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  •   Fallstudie / ProjektreferenzEinführung einer Supply- Chain-Management-Software
    Die Entwicklung des IT-gestützten Supply-Chain-Managements bei Greiner Tool-Tec ist ein Beispiel dafür, wie Fortschritt in der Software und die Optimierung der Prozesse wechselseitig für einen immer effizienteren Einsatz der Ressourcen eines Unternehmens sorgen.
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  •  von  | 
    14.9.2010
    Die Liquiditätssicherung und die Reduzierung des Working Capital ist für viele Unternehmen zum wichtigsten Thema geworden. Eine konsequente und nachhaltige Bestandsoptimierung ist heute die beste Möglichkeit, um kurzfristig Liquidität für Ihr Unternehmen zu schaffen und dabei Kosten zu sparen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt dabei in der ganzheitlichen Betrachtung aller Bestandsarten über die gesamte Supply Chain hinweg und in der Anwendung effektiver Methoden. Die Erfolge unserer Kunden - Reduzierung der Kapitalbindung durch Bestände in wenigen Wochen Die Erfahrung unserer Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen zeigt, dass mithilfe der Wassermann-Methodik eine Bestandsreduzierung von 20-30 Prozent innerhalb nur weniger Wochen möglich ist. Mit Hilfe der „FlexMax“-Strategie können die Bestände in einem Zeitraum von 6-12 Monaten zwischen 30 und 50 Prozent reduziert werden. Dies führt zu einer deutlichen Reduktion von kostenintensiver Kapitalbindung und zu einer signifikanten Liquiditätssteigerung. Sichere und schnelle Zielerreichung mit der Methode „Quick-Wins-Bestandsoptimierung“ Mit der Methode „Quick-Wins-Bestandsoptimierung“ bietet die Wassermann AG ein umfassendes Vorgehen zur Bestandsreduzierung, welche die Unternehmensbereiche Einkauf, Produktion, Planung, Distribution/Logistik und Vertrieb auf ihr Liquiditätsoptimierungspotenzial beleuchtet. Alle Bestandsarten Ihres Unternehmens wie Rohmaterial, Halbfertigwaren, Fertigwarenbestand, Handelsware, Umlaufbestände sowie Hilfs- und Betriebsstoffe werden mithilfe einer in der Praxis entwickelten und erprobten 120 Punkte-Checkliste von unseren erfahrenen Beratern beleuchtet. Bestandsreduzierung ist mehr als die Pflege der Dispositionsparameter Die Optimierung der Bestände geht dabei weit über gewöhnliche Dispositionsparameterchecks hinaus und erfolgt unter Berücksichtigung der bereichsübergreifenden Zusammenhänge des Unternehmens. Im Rahmen eines Intensivworkshops, an dessen Ende die ersten Sofortmaßnahmen schon umgesetzt sind, werden ein detailliertes Bestandsmonitoring sowie ein konkreter Aktionsplan aufgesetzt und anschließend gemeinsam realisiert. Das Vorgehen der Wassermann Berater entspricht einer umsetzungsorientierten und nachhaltigen Arbeitsweise mit detaillierter Fokussierung der gesamten Organisation des Kunden auf das Thema Liquiditätsmanagement. Strukturelle Reduzierung des Working Capital durch konsequente Flexibilisierung Ihrer Supply Chain mit der „FlexMax-Strategie“ Eine strukturelle Senkung Ihres Working Capital erfordert die konsequente Flexibilisierung Ihrer Beschaffungs-, Produktions- und Distributionsprozesse. Die Wassermann „FlexMax-Strategie“ ist ein bewährter und erprobter Ansatz, die Flexibilitätspotenziale in Ihrer Supply Chain zu identifizieren und in kurzer Zeit sicher und stabil zu adressieren. Für eine weitgehende Flexibilisierung sind dabei oftmals Details entscheidend. Die kreative Kombination von Best-Practice-Methoden in den verschiedenen Bereichen Ihrer Supply Chain ermöglicht die Realisierung von deutlichen Bestandseinsparungen ohne großen Investitionsaufwand. Kurzfristige Transparenz schafft Spielraum für Optimierung Nicht selten sind große Teile des Bestandes als Fertigwaren oder Servicebestände im Logistiknetzwerk gebunden. Insbesondere für diese Bestände scheitert der Abbau jedoch an wenig transparenter Bestandsführung, häufig verursacht durch eine heterogene Systemlandschaft mit dem Einsatz verschiedenster Systeme von Excel bis SAP. Erst eine umfassende Transparenz aller Bestände entlang der gesamten Supply Chain und über alle Lagerorte und Tochtergesellschaften hinweg erlaubt das wirkliche Potenzial zu erkennen und anzugehen. Neben praxiserprobten und nachhaltigen Methoden ist für die Bestandstransparenz der effiziente Einsatz von Informationstechnologie ausschlaggebend. Das Wassermann Inventory (WIN) System ist eine sehr einfache und flexible Lösung zur kurzfristigen Erfassung und Darstellung des gesamten Bestandes im Unternehmen während eines Bestandoptimierungsprojektes. Ein wesentlicher Pluspunkt dabei ist der einfache Import aller notwendigen Unternehmensdaten, unabhängig vom verwendeten System. Basierend auf ausgewählten Optimierungsalgorithmen bietet die WIN-Lösung eine leistungsfähige Möglichkeit pro Artikel und Standort die ideale Bestandshöhe, Losgröße und den jeweils idealen Bestellzeitpunkt sowie den optimalen Sicherheitsbestand zu ermitteln – ohne jegliches Versorgungsrisiko. Die positiven Erfahrungen unserer Kunden zeugen von einer deutlichen Reduzierung des Working Capital und der einhergehenden Liquiditätssteigerung nach Projektabschluss, die sie zu WIN-nern in der Krise gemacht haben.
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  • Antrieb – das ist Johann Soders Kernkompetenz. Als Geschäftsführer Technik der SEW Eurodrive GmbH & Co. KG verzahnt der engagierte Manager die Produktion von Antrieben streng wertschöpfungsorientiert. In jeder Sekunde seines Vortrages ließ Johann Soder die Besucher der Vision-Days spüren: Business Excellence kennt und duldet keinen Stillstand – sie muss ständig weiter verbessert werden. Das neue SEW Eurodrive Großgetriebewerk in Bruchsal lebt diesen dynamischen Ansatz durchgängig – von der Echtzeitplanung in wayRTS bis hin zum Layout der gesamten Anlage „Wertschöpfung ist nur das, was der Kunde bereit ist zu zahlen“. Johann Soder ist ein Mann der klaren Worte. Als technischer Geschäftsführer bei SEW Eurodrive hat er im Großgetriebewerk Bruchsal die gesamte Fertigung der vielfältigen Antriebs- und Automatisierungslösungen von Auftragseingang und Kapazitätsplanung bis hin zur Auslieferung prozessoptimiert. Wie sich im Verlauf seines Vortrages zeigen sollte, macht der dynamische Manager auf diesem Wege auch vor dem Fabrik-Layout nicht Halt. „Visionen von gestern sind der Standard von morgen“, erklärte Soder sein Motto und verstand es, in seinem Vortrag das Publikum der Vision-Days mitzureißen Lean, leaner, leanest – Produktion muss Mehrwert schaffen Nach kurzer Vorstellung des Unternehmens samt Standorten, Produkten und Werten ging Soder gleich in medias res: „Um unseren Unternehmenswert in den Augen der Kunden zu steigern, mussten wir – auch im Interesse einer höheren Innovation – unsere Wertschöpfungsprozesse in der Fertigung viel enger verzahnen und aufeinander abstimmen. Das erklärte Ziel: Lean Production, die mit 95 Prozent ihrer Aktivitäten tatsächlich Wert für den Kunden erzeugt.“ Doch leicht zu erreichen war dieses Ziel für Soder und sein Team nicht. Ein Problem dabei waren interne Kompetenzrangeleien. Einzelne Unternehmensbereiche schotteten sich ab oder leisteten Widerstand gegen den notwendigen Wandel – dem Nicken der Zuhörer zufolge eine häufiger vorkommende Hürde in den Unternehmen. Doch andererseits lassen sich solche Veränderungen nur unter Beteiligung der Menschen erzielen. Soders Lösung: „Bei allen Optimierungsmaßnahmen habe ich die Mitarbeiter immer wieder aufgefordert, sich aktiv einzubringen, Tag für Tag nach Verbesserungen zu suchen und diese aktiv umzusetzen.“ Wichtig dabei: „Alle Verantwortlichkeiten müssen klar benannt und eindeutig zugeteilt sein. Und überhaupt: Manager gehören in die Fabrik, müssen deren Prozesse ständig kritisch prüfen und für die Mitarbeiter in der Produktion täglich präsent sein!“ Als Ziel gab Johann Soder daher die durchgängig wertstromgerichtete Prozessoptimierung vom Lieferanten bis zum Kunden aus: „Kurz: pure Konzentration auf die Wertschöpfung.“ Dabei gilt es, die traditionelle Ausrichtung auf Funktionsbereiche zu überwinden, da diese nur funktionsfixierte und damit isolierte Verbesserungen erzielt. Dies führte auch bei SEW in der Vergangenheit zu kontraproduktiver Methodenwillkür und Ressourcenverschwendung. Seine Empfehlung an das Auditorium der Vision-Days: „Um auf dem Weg zur Business Excellence Erfolg zu haben, müssen Sie den Mobile-Effekt berücksichtigen: Verändert sich ein Teil des Systems, hat dies Auswirkungen auf alle anderen Teile des Systems.“ Und sein zweiter Tipp: Intelligent ist einfach. Form follows flow: das neue SEW Großgetriebewerk Bruchsal Elektrisiert verfolgten die Zuhörer, wie Soder diese Prinzipien bis in das Layout des neuen SEW Großgetriebewerks in Bruchsal verfolgte. Statt einer langgestreckten Halle, in der Produktionsschritte nur relativ starr und nicht optimal angeordnet werden können, lassen sich im neuen SEW Werk alle Material-, Fertigungs- und Lieferströme in logisch zusammengehörende Teilprozesse bündeln. Ein neuartiges Auftragszentrum – im Zentrum des Fabrikgebäudes untergebracht – koordiniert und harmonisiert diese Teilprozesse, führt sie dann und so zusammen, wie es für den Fertigungsablauf am günstigsten ist. Ein Fabrikgrundriss, der sich einzig und allein am Workflow und an der Prozessoptimierung ausrichtet? Auch die erfahrensten Supply Chain Manager im Publikum zeigten sich angesichts der präsentierten Werksbilder beeindruckt. Wassermann Cockpit Solution: schlank per Auftragszentrum Das Auftragszentrum als Herzstück des neuen Werkes realisierte SEW Eurodrive in Zusammenarbeit mit der Wassermann AG. „Als Planungs- und Steuerungssystem führten wir wayRTS ein“, erläuterte Soder. „Rund um das Auftragszentrum gruppieren sich die flexiblen, prozessorientierten Small Factory Units – von Logistik über Montage, Fertigung und Disposition bis hin zu Einkauf, Konstruktion, Kalkulation und Vertrieb. Diese Einheiten bilden mit ihren Kernkompetenzen und Auftragsnetzen ein Produktionslogistiknetzwerk. Alle Units kaufen untereinander Leistungen ein und rechnen leistungsbezogen ab. Das macht uns lean.“ So lassen sich im Werk auch komplexe Prozesse wie Assembly to Order (ATO) und Engineering to Order (ETO) anbieten. Wo es früher die üblichen Zielkonflikte, unklare Verantwortlichkeiten sowie Probleme mit Engpässen und intransparenten Grunddaten sowie eine fehlende Visualisierung der Gesamtplanung gab, werden Prozesse heute über das Auftragszentrum mit dem APS-System wayRTS in Echtzeit geplant und gesteuert. Die Wassermann-Software verschafft SEW die Transparenz über den Gesamtprozess von Auftragseingang über Engineering und Produktion. Durch die Visualisierung von Materialverfügbarkeit, Produktions- und Engineering-Kapazität wird eine Synchronität aller Prozesse über die gesamte Wertschöpfungskette gewährleistet. Dieser Ganzheitliche Planungsansatz versetzt SEW in die Lage die einzelnen Prozessteilnehmer punktgenau anzusteuern. Wandlungsfähige Prozesse Als Cockpit der Fabrik bündelt das Auftragszentrum alle planerischen und koordinatorischen Kernaufgaben im Großgetriebewerk Bruchsal. Den Supply Chain Managern im Auftragszentrum obliegt die Steuerung des gesamten Leistungsprozesses – und sind als zentrale Ansprechpartner ausdrücklich auch für Terminbestätigung und Aufträge im Bereich Engineering to Order verantwortlich. „Die ganzheitlich vernetzte und effiziente Steuerung aller Leistungsprozesse garantiert rückstands-, engpass- und verschwendungsfreie Geschäftsabläufe“, fasste Soder die neuen Organisationsstrukturen zusammen. „Die diskontinuierlichen, nicht harmonisierten Prozesse der Vergangenheit haben wir mit wayRTS erfolgreich eliminiert – zum Nutzen des Kunden sowie zur Stärkung unserer eigenen Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit.“
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current time: 2014-09-17 01:29:22 live
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