Rubel und Real – Zinsen plus Währungsgewinne
Mit Zins Zertifikaten können Anleger gleich doppelt profitieren.
Wenn der Ölpreis steigt, freuen sich Rubel und Real. Denn beide Devisen gehören zur Gruppe der so genannten Rohstoffwährungen. Ihr Wechselkurs, vor allem gegenüber dem US-Dollar, wird stark von der Entwicklung der Rohstoffpreise bestimmt. Steigen diese, weckt das die Investitionen ausländischer Kapitalgeber in Russland und Brasilien. Die Nachfrage nach Rubel und Real steigt, sie werten auf. Eine Entwicklung, die die Anlegerszene seit einigen Wochen erneut beobachten kann. Der Anstieg des Ölpreises der Sorte WTI von 45 US-Dollar je Barrel im März auf nun mehr als 70 US-Dollar hat auch den Rubel und den Real beflügelt. Forciert wird diese Entwicklung durch Carry Trades. Dabei nehmen Investoren Kredite in Ländern mit niedrigen Zinsen auf, etwa in Japan oder in den USA, und legen diese in Ländern mit hohen Zinsen an. Und dazu zählen eben auch Russland und Brasilien. Mit Leitzinsen von elf Prozent bzw. 8,75 Prozent ein lukratives Geschäft. Angenehmer Nebeneffekt: Durch die Carry Trades kommen Rubel und Real unter weiteren Aufwertungsdruck, was die Gewinne der Investoren zusätzlich antreibt.
Mit Zins Zertifikaten können Anleger an der Entwicklung partizipieren. Vergleichsweise hohe Zinsen und die Aussicht auf Währungsgewinne machen diese Papiere derzeit sehr interessant.
Aus dem Inhalt:
- Schwerpunktthema: Indonesien – asiatischer Newcomer
- Neuemissionen: MINI Long Zertifikate auf den Ölpreis
- Aktienmonitor: Gesundheitsbranche mit dem Schweizer Pharmawert Roche
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