Rezension: Anwaltsstrategien im verkehrsrechtlichen Mandat
Anspruchsgrund und Schadenshöhe - von der Anmeldung der Ansprüche bis zum ProzessEinleitend skizziert der Autor zunächst die Entwicklung der zentralen Haftungsnorm des Kraftfahrzeughalters (§ 7 StVG). Er beginnt mit der Klärung von berufrechtlichen Fragen, etwa ob der Anwalt einen oder mehrere Geschädigte aus einem Verkehrsunfall vertreten darf. Danach werden die physikalische Grundlagen wie die Bremswegberechnung sowie die Beweislastregelungen im Straßenverkehr erläutert. Es folgen relevante Bestimmungen der StVO zum Verhalten der Kraftfahrer und einige Rechtsprechungsfälle zum Anscheinsbeweis bei typischen Verkehrsgeschehen. Danach werden die Anspruchsgrundlagen für die Haftung von Halter (§ 7 Abs. 1 StVG) und Fahrer (§ 18 Abs. 1 StVG) erörtert. Anschließend stellt der Autor die wesentlichen Normen zum Mitverschulden (§§ 9 StVG, 254 BGB) und zur Schadensverursachung durch mehrere Kraftfahrzeuge (§ 17 StVG) vor und gibt einige Beispiele der Haftungsquotenbildung. Der Kinderunfall und der Unfall mit Ausländerbeteiligung werden ebenfalls thematisiert. Der Verkehrshaftpflichtprozess ist Gegenstand des nächsten Kapitels. Nachfolgend befasst sich der Autor mit den im Verkehrszivilprozess bedeutsamen Sachverständigenbeweis (§§ 402 – 414 ZPO). Auf die wesentlichen Bestimmungen zur Verjährung (§§ 14 StVG, 195 BGB) wird auch hingewiesen. Dann betrachtet der Autor die anwaltlichen Vergütungsansprüche für die außergerichtliche Mandatsbearbeitung näher. Schließlich werden die Ansprüche bei Körper- und Sachschäden (z.B. Unterhalt, Schmerzensgeld, Haushaltsführungs-, Erwerbs-, Fahrzeugschaden, etc.) erläutert.
-
0.01 MB
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.



