Communities liegen voll im Trend und erleben derzeit einen Nutzeransturm. Gleichzeitig gewinnt das Einkaufen im Internet immer weiter an Akzeptanz. Da ist es naheliegend, diese Entwicklungen zusammenzuführen und E-Commerce in Communities zu bringen - gerade in Zeiten, in denen sich der Wettbewerb unter Online-Shops und Online-Marktplätzen verstärkt und die händlergetriebenen, shopzentrierten und angebotsorientierten E-Commerce-Plattformen ihre Optimierungsmöglichkeiten weitgehend ausgereift haben. Denn in der kundengetriebenen, nachfrage- und käuferorientierten Verzahnung von E-Commerce und Communities steckt ein riesiges Potenzial. E-Commerce in der Community bedeutet, den eigenen E-Commerce-Shop, den Online-Marktplatz oder Teile davon durch den Einsatz von Widgets oder eigener Applikationen in verschiedene Community-Plattformen zu integrieren. Es bieten sich also neue Werbe- und Verkaufskanäle in einem hoch innovativen und sich rasant entwickelnden Markt. Händler und Portalbetreiber können von den geänderten Gewohnheiten der User wie der Suche nach Interaktion, nach sozialen Elementen und Unterhaltung beim Stöbern und Shoppen profitieren und - statt auf die eigenen Produkte und Angebote fokussiert zu sein - einen Austausch zwischen den Usern ermöglichen. Da über die Community-Mitglieder im Regelfall genügend relevante Informationen vorhanden sind, lässt sich die Zielgruppe zudem sehr genau ansprechen. Hierbei wird der klassische Begriff des Affiliate Marketings aufgebrochen: Statt statischer Werbemittel kommen nun dynamische, flexible und usergenerierte Formen ins Spiel - eine Art Affiliate Marketing 2.0. Wie Unternehmen E-Commerce erfolgreich in Communities bringen können und welche Erfolgskriterien dabei berücksichtigt werden müssen, zeigt der folgende Artikel, der sich hauptsächlich auf eine Spezialkategorie der Widgets konzentriert: die Social Network Applications.
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