Erste europaweite Studie zur Anwendung von Nachhaltigkeitskriterien bei betrieblicher Altersvorsorge veröffentlicht: Nachhaltige Geldanlagen werden Mainstream
Erste europaweite Studie zur Anwendung von Nachhaltigkeitskriterien bei betrieblicher Altersvorsorge veröffentlicht: Nachhaltige Geldanlagen werden Mainstream
Paris/Berlin, 4. Oktober 2011
Mit 56 Prozent verfügt die Mehrheit der betrieblichen Pensionsfonds und Pensionseinrichtungen in Europa über eine nachhaltige Investmentstrategie. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Eurosif, die der europäische Dachverband für nachhaltige Geldanlagen am 3. Oktober der Öffentlichkeit präsentiert hat. Demnach plant ein weiteres Viertel der befragten betrieblichen Pensionsfonds, innerhalb des nächsten Jahres Nachhaltigkeitsaspekte in den Investitionsprozess zu integrieren.
Eine große Mehrheit ist darüber hinaus der Auffassung, dass die Integration von Kriterien aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Gute Unternehmensführung – kurz ESG* – in den Investmentprozess die langfristige Performance beeinflusst (60%) und zudem zur treuhänderischen Pflicht der Investoren gehört (66%). Eurosifs Geschäftsführer François Passant erklärt hierzu:
„Solch hohe Prozentwerte für die Integration von Nachhaltigkeitskriterien in den Anlageprozess europäischer betrieblicher Pensionsfonds oder entsprechende Pläne zeigen deutlich, dass nachhaltige Investments im Begriff sind, zum Mainstream zu werden. Natürlich liegt noch ein langer Weg vor uns. Die Studie hat aber ganz klar aufgezeigt: Die betrieblichen Pensionsfonds nehmen ihre treuhänderischen Pflichten ernst. Die Debatte verschiebt sich damit von der Frage, ob ein Pensionsfonds eine Nachhaltigkeitspolitik verfolgen sollte, hin zu dem Punkt, bei dem die Gestaltung einer geeigneten nachhaltigen Anlagepolitik im Fokus steht.“
Die vollständige Pressemitteilung des FNG und Eurosif finden Sie hier!
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