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Beschreibung
Immer mehr Personalabteilungen rüsten sich im zweiten Quartal für ein Ende der Wirtschaftsflaute. Diesen Schluss legt der gestiegene Auftragseingang bei TMP Communication & Services, Wiesbaden, nahe. Laut Patric Cloos, Geschäftsführer des größten deutschen Beratungsunternehmens für Personalmarketing und -beschaffung, beschäftigten sich Personaler in den letzten beiden Monaten vermehrt mit ihrem Arbeitgeber-Image nach der Krise und dem Umgang mit fehlenden personellen Ressourcen. Zugleich zeichnet sich laut Cloos ab, dass die Krise Katalysator für tiefgreifende Veränderungen ist, die bereits vor dem Einbruch der Wirtschaft ihren Anfang genommen haben: „Der Markt für Personalmarketing und -rekrutierung wird nach der Krise nicht mehr derselbe sein.“ Hierzu registrieren die Experten von TMP Communication & Services derzeit sechs Trends:
1. HR-Webseiten
Immer mehr Unternehmen erkennen die Bedeutung der HR-Website für ihr Recruiting. Entsprechend steigt der Aufwand für die Darstellung als Arbeitgeber im World Wide Web – von der modernen Datenbanksuche über Mitarbeitervideos bis hin zur professionellen Gestaltung und der Einbindung von Web-2.0-Elementen. Der Aufwand, den HR-Verantwortliche hierfür treiben, ist in vielen Unternehmen bereits mit den Anstrengungen im Produktmarketing vergleichbar – und wird durch unabhängige HR-Website-Bewertungen wie dem Potentialpark-Ranking befeuert.
2. Web 2.0
Recruiting beschäftigt sich immer weniger mit der Frage: „Wen suchen wir?“. Die Frage der Zukunft heißt: „Welche Zielgruppe suchen wir – und wo können wir Sie treffen?“ Dahinter steht der Gedanke, sich langfristig bei einer Zielgruppe zu positionieren, um im Bedarfsfall kurzfristig zu rekrutieren. Personaler versuchen deshalb zunehmend, ihre Kandidaten unabhängig von Vakanzen kennenzulernen. Damit einher gehen neue Kommunikationskanäle: Plattformen wie Laufbahner, Xing, oder Twitter ermöglichen eine interaktive Kommunikation – Unternehmen kommen im wahrsten Sinne des Wortes mit ihren Kandidaten „ins Gespräch“.
3. Generation Y
„Generation Y“ klingt nach einer Erfindung von Trendforschern, ist aber für viele – und vor allem für verarbeitende – Unternehmen bittere Realität. Die Generation Y ist nach 1980 geboren, besonders leistungswillig, zeichnet sich durch eine bisher ungekannte Technologieaffinität aus und arbeitet lieber in virtuellen Teams statt in starren Hierarchien. Was sie will? Sie setzt auf langfristige Karriereperspektiven und vielfältige, bereichernde Erfahrungen innerhalb eines Unternehmens. Vor allem will die Generation Y aber Sinn und Erfüllung aus ihrer Arbeit ziehen. Personalabteilungen stehen vor der Herausforderung, diese Bedürfnisse zu befriedigen, indem sie die Tätigkeitsprofile, die Arbeitsplätze und die HR-Kommunikation auf diese Erwartungen anpassen – umso mehr, als die Wirtschaftskrise den Trend zur Frühverrentung von Arbeitnehmern stärkt und die Nachwuchsfrage mittelfristig deutlich verschärft.
4. Arbeitgebermarke
Arbeitsplatzsicherheit, transparente Kommunikation, Miteinander: Viele Arbeitgeberversprechen haben mit der Krise ihre Gültigkeit verloren. Dem müssen die Unternehmen mit der Anpassung ihrer Arbeitgebermarke Rechnung tragen. So reißt beispielsweise eine betrieblich bedingte Kündigungswelle tiefe Wunden in das Arbeitgeberimage – und die Narben werden für potenzielle Kandidaten lange Zeit sichtbar bleiben. Personalverantwortliche tun deshalb gut daran, schon jetzt vorbeugend Antworten auf berechtigte kritische Fragen zu suchen.
5. Employer Branding
Die Professionalisierung im Employer Branding erhöht den Druck auf HR-Verantwortliche, neue Wege zu gehen, um sich die Aufmerksamkeit der Zielgruppen zu sichern. Zugleich stehen sie vor der Herausforderung, ihre Darstellung als Arbeitgeber mit Glaubwürdigkeit zu untermauern. Bewegtbilder erfüllen beide Ansprüche – und werden immer häufiger für das Employer Branding eingesetzt. Eine beliebte Spielart sind Mitarbeitervideos: Als Blick hinter die Kulissen sind sie aus dem Leben gegriffen und profitieren von der besonders hohen Glaubwürdigkeit der eigenen Mitarbeiter. Zugleich entsprechen Videos dem Mediennutzungsverhalten vor allem junger Zielgruppen.
6. Personalwerbung
Die Botschaften in der Personalwerbung werden professioneller und intelligenter. Letzteres zeigt sich deutlich an der zunehmenden Differenzierung von Kampagnen nach Zielgruppen, dem erhöhten (auch finanziellen) Aufwand für professionelles Bildmaterial und dem Einsatz professioneller Texter und Grafiker. Damit nähert sich die Personalwerbung immer mehr der Produktwerbung an.
Über TMP Communication & Services GmbH
Als Beratungsunternehmen für Personalmarketing und -beschaffung liefert TMP Kommunikations- und Prozesskonzepte und sorgt für deren Umsetzung. Hierzu zählen Beratungs- und Serviceleistungen für Personalwerbung, Recruiting-Lösungen für Fach- und Führungskräfte, Employer Branding, Bewerberbetreuung- und -Vorauswahl, Hochschulmarketing und interne Kommunikation. In der Zentrale in Wiesbaden und den Vertriebsbüros in Hamburg, Berlin, Remscheid, Stuttgart und München beschäftigt TMP 50 Mitarbeiter.
1. HR-Webseiten
Immer mehr Unternehmen erkennen die Bedeutung der HR-Website für ihr Recruiting. Entsprechend steigt der Aufwand für die Darstellung als Arbeitgeber im World Wide Web – von der modernen Datenbanksuche über Mitarbeitervideos bis hin zur professionellen Gestaltung und der Einbindung von Web-2.0-Elementen. Der Aufwand, den HR-Verantwortliche hierfür treiben, ist in vielen Unternehmen bereits mit den Anstrengungen im Produktmarketing vergleichbar – und wird durch unabhängige HR-Website-Bewertungen wie dem Potentialpark-Ranking befeuert.
2. Web 2.0
Recruiting beschäftigt sich immer weniger mit der Frage: „Wen suchen wir?“. Die Frage der Zukunft heißt: „Welche Zielgruppe suchen wir – und wo können wir Sie treffen?“ Dahinter steht der Gedanke, sich langfristig bei einer Zielgruppe zu positionieren, um im Bedarfsfall kurzfristig zu rekrutieren. Personaler versuchen deshalb zunehmend, ihre Kandidaten unabhängig von Vakanzen kennenzulernen. Damit einher gehen neue Kommunikationskanäle: Plattformen wie Laufbahner, Xing, oder Twitter ermöglichen eine interaktive Kommunikation – Unternehmen kommen im wahrsten Sinne des Wortes mit ihren Kandidaten „ins Gespräch“.
3. Generation Y
„Generation Y“ klingt nach einer Erfindung von Trendforschern, ist aber für viele – und vor allem für verarbeitende – Unternehmen bittere Realität. Die Generation Y ist nach 1980 geboren, besonders leistungswillig, zeichnet sich durch eine bisher ungekannte Technologieaffinität aus und arbeitet lieber in virtuellen Teams statt in starren Hierarchien. Was sie will? Sie setzt auf langfristige Karriereperspektiven und vielfältige, bereichernde Erfahrungen innerhalb eines Unternehmens. Vor allem will die Generation Y aber Sinn und Erfüllung aus ihrer Arbeit ziehen. Personalabteilungen stehen vor der Herausforderung, diese Bedürfnisse zu befriedigen, indem sie die Tätigkeitsprofile, die Arbeitsplätze und die HR-Kommunikation auf diese Erwartungen anpassen – umso mehr, als die Wirtschaftskrise den Trend zur Frühverrentung von Arbeitnehmern stärkt und die Nachwuchsfrage mittelfristig deutlich verschärft.
4. Arbeitgebermarke
Arbeitsplatzsicherheit, transparente Kommunikation, Miteinander: Viele Arbeitgeberversprechen haben mit der Krise ihre Gültigkeit verloren. Dem müssen die Unternehmen mit der Anpassung ihrer Arbeitgebermarke Rechnung tragen. So reißt beispielsweise eine betrieblich bedingte Kündigungswelle tiefe Wunden in das Arbeitgeberimage – und die Narben werden für potenzielle Kandidaten lange Zeit sichtbar bleiben. Personalverantwortliche tun deshalb gut daran, schon jetzt vorbeugend Antworten auf berechtigte kritische Fragen zu suchen.
5. Employer Branding
Die Professionalisierung im Employer Branding erhöht den Druck auf HR-Verantwortliche, neue Wege zu gehen, um sich die Aufmerksamkeit der Zielgruppen zu sichern. Zugleich stehen sie vor der Herausforderung, ihre Darstellung als Arbeitgeber mit Glaubwürdigkeit zu untermauern. Bewegtbilder erfüllen beide Ansprüche – und werden immer häufiger für das Employer Branding eingesetzt. Eine beliebte Spielart sind Mitarbeitervideos: Als Blick hinter die Kulissen sind sie aus dem Leben gegriffen und profitieren von der besonders hohen Glaubwürdigkeit der eigenen Mitarbeiter. Zugleich entsprechen Videos dem Mediennutzungsverhalten vor allem junger Zielgruppen.
6. Personalwerbung
Die Botschaften in der Personalwerbung werden professioneller und intelligenter. Letzteres zeigt sich deutlich an der zunehmenden Differenzierung von Kampagnen nach Zielgruppen, dem erhöhten (auch finanziellen) Aufwand für professionelles Bildmaterial und dem Einsatz professioneller Texter und Grafiker. Damit nähert sich die Personalwerbung immer mehr der Produktwerbung an.
Über TMP Communication & Services GmbH
Als Beratungsunternehmen für Personalmarketing und -beschaffung liefert TMP Kommunikations- und Prozesskonzepte und sorgt für deren Umsetzung. Hierzu zählen Beratungs- und Serviceleistungen für Personalwerbung, Recruiting-Lösungen für Fach- und Führungskräfte, Employer Branding, Bewerberbetreuung- und -Vorauswahl, Hochschulmarketing und interne Kommunikation. In der Zentrale in Wiesbaden und den Vertriebsbüros in Hamburg, Berlin, Remscheid, Stuttgart und München beschäftigt TMP 50 Mitarbeiter.
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