Während das Unternehmen (als Arbeitgeber) im Hinblick auf den hier gewählten Präferenz-Management-Ansatz als Objekt der Entscheidung bezeichnet wurde, gilt es, sich dem Entscheider selbst (= der Zielgruppe) zu nähern. Im Personalmarketing gilt, wie im klassischen Produkt- bzw. Dienstleistungsmarketing auch, dass die Zielgruppendefinition und die Kenntnisse über Zielgruppen eine unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg von (Personal-)Marketing-Konzepten darstellen. Betrachtet man die Praxis des Personalmarketings, so kann man durchaus feststellen, dass (bedingt) abgrenzbare Zielgruppen, wie z.B. Schulabsolventen, Hochschulabsolventen, Professionals/Spezialisten, Führungs- und Führungsnachwuchskräfte oder eine Differenzierung nach technischen und kaufmännische Zielgruppen u.a. bei der Marktkommunikation in unterschiedlichem Maße Berücksichtigung finden. Eine Zielgruppenbestimmung muss schlussendlich aus der Produkt- /Dienstleistungsentwicklung zurück extrahiert werden, d.h. in diesem Fall aus dem Unternehmen als Arbeitgeber. Da an dieser Stelle nicht die Gesamtthematik behandelt werden kann, sollen zwecks Sensibilisierung einige wenige wichtige Aspekte angesprochen und in Anbetracht des zunehmenden Wettbewerbs durchaus der Frage nachgegangen werden, inwieweit die heutige Zielgruppen-Fokussierung aufrechterhalten bleiben kann bzw. erweitert werden muss.
Lesen Sie hier diese Leseprobe aus dem Buch Personalmarketing 2.0 - Vom Employer Branding zum Recruiting von Prof. Dr. Christoph Beck. Mit freundlicher Genehmigung des Wolters Kluwer Verlags
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