Steuerzahler verlieren Milliarden: Wird Stuttgart 21 zur nächsten Kostenfalle? - Mit Dynamischer Simulation lassen sich Millionen einsparen – für den Staat, die Unternehmen und letztlich jeden einzelnen Steuerzahler
2004 wurde das Projekt Eurofighter mit 4,5 jähriger Verspätung und 11 Milliarden € über den geplanten Kosten abgeschlossen, Berlins neuer Hauptbahnhof öffnete 2006 mit 3 jähriger Verspätung und 7,5 Milliarden € Mehrkosten seine Pforten, 2006 ging Toll Collect mit 1,5 jähriger Verspätung live, was einen Umsatzverlust von 5 Milliarden € für die Rechnung des Steuerzahlers bedeutete. Allein bei diesen drei Projekten betrug die Summe an potentiellen Kosten für den Steuerzahler 27 Milliarden €.
Alexander Voigt, Head of Dynamic Simulation PA Consulting Group Deutschland bemerkt: "Warum diese Mehrkosten auftreten, ist heute nicht mehr nachvollziehbar. Deutschlands Steuerzahler verlieren Millionen wegen konventionell geplanter und durchgeführter Projekte, obwohl die Vorgehensweise und Methodik, um Verzögerungen und Verspätungen von komplexen Entwicklungs- und Bauprojekten zu minimieren, schon seit Jahren existiert."
Traditionell stellen sich Projektmanager erfolgskritische Entscheidungen wie: Wie viel Nacharbeit steckt noch in einem Projekt, Wieviel wird es kosten, das Projekt zu beenden - und noch wichtiger, wie kann die Performance des Projektes effektiv verbessert werden?
Die wichtigen das Projekt beeinflussenden Faktoren sind den Managern zwar bekannt, aber auf Grund ihrer Komplexität werden sie meist über den Daumen gepeilt und mit Bauchgefühl gesteuert.
Kosten bis zur Höhe von 30 % des Projektwertes hängen davon ab, die richtigen Antworten auf diese Fragen zu finden; bei heutigen Großprojekten kommen da schnell Milliardenbeiträge zusammen. Im oben benannten Fällen wäre es eine Summe von ca. 8,1 Milliarden, welche nicht auf das Konto der Steuerzahler gegangen wäre.
Eine faktenbasierte Entscheidung ermöglicht die Methode Dynamische Simulation. Diese zeichnet ein allumfassendes Bild eines Projektes basierend auf Rückkopplungsbeziehungen, Projektdaten und Manager Interviews. Es liefert genau die Informationen, die nötig sind, um die richtigen millionenschweren Entscheidungen zu treffen. "Der Wert unseres Ansatzes wird schon seit 30 Jahren von führenden Bau-, Automobil-, Software-, Schiffbau- und Luftfahrtunternehmen weltweit geschätzt.“ Um die Durchführung mehrerer Großprojekte sicherzustellen, unter ihnen das weltweit größte Luftfahrtentwicklungsprogramm, der Joint Strike Fighter, greift die amerikanische Regierung schon lange auf PA’s Unterstützung zurück.
"Eins der nächsten komplexen Projekte in Deutschland ist Stuttgart 21. Zum Glück gibt es gute Neuigkeiten für Deutschlands Steuerzahler: die Methode die sie ruhiger schlafen lässt, gibt es schon." schmunzelt Alexander Voigt.
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