24.02.2017
Die heute weit verbreitete beliebige und bedarfsunabhängige Nutzung von Gleitzeitspielräumen ist kontraproduktiv. Sie führt zur Verschwendung von Arbeitszeit, belastet die Führungsbeziehungen und macht auch die Mitarbeiter selbst unzufrieden, obwohl sie scheinbar auf den ersten Blick durch großzügig gestaltete Gleitzeitvereinbarungen zu profitieren scheinen. Durch eine sich am jeweiligen Arbeitszeitbedarf orientierende Planung und Steuerung der Nutzung von Gleitzeit profitieren dagegen Unternehmen und Mitarbeiter: Die Unternehmen gewinnen an Transparenz und Effizienz, für die Mitarbeiter werden viele alltägliche Konfliktpunkte mit den Vorgesetzten ausgeschaltet und es eröffnen sich Freiräume für die Nutzung der unter Berücksichtigung des betrieblichen Arbeitszeitbedarfs dennoch vorhandenen Flexibilitätsspielräume.

Erschienen in Arbeit und Arbeitsrecht, mit freundlicher Genehmigung der HUSS-MEDIEN GmbH. Arbeit und Arbeitsrecht können Sie hier bestellen.

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