Moderne ERP-Systeme sind heute nur teilweise in der Lage,
Prozesse in der Fertigung in allen Dimensionen abzubilden.
Manufacturing Execution Systems, kurz MES, schließen diese
Lücke. Durch die Abbildung von logistischen, betriebswirtschaftlichen
und produktionsorientierten Prozessen in einem
System wird der Weg zur verteilten Fertigung frei.
Wenn Unternehmen die Fertigung im Ausland verlagern, entstehen
Hindernisse und Barrieren im Informationsfluss. Wurde
früher ein Fertigungsauftrag komplett ein einem Standort abgewickelt,
liegen heute nicht nur tausende Kilometer zwischen
den Bearbeitungsschritten, sondern unterschiedliche Unternehmen
und Gesellschaftsformen. Ländergrenzen erfordern
Zertifikate, Ladungslisten und Zollpapiere. Auslandstöchter
müssen ihre Leistungen eigenständig bilanzieren ‑ jede Warenbewegung
muss als gebucht werden, egal, ob sie in der
Firmengruppe bleibt oder nicht.
Damit Informationen zum Produkt wie Charge, Qualitätsdaten
oder Fertigungshistorie erhalten bleiben, muss ein durchgängiger
Datenfluss gewährleistet bleiben. Aber wie?
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