Wer die Gebrauchstauglichkeit seines Online-Trainings bei der Entwicklung nicht explizit beachtet hat, muss damit rechnen, dass die Nutzer Schwierigkeiten mit der Bedienung seines Systems haben. Dies kann zu einem deutlichen Abfall in der Akzeptanz des Lernangebots und Lerneinbußen führen. Dabei gibt es anerkannte Methoden zur benutzerorientierten Gestaltung interaktiver Systeme, die z.B. in der gleichlautenden DIN EN ISO 13407 beschrieben sind. Die Anwendung solcher Methoden kann nicht nur den Nutzen von elektronischen Lernangeboten erhöhen, sondern auch vermeidbare Kosten identifizieren. Dies gelingt durch empirische Verfahren, mit denen sich genauer erfassen lässt, was die Nutzer wirklich benötigen. Durch eine spezifische Evaluation der Gebrauchstauglichkeit von Piloten lassen sich auch später noch Nutzungsprobleme feststellen und gezielt angehen.
In dieser Artikelserie stellen wir Ihnen vor, was Gebrauchstauglichkeit ist (Teil 1), wie sie sich auszahlt (Teil 2) und mit welchen Methoden man ihr zu Leibe rückt (Teil 3 und 4)
- Teil 1: Gebrauchstauglichkeit was ist das (erschien 12/2003)
- Teil 2: Gebrauchstauglichkeit zahlt sich aus (erschien 01/2004)
- Teil 3: Verstehen, was der Nutzer braucht (erschien 02/2004)
- Teil 4: Usability überprüfen und verbessern (erschien 03/2004)
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