Der globale Wettbewerb der Standorte und die Wirtschaftskrise erhöhen den Kostendruck und den Zwang zur Prozessverschlankung. Das Neue an der „2. Welle Lean“ und die Erfolgsfaktoren wurden in sieben Thesen beschrieben. Hervorgehoben wird dabei, wie Prozesse visualisiert werden, sodass gezielt optimale, robuste und standardisierte Lösungen umgesetzt werden können. Der Optimierungsbereich umfasst dabei längst nicht mehr nur die Materialflüsse, sondern auch Indirekte Prozesse und globale Wertströme. Lean Supply Chains verlangen eine Optimierung von Netzwerken und nicht mehr nur die Betrachtung einer Lieferanten-Werk-Relation. Zusammen mit den Lieferanten und Dienstleistern sind die Lieferketten partnerschaftlich zu optimieren. Ein weiterer Hebel für Lean liegt im Frontloading. Das heißt, es ist in frühen Phasen an den Ursachen anzusetzen. Die sequenzielle Planung von Produkt und Prozess gilt es aufzuheben. Anschaulichkeit ist dabei das entscheidende Prinzip in der Planungsphase. Lean benötigt aber auch Leadership für eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung. Das Management ist als Coach des Veränderungsprozesses gefragt.
Erschienen in ZWF - Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb, mit freundlicher Genehmigung der Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG. ZWF - Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb können Sie hier bestellen.
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