Eines der wesentlichen Merkmale einer Service-orientierten Architektur: Sie muss flexibel an häufig wechselnde Anforderungen anpassbar sein. Die Grundlage, um SOA-Geschäftsprozesse auch effizient steuern zu können, sind die passenden Basistechnologien.
SOA ist beides, evolutionär und revolutionär. Die Wurzeln einer Software-Architektur, die leicht zu warten ist und sich in geordneten Bahnen an neue Gegebenheiten akklimatisieren kann, reichen weit zurück. Wer hier an Konzepte wie strukturierte und objektorientierte Programmierung denkt, liegt vollkommen richtig. Bekanntermaßen haben sich jedoch viele der damit verbundenen Vorstellungen nicht erfüllt. Mit SOA soll nun alles anders werden, und die Ausgangslage dafür ist recht gut. Im Gegensatz zu früheren Phasen stehen heute ausgereifte, plattformunabhängige Technologien beispielsweise Web-Services in vielerlei Ausprägungen, Messaging-Lösungen wie ESBs und XML-Varianten, aber auch neuere Ansätze wie AJAX (Asynchronous JavaScript and XML) und RIA (Rich Internet Application) bereit. AJAX verwendet bekannte Technologien wie HTML und JavaScript, um interaktive, Desktop-ähnliche Web-Anwendungen zu erstellen.
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