Brüssel/ Düsseldorf, 04. März 2009 ‑ Die Europäische Kommission berät derzeit über Maßnahmen
zum Bürokratieabbau in der Rechnungsstellung. Im Zuge der Überprüfung der Mehrwertsteuer-
Vorschriften wird so auch über eine Gleichbehandlung von Rechnungen auf Papier und in
elektronischer Form beraten. Damit würde die Pflicht zur qualifizierten elektronischen Signatur (QES)
beim Austausch von Rechnungen zwischen Unternehmen, wie sie derzeit noch vom deutschen
Gesetzgeber vorgeschrieben wird, entfallen. Mit der vorgeschlagenen Richtlinie soll die
Rechnungsstellung sowie der schnelle Wechsel zu kostensparenden elektronischen Rechnungen
vereinfacht werden.
Durch die neue Regelung könnten Unternehmen laut Europäischer Kommission jährlich bis zu 18
Milliarden Euro einsparen. Zuvor müssen allerdings noch der Europäische Rat und das
Europaparlament zustimmen sowie im Anschluss die Umsetzung in nationales Recht erfolgen ‑ ein
Gesetz könnte daher nicht vor 2013 in Kraft treten.
Unternehmen, die von den Einsparpotenzialen der elektronischen Rechnung profitieren möchten,
können dies jedoch schon vorher. Mit einem Dienstleister wie Itella können die Kostenvorteile und
Optimierungspotenziale direkt genutzt werden. Itella übernimmt dabei auch die derzeit noch
vorgeschriebene Erstellung und Verifizierung der QES. Statt in eigene Infrastruktur und Abläufe etwa
bezüglich der Signatur zu investieren, nutzen Unternehmen hier einen on demand Service, der
jeglicher Veränderung in Technik und Rechtsvorschriften kontinuierlich angepasst wird.
„Die Kommission hat es vorgerechnet: Man sollten auf keinen Fall warten, um von den Vorteilen
elektronischer Rechnungslegung zu profitieren“, erklärt Raimund Schlotmann, Geschäftsführer von
Itella in Deutschland. „Ein guter Dienstleister bietet hier sofort einsetzbare Lösungen und eine
ganzheitliche Optimierung. Elektronische Rechnungsprozesse nur unter dem Blickwinkel der Signatur
zu betrachten, greift viel zu kurz. Vielmehr geht es um nachhaltige, umfassend optimierte Prozesse
über alle Rechnungskanäle hinweg sowie um eine effiziente und flexible Migration zu einer
automatisierten Rechnungslogistik.“
Über Itella:
Itella ist Europas führender Anbieter für Dokumenten- und Informationslogistik insbesondere im Bereich von
Rechnungsprozessen. Das Unternehmen bietet eine einzigartige Kombination aus rund 40 Jahren Erfahrung im
klassischen Archiv- und Print-Outsourcing und modernster Technologie für den elektronische Dokumenten- und
Datenaustausch. Muttergesellschaft der Itella Deutschland ist die Itella-Gruppe, hervorgegangen aus der Finnischen
Post. Der Geschäftsbereich Information Logistics von Itella agiert mit 1.700 Mitarbeitern in 14 europäischen Ländern und
erwirtschaftet einen Umsatz von fast 250 Millionen Euro, davon etwa 55 Millionen und 250 Mitarbeiter in Deutschland.
Hier ist Itella in den drei Niederlassungen Düsseldorf, Frankfurt am Main und München aktiv. Weitere Informationen sind
unter www.itella.de und www.itella.com zu finden.
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