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  • Thomas Rychlik
    Antwort von Dipl.-Wirt. Inform. Thomas Rychlik , agentbase AG zu Wie kann man Prozesse offline steuern? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 21.5.2013, 13:40:35 RE: ( 4 ) Wie kann man Prozesse offline steuern?

    Auch Prozessschritte, die lokal auf Notebooks, Tablets oder Smartphones ausgeführt werden, können koordiniert, synchronisiert und kontrolliert werden. Es werden ja immer nur einzelne Prozessschritte lokal ausgeführt, anschließend bei dem nächsten Serverkontakt wieder zentral synchronisiert und an den bzw. die nächsten...  mehr

    Auch Prozessschritte, die lokal auf Notebooks, Tablets oder Smartphones ausgeführt werden, können koordiniert, synchronisiert und kontrolliert werden. Es werden ja immer nur einzelne Prozessschritte lokal ausgeführt, anschließend bei dem nächsten Serverkontakt wieder zentral synchronisiert und an den bzw. die nächsten Bearbeiter weitergeleitet. Die Prozesslogik für den jeweiligen Bearbeitungsschritt wird parallel zu dem eigentlichen Datenobjekt auf das Endgerät synchronisiert und bei der Bearbeitung und Weiterleitung des Prozessschrittes berücksichtigt.

    Reine Browser-basierte Anwendungen sehe ich nach dem heutigen Stand der Technik für die mobile Nutzung noch nicht als eine bessere Alternative zu der lokalen Synchronisierung an, da die Netzabdeckung zur Zeit noch nicht optimal ist und darüber hinaus auch die Nutzung im Ausland sehr teuer sein kann. Insbesondere im Flugzeug stehen WLAN Netze noch sehr selten und wenn, dann zu sehr hohen Preisen zu Verfügung. Aktuell bieten gut gemachte lokale Apps noch eine bessere Endbenutzererfahrung und Performance. Dies kann sich in Zukunft aber sicherlich zu Gunsten des Browsers wandeln.

    Den Steuerungs- und Kontrollansatz von BPM sehe ich durch die Nutzung von Apps und mobilen Geräten nicht unterwandert, da ja auf den Endgeräten immer nur ein konkreter Bearbeitungsschritt durchgeführt wird. Die „eigentliche“ Weiterleitung innerhalb des Prozesses erfolgt wiederum auf dem Server, mit dem synchronisiert wird.
  • Thomas Rychlik
    Antwort von Dipl.-Wirt. Inform. Thomas Rychlik , agentbase AG zu Wie wird Arbeit neu definiert? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 21.5.2013, 12:00:52 RE: ( 6 ) Wie wird Arbeit neu definiert?

    Aus meiner Sicht muss der Begriff „Arbeit“ nicht neu definiert werden. Auch in der Vergangenheit mussten die Prozesse im Unternehmen „gelebt“ werden. Heute sind einfach die Werkzeuge zur Unterstützung und Kontrolle dieser Prozesse andere. Eine Überautomatisierung ist aus meiner Sicht auf jeden Fall zu vermeiden....  mehr

    Aus meiner Sicht muss der Begriff „Arbeit“ nicht neu definiert werden. Auch in der Vergangenheit mussten die Prozesse im Unternehmen „gelebt“ werden. Heute sind einfach die Werkzeuge zur Unterstützung und Kontrolle dieser Prozesse andere.

    Eine Überautomatisierung ist aus meiner Sicht auf jeden Fall zu vermeiden. Dies führt häufig zu Flaschenhälsen bei der Bearbeitung von Prozessinstanzen und zu mangelnder Akzeptanz bei den Mitarbeitern. Gerade auch kreative Prozesse werden dadurch im Keim erstickt. Wichtig ist, das richtige Maß zwischen Freiheitsgraden und Automatisierung zu finden. Dann bleibt auch die Eigeninitiative und Kreativität der Mitarbeiter erhalten bzw. wird durch kollaborative Ansätze sogar gefördert.

    Wie auch schon in der Fertigung existieren auch im Büroumfeld Analogien zur Fließbandarbeit, insbesondere bei immer wiederkehrenden und gleichförmigen Arbeiten. Diese Prozesse können sehr stark formalisiert und somit auch technisch unterstützt, ja sogar teilweise automatisiert werden. Die Effizienz von Routinetätigkeiten wird damit stark gesteigert. Auf der anderen Seite wird es aber auch immer kreative Tätigkeiten geben, die nicht in Prozesse „gegossen“ werden können. Gerade dadurch zeichnet sich die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens aus. Diese Tätigkeiten können durch kollaborative Ansätze gefördert werden. Weiterhin bleibt diesen Mitarbeitern durch die Standardisierung von Routinetätigkeit mehr Zeit für ihre  kreativen Tätigkeiten.
  • Thomas Müller
    Antwort von Thomas Müller , Topcom Kommunikationssysteme GmbH zu RE: ( 3 ) BPM Business Process Management als Infrastruktur? von Sven Schnägelberger | 21.5.2013, 11:13:55 RE: RE: ( 3 ) BPM Business Process Management als Infrastruktur?

    Richtig. Ich finde es zwischenzeitlich etwas befremdlich, für was der Begriff "BPM" alles so "mißbraucht" wird. BPM ist nun mal keine Software, keine Infrastruktur und kein Add-on für irgendwelche Lösungen. BPM ist ein Begriff für modernes Prozessmanagement, das fachbereichs- und lösungsübergreifend angewandt werden...  mehr

    Richtig. Ich finde es zwischenzeitlich etwas befremdlich, für was der Begriff "BPM" alles so "mißbraucht" wird. BPM ist nun mal keine Software, keine Infrastruktur und kein Add-on für irgendwelche Lösungen. BPM ist ein Begriff für modernes Prozessmanagement, das fachbereichs- und lösungsübergreifend angewandt werden kann. Dabei gilt auch für "BPM" ein sogenannter Lebenszyklus. Beginnend mit der Modellierung und Simulation von Prozessen über die technische Ausführung mit Systemkopplungen und Integrationsthemen, der Abbildung in rollen- und rechtebasierten, aufgabenorientierten Applikationen bis hin zum kontinuierlichem Monitoring und Reporting - deren Ergebnisse dann wieder in die Modellierung und Simulation einfließen. ECM-, ERP und XXX-Systeme können hierbei orchestriert werden - bilden aber alleine kein "BPM" im definierten Sinn.

    Ähnlich verhält es sich auch mit dem Business Rules Management (BRM), da Geschäftsregeln- und Logiken mit Prozessen unmittelbar "verheiratet" sind. Hier ist der moderne Ansatz der, die Regeln aus festverdrahteten System herauszulösen, auf eine für Fachbereiche modellierbare Plattform zu bringen - an denen sich dann die System "bedienen". Auch hier gilt der Lebenszyklus Modellierung -Test - Integration - Monitoring - Auswertung.

    BPM und BRM sind also eigenständige Disziplinen und mir persönlich bereitet es Kopfschmerzen, wenn Bürodrucker-Hersteller den Begriff "BPM" mißbrauchen, nur weil z.B. eine "native" Integration in Sharepoint (Sharepoint ready) möglich sein soll ...
  • Sven Schnägelberger
    Antwort von Sven Schnägelberger , BPM&O GmbH zu Wie wird Arbeit neu definiert? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 21.5.2013, 11:01:55 RE: ( 5 ) Wie wird Arbeit neu definiert?

    Ich hoffe sehr, das Unternehmen BPM Technologien nicht dazu benutzen um Ihre Mitarbeiter zu entmündigen. Standardisierung und überhöhter Formalismus können auch ein Fluch sein. Allerdings sinnvoll eingesetzt erleichtern diese Technologien den Arbeitsalltag der Mitarbeiter und entlasten Sie von nervenden Routinearbeiten....  mehr

    Ich hoffe sehr, das Unternehmen BPM Technologien nicht dazu benutzen um Ihre Mitarbeiter zu entmündigen. Standardisierung und überhöhter Formalismus können auch ein Fluch sein. Allerdings sinnvoll eingesetzt erleichtern diese Technologien den Arbeitsalltag der Mitarbeiter und entlasten Sie von nervenden Routinearbeiten. Je mehr Zeit die Mitarbeiter für Eigeninitiative und Kreativität hat, umso besser. Der Ansatz der Prozessorientierten Unternehmensführung ist übrigens darauf ausgerichtet den Mitarbeiter mehr Eigenverantwortung und Raum für Kreativität zu geben.

  • Sven Schnägelberger
    Antwort von Sven Schnägelberger , BPM&O GmbH zu Wie kann man Prozesse offline steuern? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 21.5.2013, 10:59:01 RE: ( 3 ) Wie kann man Prozesse offline steuern?

    Auch hierzu habe ich auf dem PSD2013 und auf dem PEX-Kongress im Januar Vorträge gesehen, die aufgezeigt haben, wie BPM-Lösungen mobile Geräte sinnvoll integrieren können.

    Auch hierzu habe ich auf dem PSD2013 und auf dem PEX-Kongress im Januar Vorträge gesehen, die aufgezeigt haben, wie BPM-Lösungen mobile Geräte sinnvoll integrieren können.
  • Sven Schnägelberger
    Antwort von Sven Schnägelberger , BPM&O GmbH zu Welche Rolle spielen Standards bei BPM? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 21.5.2013, 10:56:42 RE: ( 4 ) Welche Rolle spielen Standards bei BPM?

    Ich möchte an dieser Stelle die Frage etwas anders formulieren. Ist es überhaupt sinnvoll bzw. notwendig Übertragbarkeit und Wiedernutzbarkeit von Prozessdefinitionen sicher zu stellen? Ich halte die Versprechen des "round trip engineering" im BPM Kontext für falsche Versprechen und leider viel zu häufig für reines Marketing....  mehr

    Ich möchte an dieser Stelle die Frage etwas anders formulieren. Ist es überhaupt sinnvoll bzw. notwendig Übertragbarkeit und Wiedernutzbarkeit von Prozessdefinitionen sicher zu stellen? Ich halte die Versprechen des "round trip engineering" im BPM Kontext für falsche Versprechen und leider viel zu häufig für reines Marketing. Lässt sich ein aus fachlicher Perspektive modellierter Prozess wirklich einfach per Knopfdruck in einen lauffähigen Workflow umwandeln? Die Praxis zeigt eher, dass fachliche und technische Prozesse aus unterschiedlichen Perspektiven entwickelt werden und als jeweils eigenständige Objekte zu betrachten sein sollten.
  • Sven Schnägelberger
    Antwort von Sven Schnägelberger , BPM&O GmbH zu Braucht man vordefinierte Prozesse? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 21.5.2013, 10:54:41 RE: ( 4 ) Braucht man vordefinierte Prozesse?

    "Adhoc Workflow" ist für mich keine Alternative sondern eine sinnvolle Ergänzung zu den "standardisierten Workflows". Auch in der modernen Bürowelt wird es immer Prozesse geben, die ein hohes Potenzial für Teilautomatisierungen und Standardisierung haben werden. Die aktuellen Ent-wicklungen auf dem BPM-Tool Markt...  mehr

    "Adhoc Workflow" ist für mich keine Alternative sondern eine sinnvolle Ergänzung zu den "standardisierten Workflows". Auch in der modernen Bürowelt wird es immer Prozesse geben, die ein hohes Potenzial für Teilautomatisierungen und Standardisierung haben werden. Die aktuellen Ent-wicklungen auf dem BPM-Tool Markt zeigen, dass beide Ansätze auch integriert mit einem Tool abbildbar sind. Einige Aussteller auf dem letzten "Process Solutions Day" haben diese neuen Entwicklungen eindrucksvoll vorgestellt. Hinzu kommt, das die Definition von Workflows mit modernen BPM-Werkzeugen bei weitem nicht mehr so kompliziert sind wie früher.
  • Sven Schnägelberger
    Antwort von Sven Schnägelberger , BPM&O GmbH zu BPM Business Process Management als Infrastruktur? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 21.5.2013, 10:52:09 RE: ( 3 ) BPM Business Process Management als Infrastruktur?

    Zur erst einmal möchte ich feststellen das BPM für mich für „Prozessmanagement“ und damit für eine moderne immer wichtiger werdende Management Methode steht. Bezogen auf die Frage der Bedeutung von BPM-Systemen also Technologien mit denen ich Prozesse automatisieren, steuern und überwachen kann bin ich...  mehr

    Zur erst einmal möchte ich feststellen das BPM für mich für „Prozessmanagement“ und damit für eine moderne immer wichtiger werdende Management Methode steht.

    Bezogen auf die Frage der Bedeutung von BPM-Systemen also Technologien mit denen ich Prozesse automatisieren, steuern und überwachen kann bin ich mehr den je davon überzeugt, das moderne IT-Infrastruckturen ohne BPM-Systeme nicht mehr auskommen werden. Allerdings nicht als Bestandteil von ECM oder CRM oder ERP Systemen sondern eher als Bestandteil der IT-Architekturen wie Datenbanken. Nicht zuletzt stehen BPM-Systeme auch für Systemintegration und applikationsübergreifende Steuerung von Prozessen. Und damit ist die Steuerung von Ende-zu-Ende Prozessen sogar über die Unternehmensgrenzen hinaus möglich.

    Antworten ( 1 )
  • Gabriele Hampel
    Antwort von Gabriele Hampel , perbit Software GmbH zu Was ist Ihr Fazit zur PERSONAL 2013? von Manuel Pradas | 17.5.2013, 9:58:04 RE: ( 2 ) Was ist Ihr Fazit zur PERSONAL 2013?

    Gelungener Auftakt des Messe- und Veranstaltungsjahres Positive Resonanz erzielte die perbit Software GmbH bei ihrem Messeauftritt auf der PERSONAL 2013 Süd in Stuttgart. Am 14. und 15. Mai haben nun HR- und IT-Entscheider aus Norddeutschland auf der PERSONAL 2013 Nord in Hamburg die Gelegenheit, sich über...  mehr

    Gelungener Auftakt des Messe- und Veranstaltungsjahres

    Positive Resonanz erzielte die perbit Software GmbH bei ihrem Messeauftritt auf der PERSONAL 2013 Süd in Stuttgart. Am 14. und 15. Mai haben nun HR- und IT-Entscheider aus Norddeutschland auf der PERSONAL 2013 Nord in Hamburg die Gelegenheit, sich über aktuelle Lösungen rund um das Personalmanagement-System perbit.insight zu informieren. Präsenz zeigt perbit auch beim Personalmanagementkongress 2013 am 27. und 28. Juni in Berlin.  

    Annähernd 5.000 Teilnehmer zählte die traditionsreiche süddeutsche Fachmesse für Personalmanagement, die am 23. und 24. April in ihrer nunmehr vierzehnten Auflage stattfand. Die hohe Besucherfrequenz und das starke Interesse des Fachpublikums auf der PERSONAL Süd konnte perbit erfolgreich in Form von zahlreichen qualitativen Gesprächen und Live-Präsentationen nutzen.  

    „Vor dem Hintergrund der Megatrends demografischer Wandel und Fachkräftemangel planen viele Unternehmen derzeit nicht nur eine Optimierung ihrer wertschöpfenden Personalprozesse, sondern gehen diese verstärkt auch aktiv an“, erklärt perbit-Geschäftsführer Hendrik Kellermeyer. Mit einem Lösungsportfolio, das sowohl den gesamten HR-Wertschöpfungsprozess abdeckt als auch ein flexibel steuerbares Prozessmanagement beinhaltet, hat perbit nachhaltig bei den Fachbesuchern gepunktet. 

    Nach einem gelungenen Auftakt des Messe- und Veranstaltungsjahres wird perbit zudem als Kompetenzpartner beim Personalmanagementkongress 2013 vertreten sein, den der Bundesverband der Personalmanager (BPM) und das Magazin Human Resources Manager am 27. und 28. Juni in Berlin ausrichten. Teilnehmer des Kongresses sind herzlich zu einem Austausch am perbit-Informationsstand eingeladen. Persönliche Terminvereinbarungen sind auch hier bequem via Online-Formular möglich.

  • Joachim Volpert
    Antwort von Joachim Volpert , KWP Kümmel, Wiedmann + Partner Unternehmensberatung GmbH zu 6. Eigene Pläne 2013 und 2020 (Talent Management) von Dr. Winfried Felser | 14.5.2013, 13:44:07 RE: ( 8 ) 6. Eigene Pläne 2013 und 2020 (Talent Management)

    In 2013 plane ich in meiner Berufsrolle als Geschäftsführer einer mittelständischen Unternehmensberatung, die bereits vorhandene, gute  Marktpositionierung weiterhin zu festigen und auszubauen. Dabei spielen meine Mitarbeiter und die Führungscrew, die mich umgeben, eine wesentliche Rolle. Deshalb ist...  mehr

    In 2013 plane ich in meiner Berufsrolle als Geschäftsführer einer mittelständischen Unternehmensberatung, die bereits vorhandene, gute  Marktpositionierung weiterhin zu festigen und auszubauen. Dabei spielen meine Mitarbeiter und die Führungscrew, die mich umgeben, eine wesentliche Rolle. Deshalb ist Mitarbeitermotivation für mich die größte Herausforderung.

    Für 2020 ist die schwierigste Herausforderung in einer sehr dynamischen Branche, wie dem IT-Bereich, rechtzeitig die richtigen Weichenstellungen im Personalbereich zu stellen.

    Als Privatperson begeistern mit die extremen Technologiesprünge der letzten Jahre, wenn ich bedenke, dass ich selbst vor 20 Jahren noch nicht mal die einfachste Ausführung eines Handys besaß und jetzt eigentlich permanent Zugriff auf alle Informationen dieser Welt habe. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht und freue mich darauf, dass ich es zum Teil mitgestalten kann.

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