Filter
Filter
ALLE THEMEN
ALLE BRANCHEN
ALLE REGIONEN
AKTUALITÄT
QUALITÄT
Partner
Hinweis
 
Die aktuelle Filterkombination ergab leider keine Treffer. Alternativ wird folgendes Ergebnis angeboten.

Möchten Sie dieses Ergebnis weiterverwenden?
Bitte klicken Sie hier.
ANZAHL: 3168
 
  • Shipserv ist ein amerikanisches Unternehmen, welches Schiffszubehör an gewerbliche Kunden vertreibt. Dazu nutzt es eine internet basierte Plattform, um die weltweit präsenten Kunden zu bedienen. Um den Bekannheitsgrad zu steigern, die Anzahl der Web Besucher signifikant ( > 50%) zu steigern und eine Fangemeinde von loyalen Kunden aufzubauen startete shipserv Ende 2008 verschiedene Social Media Aktivitäten ( Einrichten eines blogs, aktive Teilnahme an bestehenden Interessengruppen auf der linkedin Plattform, Einrichten eines Twitter accounts, Einstellen von videos auf youtube. Ergebnisse: Website Besucher Anstieg um 59% Steigerung der Verkaufsanfragen um 400% Steigerung der Verweildauer auf der Website um 25% http://www.b2bvoices.com/2009/04/b2b-case-study-shipserv/ (http://www.b2bvoices.com/2009/04/b2b-case-study-shipserv/)
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  • Die Chancen überwiegen bei weitem. Ein Dialog mit Kunden, in dem die Unternehmen ungefiltert Produktideen, Verbesserungsvorschläge, Kritik, Beschwerden aufnehmen und verarbeiten können stellt einen wesentlichen Erfolgsfaktor im Wettbewerb dar. Bislang haben Unternehmen zum Teil sehr viel Geld dafür ausgegeben, um indirekt diese Informationen zu erlangen. Selbstverständlich gibt es auch Risiken. Falschaussagen zum Service eines Unternehmens verbreiten sich genau so schnell wie gute Nachrichten und können einen erheblichen Schaden anrichten, da die Verbreitung von Nachrichten nicht kontrollierbar ist. Wenn ein Unternehmen schlecht – also ohne großen Einfluss – im Social Media Universum präsent ist, dann wird es ziemlich schwierig, Unwahrheiten oder Falschaussagen wieder ins rechte Licht zu rücken. Ein anderes Risiko liegt intern in den Unternehmen selbst. Social Media funktioniert nur dann wirklich gut, wenn die Unternehmenskultur darauf ausgerichtet ist. Sprich: es bedarf einer offenen Kultur intern, um Social Media nach außen hin zu leben. Gibt es intern ein Klima des Misstrauens, der starken Kontrolle oder werden Fehler in Produkten kaschiert, dann kann sich Social Media schnell zum Boomerang entwickeln. Dann, wenn Mitarbeiter anonym Interna in Blogs oder Foren verbreiten.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  • Es existieren viele und auch sehr unterschiedliche Einflussfaktoren bei einer Entscheidung und dem Auswahlprozess für ein Dokumentenmanagement bzw. Enterprise Content Management-System (ECM). Dabei sollten Unternehmen bei der Auswahl eines neuen Systems unter anderem auf Flexibilität und Skalierbarkeit sowie auf Investitionssicherheit achten. Die Ausgewählte Software sollte auch die Möglichkeit bieten, die Lösung modular auf- und auszubauen. Ein flexibles, modular aufgebautes ECM-System mit Standardschnittstellen ermöglicht einen unkomplizierten Ausbau der IT-Infrastruktur. Der Vorteil liegt in der unkomplizierten Einbindung beliebiger Softwarekomponenten und somit können auf diese Weise individuelle und vielfältige Lösungen sukzessiv ausgebaut werden. Sie bedeutet Investitionssicherheit, sorgt für die langfristige sowie standortunabhängige Bereitstellung von Informationen und gewährleistet den reibungslosen Datenaustausch.  Nicht minder wichtig ist jedoch auch die Benutzerfreundlichkeit, denn das schafft schnelle Akzeptanz bei den Anwendern. Darüber hinaus sollten immer die Gesamtprojektkosten betrachtet werden, nicht nur die Einstiegsanschaffungskosten. Nur so lassen sich Anbieter tatsächlich vergleichen.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  • Klassischerweise werden Dokumente jeder Art im Windows Explorer abgelegt. Hierbei besteht oft das Problem, dass jeder Mitarbeiter sein eigenes Ablagesystem verwendet und somit das Weiterarbeiten für andere Mitarbeiter sehr schwer wird. Dadurch werden wertvolle Ressourcen verschwendet was Effektivität und den Workflow hindert. Ein gut funktionierendes Dokumenetnmanagementsystem (DMS) steigert also die Produktivität eines Unternehmens und wirkt sich wirtschaftlich langfristig positiv aus. Mit der Größe eines Unternehmens wächst meistens auch der organisatorische Aufwand und einzelne Dokumente durchlaufen mehrere Stationen bis zur Ablage. Hier ist es wichtig, dass jedes Dokument schnell gefunden, bearbeitet und wieder abgelegt werden kann. Branchenunabhängig kann gesagt werden, dass sich ein gut geführtes Dokumentenmanagement nicht nur wirtschaftlich positiv bemerkbar macht sondern auch die interne Organisation abteilungsübergreifend positiv beeinflusst.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  • Zwei wahrscheinlich relativ typische CYQUEST Projekte zur Einführung und Begleitung von Online Assessments sind die Applikationen „citimove“ für die Citibank Privatkunden AG und „CyPRESS“ für das Verlagshaus Gruner+Jahr AG & Co. KG. Die eAssessment Anwendung „citimove“ dient der Vorauswahl von Ausbildungsplatzbewerbern (Bankkaufleute, Kaufleute für Bürokommunikation, Fachinformatiker) bei der Citibank. Von den ca. 16.000 jährlich eingehenden Bewerbungen werden etwa 5.000 bis 6.000 Kandidaten zur Teilnahme an „citimove“ eingeladen. Die Applikation ist seit September 2006 online. Im Rahmen der aufwendig gestalteten Anwendung erlebt der Kandidat hautnah das Konzept der „Jungen Filiale“, bei dem Azubis im dritten Lehrjahr selbständig eine Bankfiliale leiten. Der Schwerpunkt der multimethodalen Testung in „citimove“ liegt auf der Überprüfung kognitiver Leistungsfähigkeit. Zudem werden Rechtschreibkenntnisse sowie verschiedene Softskills aus dem Kompetenzmodell der Citibank überprüft. „citimove“ ist der Zielsetzung nach zwar ein Fremdtestinstrument, d.h. es erhalten nur Bewerber Zugang, die bereits eine erste Auswahlstufe überstanden haben und dann entlang verschiedener auswahlrelevanter Merkmale eignungsdiagnostisch getestet werden. Gleichwohl dient die Beschaffenheit der Applikation „citimove“ auch explizit dem Ziel des Employer Brandings sowie der Selbstauswahl. Dadurch dass die Testkandidaten im Verlauf der Applikation die Funktion eines Bankfilialleiters übernehmen, werden ihnen sublim eine Reihe wichtiger Personalmarketing- Botschaften vermittelt (Dresscodes, Umgangsformen im Unternehmen, Internationalität der Belegschaft, Unternehmensstandorte etc.), wodurch auch die Kandidaten jederzeit die Möglichkeit haben, ihre eigene Auswahlentscheidung zu hinterfragen. CYQUEST hat die gesamte Applikation umgesetzt, d.h. die Testinhalte, die kreative Gestaltung sowie die Programmierung und übernimmt das Hosting und den laufenden Support. Die Applikation „CyPRESS“, die wir für Gruner+Jahr entwickelt haben und betreuen, unterscheidet sich von „citimove“ in sofern, als dass es zusätzlich zu dem geschlossenen Testbereich einen frei zugänglichen SelfAssessment-Teil gibt. Im Rahmen des SelfAssessments werden dem Teilnehmer dabei verschiedene realitätsnah gestaltete und unternehmenstypische Aufgabenstellungen übertragen – bspw. aus dem Bereich Anzeigenverkauf, Pressevertrieb oder der Geschäftsentwicklung. Die Qualität der Aufgabenbearbeitung wird ihm im direkten Anschluss in Form eines Feedbacks zurück gemeldet – hat aber keine Auswirkungen auf seine anschließenden Bewerbungschancen. Pro Jahr nehmen ca. 12.000 bis 15.000 User an dem SelfAssessment teil. Kandidaten, die sich daraufhin bei Gruner+Jahr bewerben und eine erste biografische Vorselektion überstehen, werden dann erneut zu „CyPRESS“ eingeladen. Im Rahmen dieses dann nur noch Bewerbern zugänglichen Teils der Applikation wird der Kandidat multimethodal mit verschiedenen Testverfahren konfrontiert, die ihn in situativen Online-Tests hinsichtlich kognitiver Leistungsfähigkeit, Planungs- und Problemlösefähigkeit sowie hinsichtlich verschiedener berufsbezogener Persönlichkeitsmerkmale überprüfen. Die Anzahl pro Jahr getesteter Kandidaten liegt bei ca. 1.000. In allen Projekten arbeiten wir dabei sehr eng mit den jeweils im Unternehmen verantwortlichen Personen zusammen, das können je nach Projektziel die Ausbildungsleitungen, Hochschulmarketing-Verantwortlichen oder eHRZuständigen sein. Häufig binden wir auch die Zielgruppe selber in die Projekte ein, etwa indem Auszubildende in die Gestaltungsfrage einbezogen werden oder reale Mitarbeiter des Unternehmens in den Applikationen erscheinen. Online Assessments von CYQUEST sind neben aller Diagnostik immer auch ein Instrument des Employer Brandings, d.h. die Benutzerakzeptanz spielt eine zentrale Rolle. Dies drückt sich in aller Regel in einer aufwendigen Gestaltung aus, bei der – immer im Kontext der anzusprechenden Zielgruppe – Einblicke in die jeweiligen Job-Realitäten gegeben werden. So werden bspw. CYQUEST Testverfahren zur Messung der berufsbezogenen kognitiven Leistungsfähigkeit auch im Vergleich zu herkömmlichen kognitiven Leistungstestverfahren von der überwiegenden Mehrheit der Benutzer hinsichtlich aller erfasster Akzeptanz- Aspekte (u.a. Einschätzung beruflicher  Fähigkeiten, Darstellung der beruflichen Anforderungen, Anregung zur Karrierewahl, Spaß bei der Bearbeitung) als besser bewertet als herkömmliche, gängige Leistungsverfahren (vgl. Kupka, 2007). Dass CYQUEST Applikationen dadurch per Definition keine Standard-Applikationen sind, sondern in aller Regel den sehr individuellen Unternehmensbegebenheiten Rechnung tragen, macht die Projekte sicherlich aufwendiger und was Abstimmungsprozesse angeht, auch nicht immer einfacher, auf jeden Fall aber spannender und Aufsehen erregender. Wo sonst sind eignungsdiagnostische Testverfahren ansonsten ein Thema für reichweitenstarke Publikumsmedien wie SAT1, FOCUS, Hamburger Abendblatt, die Welt oder die FÜR SIE? Neben der Frage nach den Kosten, zu denen ich gleich noch etwas sage, ist die Frage nach der Bewerberauthentizität so etwas wie die immer wiederkehrende Gretchenfrage: Wie kann man eigentlich sicherstellen, dass vor dem Bildschirm auch die Person sitzt, die vorgibt da zu sitzen? Die Antwort ist zunächst einmal so kurz wie einfach: „Gar nicht!“. Man verzichtet ja bewusst und explizit auf die Beobachtung des Kandidaten. Natürlich kann man sich seitenweise darüber auslassen, dass es natürlich alle möglichen Vorkehrungen gegen Manipulationsversuche gibt (z.B. Registrierung, Zugang erst nach vorheriger Sichtung der Bewerbung, nur einmal verwendbarer Login-Code, Einzelitem-Präsentation und permutierende Testanordnungen) und auch dass es empirisch ein absolut zu vernachlässigendes Problem ist, aber der entscheidende Einwand ist doch der, dass das eAssessment nicht die finale, die Positivauswahl, trifft. Das Schlimmste was einem Unternehmen „passieren“ kann ist doch, dass sich ein Kandidat manipulativ und ungerechtfertigt über die Hürde Online Assessment schummelt und dann im Interview oder Assessment Center erscheint. Dieser Kandidat ist doch aber noch lange nicht am Ziel. Zum Beispiel können ja Bestandteile des Online Assessments im Präsenz-AC wiederholt werden und Auffälligkeiten sichtbar gemacht werden. Wenn derKandidat dann im AC überzeugt und das Unternehmen ihn haben will, ist  es eigentlich auch nicht mehr so entscheidend, wie er dahin gekommen ist. Aber noch mal: Die Wahrscheinlichkeit, dass es überhaupt vorkommt, ist verschwindend gering. Zu den Kosten: Die Nutzung des eAssessments wird bei CYQUEST Projekten typischerweise NICHT auf einer Basis pro durchgeführtem Test abgerechnet. Erstens ist es aus selektionsdiagnostischer Sicht zur Erhöhung der Trefferquote sinnvoll, eine möglichst große Anzahl an Kandidaten eignungsdiagnostisch zu testen, zweitens werden bei eAssessment Anwendungen durch jede weitere Testung keine zusätzlichen Kosten etwa durch Papiervervielfältigung, händische Auswertung etc. verursacht („keine Grenzkosten der Testung“). Diesen beiden Argumenten sollte nicht das Gegenargument zusätzlich anfallender Lizenzkosten bei jeder zusätzlichen Testung gegenüber stehen. Vielmehr besteht so die Chance, mittels der eTests geeignete Kandidaten zu identifizieren, die in der Vergangenheit z.B. aufgrund von Lebenslaufinhalten an der Stelle bereits knapp aussortiert wurden. Die Gefahr des sog. Beta-Fehlers wird reduziert. Die Kosten für die Umsetzung eines Online Assessments setzen sich dahingegen normalerweise aus einer einmaligen Projektpauschale und einer nachfolgenden, in der Regel monatlichen Lizenz zusammen. Deren Höhe hängt jeweils von verschiedenen Faktoren ab. Insb. der Gestaltungsaspekt bringt hier, wie bei individuell erstellten Multimedia-Applikationen üblich, eine recht breite Streuung hinein und reicht vom mittleren vierstelligen bis in den mittleren sechsstelligen Bereich.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  • Wir sind der Meinung, dass SharePoint die technologische Basis, also eine Art Toolbox, bleiben wird und Lösungen zukünftig auf Basis einer noch größeren Standardfunktionalität konfiguriert werden können.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  • Man muss grundsätzlich zwei Ausrichtungen des Online-Assessment unterscheiden: Einerseits wirkliche eAssessment Verfahren und andererseits sog. SelfAssessment Verfahren. eAssessments sind eignungsdiagnostische Testverfahren, die von Unternehmen zur Abschätzung der beruflichen Eignung oder Passung eines Bewerbers im Rahmen der Personalauswahl, genauer gesagt Personalvorauswahl, eingesetzt werden und die über das Internet durchgeführt werden. Die Testteilnehmer sind dabei in der Regel namentlich bekannt und die Testergebnisse fließen in die Vorauswahlentscheidung des Unternehmens ein. Die Online-Tests werden in den Personalauswahlprozess derart integriert, dass nach einer Vorauswahl auf Basis der Lebenslaufinformationen (z.B. im Rahmen eines Bewerber-Management-Systems) die verbliebenen Kandidaten zu einem Online-Test eingeladen werden. Unter SelfAssessment Verfahren werden hingegen webbasierte Übungen verstanden, die berufstypische Situationen in Form von Selbsttests abbilden und so für den Teilnehmer „erlebbar“ machen. Diese Aufgaben sind ebenfalls unterschiedlich “gut” zu lösen, aber das Bearbeitungsergebnis, z.B. wie jemand in Relation zu anderen Teilnehmern abgeschnitten hat, wird hierbei einzig und allein dem Teilnehmer gezeigt und dient ganz klar der Verbesserung der Selbstauswahl. Die Teilnahme ist freiwillig, in der Regel anonym oder zumindest pseudonym und das Unternehmen kann das Abschneiden einer Person nicht einsehen. In diesem Zusammenhang begegnen einem auch oft die Begriffe “Realistic Job Preview” oder “Serious Games”. eAssessments werden von immer mehr Unternehmen im Rahmen ihrer Auswahlprozesse eingesetzt. SelfAssessments werden zu Zwecken der Berufsorientierung, des Employer Brandings und von Hochschulen zu Zwecken der Studienorientierung eingesetzt. Auch wenn es also definitorische Unterschiede gibt, ist es uns immer ganz wichtig zu unterstreichen, dass sowohl Selbstauswahl als auch Fremdauswahl jeweils dem Bereich der „Personalauswahl“ zuzurechnen sind, weil beide Aspekte – richtig gemacht wohlgemerkt – die Trefferquote positiv beeinflussen. Insb. die Kraft der Selbstauswahl wird oft unterschätzt bei der Beantwortung der Frage, was eine Auswahlentscheidung eigentlich „gut“ macht… Und manchmal sind die Übergänge auch fließend, etwa wenn Unternehmen sowohl für Interessenten frei zugängliche Selbsttests zur Orientierung anbieten als auch nachgelagert dann geschlossene „wirkliche“ Testräume für Bewerber, also eAssessments, vorsehen. Die oft strikte Trennung zwischen Selbstauswahl und Fremdauswahl, die sich in vielen Unternehmen ja auch immer noch in der organisatorischen Trennung zwischen Recruiting einerseits und Personalmarketing andererseits ausdrückt, ist für uns ein Anachronismus. Beides gehört zusammen. Die Stärken des Internets auszunutzen, um sowohl zu testen – also wenn man so will etwas vom Bewerber zu “nehmen” – als auch zu informieren, teilweise auch zu unterhalten – also zu “geben”, das nennen wir Recrutainment.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  • CXM sehen wir ganz im Zeichen der Individualisierung. Der einzelne Kunde mit seiner persönlichen Historie und seinen individuellen Bedürfnissen rückt klar in den Mittelpunkt. Während sich das „alte“ CRM hauptsächlich darauf beschränkte, bestimmte Kundenzielgruppen zu segmentieren und anzusprechen, geht es beim CXM um den Aufbau einer interaktiven, transparenten, dauerhaften und emotionalen Beziehung zwischen Anbieter und Kunde. Befördert wird diese Entwicklung durch folgende Faktoren: Kunden werden mobiler und nutzen zunehmend mobile Applikationen, um sich zu informieren, einzukaufen und sich mitzuteilen. Die Transparenz wird immer höher. Dabei geht es nicht nur um die Vergleichbarkeit von Preisen im Internet, sondern auch darum, dass sich der Kunde schneller und zielgerichteter informieren und austauschen kann. Dadurch werden auch die Wünsche des Kunden transparenter, was für Unternehmen Chance und Herausforderung gleichermaßen ist. Nie haben Kunden durch Feedbacks, Likes, Kommentare und Bewertungen klarer und dezidierter ihre Meinung kundgetan wie heute in Onlineshops oder in Sozialen Netzwerken. Darauf können und müssen Unternehmen reagieren, um ihren Kunden möglichst positive Einkaufserlebnisse zu bieten. Kunden erwarten individuelle Angebote und Reaktionen in Echtzeit. Dazu brauchen Unternehmen neue Technologien und Systeme im Hintergrund, die Ihnen diese schnelle Kommunikation ermöglichen. CXM betrachten wir als klare Weiterentwicklung der klassischen CRM-Ansätze weg von einer One-Way-Kommunikation hin zu einer interaktiven Kundenbeziehung, die individuelles Kundenverhalten berücksichtigt und Unternehmen proaktiv und in Echtzeit agieren lässt.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  • Die PSIPENTA war  an mehreren Projekten beteiligt bzw. ist in noch laufende Projekte involviert. Zudem existieren Kooperationen mit führenden Universtäten, Instituten und Hochschulen (z.B. RWTH Aachen, FIR). Die ersten Ergebnisse aus der Forschung  werden bereits umgesetzt. Beispielhaft genannt sei hier das Projekt WIn-D (Wandlungsfähige Produktionssysteme durch integrierte IT-Strukturen und dezentrale Produktionsplanung und –regelung). Eines der Ergebnisse sind Mittel und Methoden zur vertikalen Integration vom Engineering bis in die unmittelbar auf die Fertigung einwirkenden MES-Systeme. Schon heute existieren Bausteine, die durchaus als Grundlage einer Industrie 4.0 Infrastruktur dienen können. Führende Werkzeugmaschinenhersteller flexibilisieren ihre Produkte mit dem Ziel der leichteren Umkonfiguration in einem existierenden Produktionssystem. Komponenten von MES-Systemen (z.B. Maschinendatenerfassung) sind prädestiniert als Grundstock von IT-Lösungen in diesem Umfeld. Die adaptive Fertigungssteuerung innerhalb PSIpenta ERP widerspiegelt die Situation an den Absatz- und Beschaffungsmärkten und synchronisiert diese mit der eigenen Fertigung; ggf. standortübergreifend. Vom Zustand „Industrie 4.0 ready“ ist die Industrie (Produktion und IT) dennoch weit entfernt. Gerade die erwartete Dynamisierung der Produktionsnetzwerke und Ressourcenstrukturen erfordert neue Konzepte der Kooperation. Die Simulation von Fertigungssituationen auf der Basis von Echtzeitdaten unter Berücksichtigung der Vergangenheit steckt noch in den Kinderschuhen. Projekte wie ProSense unter Beteiligung der PSIPENTA widmen sich genau diesen Aufgabenstellungen. Die breite Etablierung und Umsetzung wird sicher noch einige Jahre dauern. Ich rechne mit einem Horizont von 5 bis 10 Jahren. Die Vergangenheit hat aber auch gezeigt, dass es durchaus länger dauern kann bis zur breiten Etablierung innovativer Geschäftsprozesse oder Softwarelösungen. Zudem haben wir gemeinsam ebenfalls „Vergangenheitsbewältigung“ zu betreiben. Unternehmen und ihre Produktionssysteme lassen sich nicht von heute auf morgen massiv verändern. Kleine Schritte brauchen eben Zeit.  
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  • Nachhaltigkeit wird häufig mit „Green“ gleichgesetzt – und findet dabei häufig auf Powerpoint-Ebene statt. Das ist aus meiner Sicht falsch. Nachhaltigkeit soll auch nicht ausschließlich von der Kostenseite betrachtet werden. Ökologische Aspekte, das heißt, wie kann ich Müll vermeiden oder wie kann ich Ressourcen schonen, sind ebenfalls zu beachten. Auch Unternehmen, für die Mitarbeiter ein reiner Kostenfaktor sind, liegen falsch. Denn kein Unternehmen agiert im luftleeren Raum. Nur wenn Sozialfaktoren wie Gesundheit, Arbeits- und Produktsicherheit, Beschäftigungs- und Fertigungsbedingungen stimmen, ist eine langfristige und erfolgreiche Marktpräsenz möglich. Nachhaltigkeit heißt für uns also, ein Gleichgewicht zwischen ökologischem Anspruch, ökonomischem Erfolg und sozialer Verantwortung anzustreben. Erst dann ist eine „echte“ Nachhaltigkeit erreicht. Nachhaltiges Wirtschaften ist auch nicht nur Sache des Anwenders. Hier sind wir als Anbieter ebenfalls gefordert. Wir müssen unseren Kunden die Lösungen liefern, mit denen sie nachhaltig wirtschaften können. Bei vielen Unternehmen in unserer Branche findet hier gerade ein Umdenken statt. Wir müssen Materialverbrauch, Abfälle und Emissionen auf ein Minimum reduzieren, Transportwege und Verpackungen optimieren. Aber auch Arbeitsplätze sind zum Beispiel ergonomisch zu gestalten.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
current time: 2014-10-20 06:23:39 live
generated in 1.937 sec