Gemeinsam Lösungen finden
mit Kompetenz werben

Registrieren
Filtern
Objektbezogen nach Kategorien:
Nach Themen / Centern:
Nach Branchen:
Nach Regionen:
Nach Kategorien:
Weiterleiten
Anzeige
 

Dr.rer.nat Martin Schweiger

Martin Schweiger
Kompetenzindex:
100%
Als eigenen Kontakt hinzufügen
Zu Interessen/Lesezeichen hinzufügen
Eine Nachricht schicken
Empfehlung versenden
Positiv bewerten
Eigentumsrechte für Bearbeitung beantragen
[#hidden_actions_html#]
Rentner ohne Funktion
Adresse

Lindenstraße 2
06905 Bad Schmiedeberg

Beschreibung

Gegenwärtig erlebe ich die Beschwörung der Allmacht des Informationsangebotes, die mit dem Begriff „Cloud“ allgegenwärtig ist, und kaum einen Widerspruch duldend,  von mir zur Kenntnis genommen wird. Dürfen dennoch die Assoziationen, die dieser Begriff aufwirft, hinterfragt werden. Ich meine ja, wenn diese Fragen aus dem Blickwinkel aufgeworfen werden, der sich an der geschichtlichen Entwicklung wissenschaftlicher Aufgaben orientiert. Wie ist im Besonderen die Wirkung einer „Cloud“ auf die Auslösung innovativer und kreativer Leistungen zu bewerten.

Wer einen langen Zeitraum der Entwicklung von Wissenschaft und Technik in seinem Berufsleben erlebt hat, wird u.a. vielleicht folgende Ansicht vertreten.

Kernaktivität wissenschaftlicher Arbeit war und ist noch jetzt das Literaturstudium und nach wie vor besteht die Bewertung wissenschaftlicher Leistungen darin, aus dem Literaturstudium neue Erkenntnisse zu gewinnen und die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen  beziehungsweise die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die Fähigkeit das Literaturstudium richtig zu nutzen macht die eigentliche  Kreativität aus, ein Begriff, mit dem sehr leichtfertig umgegangen wird. Ich habe manchmal den Eindruck, das heutzutage bereits eine schräge Frisur als kreative Leistung gesehen wird. Dabei beziehe ich mich u. a. auf eine Sendung des ZDF, die ich vor Jahren  mir einmal angeschaut habe.

Wie können nun im Besonderen wissenschaftliche Leistungen nach objektiven Gesichtspunkten bewertet werden?  Wie kann man die  Spreu vom Weizen sondern?                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  

Die vielen, vielen Einzelinformationen, die das überschäumendes Angebot an Informationen, die Clouds ausmachen, beinhalten zunächst im Einzelnen  nicht unbedingt etwas Neues, sondern stellen normal zu erwartende Ergebnisse dar.

Nicht übersehen werden kann, dass das ausufernde  Informationsangebot auch Gefahren in sich birgt.

Es führt sicher in der Breite zur Minderung des wissenschaftlichen Verständnisses, repräsentiert es wirklich den Fortschritt, ist es vielmehr nichts anderes als das alte Literaturstudium auf einem höheren Niveau hinsichtlich des Umfanges, führt es wirklich zu neuen Ergebnissen, Zweifel sind angebracht. Nach wie vor ist für den wissenschaftlichen Fortschritt bestimmend, dass sich jemand findet, der aus den Informationen etwas machen kann. Kann mit dem höheren Informationsangebot Leistungsvermögen ersetzt werden? Kann das Informationsangebot Leistungen ersetzen

Damit erhebt sich zunächst Frage wie Leistung gemessen werden kann. Wo gibt es gesellschaftliche Bereiche wo das möglich ist?

Die nach meiner Meinung überzeugende Antwort: Im Sport, Das trifft für alle                                                                                                                               Disziplinen in der Leichtathletik zu, wo Leistungen exakt nach                                                 m, sec., kg gemessen werden können. Aber auch  Mannschaftsdisziplinen wie z.B. Fußball können nach den erzielten Toren exakt bewertet werden

Kann man nun eine Übertragung auf intellektuelle Leistungen rechtfertigen? Ich meine ja

Eine Brücke zu dieser Ansicht kann im Schachsport gesehen werden,

Es besteh also keine Zweifel, dass im Sport Leistungen exakt bewertet werden können und eine Übertragung trotz vieler Schwierigkeiten auf intellektuelle Leistungen möglich ist.

Der Vergleich mit dem Sport eröffnet zudem Möglichkeiten das Leistungsvermögen großer Gemeinschaften qualitativ und quantitativ zu erfassen und zu beurteilen.

Das ist nach der altbewährten Gauß-Verteilung möglich. Nach meinen praktischen Erfahrungen in meinem Berufsleben können die Ergebnisse  von Brainstorming zum Beispiel nach folgender Grobeinschätzung bewertetet werden: Sehr wenig unbrauchbare Vorschläge,Teilnehmer nehmen die Rolle von Statisten ein, viele Vorschläge, die sich an Bekanntem orientieren, aber auch nur sehr wenige wirklich originelle Vorschläge. Könnte man die Zielstellung  einer Brainstorming-Sitzung oder eines Ideenwettbewerbes in eine exakte Kenngröße kleiden, etwa in eine Realisierungsangabe oder zum Realisierungsaufwand für einen Lösungsvorschlag in Euro, bin ich überzeugt, dass die Ergebnisse einer solchen umfangreichen Expertenbefragung  einer Gauß-Verteilung gehorchen würden.

Die besondere Schwierigkeit diese Ansichten zu vermitteln besteht darin, dass für die unterschiedlichen Problemfälle schwer unstrittige Kennziffern beigebracht werden können und zudem in der  öffentlichen Meinungsbildung der Gebrauch der Gauß- Verteilung bei der fachlichen Argumentation vorwiegend linksorientierten Angriffen ausgesetzt ist.

Hier kann wieder das Beispiel Sport weiterhelfen.

Der Vergleich mit dem Sport ist zugleich ein Argument für die Anwendung der Gauß-Verteilung bei der Beurteilung gesellschaftlicher Prozesse. Auf Grund der unstrittigen Kennzeichnungsmerkmale Sekunden, Meter, Kilogramm sind Zweifel polemischer Art an der Gültigkeit der Gauß-Verteilung nicht möglich.

Ich bin überzeugt, dass man aus den vielen Daten (Zeitwerte), die ein Marathonlauf hergibt zum Beispiel, eine exakte Gauß-Verteilung konstruiert werden kann. Ein gewichtiges, uns erkenntnistheoretisch prinzipielles Argument  für die Beurteilung der Leistungsfähigkeit 

die gegenwärtige vordergründige Ausrichtung der wirtschaftlichen Tätigkeit in Richtung Netzwerktechnik und Bereitstellung eines umfangreichen Datenangebotes (Clouds) bewegt sich an den Realitäten vorbei. Nach wie vor ist es für die Sicherung des wissenschaftlich-technischen Fortschrittes entscheidend die Kader ausfindig zu machen, die mit dem verbesserten Informationsangebot etwas anzufangen wissen.

Weder Clouds noch Netzwerke generieren im Selbstlauf neue Erkenntnisse und kreative Impulse.

Offensichtlich stehe ich mit dieser Ansicht gegen den Rest der Welt, im Besonderen 

gegen die Arbeitsrichtung der Competence-site allein

Aus Beispielen aus meinen Berufsleben, als Leiter einer kleinen Entwicklungsabteilung habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass sich die Verhaltensstrategien der Menschen nicht ändern. Nach Ben Akiba, einem Weisen aus dem Morgenland, ist Alles schon einmal da gewesen.

Mit dem Bewusstsein, dass ich mich nicht ändern kann und auch nicht ändern will, stelle ich mich dennoch als Diskussionspartner hier auf den Competence-site zur Verfügung.

 

Fachlicher Lebenslauf

Geb.; 08. 05. 1933

1951 Abitur an der Oberschule Eilenburg

1959 Abschluss Physikstudium an der Martin-Luther-Universität in Halle

Thema der Diplomarbeit: Durchflußmengenmessung mittels Ultraschall

1962 Leiter des so genannten Physikalischen Labors im damaligen Elektrochemischen Kombinat in Bitterfeld.

Ab 1970 Leiter einer Entwicklungsgruppe in einer ingenieurwissenschaftlichen Abteilung der Forschung im Chemiekombinat Bitterfeld (Nach Eingliederung der Farbenfabrik Wolfen in das Bitterfelder Kombinat). Aufgabengebiet: Entwicklung von Messgeräten

1974 externe Promotion an der Karl-Marx-Universität Leipzig, Thema der Arbeit:

Untersuchungen zum gelchromatographischen Trennprozess.

Ab 1980 war ich dann Abteilungsleiter (45 Mitarbeiter, Entwicklung von Automatisierungsmitteln) in einem neugebildeten Fachbereich Automatisierungstechnik.

Meine Erkenntnisse zum Thema Ideenfindung hatte ich, wie damals üblich, im Zuge meiner Promotion als Belegarbeit für das Fach Marxismus-Leninismus unter dem Titel „Kreativität und Wettbewerb „1973 niedergelegt. In diese Arbeit waren auch praktische Erkenntnisse mit Brainstorming eingeflossen.

Immerhin war zusammen mit einem Mitautor eine Veröffentlichung in einer DDR-Fachzeitschrift geplant, in die meine Vorstellungen eingearbeitet waren  Diese Veröffentlichung wurde mit der Wende hinfällig

Nach der Wende hatte meine Frau zusammen mit mir eine Pension aufgebaut und erfolgreich betrieben.  Aus dem Pensionsbetrieb hatte ich eine touristische Aufgabenstellung aufgegriffen die eine touristische Vermarktung der so genannten frühen Bernsteinstraße zum Ziel hatte. Umfangreiche Informationen dazu unter

< www.bernsteinstrasse.de >

Dialog
 
Ihr Beitrag zu Dr.rer.nat Martin Schweiger
Publizieren

Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.

Aktuelles von Dr.rer.nat Martin Schweiger (12)
Seite: 1 | 2 | 3 | >
  • Martin Schweiger
    Martin Schweiger ist Autor von RE:RE: ( 3 ) Epilog: Inspirationsquellen für Enterprise 2020?

     Sehr geehrter Herr Pinnow, genau das, Altes neu zu überdenken, meine ich mit meinem Beitrag vom 02. 02 12,  Ich meine, das der unmittelbare Wettbewerb neuer und alter Schwerpunkt der Gestaltung des Wirtschaftslebens und, jetzt neu, des Netzausbaues sein sollte. Ich fürchte, dass dieser einfache Gedanke durch das wachsende Informations-und...

  • Martin Schweiger
    Martin Schweiger ist Autor von Challenges- Garanten der Wahrheit

    Challenges ---Garanten der Wahrheit und Anfang neuer gesellschaftlicher Entwicklungen Gegenwärtig erlebe ich die Beschwörung der Allmacht des Informationsangebotes, die mit dem Begriff „Cloud“ allgegenwärtig ist, und kaum einen Widerspruch duldend,  von mir zur Kenntnis genommen wird. Dürfen dennoch die Assoziationen, die dieser Begriff...

  • Martin Schweiger
    Martin Schweiger ist Autor von RE: ( 2 ) Warum Initiativen 2020?

    Ideenfindung - Gauß-Verteilung contra Empirie Sehr geehrter Herr Dr. Felser,  Zunächst  möchte ich mich bedanken, dass meine alten Beiträge im Competence-Report beachtet worden sind. Ich würde mich freuen, darin einen Hinweis  sehen zu können, dass Grundwahrheiten der Ideenfindung in künftige Initiativen berücksichtigt werden. Die in meinen...

  • Martin Schweiger
    Martin Schweiger ist Autor von RE: Ihre Erwartungen an Competence Site?

    Ich würde mich freuen, wenn eine vertiefende Kooperation mit Hoch- und Fachschulen durch Diskussion auf der Competence Site (Wissensorganisation) ausgelöst werden könnten zum Beispiel: Untersuchungen zur Aufdeckung von Parallelen bei der Talentsuche im Sport und in der Forschung Erarbeitung von Vorschlägen zur Organisation der Erfassung von...

  • Martin Schweiger
    Martin Schweiger ist Autor von RE: Ihre aktuellen Projekte / Aktivitäten?

    Ich versuche zur Zeit Werbung für mein Buch zu betreiben. Als Einzelkämpfer bin ich dabei sicher nicht sehr effektiv. Mit dem Buch möchte ich vor Allem etwas im volkswirtschaftlichem und politischen Sinne nach vorn zu bewegen und wäre für jede Kooperation dankbar. Man kann mit glauben, dass es mir altersbedingt um die Sache geht und nicht um eine Profilierung

Alle Objekte / Netzwerke
Webseite
Verfasste Dokumente (12)
Seite: 1 | 2 | 3 | >
  • Martin Schweiger
    RE:RE: ( 3 ) Epilog: Inspirationsquellen für Enterprise 2020?

     Sehr geehrter Herr Pinnow, genau das, Altes neu zu überdenken, meine ich mit meinem Beitrag vom 02. 02 12,  Ich meine, das der unmittelbare Wettbewerb neuer und alter Schwerpunkt der Gestaltung des Wirtschaftslebens und, jetzt neu, des Netzausbaues sein sollte. Ich fürchte, dass dieser einfache Gedanke durch das wachsende Informations-und...

  • Martin Schweiger
    Challenges- Garanten der Wahrheit

    Challenges ---Garanten der Wahrheit und Anfang neuer gesellschaftlicher Entwicklungen Gegenwärtig erlebe ich die Beschwörung der Allmacht des Informationsangebotes, die mit dem Begriff „Cloud“ allgegenwärtig ist, und kaum einen Widerspruch duldend,  von mir zur Kenntnis genommen wird. Dürfen dennoch die Assoziationen, die dieser Begriff...

  • Martin Schweiger
    RE: ( 2 ) Warum Initiativen 2020?

    Ideenfindung - Gauß-Verteilung contra Empirie Sehr geehrter Herr Dr. Felser,  Zunächst  möchte ich mich bedanken, dass meine alten Beiträge im Competence-Report beachtet worden sind. Ich würde mich freuen, darin einen Hinweis  sehen zu können, dass Grundwahrheiten der Ideenfindung in künftige Initiativen berücksichtigt werden. Die in meinen...

  • Martin Schweiger
    RE: Ihre Erwartungen an Competence Site?

    Ich würde mich freuen, wenn eine vertiefende Kooperation mit Hoch- und Fachschulen durch Diskussion auf der Competence Site (Wissensorganisation) ausgelöst werden könnten zum Beispiel: Untersuchungen zur Aufdeckung von Parallelen bei der Talentsuche im Sport und in der Forschung Erarbeitung von Vorschlägen zur Organisation der Erfassung von...

  • Martin Schweiger
    RE: Ihre aktuellen Projekte / Aktivitäten?

    Ich versuche zur Zeit Werbung für mein Buch zu betreiben. Als Einzelkämpfer bin ich dabei sicher nicht sehr effektiv. Mit dem Buch möchte ich vor Allem etwas im volkswirtschaftlichem und politischen Sinne nach vorn zu bewegen und wäre für jede Kooperation dankbar. Man kann mit glauben, dass es mir altersbedingt um die Sache geht und nicht um eine Profilierung

Alle Verfasste Dokumente