Filter
Filter
ALLE THEMEN
ALLE BRANCHEN
ALLE REGIONEN
AKTUALITÄT
QUALITÄT
Partner
Hinweis
 
Die aktuelle Filterkombination ergab leider keine Treffer. Alternativ wird folgendes Ergebnis angeboten.

Möchten Sie dieses Ergebnis weiterverwenden?
Bitte klicken Sie hier.
ANZAHL: 12215
 
  • Das Web ist informativ aber schnelllebig – Wichtiges geht sehr schnell verloren. Zusammenfassende Online-Publikationen wie die Competence Books sind hier eine große Hilfe, da sie einen zusammenfassenden Blick auf die wesentlichen Inhalte aktueller Themen bieten.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  • Setzen wir die europäische Brille auf, so sollte EINE BEFRIEDIGENDE ANTWORT ZUM DATENSCHUTZ  stets im Kontext des KONSTITUTIONALISMUS und seiner mittlerweile schon mehrere Jahrhunderte währenden Geschichte gesehen werden. Sofern wir nämlich das Recht auf Datenschutz als Vorkehrung betrachten, die informationelle Selbstbestimmung des Einzelnen sowie dessen rechtlich geschützte Geheimnisse zu wahren, steht es in der langen Tradition DES GENERELLEN SCHUTZES DER PRIVATSPHÄRE VOR DEM ZUGRIFF UNBEFUGTER, an erster Stelle VOR DEM UNBEFUGTEN STAATLICHEN  ZUGRIFF und in zweiter Linie dann ebenso vor dem unbefugten Zugriff DURCH PRIVATPERSONEN.   Das Recht auf Datenschutz kann solcherart in seinem ursprünglichen Wesen als LIBERALES GRUNDRECHT, sprich als „Abwehrrecht“ gegenüber einem ansonsten das Individuum mit seiner Omnipotenz erdrückenden Staat, betrachtet werden. Liberale Grundrechte dieser Art kommen den Individuen in ihrer Eigenschaft als Menschen zu, sprich sie sind angeborene, unveräußerliche Persönlichkeitsrechte, die erst mit dem Tode erlöschen. Ich darf in diesem Zusammenhang etwa auf die „ALLGEMEINE ERKLÄRUNG DER MENSCHENRECHTE“ durch die Vereinten Nationen im Jahre 1948 verweisen, in der es zur Privatsphäre im Artikel 12 heißt: „Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung und seinen Schriftverkehr […] ausgesetzt werden. Jeder hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen solche Eingriffe oder Beeinträchtigungen.“   In einem übergeordneten Kontext sind die individuellen Grundrechte in die GRUNDPRINZIPIEN DER VERFASSUNGEN der europäischen Demokratien eingebettet.  Was das Verfassungsrecht Österreichs anbelangt, mit dem ich mich noch am besten auskenne, ist etwa das „LIBERALE GRUNDPRINZIP“  berührt. Dem Bürger werden ausdrücklich „staatsfreie Räume“ gewährt,  die staatliche Eingriffsmacht ist im Interesse der Freiheitssicherung des Einzelnen limitiert.   Ein weiteres Verfassungsprinzip, das im Zusammenhang mit der Beachtung der individuellen Grundrechte ins Spiel kommt, ist das „PRINZIP DER RECHTSSTAATLICHKEIT“:  Alle Staatstätigkeit darf nur aufgrund der Verfassung erfolgen, eben weil es sich um einen VERFASSUNGSSTAAT handelt. Ebenso darf die staatliche Verwaltungstätigkeit nur auf Basis der Gesetze ausgeübt werden (GESETZESSTAAT), die als einfachgesetzliche Regelungen wieder auf einschlägige Verfassungsbestimmungen zurückführbar sind. Schließlich stehen den individuell Betroffenen gegenüber jeder Form staatlicher Tätigkeit Rechtsschutzmöglichkeiten offen (RECHTSSCHUTZSTAAT).   All diese Vorkehrungen zum Schutze des Einzelnen und seiner Privatsphäre sind im Zuge der europäischen Geschichte von den Anhängern des Konstitutionalismus hart erkämpft worden. Sie richteten sich zunächst einmal gegen die absolutistischen Monarchien, deren Willkürherrschaft und Ungleichbehandlung der Untertanen. Ursprünglich sind sie also Ausdruck der Emanzipationsbestrebungen des europäischen Bürgertums seit der Französischen Revolution oder eigentlich schon seit Mitte des 18. Jahrhunderts.  Nach ihrer verfassungsrechtlichen Verankerung in den Nationalstaaten Europas haben sich besagte Grundrechte dann überaus bewährt. Die historische Erfahrung, insbesondere des 20. Jahrhunderts, zeigt uns nämlich, dass Gemeinwesen, die sich besagten Grundrechten sowie der Rechtsstaatlichkeit überhaupt verpflichtet gefühlt haben, durchaus prosperierten, während totalitäre, das Individuum auch in seiner Innerlichkeit völlig vereinnahmende Gebilde, etwa der nationalsozialistische Unrechtsstaat oder die sowjetkommunistischen Ordnungen, letztlich von der Geschichte hinweggefegt worden sind.  Letztere hat sich solcherart als unbestechliche Richterin dafür erwiesen, dass mit der Selbstbestimmung und den Freiheitsräumen, die den Individuen durch die Grundrechte gewährt oder eben nicht gewährt werden, der Lebensnerv der Individuen und damit auch derjenige der gesamten Gesellschaft als Summe der Individuen ganz essenziell berührt wird. Wie hieß es doch so schön im kriegerischen <> zu Zeiten der Französischen Revolution von der revolutionären Republik, die auf Verfassung und individuellen Grundrechten beruhte: <> Also: “Erzittert, Feinde Frankreichs: Könige trunken von Blut und Hochmut Das souveräne Volk zieht gegen Euch ins Feld Tyrannen steigt hinab in den Sarg“ Sowie weiters: <> Sprich: „Die Republikaner sind Männer; Sklaven [d.i. die Untertanen der zeitgenössischen absolutistischen Monarchien] hingegen sind nur Kinder“   Man kann also nicht so einfach zur Tagesordnung übergehen, wenn Geheimdienste wie der US-amerikanische NSA oder wohl auch zahlreiche westeuropäische Dienste unter Zuhilfenahme modernster IKT-Technologien das RECHT AUF DATENSCHUTZ und damit die PRIVATSPHÄRE ALLER BÜRGER derart massiv verletzen. Diese Geheimdienste entziehen sich ohnedies weitgehend der staatlichen Kontrolle, sprich der Kontrolle durch die staatliche Gewaltenteilung.  Das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit wird zudem ganz elementar untergraben, denn Geheimdienste agieren ja mit solchen megalomanisch angelegten Bespitzelungsaktionen weitestgehend außerhalb der Verfassungsbestimmungen und einfachgesetzlichen Regelungen.  Schließlich stehen den individuell davon Betroffenen in der Regel auch keine ordentlichen Rechtsschutzmöglichkeiten gegen ihre Bespitzelung und daraus resultierende falsche Verdächtigungen offen (weil etwa über eine Person gesammelte Daten willkürlich oder überhaupt völlig falsch zueinander in Beziehung gesetzt worden sind), denn in 99,9 Prozent der Fälle erfahren sie ja überhaupt nichts von ihrer Bespitzelung und den einschlägigen – zumeist auch noch völlig automatisierten – Datenauswertungen.   Freilich kennt jede Verfassung AUSNAHMEBESTIMMUNGEN, in deren Rahmen individuelle Grundrechte im Interesse des Gemeinwohls sowie der staatlichen Sicherheit überhaupt suspendiert sind. Bei Überwachungsprogrammen wie PRISM wird jedoch die Ausnahmebestimmung zur allgemeinen Regel erhoben, der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit staatlicher Eingriffe wird völlig umgekehrt und schließlich werden überhaupt alle Staatsbürger schon a priori zu potenziell Schuldigen gemacht. Das führt in letzter Konsequenz dazu, dass jeder von uns erst seine Unschuld vor den staatlichen Behörden beweisen müsste, um wieder entlastet zu werden, anstatt wie bisher auf das rechtsstaatliche Prinzip der UNSCHULDSVERMUTUNG pochen zu dürfen, sprich also, dass er/sie solange als unschuldig gilt, bis ihm/ihr seine/ihre Schuld nicht in einem ordentlichen Gerichtsprozess (mit adäquaten Verteidigungsmitteln) nachgewiesen worden ist. Da es sich bei Geheimdienstchefs und –mitarbeitern außerdem nicht um „unbestechliche Heilige“, sondern vielmehr ebenfalls bloß um von zahlreichen partikularen Eigeninteressen vereinnahmte Menschen handelt, ist es geradezu der entscheidende Schritt IN DIE NÄCHSTE DIKTATUR (diesmal eine „Informationsdiktatur“ durch eine äußerst ungleiche Informationsverteilung), wenn man sie weiterhin außerhalb der üblichen „Checks and Balances“ demokratischer Gewaltenteilung und –kontrolle derart riesige Datenmengen über ihre Mitbürger sammeln lässt.   FAZIT: Was die STAATLICHE SPHÄRE anbelangt, ist der DATENSCHUTZ / DER SCHUTZ DER PRIVATSPHÄRE auch im Informationszeitalter GEWISS NICHT NEU ANZUDENKEN, sofern es sich um eine diesbezügliche Aufweichung handelt! In der INTERAKTION ZWISCHEN PRIVATPERSONEN stellt uns das IKT-Zeitalter andererseits sehr wohl vor grundlegend neue Herausforderungen. Was allerdings beispielsweise das Individuum von sich selbst an Daten/Information in sozialen Netzwerken wie Facebook FREIWILLIG preisgibt, ist freilich ganz Sache des Individuums und solcherart nur unmittelbarer Ausdruck seiner Souveränität über die eigene Privatsphäre!
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  • Ich möchte gleich zu meiner Antwort anschließen. Sicher kann man Techniken zum Verschlüsseln einsetzen. Aber kostengünstig? Wir werden auch hier eine Exponentialkurve des Ausreizens sehen, wo wir am Ende sagen müssen: das ist nicht mehr finanzierbar. Sollen wir denn immer mehr in die Sicherheit von Produkten investieren und dafür auf eine gesunde Ernährung verzichten, nur damit die eine Firma oder Nation die Nase vor den anderen Firmen und Nationen vorne hat? Wäre es da nicht gescheiter, wirklich mal tiefgreifend darüber nachzudenken, dass ein Sharen von Wissen und Können über alle Ebenen der Gesellschaft hinweg ein zuträglicherer Weg wäre, den Wohlstand aller zu fördern? Sollten wir nicht alle unsere Angebote auf ein kooperatives Miteinander konzentrieren? Dann sollte das Produzieren deutlich günstiger werden und wir könnten die freiwerdenden Ressourcen wie Material und Manpower für Soziales einsetzen. Auch hier noch ein paar Zahlen: in den USA sind 32.000 Menschen damit beschäftigt, Wirtschaftsspionage zu betreiben. In China sollen es gar 1,2 Millionen sein. Mann, Mann, Mann, was für eine Verschwendung an Energie. Wenn wir die umlenkten für Wirksames am gemeinsamen Wohlstand, nicht auszudenken, oder?
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  • Bundesinnenminister Friedrich hat einen Offenbarungseid geleistet, als er sagte, die Bürger müssen sich selbst um den Datenschutz mehr bemühen. Ist dies überhaupt von Bürgern und kleinen Unternehmen leistbar, wo selbst Großunternehmen an technische, organisatorische und finanzielle Grenzen stoßen? Wie weit muss der Schutz von Regierung und Behörden für Unternehmen gehen und wo beginnt deren Verantwortung? Muss der Staat mit Gesetzen, Standards, Prüfungen und Empfehlungen für die Sicherheit der Information Sorge tragen, wie er es z.B. mit De-Mail versucht? Sind die Maßnahmen von Politik und Verwaltung adäquat oder hängen sie Jahrzehnte hinter dem technologischen Wandel hinterher? Und wird wirklich das vorangetrieben, was die Unternehmen brauchen und nicht etwa unter dem Etikett "Datensicherheit" Entwicklungen vorangetrieben, die sogar kontraproduktiv sind?
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten (1)
  • In welcher Branche möchten Sie bevorzugt arbeiten? Welchen Tätigkeitsbereich streben Sie an? Was qualifiziert Sie für Ihren Traumjob, welche Erfahrungen und Vorbildung bringen Sie dafür mit?
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten (1)
  •   HinweisDatenänderung
    Unsere Sozietät heißt nunmehr Rogert & Ulbrich und ich selbst bin inzwischen Prof. Dr. Marco Rogert. Bitte ändern.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  • Schon komisch, dass wir nicht am vorherigen Tag der Arbeit nach der Definition von Arbeit gefragt haben. Ich hatte gestern ebenfalls die Not-Wendigkeit gesehen, unser Arbeiten mal generell zu hinterfragen und mit einem neuen Thread auf meinem Blog begonnen. Aus gegebenem Anlass, da ein junger Filmemacher sich dem Thema widmet und sein Film bald zu sehen sein wird: http://faszinationmensch.com/2013/05/09/ist-unsere-arbeit-eine-religion-frohes-schaffen/ (http://faszinationmensch.com/2013/05/09/ist-unsere-arbeit-eine-religion-frohes-schaffen/) VG Martin
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten (1)
  • Am 16. Mai 2013 findet die "PIPELINE 2013 - die Online - Konferenz für Innovation und Produktentwicklung" statt. Haben Sie bereits Erfahrungen mit einer solchen Online - Konferenz? Was sind Ihre Erwartungen an die Konferenz als Gastsprecher und auch als Teilnehmer an die Konferenz ?
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten (1)
  •  von  | Competence Site | 
    15.4.2013
      Nicht nur in Banken und Sparkassen wird viel über Filialen als Vertriebskanal diskutiert. Im heutigen ersten Teil einer kleinen Serie über die Zukunft der Bankfiliale erfolgt ein Vergleich mit anderen Branchen.       Ausführlich im Bank-Blog: http://www.der-bank-blog.de/?p=9054   ________________________________________   http://www.der-bank-blog.de http://www.hansjoerg-leichsenring.de http://twitter.com/HLeichsenring http://www.youtube.com/user/HLeichsenring https://plus.google.com/101908557774794441544 http://www.facebook.com/der.bank.blog
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  •   Blog-EintragPre-Employment-Screening
    Eine Übersicht über psychologische Instrumente des Pre-Employment-Screening (https://wirtschaftsprofiling.wordpress.com/2012/12/24/pre-employment-screening-eine-psychologische-perspektive/) und der Verweis auf einen Dienstleister in diesem Bereich mit einem transparenten Leistungsangebot (http://www.pre-employment-screening.com/en/pre-employment-screening/), bei der der Kunde im Personalbereich auch arbeitsrechtlich immer auf der sicheren Seite bleibt!
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
current time: 2014-10-25 17:59:59 live
generated in 1.583 sec