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    Studie - Verlorenes Vertrauen zurückgewinnen: Banken bisher nur bei 17 Prozent der Privatkunden erfolgreich

    MP Marketing Partner AG
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    Herausgebende Organisation
    Beschreibung

    Wiesbaden (ots) -

    - Vertrauensbildende Maßnahmen der Banken aus Kundensicht meist
    wirkungslos
    - Mit Werbung allein ist die Vertrauenskrise der Banken nicht zu
    bewältigen
    - Kunden fordern insbesondere mehr Kundennähe, bessere Beratung,
    Transparenz, Seriosität, Verantwortung und Sicherheit
    - Für die Studie wurden bundesweit repräsentativ 4.037 Probanden
    im Alter von 18 bis 70 Jahren befragt (Erhebungszeitraum: Juni
    2009, Methodik: Onlinestudie)

    Die aktuelle Finanzkrise schlägt sich bei Banken und Sparkassen
    spürbar in rückläufigen Absatzergebnissen nieder. Angesichts der
    aktuellen Vertrauenskrise und großer Verunsicherung treffen Kunden
    Finanzentscheidungen zunehmend extensiv, das heißt erst nach
    umfassenden Informations-, Such- und Entscheidungsprozessen, oder
    einfach überhaupt nicht.

    Doch obwohl das Wiedergewinnen des Kundenvertrauens der Schlüssel
    zu mehr Neukunden ist, unternehmen Banken und Sparkassen in dieser
    Hinsicht noch viel zu wenig. Einer Studie der Unternehmensberatung
    Marketing Partner zu Folge sind lediglich 23 Prozent der befragten
    Bank- und Sparkassenkunden der Ansicht, dass sich ihre Hausbank
    intensiv darum bemüht, verlorenes Vertrauen wieder zurückzuerlangen.
    Über 50 Prozent der Befragten gaben hingegen an, dass ihre Hausbank
    bislang sehr wenig (21 Prozent) oder nichts unternommen habe (30
    Prozent).

    Hinzu kommt, dass sich aufgrund der bisherigen Bemühungen der
    Banken bei lediglich 17 Prozent der befragten Kunden das Vertrauen in
    ihre Hausbank (sehr) stark erhöht. Fast 35 Prozent beurteilen die
    Maßnahmen indes als vollständig erfolglos. Für die Privatkundenstudie
    "Beschädigtes Vertrauen wiederaufbauen" wurden bundesweit
    repräsentativ 4.037 Probanden im Alter von 18 bis 70 Jahren befragt
    (Erhebungszeitraum: Juni 2009, Methodik: Onlinestudie).

    Geschäftsbanken besonders passiv

    Gerade Geschäftsbanken, die vom Vertrauensverlust am stärksten
    betroffen sind, verhalten sich erstaunlich passiv: Nur jeder fünfte
    Kunde gab an, dass seine Bank sich intensiv darum bemüht, verloren
    gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen; bei den Direktbanken waren es
    22 Prozent und bei Sparkassen 23 Prozent der Kunden. Dagegen fühlten
    sich rund 27 Prozent der befragten Genossenschaftsbank-Kunden
    intensiv betreut.

    Vertrauensbildende Maßnahmen der Finanzinstitute weitgehend
    wirkungslos

    Aus Sicht der Kunden verliefen die Aktionen der Institute zur
    Vertrauensrückgewinnung allerdings bislang wenig erfolgreich.
    Lediglich 17 Prozent der Kunden gaben an, dass sich ihr Vertrauen
    aufgrund der bisherigen vertrauensbildenden Maßnahmen ihrer
    Hausbanken (sehr) stark erhöht hat. Fast 35 Prozent beurteilten diese
    indes als vollständig erfolglos.

    Was fordern Kunden von ihren Hausbanken, um Vertrauen
    wiederaufbauen zu können?

    Aus Sicht der befragten Kunden wirken das aktive Zugehen auf sie
    bzw. aktive Kundennähe (30 Prozent), bessere Beratung (ca. 23
    Prozent) und generell mehr Transparenz, Ehrlichkeit, Seriosität,
    Verantwortung und Sicherheit (ca. 17 Prozent) vertrauensbildend.
    Neben diesen eher "weichen Faktoren" zählen für ca. 30 Prozent der
    Kunden "harte Faktoren" wie bessere Preise/Konditionen.

    "Preissenkungen werden nach unserer Erfahrung allerdings lediglich
    mitgenommen und entfalten aus sich heraus keine vertrauensbildende
    Wirkung. Auch Kommunikation allein reicht nicht aus. Nur durch das
    konkrete Verändern des Umgangs mit dem Kunden kann dessen Vertrauen
    nachhaltig wiedergewonnen werden", erläutert Jörg Baston, Bankexperte
    und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Unternehmensberatung
    Marketing Partner.

    Fazit

    "Banken und Sparkassen sollten sich auf eine weitere Verbesserung
    ihrer Beratungsqualität konzentrieren. Darüber hinaus sollten sie den
    Aspekt Sicherheit nicht nur kommunikativ betonen, sondern vielmehr
    auch an den relevanten Kundenkontaktpunkten in konkret erlebbare
    Maßnahmen umsetzen (z. B. bei der Produktgestaltung). Generell sind
    Banken und Sparkassen durch die Krise gezwungen, mehr Kundennähe
    herzustellen und zu leben, wenn sie deren Vertrauen zurückgewinnen
    wollen. Dies impliziert allerdings ein aktiveres Zugehen auf den
    Kunden, wie die Studienergebnisse zeigen.

    Die Vertrauenskrise kann nicht durch Werbekampagnen bewältigt
    werden. Nur überzeugendes persönliches Engagement schafft Vertrauen.
    Banken und Sparkassen, die sich jetzt intensiv mit konkreten
    Maßnahmen im gesamten Vertriebs- und Marketingmix um ihre Kunden
    bemühen, können gestärkt aus der Krise hervorgehen", so das
    abschließende Fazit von Joachim Ramelow, Vorstand der
    Unternehmensberatung Marketing Partner.

    Kundenstatements zur Finanzkrise und zur Frage, was Banken tun
    sollten, um das verloren gegangene Vertrauen wieder zurückzugewinnen:

    "Persönliche Ansprache"; "Ein persönliches Kundengespräch mit mir
    führen"; "Aktiv das Kundengespräch suchen"; "Mehr persönlicher
    Kontakt"; "Auf meine Mailanfragen eingehen"; "Kunden persönlich
    ansprechen; vollkommen ungeeignet sind Postwurfsendungen,
    Zeitungsanzeigen, Werbespots"; "Nicht mit Werbung überschütten";
    "Mehr Kundennähe (weg von Profitmaximierung ohne Rücksicht auf
    Kunden)"; "Bessere, häufigere Informationen"; "Ehrliche und richtige
    Beratung"; "Persönliche Beratung"; "Bessere Beratung"; "Gebühren
    senken"; "Günstige Leitzinsen weitergeben"; "Angebote nur bei
    Bedarf"; "Angebote, bei denen man nicht das Gefühl hat, über den
    Tisch gezogen zu werden"; "Mehr Transparenz bei den Finanzprodukten";
    "Faire und verständliche Angebote, keine versteckten Kosten";
    "Konditionen transparenter machen"; "Anlagepläne transparent
    gestalten"; "Durchsichtige Paketpreise"; "Ehrlichkeit";
    "Garantiefonds"; "Sicherheit für das Geld"; "Sicherheiten darlegen,
    schriftliche Aussagen machen; Werbeslogans allein sind nicht
    ausreichend"; "Mehr Service"; "Zusagen einhalten"; "Einfach mal
    fragen, ob alles o. k. ist, ohne gleich etwas verkaufen zu wollen".

    Kostenloses Rezensionsexemplar der gesamten Studie als PDF-Datei
    (für Journalisten): t.lorenz@marketingpartner.de

    Originaltext: MP Marketing Partner
    Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/59452
    Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_59452.rss2

    Pressekontakt:

    Torsten Lorenz / Public Relations

    MP Marketing Partner AG (Holding)
    Unter den Eichen 5
    65195 Wiesbaden

    Telefon: 06 11/952 71-135
    t.lorenz@marketingpartner.de
    http://www.marketingpartner.de

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