weltweit führend. Schon rein äußerlich verschönert das mit Edelstahl-Elementen ausgestattete kleine Haushaltsgerät jede Küche. "Beste Handhabung überhaupt" bescheinigte die Stiftung Warentest den Kaffeemaschinen von Siemens. 
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  • Wir finden die Social Media-Kampagne von Siemens IT Solutions and Services für das Application Management-Angebot sehr gelungen – aus mehreren Gründen: 1. Im Rahmen einer ganzheitlichen Social Media-Strategie wird die Kampagne auf ausgewählte Kanäle fokussiert, kontinuierlich mit Beiträgen bedient und global aufgebaut – zu sehen beispielsweise unter www.linkedin.com/groups?gid=2865118&trk=hb_side_g (http://www.linkedin.com/groups?gid=2865118&trk=hb_side_g) oder www.facebook.com/Application.Management.Experts (https://www.facebook.com/Application.Management.Experts) 2. Für die inhaltliche Tiefe werden ausgewiesene Experten wie Marktanalysten aber auch Kunden zu einem Fachthema eingebunden. Dies bedarf natürlicher intensiver Betreuung. Ebenso kontinuierlich muss eine XING-Gruppe betreut werden, soll sie lebendig sein, siehe etwa www.xing.com/net/applicationmngt. (https://www.xing.com/net/applicationmngt) Außerdem werden regelmäßig substantielle Inhalte generiert – beispielsweise im Application Management Competence Center: http://www.competence-site.de/applicationmanagement (../application-management)) 3. Das Konzept "Online meets Offline" wurde bereits erfolgreich umgesetzt, mit Präsenz-Konferenzen der XING-Gruppe Application Management Experts in mehreren europäischen Großstädten. Das Ergebnis sind einige Hundert neue Geschäftskontakte in nur 10 Monaten und ein wertvoller Austausch mit Kunden, Multiplikatoren und anderen am Thema interessierten Experten.
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    Ich denke, Drucker hat auch heute noch recht: "Marketing ist so grundlegend, dass man es nicht als separate betriebliche Funktion sehen darf. Marketing umfasst das gesamte Unternehmen, und zwar vom Endergebnis her betrachtet - d.h. vom Standpunkt des Kunden." (1954) Eher liegt die Vermutung nahe, dass viele Führungskräfte nicht mehr wissen, was sich hinter dem Marketingbegriff eigentlich verbirgt.
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  • Im April habe ich bereits begeistert über die Employer Branding Kampagne „Make your Move (http://www.intraworlds.de/talent-blog/2013/04/make-your-move-adidas-employer-branding-kampagne/)“ von adidas berichtet. Seit etwa einer Woche gibt es nun ein neues Video: „Make Greatness Happen“. Ich habe das Video genau unter die Lupe genommen und beschreibe in vier Punkten, warum es gelungen ist und bei der Zielgruppe gut ankommt. Mehr lesen! (http://www.intraworlds.de/talent-blog/2013/11/employer-branding-adidas/)
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  • Man möchte ja gar nicht mehr aufhören zu lachen, wäre es nicht so traurig, so teuer, so peinlich. Deshalb hat "Europas modernster Flughafen" (Eigenwerbung) schon im Dezember das Rennen um die Kolumne im LT-manager (http://www.lt-manager.de/)gemacht. Doch Deutschlands zurzeit berühmteste drei Buchstaben sind nur der vorläufige Höhepunkt eines längst alltäglichen Phänomens. Die deutschen Vorzeigeunternehmen scheitern seit Jahren bei Infrastruktur- und Technologieprojekten regelmäßig an ihren Kernkompetenzen. Das könne nicht sein, schmipft sogar die Bundeskanzlerin. Siemens war erst Ende 2012 in den Schlagzeilen, weil man keine ICEs mehr bauen konnte, und unvergessen: das LKW-Mautsystem. Es schrumpfte vom Hightech-Traum der Politik zur riesen Blamage und endete nach unzähligen Softwareproblemen, mit zweieinhalb Jahren Verspätung, zwei Geschäftsführerwechseln und sieben Milliarden Euro Schaden als Ladenhüter, der jetzt neu ausgeschrieben wird. Dabei rasen (Infrastruktur-)Projekte erst dann völlig entfesselt an die Wand, wenn die Neigung der Politik ins Spiel kommt, sich Denkmäler zu setzen.  Die Reihe ist lang: Der Raumbahnhof in der Stuttgarter Pampa 21, Transrapid, der Größenwahn am Nürburgring, das LKW-Mautsystem, und auch beim BER übertraf erst dann Realität jedes Vorurteil, als die Verwaltung mit dem OB an der Spitze Planung, Bau und Betrieb des Flughafens zur Chefsache erklärte und es aus dem Stand besser und billiger machen wollte, als alle Bauexperten zusammen. Der Rest der lustigen Geschichte ist täglich auf allen Sendern zu bestaunen. Was weniger lustig ist: Je größer die Schlagzeile, desto höher die Rechnung, denn proportional zum Grad der öffentlichen Beobachtung schnellen die Kosten solcher Projekte in die Höhe - ja, Schadenfreude ist immer besonders teuer. Wie groß der Realitätsverlust oft ist, zeigt sich, wenn Projekte in der Stunde des Scheitern zur Chefsache werden, als könnte der Chef Softwareprobleme durch Handauflegen heilen oder, frei nach eine Herbert Frankenhauser (CSU), eine "stellvertretende Pfeife" einen Flughafen durch Fingerschnippen starten. Zu viele Manager, zu wenig Macher. Zu viel Politik, zu wenig Sachverstand. Umgekehrt muss es sein. "ICE und andere Chefsachen" ist auch Thema der Kolumne  "Was Wuermser wurmt", erschienen im LT-manager 1/2013 (http://www.lt-manager.de/inhaltsverzeichnis-ausgabe-nr-01-2013). Weitere Informationen finden Sie hier (http://www.wuermser.com/home/233-neu-erschienen-im-lt-manager-qwas-wuermser-wurmtq-ice-und-andere-chefsachen)!
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current time: 2014-11-24 13:09:46 live
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