Riester-Rentenversicherungen passend für jeden Anlegertyp
Klassische Rentenversicherung versus Fondspolice— Ob klassische Rentenversicherung oder Fondspolice – Riester-Produkte gibt es passend für jeden Anlegertyp. Die Unterschiede im Überblick.
26. Oktober 2011. Wie schafft man es mit seinem Nachnamen in den Duden? Walter Riester, ehemaliger Bundesarbeitsminister, hat es vorgemacht: Vor gut zehn Jahren gab er der staatlich geförderten Zusatzrente seinen Namen und verewigte sich damit unter dem Buchstaben „R“ im deutschen Nachschlagewerk. Zu Recht, denn die Riester-Rente ist ein wichtiger Baustein in der Altersvorsorge geworden.
Anspruch auf die Förderung haben alle in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversicherte Arbeitnehmer und Beamte sowie deren Ehepartner. Damit sie die staatliche Förderung kassieren können, müssen sie einen Eigenanteil in Höhe von vier Prozent der im vorangegangenen Kalenderjahr erzielten Einnahmen leisten.
Für jeden Topf einen Deckel
Wer sich für einen Riester-Vertrag entscheidet, hat jedoch die Qual der Wahl – zwischen Rentenversicherungen, Fonds- und Banksparplänen sowie Bausparen. Besonders beliebt sind klassische und fondsgebundene Rentenversicherungen. Sie machen mit gut 10,5 Millionen Verträgen zwei Drittel aller Riester-Verträge aus. Welches Produkt das passende ist, hängt vor allem vom Anlegertyp und von der Vermögenssituation ab. Wer erben wird oder mit Einkünften aus Immobilienbesitz rechnet, ist flexibler als ein Niedrigverdiener, für den jeder Cent zählt. „Damit jeder Anleger am Ende den Riester-Vertrag bekommt, der optimal zu ihm passt, ist eine individuelle Beratung sehr wichtig“, sagt MLP-Vorsorgeexpertin Michelsen.
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