Filtern
Objektbezogen nach Kategorien:
Nach Themen / Centern:
Nach Branchen:
Nach Regionen:
Nach Kategorien:
Weiterleiten
Anzeige
Kompetenzaufteilung in konzerninternen Netzwerken der Automobilindustrie - Chance für Standort und Region?
Als eigenen Kontakt hinzufügen
Zu Interessen/Lesezeichen hinzufügen
Empfänger kann keine Nachrichten empfangen
Empfehlung versenden
Positiv bewerten
Eigentumsrechte für Bearbeitung beantragen
[#hidden_actions_html#]
Autor
Dr. Johannes Winter
Beschreibung
Die Tendenz ist vermeintlich eindeutig: An den etablierten Standorten der Automobilindustrie in Westeuropa, Nordamerika und Ostasien kämpfen Hersteller und Zulieferer mit konjunkturellen Schwächephasen und intervenierender Wirtschaftspolitik, mit Marktsättigung und den Folgen ihrer „Rabattschlacht“, mit zu hohen Faktorkosten und überholten Arbeitszeitmodellen und drohen mit dem Gang ins Ausland. Dort angekommen, erwarten die Investoren noch kaum erschlossene Märkte, überdurchschnittliche Wachstumsprognosen, umfangreiche staatliche Investitionsanreize, niedrige Faktorkosten und eine motivierte, flexible Arbeitnehmerschaft. Ist es daher nicht nachvollziehbar, dass Produktionen und zunehmend auch Forschung und Entwicklung in emerging markets verlagert werden? Kann diese Entwicklung nicht nur durchbrochen werden, wenn an etablierten Standorten Arbeitskosten drastisch reduziert werden und Arbeitnehmerrechte gelockert werden, um damit wettbewerbsfähig zu bleiben?
Folgt man dieser einseitig argumentierten Kausalkette, so müsste die Antwort, zumindest aus unternehmerischer Sicht, jeweils „ja“ lauten. Dennoch gibt es Beispiele aus der deutschen Automobilindustrie für eine eindeutige Bekennung zu Hochlohnstandorten und für das Bestreben, diese auch zukünftig zu erhalten. Die Realität verlangt folglich nach einer größeren Differenziertheit bei der Analyse der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmenstandorten und der Bewertung der Internationalisierung industrieller Produktion. Anliegen dieses Beitrages ist es nicht, eine Auseinandersetzung mit grundlegenden weltwirtschaftlichen Phänomenen im Allgemeinen zu führen. Dieser Beitrag argumentiert auf Basis eines empirischen Fallbeispieles aus der Automobilindustrie, dass die Internationalisierung von Teilen globaler Wertschöpfungsketten nicht zwangsläufig Gewinner- und Verliererregionen hervorbringen muss, sondern über Kompetenzaufteilung in konzerninternen Netzwerken die Wettbewerbsfähigkeit der integrierten Standorte gesteigert werden kann.
Folgt man dieser einseitig argumentierten Kausalkette, so müsste die Antwort, zumindest aus unternehmerischer Sicht, jeweils „ja“ lauten. Dennoch gibt es Beispiele aus der deutschen Automobilindustrie für eine eindeutige Bekennung zu Hochlohnstandorten und für das Bestreben, diese auch zukünftig zu erhalten. Die Realität verlangt folglich nach einer größeren Differenziertheit bei der Analyse der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmenstandorten und der Bewertung der Internationalisierung industrieller Produktion. Anliegen dieses Beitrages ist es nicht, eine Auseinandersetzung mit grundlegenden weltwirtschaftlichen Phänomenen im Allgemeinen zu führen. Dieser Beitrag argumentiert auf Basis eines empirischen Fallbeispieles aus der Automobilindustrie, dass die Internationalisierung von Teilen globaler Wertschöpfungsketten nicht zwangsläufig Gewinner- und Verliererregionen hervorbringen muss, sondern über Kompetenzaufteilung in konzerninternen Netzwerken die Wettbewerbsfähigkeit der integrierten Standorte gesteigert werden kann.
Dateien zum Download
-
0.37 MB
Sie benötigen Adobe Acrobat Reader? Kostenlosen Adobe Acrobat Reader herunterladen
Dialog
Ihr Beitrag zu Kompetenzaufteilung in konzerninternen Netzwerken der Automobilindustrie - Chance für Standort und Region?
Bitte melden Sie sich an.
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.
Webseite externer Beitrag
Themen-Center
Kategorien
Herausgebende Organisation








