Die Liberalisierung stellt die Vertriebe von Elektrizitätsversorgungsunternehmen vor ganz neue Anforderungen. In der Vergangenheit konnten sie Kostensteigerungen über einen Tarifantrag an ihre Kunden weitergeben. Seit der Vollliberalisierung in Üsterreich mit Oktober 2001 können die Lieferanten die Preise für ihre Kunden frei wählen.
Um nun Preismodelle gestallten zu können, gilt es einerseits zu Wissen, was im Markt umgesetzt werden kann (bei einem Commodity wie Strom oder Gas kaum eine Differenzierung zum Wettbewerb möglich), andererseits müssen erstmalig die Vollkosten pro Kunde, bzw. für Kleinkunden pro Kundengruppe und Sparte ermittelt werden.
Dies führt von den heute allgemein bekannten Zahlen wir Absatzmenge, Erlös und Durchschnittspreis pro Kundengruppe und Sparte für Zwischenstufen schlussendlich zu einer Balanced Scorecard. Diese enthält neben den qualitativen Zielen noch Qualitative, kurzfristige und strategische Ziele, sowie Ziele für verschiedene Führungsebenen.
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