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Beschreibung
Wiesbaden (ots) - Knapp die Hälfte der deutschen Verbraucher (40
Prozent) kann sich ernsthaft vorstellen, Internet/DSL-Angebote über
einen Stromanbieter zu beziehen; bei Telefonanschlüssen (Festnetz)
ist es ein Drittel (32,2 Prozent). Jeder Fünfte (20,3 Prozent) ist
zudem bereit, einen Mobilfunkanschluss über seinen Energieversorger
zu nutzen. Angebote wie Pay-TV (12,6 Prozent), Versicherungen (10,3
Prozent) und Finanzprodukte (6,5 Prozent) über einen Stromlieferanten
wahrzunehmen stößt hingegen nur bei wenigen Konsumenten auf
Interesse. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der
Unternehmensberatung Marketing Partner in Zusammenarbeit mit dem
Marktforschungsinstitut IMR Institute for Marketing Research. Für die
Umfrage wurden im Juli 2009 1.200 Personen im Alter ab 18 Jahren
bundesweit repräsentativ über einen Online-Omnibus befragt.
Der Wettbewerb auf dem Energiemarkt gewinnt zunehmend an Dynamik.
Der Stromverbrauch sinkt, die Wechselbereitschaft steigt. Laut
Bundesnetzagentur hat sich 2007 die Anzahl privater Haushalte, die
ihren Stromanbieter gewechselt haben auf rund 1,35 Millionen Wechsel
etwa verdoppelt. Die Gründe dafür sind im Wesentlichen die
gestiegenen Energiepreise sowie die zunehmenden Werbemaßnahmen der
Stromanbieter. "Vor allem Energiediscounter investieren verstärkt in
bundesweite TV-Kampagnen, wodurch sich die Wechselbereitschaft der
Verbraucher erhöht. Damit steigt auch der Wettbewerbsdruck auf andere
Energieversorger", erläutert Joachim Ramelow, Vorstand der
Unternehmensberatung Marketing Partner.
Energieversorger stehen damit einerseits vor der Herausforderung,
Alleinstellungsmerkmale zu entwickeln, die dem Kunden einen Mehrwert
bieten, die Attraktivität des Kernproduktes Energie steigern und die
Wechselbereitschaft senken. Andererseits gilt es, Produkte und
Angebote zu entwickeln, mit denen sich neue Wachstumsfelder
erschließen lassen.
Vor diesem Hintergrund sollten Energieversorger beispielsweise
über Vertriebskooperationen mit Telekommunikationsanbietern
nachdenken und neben reinen Stromtarifen auch Kombinationen aus
Strom, Internet/DSL, Telefonie etc. anbieten. Damit ließe sich nicht
nur die Wechselbereitschaft verringern, sondern auch der Umsatz pro
Kunde steigern.
"Bisher wird diese Möglichkeit von Energieversorgern und
Telekommunikationsanbietern allerdings kaum genutzt, obwohl das
Interesse der Verbraucher an solchen Angeboten durchaus besteht, wie
die Umfrageergebnisse zeigen. Unternehmen, die zusätzliche
Dienstleistungen anbieten - also neben der Lieferung von Strom und
Gas auch die Versorgung mit Internet/DSL oder Telefon (und umgekehrt)
-, können sich so gegenüber der Konkurrenz einen Wettbewerbsvorteil
verschaffen", ist sich Thomas Wiemers, Geschäftsführer des
Marktforschungsinstituts IMR Institute for Marketing Research, sicher
( http://www.imr-frankfurt.de ).
"Damit sich der erhoffte Erfolg einstellt, ist allerdings nicht
nur die sorgfältige Auswahl eines geeigneten Vertriebspartners
entscheidend. Vor allem muss sichergestellt werden, dass der Vertrieb
in die Lage versetzt wird, die zusätzlichen Produkte und
Dienstleistungen auch optimal vermarkten zu können", so das
abschließende Fazit von Joachim Ramelow, Vorstand der
Unternehmensberatung Marketing Partner.
Originaltext: MP Marketing Partner
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/59452
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_59452.rss2
Pressekontakt:
Torsten Lorenz / Public Relations
MP Marketing Partner AG (Holding)
Unter den Eichen 5
65195 Wiesbaden
Telefon: 06 11/952 71-135
t.lorenz@marketingpartner.de
http://www.marketingpartner.de
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