02.10.2014
Die Spielregeln praktischer Personalarbeit werden im Grunde nicht neu geschrieben. Unser aller Verhalten ändert sich: wir kommunizieren anders, wir informieren
uns anders, wir haben eine bestimmte Haltung zu Service-Standards und Responsiveness. All das tragen wir in den Arbeitsalltag, losgelöst von HR-Rollen und Aufgaben.

Man geht heutzutage davon aus, dass eine Kaufentscheidung bereits zu 70 % gefällt ist, bevor es zum telefonischen oder Online-Kontakt kommt. Wenn sich dies auf das Recruiting übertragen lässt, möchte dann der Bewerber auf Recruiter treffen, die Fragen nicht ausreichend beantworten können, da sie nicht ausreichend nahe am Business sind? Es darf keine Atmosphäre eines mittelmässigen Callcenters entstehen. Das schreckt gute Kandidaten ab.

Ähnlich im Talentmanagement. Wie komme ich auf spannende Projekte? Wie unterstützt mich hier HR? Ist sich HR der zukünftigen Herausforderungen im Unternehmen
bewusst und lebt die Unternehmensstrategie?

In der Realität findet man oft fehlende Transparenz. Diese Intransparenz ist auch wiederum das Gegenteil der impliziten Erwartungshaltung aus der Hoch-Verfüg-barkeitswelt, die wir geschaffen haben.

Diese Intransparenz muss durch intuitive Systeme unterstützt werden, die es ermöglichen direkt Aktionen anzustossen, wann immer, von wo aus immer.