7 Stolpersteine auf dem Weg zum vitalen Unternehmen
Mit betrieblichem Gesundheitsmanagement Mitarbeiter motivierenStolperstein 1: Betriebliches Gesundheitsmanagement ist „irgendwie“ wichtig, wir sollten auch mal was machen
Viele Formen des BGM und BGF haben jedoch eines gemeinsam: Es geht mehr! Die Maßnahmen in den Unternehmen könnten effektiver sein als sie es nach unseren Beobachtungen bislang sind. Für uns ist es damit höchste Zeit, für Sie die wichtigsten Beobachtungen und Erfahrungen in einem Artikel zu bündeln. Lesen Sie, was typische Hemmschuhe auf Ihrem Weg zum vitalen Unternehmen sein können und wie Sie Ihnen erfolgreich begegnen können!
Wir finden es klasse, wenn Unternehmen das Thema „Gesundheit“ für sich entdecken und diesem Thema größere Bedeutung beimessen, denn es gibt viele gute Gründe dafür (vgl. Fachbeitrag BGM - Eine Entscheidungshilfe)! Ein vitales Unternehmen lässt sich aber nicht nach Schema F herbeizaubern. Denn: die gesundheitlichen Defizite sind in jeder Organisation und sogar Abteilung unterschiedlich und abhängig von firmenspezifischen Faktoren. Und damit eine Frage der Kultur und der ganz eigenen Belastungsmomente eines jeden Betriebes. Das heißt: Was bei Firma A sehr gut funktioniert, muss nicht zwangsläufig auch das passende BGM-Rezept für Firma B sein. Selbst innerbetrieblich existieren „gaps“: Was die Geschäftsführung toll findet und diese für Gesundheit begeistert, begeistert noch lange nicht die Belegschaft.
BGM ist kein Selbstzweck. Der BGM-Erfolg will nachgewiesen werden! Was also sind die BGM-Ziele Ihres Unternehmens, was soll erreicht werden und wofür? Soll die Arbeitgeberattraktivität verbessert werden? Soll die Belegschaft sensibilisiert und / oder sollen die Fehlzeiten reduziert werden? Gibt es Zusammenhänge zwischen betrieblicher Belastungssituation und Krankheitsursachen?
Eine Zielklärung bedeutet auch, dass der Status Quo bekannt sein muss. Wie viele Eingliederungsfälle gibt es? Wie sieht die Performance in den einzelnen Abteilungen aus? Wo gibt es gravierende gesundheitliche Einschränkungen? Welcher Art sind diese? Aus all diesen Erkenntnissen lässt sich ableiten, wo der BGM-Fokus und der BGM-Hebel in Ihrem Unternehmen liegen muss. Dies alles schließt den Blick auf die erfolgreichen BGM-Modelle und Vorgehensweisen anderer Unternehmen nicht aus. Vorher braucht es jedoch einen entscheidenden Filter: Was ist Ihre Vision eines vitalen Unternehmens?
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