Filter
Filter
ALLE THEMEN
ALLE BRANCHEN
ALLE REGIONEN
AKTUALITÄT
QUALITÄT
Partner
Hinweis
 
Die aktuelle Filterkombination ergab leider keine Treffer. Alternativ wird folgendes Ergebnis angeboten.

Möchten Sie dieses Ergebnis weiterverwenden?
Bitte klicken Sie hier.
ANZAHL: 3213
 
  • Die Unternehmen müssen sich davon lösen, ihre eigene Situation optimieren zu wollen, und sich stattdessen verstärkt mit der geänderten Kundenperspektive beschäftigen. Denn diese hat sich von der Haltung „das Produkt muss günstig sein“ zu „das Produkt muss individuell und dazu entsprechend günstig sein“ verschoben. Also werden in Zukunft Produkte und Dienstleitungen immer individueller auf die persönlichen Kundenwünsche angepasst werden. Gleichzeitig muss diese Individualisierung aber auch industrialisiert werden. Nur so lässt sich eine Effektivität erreichen, die das Bestehen am Markt gewährleistet. Daher ist es nutzlos, die Produktion von Großserien weiter zu optimieren und langfristige, stabile Prozesse zu etablieren. Vielmehr muss das Ziel sein, das Großserien-Know-how für die individualisierte Kleinserie zu adaptieren sowie kurzfristige und dynamische Prozesse zu managen.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  • Erste Ansätze gibt es bereits. Klar ist, dass Deutschland die tiefgreifenden Änderungen im Markt nicht ignorieren darf, wenn wir als Industrienation im internationalen Wettbewerb erfolgreich bleiben wollen. Das „Data-driven Enterprise“ wird sicher kommen und es wird sich am Markt durchsetzen. Nur wer zukünftig seine eigenen Daten nutzt, um damit die Zukunft zu prognostizieren, wird sich im globalen Markt durchsetzen. Alle anderen können nur reagieren statt agieren. Daten müssen jetzt schon gespeichert werden, um sie zukünftig auswerten zu können. Es werden sich in den nächsten 5−10 Jahren Anwendungsgebiete ergeben, von denen wir heute nur träumen können. Immer mehr Sensoren, das Internet der Dinge etc. werden Daten liefern, die es sinnvoll auszuwerten und zu nutzen gilt. Hier werden die neuen Softwaretechnologien wie Predictive Analytics und deren sinnvoller Einsatz eine ganz entscheidende Rolle spielen.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  • Früher war die Gleichung ganz einfach: Eine Fabrik erhält Rohmaterialien und produziert daraus Güter und Waren. Heute sind beinahe alle Maschinen und Elemente von modernen Fertigungsstätten mit einer IP-Adresse ausgestattet und bilden so miteinander ein digitales Netz. Maschinen, Bearbeitungszentren, Transporteinheiten und sonstige fertigungsrelevante Anlagen kommunizieren eigenständig über ein Geflecht intelligenter Komponenten miteinander (Machine to Machine Communication). So entsteht in Betrieben nun zusätzlich noch eine weitere, überaus wertvolle Ressource: Big Data. Diese immens große Menge an strukturierten und unstrukturierten Daten, die Unternehmen täglich generieren, ist die Essenz dessen, was Industrie 4.0 zu einem der wichtigsten ICT-Trends der nächsten Jahre macht. Hier stehen wir in Deutschland in vielen Bereichen noch am Anfang. Genauso wie eine Schwalbe noch keinen Frühling macht, entsteht auch durch Big Data alleine noch keine intelligente Fabrik (Smart Factory). Dies gelingt erst, wenn die gespeicherten Informationen mit Hilfe moderner Technologien in Echtzeit analysiert und somit Smart Data geschaffen wird. Sprich: durch das Nutzbar-Machen der gesammelten internen und externen Daten mittels Analyse und das automatisierte Weiterverwerten dieser Auswertungen in Form von Prognosen. Auf dieser Basis lassen sich mit Hilfe von Predictive-Analytics-Lösungen Entscheidungsprozesse deutlich optimieren und kreieren so einen Wettbewerbsvorteil. Mit dem Schaffen einer Smart Factory basierend auf Smart Data kann die produktive Auslastung über Standorte hinweg besser gesteuert und der Service hinsichtlich Wartung und Ersatzteilen optimiert werden. In der Folge profitieren Unternehmen von einer erhöhten Produktivität und signifikanten Kosteneinsparungen. Das beeinflusst die gesamte Fertigungssteuerung.   Wenn wir rechtzeitig unser Know-how und Kapital in die Zukunftstechnologien investieren, können wir unsere Marktstärke beibehalten/ausbauen, auf neue Services setzen und den Standort Deutschland für Arbeitnehmer sichern.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  • Zwei Themen stehen unsere Meinung hier im Mittelpunkt:   Erstens das Umdenken in Richtung Serviceinnovation, denn in der Wirtschaft findet gerade ein gravierender Paradigmenwechsel statt. Während wir uns am Standort Deutschland bisher auf Produktinnovation konzentriert haben, wird es künftig darum gehen, Konsumenten jederzeit und an jedem Ort mit der für ihn passenden Kombination von Produkten und Dienstleistungen zu bedienen. In der Industrie 4.0 entstehen Smart Products und es wird in einem zweiten Schritt darum gehen, diese intelligenten Produkte mit physischen und digitalen Dienstleistungen zu Smart Services zu kombinieren sowie flexibel und bedarfsgerecht „as a Service“ zur Verfügung zu stellen.   Dazu benötigt man Daten – und damit sind wir beim zweiten Thema, das unseres Erachtens in den Fokus rückt: Die Unmengen an Daten, die in Maschinen, Anlagen, Fahrzeugen und dem Internet anfallen (Big Data), ermöglichen Unternehmen – sofern sie mit entsprechender neuer Technologie und Data Science wie Predictive Analytics ausgewertet als auch genutzt werden − Bedarfe zu prognostizieren und automatisiert Entscheidungen zu treffen. Damit lässt sich die Zukunft nicht nur präzise vorhersagen, sondern auch besser planen und steuern.   Hier ist spezielles Know-how von Datenexperten und Softwareunternehmen gefragt, aber auch Know-how in den Fertigungsunternehmen selbst, um Daten verfügbar und effektiv nutzbar zu machen. Dabei kommt es auch auf die flexible Vernetzung der einzelnen Player und Infrastrukturen an: Fertigung, Softwareanbieter, Dienstleister, Maschinen, Services etc. Das wird auch andere und neue Angebots- und Abwicklungswege notwendig machen.   Ein Beispiel: Zukünftig arbeiten Produzenten als „Servicebüros“, d. h. dass zum Beispiel ein Rasenmäher über Otto verkauft wird, die Produktionsbestandteile von einem „Servicebüro“, bei dem sie gefertigt wurden, mit einem Code (aktuell RFID) versehen werden. Zur Endmontage treffen sie bei einem weiteren „Servicebüro“ ein, werden automatisiert zusammengebaut und dann automatisiert durch einen Logistiker zum Otto-Endkunden gebracht.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  • Der Mensch ist ein integraler und unverzichtbarer Bestandteil der Produktionswelt der Zukunft, denn er ist der flexibelste und intelligenteste Teil der heutigen und auch der künftigen Fabrik. Mit der Industrie 4.0 wandern Mensch und Technik noch enger zusammen. Festo forscht deshalb an Lösungen, bei denen der Mensch unmittelbar mit der Technik interagieren kann. So wie heute zwei Menschen zusammen arbeiten, muss es zukünftig möglich sein, dass Menschen mit Maschinen zusammenarbeiten. Die Robotik der Zukunft interagiert mit dem Menschen und weicht ihm durch intelligente Sensorik aus. Durch wachsende Intelligenz stellen diese Maschinen eine immer geringere Gefahr im Umgang mit dem Menschen dar und unterstützt ihn darüber hinaus durch große Entlastungen bei seiner täglichen Arbeit, zum Beispiel in der Montage. Der preisgekrönte Bionische Handling-Assistent oder die ExoHand, beide von Festo, sind heute schon Vorreiter dieser Entwicklung.   Die Technik wird intelligenter und adaptiver und ist zunehmend in der Lage, sich auf veränderliche Randbedingungen und auch auf Eingriffe des Menschen jederzeit einzustellen. Wir werden nicht überall vollautomatisierte Prozesse haben, stattdessen veränderliche Prozesse und hier ist die Möglichkeit des Menschen gefragt, direkt mit der Technik zu kommunizieren. Das heißt Technik muss den Menschen verstehen, der Mensch muss die Technik verstehen und das auf eine intuitive Art und Weise.   Dabei wird sich die Arbeitswelt natürlich verändern. Einige der heutigen Tätigkeitsfelder wird es in der Zukunft nicht mehr geben, aber dafür werden neue Tätigkeitsfelder dazukommen. Der Mitarbeiter wird abwechslungsreichere und interessantere Tätigkeiten ausüben. Möglicherweise werden manche Tätigkeiten auch schwieriger, was heute noch nicht abzuschätzen ist. Insgesamt ist Anpassung gefragt. Der Mitarbeiter muss nicht unbedingt mehr Qualifikationen aufweisen können, sondern vor allem andere als heute.   Fabrikplaner zum Beispiel benötigen auch Kenntnisse in der Informations- und der Produktionstechnologie; Techniker brauchen viel praktische mechatronische Erfahrung, damit sie auf höchstem Niveau sehr schnell den Stillstand einer Anlage beheben können. Intelligente Maschinen und das intelligente Umfeld werden helfen, die aufkommende Komplexität zu beherrschen. Auf diese Weise wird der Mitarbeiter die gleiche Aufgabe in kürzerer Zeit oder eine komplexere Aufgabe in der gleichen Zeit erledigen können. Dies muss im Übrigen auch für das Management verifiziert werden
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  • Aus unserer Sicht werden sich die Architekturen der Automatisierungstechnik  evolutionär verändern: Funktionen aus den höheren Ebenen werden sich nach unten verlagern – Komponenten werden also die Fähigkeit erhalten, Aufträge der überlagerten Steuerungsebene auszuführen. Durch diese digitale Veredelung werden zunehmend intelligente Produkte entstehen, die den Produktionsprozess dank erhöhter Funktionalität – von der autarken Energieversorgung bis hin zu Condition Monitoring – aktiv unterstützen können.   Die Vision einer voll vernetzten, adaptiven Produktion setzt voraus, dass die Komponenten an sich intelligenter werden und zusätzliche Funktionen (Embedded Functions) erhalten, damit sie sich untereinander vernetzen können. Dringend erforderlich sind dafür standardisierte Schnittstellen für die Kommunikation und Anbindung von intelligenten Komponenten. Neben den Standards für die technische Kommunikation geht es um Beschreibungssprachen für die Vereinfachung der durchgehende Engineering-Prozesse. Proprietären Lösungen oder viele einzelne Lösungen sind in der Breite nicht tragfähig. OPC/UA und AutomationML sind hier beispielsweise  Schritte in Richtung Industrie 4.0, müssen aber noch weiter ausgebaut werden.   Auch die Rolle des Menschen in der Produktion der Zukunft muss definiert werden. Die Technik wird intelligenter und adaptiver und ist zunehmend in der Lage, sich auf veränderliche Randbedingungen und auch auf Eingriffe des Menschen jederzeit einzustellen. Wir werden nicht überall vollautomatisierte Prozesse haben, stattdessen veränderliche Prozesse. Hier ist die Möglichkeit des Menschen gefragt, direkt mit der Technik zu kommunizieren.   Mit den steigenden Ansprüchen in der Informationstechnik muss auch das Knowhow der Mitarbeiter entsprechend wachsen. Eine Anpassung des Weiterbildungsangebotes ist die logische Konsequenz daraus. Technische Entwicklungsziele der Industrie 4.0 müssen zusammen mit der neuen Arbeitsorganisation und den neuen Qualifizierungsbedürfnissen abgestimmt sein. Exzellente Ressourcen für Forschung und Entwicklung sowie die Verfügbarkeit von Facharbeitern sind entscheidend für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. In der Plattform Industrie 4.0 haben sich alle wichtigen Player aus Automatisierungstechnik und Industrial IT zusammen gefunden um das Thema weiter zu treiben.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  • Wenn wir in unserem Kundenkreis die realisierten GUARDUS MES-Projekte mit dem Industrie 4.0-Anforderungsprofil vergleichen, gibt es heute schon eine Reihe von Unternehmen, die Industrie 4.0-Elemente realisiert haben. So ist es bereits durchaus üblich, dass sich Produkte mit Einzelidentifikation selbstständig am Arbeitsplatz identifizieren, wodurch der Mitarbeiter auch genaue Informationen über seine nächsten Arbeits- und Produktionsschritte erhält. Darüber hinaus lässt sich jederzeit am System abfragen, wo sich welches Produkt in welchem Verbauungszustand befindet. Diese Echtzeit-Informationen steigern die Transparenz in der Produktion ungemein. Auch das Thema RFID und 3D-Drucker oder die Darstellung von produktionsrelevanten Informationen auf mobilen Geräten sind schon längst umgesetzt. Deshalb wird es unserer Meinung nach mehr darum gehen, diese Elemente vielfältiger und standardisierter einzusetzen sowie die Steuerung der Informationen mittels agiler Systeme intelligenter zu verwenden. Erfahrungsgemäss ist anzunehmen, dass sich zunächst die Industrie 4.0-Elemente durchsetzen, die den höchsten Nutzen für den jeweiligen Endkunden darstellen und am ehesten auch in die IT und Prozesslandschaft des Kunden passen. Um eine Antwort auf den Zeitstrahl zu geben, geht man hier durchaus von 10 bis 20 Jahren aus. Dies lässt sich auch daran erkennen, dass beispielsweise Manufacturing Execution Systeme (MES) bereits Anfang dieses Jahrhunderts definiert wurden. Doch nach fast 15 Jahren stellt man noch immer fest, dass viele Industrieunternehmen diese Systeme nur teilweise oder noch gar nicht eingeführt  haben. Diese Firmen werden es jedoch in Zukunft schwerer haben als solche, die bereits ein MES als Plattform für Industrie 4.0-Elemente implementiert haben.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  • Industrie 4.0 ist gerade für Deutschland von so hoher Relevanz, weil der Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland schon immer von hoher Relevanz als weltweiter Innovationsführer war. Hier ergibt sich die einmalige Chance für die deutsche Wirtschaft, wie in der Automatisierungsbranche bereits schon einmal gelungen, mit dem starken deutschen Maschinenbau auch die Informationstechnologie der Investitionsgüterbranche zu prägen. Große, aber bewegliche amerikanische IT-Konzerne bringen hier genauso neue Ideen und Chancen ein, wie die mittelständischen deutschen Unternehmen der Automatisierungswelt.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  • Können Sie dennoch kurz J&M Management Consulting vorstellen und skizzieren, wie sich J&M Consulting in den letzten Jahren entwickelt hat? J&M wurde im Jahr 1997 von Dr. Ing. Frank Jenner und Dr. Andreas Müller gegründet, deshalb auch J&M. Die beiden Gründer arbeiteten vorher in einem großen, weltweit agierenden Beratungsunternehmen. Sie haben erkannt, dass das Zusammenspiel zwischen Management- und IT-Beratung enorm wichtig ist um Klienten erfolgreich zu machen. Management- und IT-Beratung waren zu dieser Zeit aber unterschiedliche Geschäftsfelder, die kein Beratungsunternehmen ernsthaft verbunden hatte. Jenner und Müller haben dies erfolgreich umgesetzt. Dieser ganzheitliche Beratungsansatz ist immer noch der Leitgedanke von J&M Management Consulting. Seit 1997 ist das Unternehmen stetig gewachsen. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Mannheim, jedoch ist J&M mittlerweile auf der ganzen Welt tätig, mit Büros unter anderem in Paris, London, Zürich und Moskau. Im Mittelpunkt der Beratungsthemen von J&M steht Supply Chain Management und darüber hinaus die gesamte Wertschöpfungskette, also von Einkauf und Produktentwicklung bis hin zu Vertrieb und After Sales Services. Wofür steht J&M Consulting im Jahr 2012? Im Gegensatz zu den etablierten Strategieberatungen ist J&M ein dynamisches Beratungsunternehmen, das nicht nur gemeinsam mit Klienten Strategien entwickelt, sondern auch in das operative Geschäft umsetzt. Dazu gehört heute immer auch die Umsetzung in IT Systeme. Uns geht es darum, unsere Klienten in ihrem Business voranzubringen und so beim Kunden messbaren Wert zu generieren. Wir nennen unseren Ansatz Value Oriented Consulting. Wer sind typische Kunden, was sind typische Dienstleistungen? J&M berät in erster Linie international agierende Industrieunternehmen aus Europa. Unsere Beratung umfasst die gesamte Wertschöpfungskette. Um unsere Klienten in ihrem operativen Business noch besser zu machen, beginnen wir im Idealfall mit Situationsanalysen (Business Scan), optimieren funktionale Strategien und Organisation und verbessern operative Prozesse sowie deren Abbildung in IT Systemen. Supply Chain Management stellt den Kern eines jeden Industrieunternehmens dar und es gibt hier viele Schnittstellen, die häufig die Ursache von Schwierigkeiten darstellen. Genau da knüpft unser Beratungskonzept an, um unseren Kunden den Weg zur optimierten Wertschöpfungskette zu zeigen und das Unternehmen dahin zu begleiten.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
  • Meine kurzfristigen Pläne umfassen eine erfolgreiche Weiterführung  meiner Dissertation auf diesem Gebiet sowie eine gleichzeitige Förderung der Informationsvermittlung mit Hilfe von Konferenzen, Seminaren, Diskussions- und Informationsforen u.ä. Ich hoffe, dass dadurch langfristig die Barrieren für eine Einführung und einen Erfolg von scharia-konformen Produkten in Deutschland beseitigt werden können und das Banken- und Finanzsystem insgesamt moralischer und ethischer gestaltet werden kann.
    mehr lesenweniger lesen
    Antworten
current time: 2014-12-22 12:20:58 live
generated in 1.629 sec