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Demographischer Wandel und seine Auswirkungen auf die sozialen Sicherungssysteme sowie die Folgen für die familiäre Versorgungssituation

Demographischer Wandel und seine Auswirkungen auf die sozialen Sicherungssysteme sowie die Folgen für die familiäre Versorgungssituation
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Ansprechpartner Thorsten Scherer
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Weniger Familienrückhalt: Senioren zunehmend auf sich gestellt 
— Die Großfamilie als Auffangbecken im Alter – darauf ist längst kein Verlass mehr. Künftig sind die Alten auf fremde Hilfsdienste angewiesen. Doch die muss man sich erst einmal leisten können.

16. November 2011. Einsame, neue Welt: In den kommenden 50 Jahren wird Deutschland Prognosen zufolge demografiebedingt um ein Fünftel schrumpfen. Neben den Auswirkungen auf die sozialen Sicherungssysteme wie die gesetzliche Renten- und Pflegeversicherung hat diese Entwicklung auch Folgen für die familiäre Versorgungssituation. Denn anders als in Entwicklungs- und Schwellenländern wie etwa auf dem afrikanischen Kontinent oder in Südamerika, in denen aufgrund des Kinderreichtums die Großfamilie Rückhalt bietet, sind Ältere in den westlichen Industrieländern zunehmend auf sich selbst gestellt. Die Zahl der Einpersonenhaushalte steigt kontinuierlich. 
Schätzungen des Statistischen Bundesamtes zufolge wird der Anteil von Senioren bei den Singlehaushalten aufgrund der sinkenden Geburtenzahlen bis 2030 auf von derzeit 40 Prozent auf 43 Prozent steigen.

Zusätzlich entzerren sich auch oftmals die Lebensräume von Familien. Kinder zieht es meist berufsbedingt in die weite Welt. Doch für entfernt lebende Verwandte oder Berufspendler ist die Betreuung Älterer oder Pflegebedürftiger meist nicht zu stemmen. Laut einer Studie des F.A.Z.-Instituts kann sich entsprechend nur jeder fünfte Berufstätige vorstellen, die Rundum-Pflege für einen Familienangehörigen zu übernehmen. Daran wird auch das kürzlich verabschiedete Pflegezeitgesetz wenig ändern, das Arbeitnehmern ab 2012 ermöglicht, für die Betreuung Angehöriger beruflich kürzer zu treten.
 

Hilfsdienste boomen
Für viele ist also absehbar, dass sie bei einer Berufsunfähigkeit oder im Alter über Jahre hinweg auf fremde Hilfe angewiesen sind – sei es zunächst für einfache Tätigkeiten wie Einkaufen, Essen kochen, Putzen oder Fahrdienste über häusliche Pflege bis hin zur 24-Stunden-Betreuung.

 
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  • Thorsten Scherer
    Thorsten Scherer

    Als Leiter Vertriebs-/Online-Marketing im Konzernbereich Marketing der MLP Finanzdienstleistungen AG ist er verantwortlich für die externen Medien (Print und Online) sowie Sponsoring und Messen.

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