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Herausgebende Organisation
Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Beschreibung
Bonn (ots) - Die Kosten für einen stationären Heimplatz weichen je
nach Einrichtung teilweise erheblich voneinander ab. Allerdings
sollte die Entscheidung für ein bestimmtes Heim nicht allein unter
finanziellen Aspekten fallen, sagt das Expertenportal www.vnr.de.
Eine Heimunterbringung ohne Pflegestufe sei sehr selten und bedürfe
einer Bescheinigung zur Heimpflegebedürftigkeit durch den
Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK). Hinsichtlich der
Kosten sollte laut Experten so kalkuliert werden, dass der
Gesamtaufwand nicht deutlich höher liegt als bei einer ambulanten
Betreuungsform.
Laut Experten des Portals vnr.de setzen sich die monatlichen
Gesamtkosten für einen Heimplatz zusammen aus Investitionskosten,
Kosten für Unterkunft und Verpflegung und Pflegekosten. Renovierte
oder neu gebaute Einrichtungen hätten in der Regel einen höheren
Investitionskostenanteil, der mit den Jahren immer geringer wird und
sich also auch auf die Gesamtkosten mildernd auswirkt. Je nach
Pflegestufe und der angenommenen Gesamtkosten zwischen 1.800 Euro und
3.500 Euro kann der zu tragende Eigenanteil zwischen 1.427 Euro und
1.840 Euro liegen. Sollten Sie in Pflegestufe 3 eingestuft sein,
lohne sich die Prüfung, ob die Voraussetzungen für einen Härtefall
vorliegen, da sich dadurch in vielen Heimen der Eigenanteil
reduziert. Dies sei häufiger der Fall als oft angenommen wird.
Zur Finanzierung der Heimentgelte werden laut Experten die
Ansprüche aus Renten und Pensionen sowie sonstige laufende Einkünfte
wie zum Beispiel Miet- und Zinseinnahmen einbezogen. Ist damit das
Heimentgelt noch nicht abgedeckt, kann ein Antrag auf Hilfe zur
Pflege beim örtlichen Träger der Sozialhilfe gestellt werden. Dazu
wird das Vermögen des Heimbewohners herangezogen und bis auf einen
Freibetrag den Sozialhilfeleistungen angerechnet. Eine differenzierte
Nachfrage hinsichtlich der Freibeträge bei Beratungsstellen von
sozialen Diensten kann durchaus eine Entscheidungshilfe sein, um zu
prüfen, inwieweit tatsächlich Gehälter und Vermögen von Angehörigen
mit herangezogen werden.
Manche Heime bieten gezielte Zusatzleistungen an. Auch hier lohnt
sich laut vnr.de der Vergleich: Bieten unterschiedliche Träger
vielleicht kostenpflichtig Dinge an, die bei anderen enthalten sind?
Aber auch: Bietet die Einrichtung durchaus sinnvolle Zusatzleistungen
an?
Originaltext: Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/15982
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_15982.rss2
Pressekontakt:
Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, Theodor-Heuss-Str. 2-4,
53177 Bonn, Mechthild Alves, Tel.: 0228/82057281, Fax: 0228/82055288,
E-Mail: mal@vnr.de, www.vnr.de
Über VNR.de: www.vnr.de ist mit mehr als 27.000 Artikeln das führende
deutsche Online-Expertenportal. 220 Experten schreiben für das
Portal. Sie machen Menschen privat und beruflich erfolgreicher, indem
sie die User in allen Fragen des alltäglichen Lebens beraten und bei
ihren Problemlösungen unterstützen. VNR.de ist ein Projekt der Verlag
für die Deutsche Wirtschaft AG, Bonn.
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